kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Internetseite der Regierung Frankreichs für Abtreibung und gegen Lebensschützer 14. Oktober 2013

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 16:37

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Staatliche Internetseite zur Förderung der Abtreibung

 

Paris: Die Regierung von Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande startet eine Internetseite zur Förderung der Abtreibung und um die Lebensschützer zum Schweigen zu bringen. Die entsprechende Entscheidung dazu stammt von Gesundheitsminister Najat Vallaud-Belkacem. Die Abtreibung werde „angegriffen“, so die Sozialistin und Moslemin Vallaud-Belkacem, weil einige Internetseiten sie als einen Schritt mit „Folgen“ für die Frauen beschreiben. Najat Vallaud-Belkacem, in Frankreich für Soziales, Gesundheit und Frauenrechte zuständig, „entdeckte“, daß „das Recht auf Abtreibung und Verhütung Opfer heimtückischer Angriffe“ sei, weshalb sie den Entschluß faßte, eine offizielle Regierungsseite im Internet einzurichten, „um die Schwangerschaftunterbrechung zu sponsern“. Die Ministerin will damit Internetseiten von Lebensschützern entgegentreten, auf denen die ganze Problematik der Abtreibung, die Tötung des ungeborenen Kindes und auch die Folgen und Risiken für die Frauen aufgezeigt werden. „Man muß das Internet überprüfen, um zu sehen, wie viele Anti-Abtreibungs-Bewegungen dort präsent sind“, sagte die „besorgte“ Gesundheitsministerin am Tag, an dem die neue Pro-Abtreibungs-Regierungsseite ins Netz ging.

 

 

 

Über Risiken und Nebenwirkungen zu sprechen, ist verboten

Die Sorgen der sozialistischen Ministerin wurden in einem Artikel der linken Tageszeitung Le Monde, dem quasi offiziöse Presseorgan der Regierung Hollande wiedergegeben. „Wenn man bei Google IVG [Schwangerschaftsabbuch, Anmerkung Katholisches.info] eingibt, erscheint an erster Stelle ivgpoint.net – Alle Ingormationen zu Schwangerschaftsabbruch und Abtreibung. Eine dem Anschein nach neutrale Seite, die in Wirklichkeit Falschinformationen verbreitet und die Frauen beschuldigen“, ist sich die Ministerin sicher.

 

 

Internetseiten zensurieren

 

Die Schuld dieser Internetseite, die von der Ministerin in abschätzigem Tonfall „pro life“ nennt? Hören wir, woran sich die Frankreichs „menschenfreundliche“ Ministerin stößt. Auf der Homepage der beanstandeten Seite heißt es: „Abtreibung ist kein unbedeutender Akt. Vom medizinischen und psychologischen Gesichtspunkt bedeutet der Risiken für die Frau, die sofort oder erst im Laufe der Zeit auftreten können“. Laut Ministerin Vallaud-Belkacem sind solche Feststellungen „gefährlich“ und sollten zensuriert werden. Kein Wunder, denn dieselbe Ministerin brüstet sich der blutigen Tatsache, daß in Frankreich jährlich 220.000 ungeborene Kinder auf bestialische Weise durch Abtreibung getötet werden. Eine besondere „Gefahr“ sieht die Ministerin, laut Le Monde, darin, daß „solche Internetseiten eine gewisse Überzeugungskraft haben können, vor allem auf alleinstehende Frauen und Frauen vom Land“ und – noch schlimmer – sie von einer Abtreibung abbringen könnten. Abgesehen davon, daß die Ministerin, die selbst irgendwo in einem kleinen Dorf im marokkanischen Rifgebirge geboren wurde, ein gestörtes Verhältnis zur Landbevölkerung zu haben scheint, über die sie so abschätzig spricht, scheint sie der festen Überzeugung, daß die Tötung eines ungeborenen Kindes eine Art von „Segen“ für eine Frau sei.

 

Mit der neuen Regierungsinternetseite ivg.gouv.fr will die Ministerin den Lebensschutzseiten entgegentreten. Laut Ministerin sorge die neue Seite dafür, „daß Frauen sich neutral und glaubwürdig über Abtreibung informieren können, die ein Recht für alle ist“. Der französische Regierung bezahlt Google dafür, daß die Seite bei Suchanfragen „möglichst ganz oben erscheint“ und damit die Seiten der Lebensschützer, die sich „infiltriert“ haben, zu überdecken. Ginge es nach der Ministerin, wären die Internetseiten der Lebensschützer zu verbieten, die es wagen, daran zu erinnern, daß Abtreibung immer die Tötung eines Kindes bedeutet. Eine grausame, schreckliche Tötung eines Menschen. Und daran, daß es kein „kleiner Eingriff“ ist, sondern ein schwerwiegender Akt mit weitreichenden Folgen, besonders auch gesundheitlichen für die Frau. Solange Verbot und direkte Zensur nicht möglich sind, sollen mit Hilfe der Steuergelder indirekte Formen der Regierungszensur ausgeübt werden, indem die Informationssuchenden von den Seiten der Lebensschützern ferngehalten und auf Pro-Abtreibungsseiten umgelenkt werden.

 

Verheiratet ist Najat Belkacem seit 2005 mit Boris Vallaud. Boris Vallaud, ebenfalls Sozialist, ist Kabinettschef von Industrieminister Arnaud Montebourg. Als „Marokkanerin der Abstammung nach und Lyonerin dem Herzen nach“, war der jungen Sozialistin ein schneller Aufstieg im Kontingent von Nachwuchspolitikern mit Migrationshintergrund sicher. König Mohammed VI. von Marokko muß das auch so gesehen haben und berief sie in den Rat der Auslandsmarokkaner. Zum Sicherheitscheck wurde sie über die French American Fondation (FAF) für linke Nachwuchspolitiker und künftige Meinungsführer zur politischen Bildung geschickt, um ihre „atlantische“ Treue sicherzustellen. Denselben Weg war 1996 Francoise Hollande, 2000 Arnaud Montebourg und 2006 eben Najat Vallaud-Belkacem gegangen. Im Gegensatz zu Justizministerin Christiane Taubira, nach der das umstrittene Gesetz zur Legalisierung der „Homo-Ehe“ benannt ist und die Mitglied der Grand Loge Féminine de France (GLFF), der Frauen-Großloge von Franreich ist, ist bisher keine Logendmitgliedschaft von Vallaud-Belkacem bekannt. {Quelle: katholisches.info – Text: Giuseppe Nardi – Bild: ivg.gouv.fr (screenshot)}

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Das typische menschenverachtende Verhalten von atheistischen Sozialisten.

 

Meinungszensur erster Güte.

Selbst Informationen der Lebensschützer sollen im Internet schwerer aufzufinden sein. Ein Vebot scheint noch nicht durchsetzbar zu sein, sonst wäre es schon längst Gesetz. Diese französische Regierung unterstützt somit den Mord an ungeborenen Menschen bis ins Internet hinein. Die warnenden und lebensrettenden Worte der Lebensschützer werden sozusagen auf den Index gesetzt.

 

Wenn wir schon die Grundlüge lesen: „Weshalb sie den Entschluß faßte, eine offizielle Regierungsseite im Internet einzurichten „…um die Schwangerschaftunterbrechung zu sponsern“, wird uns das Ausmaß der bewussten Desinformation zugunsten der Abtreibung bewusst. Eine Schwangerschaft kann nicht „unterbrochen“ werden, sie kann nur brutal mit vorsätzlicher Tötung beendet werden. Das Wort Schwangerschaftsunterbrechung impliziert und suggeriert, dass eine Schwangerschaft nach tödlicher Abtreibung „fortgesetzt“, also weitergeführt werden kann. Diese typische Verwendung von „Nebelkerzenbegriffen“ lassen einen Rauch entstehen, der den verkrümmten Seelen von atheistischen Sozialisten entstammt. Hier wieder die gleiche Masche: Täter (Freunde, Verwandte, Ärzte, die die Abtreibung befürworten oder durchführen) werden hier zu Opfern hochstilisiert, ja selbst die Ideologie der Abtreibung bekommt Opferstatus zuerkannt von höchstpolitischer Seite. Die Abtreibung wird mit dem Wort „Opfer“ in Verbindung gebracht (Najat Vallaud-Belkacem, in Frankreich für Soziales, Gesundheit und Frauenrechte zuständig, „entdeckte“, daß „das Recht auf Abtreibung und Verhütung OPFER heimtückischer Angriffe“ sei) Eine zynisch-tödlichere Sichtweise kann es kaum mehr geben. Die echten Opfer, nämlich die getöteten Embryonen werden gar nicht mehr als Opfer wahrgenommen. Die Frauen werden mit ihren psychischen Problemen, die sich nach einer Abtreibung einstellen können, nicht müssen, allein gelassen und es wird erst garnicht auf die Existenz dieser Probleme, die sich bei der Frau nach einer Abtreibung einstellen können, hingewiesen.

 

Es wird auch offensichtlich als schädlich angesehen, Frauen zur Geburt zu raten und staatliche Hilfestellung in Anspruch zu nehmen, falls die Familie versagen sollte.  Diese Politikerin ist von allen guten Geistern verlassen, indem sie „Heimtücke“ den Lebensschützern unterstellt, wenn sie den Frauen zu ihrem Kind raten. Man muss sich dass einmal vorstellen. Heimtücke ist ein Definitionsgrund für den Tatbestand des Mordes im deutschen Strafgesetzbuch.  Da heißt es. Mörder ist, wer, … heimtückisch …, einen Menschen tötet“. Und Menschen werden auch bei Abtreibungen getötet, nämlich Embryonen zu Million auf der Erde. Was wollen die Lebensschützer denn ermordet sehen? Genau: Die Gesetze über die Abtreibung in der jetzigen Form. Menschen als Herr über Leben und Tod hat schon immer in der Weltgeschichte zu Mord und Totschlag geführt. Welch menschenfeindlich-tödliche Einstellung wird uns da als „bewahrenswertes Recht“ verkauft. Das christliche Abendland mit seinen christlichen Werten wird Stück für Stück aus dem Bewusstsein der Bevölkerung entfernt, quasi aus den Köpfen wie Krebstumore herausoperiert.

 

Wir fragen uns, wer diese Krebstumore in seinem Denken pflegt.

Die Lebensschützer sind es gewiss nicht.

 

 

 

Ekuadors Staatspräsident Rafael Correa:

Ein sozialistischer Revolutionär gegen Abtreibung

 

 

Quito: Ekuadors Staatspräsident Rafael Correa droht mit dem Veto, falls seine Partei die Legalisierung der Abtreibung beschließen sollte. Der Revolutionär für einen „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“, der sich selbst als praktizierender Katholik bezeichnet, befindet sich innenpolitisch häufig im Konflikt mit der katholischen Kirche. Doch in der Verteidigung des Lebensrechts ungeborener Kinder steht er an vorderster Front – auch gegen seine eigene Partei. Die Haltung des ekuadorianischen Staatspräsidenten Correa erinnert an jene des uruguayanischen Staatspräsidenten Tabaré Vazquez (2005-2010), der 2008 durch sein Veto das neue Abtreibungsgesetz, mit dem die Tötung ungeborener Kinder legalisiert werden sollte, verhinderte. Nun geht Ekuadors Staatspräsident Rafael Correa denselben Weg. Er drohte mit dem Veto, sollte die Nationalversammlung den Gesetzentwurf zur Abtreibungslegalisierung beschließen. Die Tötung ungeborener Kinder ist in Ekuador verboten und wird vom Strafrecht wie andere Tötungsdelikte schwer geahndet.

 

 

 

„Linker, Humanist, Katholik“:

Abtreibungsfreigabe wäre „wirklicher Verrat“

 

Correa drohte seiner eigenen Partei Alianza País mit dem Rücktritt. Er bezeichnete die Legalisierung der Abtreibung als „wirklichen Verrat“. Sollte seine Partei für das Gesetz stimmen, wäre dies zudem eine „grobe Illoyalität“ ihm gegenüber, so der Staatspräsident. Er erinnert daran, vor seiner Wahl zum Staatsoberhaupt unmißverständlich klargemacht zu haben, daß er gegen jede Form von Legalisierung der Tötung unschuldiger Kinder sei. „Ich gehöre nicht zur der Art von Menschen, die eine Sache sagen und dann eine andere tun“, so Staatspräsident Correa, der sich selbst als „Linker, Humanist und Katholik“ definiert. Rafael Correa wurde erst im vergangenen Februar von den Wählern zum dritten Mal im Amt des Staatspräsidenten bestätigt. Seine Amtszeit reicht bis 2017. Correa gehört zu den seit Jahren in Lateinamerika vorherrschenden Linkspolitikern, die sich dem von den USA geforderten Freihandelsabkommen mit Lateinamerika widersetzen, die der Politik des Weltwährungsfonds und der Weltbank kritisch gegenüberstehen. Correa setzte eine Reform des Erdölfördergesetzes durch, das die Einnahmen verstärkt Sozialprogrammen für die Armen und die Schulbildung zufließen läßt. Gleichzeitig kritisierte er die internationalen Erdölgesellschaften wegen ihrer Rücksichtslosigkeit gegenüber dem Umweltschutz und ihren geringen Investitionen im Land. Vor allem versuchte Correa die neoliberale Politik seiner Amtsvorgänger aus den 90er Jahren zu demontieren. Außenpolitisch verhält sich der Sozialist zurückhaltend sowohl im FARC-Konflikt gegenüber Kolumbien als auch gegenüber Venezuela.

 

 

 

Bereits 2008 verhinderte Correa die Legalisierung der Abtreibung

 

Bereits 2008 hatten einige ekuadorianische Abgeordnete die Legalisierung der Abtreibung versucht, waren aber am entschlossenen Widerstand des Staatspräsidenten gescheitert. Nun versuchen sie es erneut und erneut stellt sich ihnen Correa in den Weg. Das Staatsoberhaupt kann dies aus einer starken Position heraus tun mit 56,9 Prozent der Wählerstimmen im Rücken. Sein Hauptrivale erhielt lediglich 23,8 Prozent. Correa erinnerte die Abtreibungsbefürworter daran, daß die ekuadorianische Verfassung das Leben schützt und dies von der Empfängnis an. Zudem sehe der vom Volk in einer Abstimmung angenommene Nationale Entwicklungsplan keine Legalisierung der Abtreibung vor. „Für die Verteidigung des Lebens bin ich auch bereit zurückzutreten und die Geschichte wird über mich urteilen“, erklärte Staatspräsident Correa in seiner jüngsten Stellungnahme.

 

 

Blick nach Uruguay

 

Das Parlament von Uruguay hatte nach einem langen, harten Kampf die Abtreibung mit knapper Mehrheit beschlossen. Durch das Veto des Staatspräsidenten wurde die Einführung der Abtreibung verhindert. Eine Abstimmung zur Überwindung des Vetos mit einer 4/5-Mehrheit im Parlament scheiterte. Der Arzt und Katholik Velazquez begründete sein Veto mit rechtlichen, ethischen und wissenschaftlichen Argumenten. Das Veto führte zu einem Konflikt mit seiner Sozialistischen Partei, aus der Velazquez kurz nach seinem Veto austrat. Im Gegensatz zu Ekuador untersagt die uruguayanische Verfassung die direkte Wiederwahl eines Staatspräsidenten. Aus den Präsidentenwahlen 2010 ging mit dem Ex-Guerillero José „Pepe“ Mujica ein Abtreibungsbefürworter als Sieger hervor. Im Oktober 2012 wurde in Uruguay die Tötung ungeborener Kinder gesetzlich erlaubt. {Quelle: katholisches.info – Text: Giuseppe Nardi}

 

One Response to “KoG: Internetseite der Regierung Frankreichs für Abtreibung und gegen Lebensschützer”

  1. Johannes Says:

    Nun, die deutsche „evangelische“ Kirche, besser als EKD zu bezeichnen, hat in der Frage der „Abtreibung“ (tatsächliches Morden von Kindern im Mutterleib) eine klare Stellung bezogen: führende Würdenträger_innen haben der „Abtreibung“ zugestimmt, weil sie gesetzlich beschlossen wurde: „ungesetzlich, aber straffrei“ (BVG) – die Rest hat geschwiegen und damit stillschweigend zugestimmt.


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