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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Antisemitismus unter muslimischen Migranten: „Ich hasse alle Juden“! 18. Oktober 2013

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 16:04

Quelle mit vielen Beispielen: Feinde der Demokratie an den Pranger…

 

 

Pöbeleien, Graffiti und Droh-Mails: Juden schlägt noch immer oft Hass entgegen.

 

Probleme gebe es vor allem mit Jugendlichen aus muslimischen Migrantenfamilien, sagen Betroffene.

Doch so einfach ist es nicht.

 

 

Angehende Rabbiner studieren im Jüdischen Bildungszentrum Chabad in Berlin.

Angehende Rabbiner studieren im Jüdischen Bildungszentrum Chabad in Berlin

 

 

Berlin:  Rabbiner Daniel Alter verkleidet sich. Denn wenn Jugendliche in Berlin seine Kippa sehen, muss er mit Anfeindungen, ja sogar mit Gewalt rechnen. Besonders – da formuliert Alter vorsichtig – bei Teenagern „mit türkischem oder arabischem Background“. „Ich hasse alle Juden“, habe ihm ein Junge an einer Bushaltestelle entgegengeschleudert. „Ich habe ihn gefragt, wie viele er denn kennt. Da mussten wir beide lachen“, erzählt der Rabbiner. Nicht immer geht es so gut aus. Alter hat auch Gewalt erlebt. Doch darüber redet er nicht gern. Lieber über die große Solidarität, die seine Familie nach dem Überfall im August vergangenen Jahres erfuhr. Aber er sagt auch: „Für Menschen, die sich öffentlich als Juden zu erkennen geben, gehört Antisemitismus zum alltäglichen Leben.“ Pöbeleien, judenfeindliche Graffiti auf dem Spielplatz, das sei normal in Berlin. Dem Antisemitismus-Bericht im Auftrag des Bundestags zufolge hat etwa jeder fünfte Deutsche latent antisemitische Denkmuster. Alter geht nach Gesprächen mit Experten davon aus, dass die Prozentwerte in der islamischen Community bis zu doppelt so hoch sind. Das will die Leiterin des bundesweiten Projekts „Schule ohne Rassismus“, Sanem Kleff, so nicht stehen lassen. Es gehe nicht um die Religion, darum, ob Jugendliche muslimisch seien, sagt die in Ankara geborene Pädagogin in einer Diskussionsrunde. Entscheidend für antisemitische Einstellungen sei vielmehr, ob die Jugendlichen familiär mit dem Nahostkrieg verbunden seien, ob ihre Familie eine politische Weltsicht vertrete, die sich von Israel und jüdischen Menschen distanziert.

 

 

Rabbiner Daniel Alter, Antisemitismusbeauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

Rabbiner Daniel Alter, Antisemitismusbeauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

 

 

Verschwörungstheorien über Judenherrschaft

 

Auf vielen Berliner Schulhöfen ist das Wort Jude jedenfalls wieder zum Schimpfwort geworden. In der Art ihrer „Hass-Rede“ unterschieden sich Jugendliche mit deutschem oder migrantischem Hintergrund dabei kaum, hat die Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, Anetta Kahane, beobachtet. „Sie schaukeln sich gegenseitig hoch.“ Doch zeigten Jugendliche mit Migrationshintergrund ihre Judenfeindlichkeit oft offener, gewalttätiger. Es gehe um Israel-Hass, aber auch Verschwörungstheorien über die Herrschaft der Juden an der Wall Street oder in Hollywood. Lehrer seien da häufig überfordert, sagt die Jüdin Anne Goldenbogen. Sie geht für die Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus in die Schulen und konfrontiert Schüler unterschiedlicher Herkunft mit dem Thema Judenfeindlichkeit. Viele muslimische Jugendliche seien nicht einmal persönlich vom Nahostkonflikt betroffen, solidarisierten sich aber, weil das Muslimisch-Sein ein wichtiger Identitätsfaktor für sie sei. Bei deutschen Jugendlichen dagegen habe Antisemitismus oft eine andere Ursache. „Der ist eher vergangenheitsbezogen nach dem Motto „Ich will nichts mehr vom Zweiten Weltkrieg hören.“

 

Die Versuche der Schulen, gegen diese Judenfeindlichkeit anzugehen, seien oft hilflos, haben die Experten beobachtet. Nur wenige können wie eine Berliner Sekundarschule eine Patenschaft mit dem Jüdischen Museum eingehen. Dabei helfe persönlicher Kontakt am besten, hat Rabbiner Alter erlebt. Eben so wie mit dem Jungen an der Bushaltestelle. „Doch dafür gibt es zu wenige von uns“.

{Quelle: www.berliner-zeitung.de – Von Theresa Münch}

 

 

Hat dieser Esel mehr Fans als Israel?

 

Diese Facebook-Seite taucht öfter mal und bringt neben dummer Propaganda natürlich auch antisemitische Posts. Hatte mal über 40.000 Likes, kommt nach seiner Sperrung aus seinem Tief nicht mehr raus.

 

 

 

Arye Shalicar

Ich habe in einer No-Go-Area für Juden gewohnt

 

Judenhass zeigen nicht nur Neonazis.

Auch in muslimischen Migrantenvierteln in Deutschland herrscht häufig Antisemitismus.

Der heutige israelische Armee-Sprecher Arye Shalicar hat ihn tagtäglich erlebt. In einem Multikulti-Stadtteil in Berlin.

Shalicar wuchs im Wedding auf – und verließ den Bezirk.

 

Der Wedding hat den Ruf, ein Problembezirk zu sein. Viele Arbeitslose, Familienclans, viele arabischer Herkunft, Parallelgesellschaften. Arye Sharuz Shalicar hat den Berliner Stadtteil aus einem anderen Grund verlassen: Er hat hier offenen Antisemitismus erlebt, bis hin zu Gewalt – und das fast täglich. Dabei gilt der Wedding bei all seinen Problemen als Vorbild für das multikulturelle Miteinander in der Hauptstadt. Gut 50 Prozent der Einwohner haben hier einen Migrationshintergrund. In Berlin soll es keine „No-go-Areas“ für Juden geben? Arye Shalicar, der sonst viel lacht, guckt irritiert. Und ob es die gebe, sagt der 36-Jährige empört. „Da hab ich gewohnt!“ In den 90er Jahren wuchs Shalicar im Wedding auf. 2001 wanderte er nach Israel aus, arbeitet heute als Sprecher der israelischen Armee. Aber ab und zu kommt er noch in seine alte Heimat zurück, nach Berlin. Dann besucht er alte Freunde und die Orte, die sein Leben als Kind prägten.

 

 

 

Drohungen in der Schule

 

Es ist ein schöner Spätsommertag. Shalicar steht auf einem Bolzplatz in der Nähe des Gesundbrunnen-Centers, dem zentralen Einkaufszentrum im Wedding. Der Stadtteil war früher ein Arbeiterviertel („Roter Wedding“). Heute ist Arbeitslosigkeit das Problem. Auf dem Fußballplatz hat der kleine Arye einst seine Kumpels kennengelernt. Aber auch Fragen wie: Bist Du Muslim? Türke? Araber? Es scheint paradox, aber nichts scheint in bunten Migrantenvierteln wichtiger zu sein als die Identität. Als der Sohn iranischer Einwanderer „Jude“ antwortet, beginnt die Leidenszeit. In der Schule wird er beschimpft, erinnert sich Shalicar. Auf der Straße werden ihm Prügel angedroht. Die Schule, das ist das Diesterweg-Gymnasium in der Böttgerstraße. Am Eingang hängt ein Plakat der Berliner Polizei, es lädt zu einem Projekt der „Operativen Gruppe Jugendgewalt“ ein. Jugendgewalt ist noch so ein Problem im Wedding. Auch Arye Shalicar wurde straffällig. „Wenn Du nicht klaust, nicht sprayst, nicht in einer Gang bist, gehörst Du hier nicht dazu“, sagt er. In der elften Klasse flog er vom Gymnasium. In einer Biologiestunde hatte Shalicar teils rassistische Sätze über Türken und Kurden auf den Tisch gekritzelt. „Das Gespräch spiegelte die Realität, die Konkurrenz und den Hass zwischen beiden Völkern wider. Das, was man als Weddinger fast täglich zu hören bekam“, schreibt Shalicar in seiner Autobiografie.

 

 

 

Rausschmiss aus dem Gymnasium

 

Über seinen Werdegang hat Arye Sharuz Shalicar schon 2010 ein Buch geschrieben. Es heißt „Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude. Die Geschichte eines Deutsch-Iraners, der Israeli wurde“. Bald soll es verfilmt werden. Lesungen gibt es auch immer mal wieder, zuletzt im August im Rahmen der Jüdischen Kulturtage. Bei einer anderen Lesung in der Jüdischen Volkshochschule traf Shalicar ausgerechnet seinen ehemaligen Lehrer wieder, der seinen Rausschmiss aus dem Gymnasium erwirkt hatte.Nach meiner Lesung kam er zu mir und entschuldigte sich und fragte mich, wieso ich denn nie erwähnt hätte, dass ich Jude bin“. „Daraufhin fragte ich ihn, ob das denn etwas an der Situation geändert hätte. Er dachte wohl, ich sei ein kleiner frecher Moslem, den er sich als Zielscheibe aussuchte, um ihn mit allen Mitteln aus der Schule rauszuschmeißen.“ Doch am Ende schmiss der Lehrer ungewollt den einzigen Juden aus der Schule.

 

 

 

Kritik an Israel

 

Und wie sieht es heute aus? „Es gibt in der Bundeshauptstadt No-go-Areas für öffentlich bekennende Juden“, befand Rabbiner Daniel Alter kürzlich in der „Berliner Morgenpost“. Alter wurde 2012 auf offener Straße im bürgerlichen Berliner Stadtteil Schöneberg angegriffen und verletzt. In Stadtteilen wie Neukölln oder Wedding mit hohem Anteil türkisch- und arabischstämmiger Einwohner wäre es unklug, sich als Jude zu erkennen zu geben, meinte Alter. Er ist inzwischen der Antisemitismus-Beauftragte der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) widerspricht Alter. In seinem Bezirk gebe es keine „No-go-Areas“, also Gebiete, in denen man sich nicht sicher bewegen könne. Innensenator Frank Henkel (CDU) sieht das genauso. Arye Shalicar schüttelt mit dem Kopf. „Ich konnte Buschkowsky gut leiden“, sagt der Israeli, „aber dass er so etwas sagt, finde ich peinlich.“ Definitiv gebe es in Berlin Gegenden, wo man als „erkennbarer Jude“ in große Schwierigkeiten geraten könne.

 

Heute heißen seine Probleme Hisbollah und Hamas. Als Sprecher der israelischen Armee muss sich Shalicar vor allem mit dem Nahostkonflikt beschäftigen. Dazu gehört auch Kritik an Israel, etwa am Siedlungsbau in den Palästinensergebieten. Er verstehe diese Kritik, sagt Shalicar. Was ihn störe, sei die undifferenzierte Sichtweise. Der Siedlungsbau sei für die Kritiker oft einziges Thema. Dass die Hamas ihr eigenes Volk wie Gefangene behandele, die Iraner an der Atombombe bauten, Al-Kaida Hass und Terror verbreite: „Das ist alles kein Thema für die Linksradikalen“. Dann verabschiedet sich Arye Sharuz Shalicar. In Berlin-Spandau, wo er vor seiner Zeit im Wedding mit seiner Familie wohnte, heiratet am Abend ein guter Freund. Er ist Türke und vermählt sich mit einer Perserin. Es wird ein rauschendes orientalisches Fest geben – und mittendrin ein Jude, der Sprecher der israelischen Armee. {Quelle: www.berliner-zeitung.de – Von Haiko Prengel}

Nachrichten aus Berlin, Deutschland und der Welt – Berliner Zeitung
 
 
 

3 Responses to “Antisemitismus unter muslimischen Migranten: „Ich hasse alle Juden“!”

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Haben wir Reichsdeutschen solche Probleme? Siehe wer ein Amt in der Öffentlichkeit ausüben durfte und das lange bevor der Hitler kam und uns die juden den Krieg 1933 erklärten! Und weiter geht es in der Befreiung und seiner Schuldfrage, wer wird denn im Kollektiv verhaftet und Genozid unterworfen, mit Raub des Volkes seinem Eigentum, der Kultur und Lebensweise und wer wird nun auch noch politisch vermischt? es sind nicht die Genossen und Freunde der Parteien, es sind die Eigner der Firma BRD GmbH die den Menschen in der Welt vor machen, das das Deutsche nur noch aus der BRD besteht und kramen, wegen derer Bankenpleiten iim Säckel des Bauern, siehe Christenheit und deren Diozösen oder auch Gemeinden! Und einen Krieg vom Zaun zu brechen? Freunde des Lebens, das geht doch einfach! Serbien, später das Deutsche Reich und Russland, wie auch China oder Japan, Korea, Vietnam, Algerien, Afrika und die Indianer, sioe alle kennen den Mist der uns da immer wieder erzählt wird! Leider geht das einem Handwerker am Hintern vorbei, der macht es seinem Auftraggeber zu dessen Willen und bekommt auch für gute Arbeit Lohn! Nur die Schlächter nicht, und die dürft Ihr Euch ansehen in der klapper, siehe USA oder unter den Kriegveteranen! Ein Soldaten, wie dem Priebke, Erich, der auf seinen Konto und im Dienst zur Heimat Partisanen bekämpfte sein Leichnahm zu stehlen oder gar einen nicht seine Totenruhe zu gönnen, das ist so dusslig, wie das heute noch Quantanamo da ist und die Militär kein Gericht zu lasssen, ebenso, wie die HLKO nicht anerkannt wird! Also, nach wessen Regeln wird auf der Erde gelebt? Die Völker sind gefragt, die einen Kopf zum Denken haben, und einen Mund zum Sprechen, siehe Tierreich, da gibt es solche Krieg nicht! Lieber lebe ich mit der Liebe zum Schöpfer und mit dem Glück Auf, meine Heimat, und was kann ich denn ausrichten? Ich als Nachkriegskind und nun auch noch zum Personal der BRD GmbH gemacht, die aber erst nach meiner Geburt und auch erst nach meiner beruflichen Entwicklung sich in Berlin als …………. Besatzungsverwaltung entlarvt, siehe auch den gestrigen Tag, wo der USA-Haushalt die Schulden bei den Juden wierder genehmigt wurden! Glück Auf, meine Heimat, und Gier ist der schnelle Untergand!

    • Andreas Says:

      muss schon sagen, wiedermal ein hochintelligenter und bestechend-schlüssiger kommentar!
      womit sie den obigen artikel glänzend konterkarrieren – aber vermutlich fällt ihnen das noch nichteinmal auf?! und wenn sie beinahe täglich aufs internationale „finanzjudentum“ und diese „verdorbene“ rasse allgemein schimpfen – können sie sich gewiss sein, dass der JHWH-verleugner emanuel noch einen draufspuckt…bleibt ruhig unter euch u. euresgleichen – solchen mist brauchen wir in KEINER gemeinde!!

      • Ewi Says:

        „Haben wir Reichsdeutschen…“

        lol … muss ich nicht weiter lesen um eine Diagnose zu erstellen.


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