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522 von Roten ermordete spanische Märtyrer seliggesprochen 14. Oktober 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:40

 

Spanien: Große Seligsprechungen in Tarragona

 

Im spanischen Tarragona findet am Sonntag eine Massenseligsprechung statt: 522 katholische Bischöfe, Priester, Ordensfrauen und Mönche, die während der Wirren des Spanischen Bürgerkriegs (1936-1939) „als Märtyrer für ihren Glauben“ gestorben sind, erhalten die hohe Kirchenehrung. Papst Franziskus wird in Tarragona durch den italienischen Kurienkardinal Angela Amato, Präfekt der Heiligsprechungskongregation, vertreten. Insgesamt 104 Bischöfe, darunter 8 Kardinäle, 1.386 Priester und 25.000 Gläubige werden erwartet; auch zahlreiche Regierungsvertreter haben ihr Kommen angekündigt. 515 der Märtyrer waren Spanier; die restlichen Opfer stammten aus Frankreich, Kuba, Kolumbien, Portugal und von den Philippinen. Der größte Teil der Priester und Ordensleute wurde von Soldaten und Anhängern der spanischen Republik ermordet, da die katholische Kirche in Spanien offiziell den faschistischen Putschgeneral und späteren Diktator Francisco Franco unterstützte und deshalb den linken Republikanern verhasst war.

 

 

 

Bereits im März 2001 sprach Papst Johannes Paul II. 233 spanische Märtyrer selig, die während des Bürgerkriegs ermordet wurden; im Oktober 2007 wurden 498 weitere spanische Märtyrer von Papst Benedikt XVI. seliggesprochen.

 

Mehrere Laienbewegungen und Vereinigungen von Franco-Opfern kritisierten die Seligsprechung im Vorfeld. Die Kirche gedenke nur „ihrer Opfer“, während sie mit dem Argument, keine Wunden öffnen zu wollen, den Opferverbänden nicht bei der Suche nach den Massengräbern verschwundener Franco-Gegner helfe. Wie spanische Medien berichten, bat die Opferplattform „Wahrheitskommission“ Papst Franziskus in einem Brief darum, die Seligsprechung abzusagen. Stattdessen solle er im Namen der Kirche die Spanier um Verzeihung bitten, dass die Kirche den Militärputsch gegen die spanische Republik sowie die folgende Diktatur unterstützte, die für Tausende Spanier den Tod bedeuteten. Die Vatikanzeitung Osservatore Romano erinnert hingegen in ihrer Samstagsausgabe daran, dass während des Bürgerkriegs „auf dem ganzen republikanischen Gebiet fast drei Jahre lang der katholische Kult verboten“ gewesen sei: „Die Kirche existierte offiziell nicht.“ Kirchenleute und engagierte Katholiken seien getötet worden, „weil sie praktizierende Katholiken waren“, „keiner von ihnen“ sei „in politische oder ideologische Kämpfe verwickelt gewesen“. Der britische Historiker Hugh Thomas wird vom Osservatore mit der Einschätzung zitiert, „in keinem anderen Moment der Geschichte Spaniens und vielleicht sogar der Welt“ habe es „so einen leidenschaftlichen Hass gegen die Religion und all ihre Werke gegeben“. Ausdrücklich widerspricht das Vatikanblatt der These, die Katholikenverfolgung sei erst die Folge des Armee-Aufstands unter Franco gewesen: „Die Religionsverfolgung begann lange vor dem Bürgerkrieg und entstand nicht als Gegenwehr gegen eine Kirche, die erst ab Juli 1937 offen eine der Konfliktparteien unterstützte.“ Dabei habe Pius XI. eine „konziliante und verhandlungsbereite Einstellung“ gegenüber den spanischen Republikanern gezeigt, die Republik schon im April 1931 anerkannt und die diplomatischen Beziehungen bis Mitte 1938 trotz der Verfolgungen beibehalten. Autor des Artikels ist der Forscher Vicente Cárcel Ortí, der seit 2011 die Akten des Vatikanischen Geheimarchivs zum Spanischen Bürgerkrieg herausgibt. {Quelle:  de.radiovaticana.va}

 

 

 

 

22 Responses to “522 von Roten ermordete spanische Märtyrer seliggesprochen”

  1. Ibrahim Says:

    DAS IST LÄCHERLICH !!!!

    Home > Religion und Dialog > Artikel von 2013-10-14 13:06:37

    Malaysia: Gericht bestätigt Allah-Verbot für Christen

    Christen in dem Land dürfen in der Landessprache nicht das Wort „Allah“ für Gott benützen. Das hat das Berufungsgericht in Kuala Lumpur entschieden. Der Gebrauch des arabischen Worts für Gott sei kein „integraler Bestandteil des Glaubens und der Praxis der Christen“, so das Gericht. Somit stelle ein Allah-Verbot „keine wie auch immer geartete Beschränkung von Verfassungsrechten dar“, befanden die Richter in ihrem am Montag mündlich verkündeten Urteil. Zudem sei die Bewahrung von „Frieden und Harmonie“ im Staat ein höheres Gut als die Rechte von religiösen Minderheiten. Der Gebrauch des Begriffs „Allah“ durch Christen löse jedoch unter den Muslimen „Konfusion“ aus und gefährde so den Verfassungsgrundsatz der Harmonie. Die Kirchen Malaysias reagierten entsetzt auf das Berufungsurteil: „Wir sind enttäuscht und geschockt“, sagte Pater Lawrence Andrew unmittelbar nach der Urteilsverkündung gegenüber der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Andrew ist Chefredakteur der katholischen Wochenzeitschrift „The Herald“, die gegen das vom Innenministerium verhängte Allah-Verbot für ihre malaiische Ausgabe geklagt und den Prozess Ende 2009 zunächst gewonnen hatte.

    (kna/asianews 14.10.2013 mg)

    Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2013/10/14/malaysia:_gericht_best%C3%A4tigt_allah-verbot_f%C3%BCr_christen/ted-737062
    des Internetauftritts von Radio Vatikan

  2. Andreas Says:

    nun ist es amtlich: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/10/491441/christliche-minderheit-in-malaysia-das-wort-allah-ist-weiter-fuer-sie-tabu/

    leute – es besteht hoffnung: wir dürfen/müssen „allah“ NICHT (mehr) als unseren Gott ansehen – womit allen weiteren chrislam-initiativen die grundlage entzogen wäre!! hinfort kann man sich auf malaysia berufen – auch wenn den dortigen christen das urteil (im moment) als absurd u. diskriminierend erscheinen mag. um deren „umorientierung“ wird sich die weltgemeinde kümmern müssen….

    • Andreas Says:

      ein selbstzeugnis in jeder hinsicht, wer mal die versch. artikel durchstreift – auch ein spiegel für christen…
      (ein namhafter jüd. blog informiert…)

      • Andreas Says:

        >> Das Herz der jüdischen Eigenart: Der Talmud ist der Kern des Judentums
        (Von Meir Seidler)

        ( Zitat:) – Das Herz der jüdischen Eigenart und das Wesen des jüdischen Volkes liegt in einem Werk verborgen, das als Talmud bekannt ist. Der Talmud ist der Kern des Judentums. Verständnis des Talmud ist Verständnis des Judentums, Diffamierung des Talmud ist Diffamierung des Judentums, Abkehr vom Talmud ist Abkehr vom Judentum.
        Der Zauber des Judentums und die Quelle der jüdischen Weisheit liegen im Talmud verborgen, und der „ewige“ Jude, der die Phantasie sowohl der Freunde als auch der Feinde des Judentums immer wieder beflügelt, ist eben immer auch und in erster Linie (in den Worten von Isaac Breuer, einem der letzten bedeutenden Repräsentanten des untergegangenen deutschen Judentums) ein „unverwüstlicher Talmudjude“.

        PS: wer also das nachbiblische (heutige) judentum verstehen will o. irgendwelche aussagen darüber treffen möchte, MUSS zwingend den orginal-talmud übersetzt (u.“unredigiert“) gelesen haben.
        da wage ich zu behaupten, dass dies nichteinmal 1% der christen bisher überhaupt (mangels übersetzungen) möglich war, geschweige denn im vollen umfang bewerkstelligt wurde.
        conclusio: wir alle reden o. diskutieren über ein postbiblisches judentum, welches wir nur teilweise aus den alten schriftlichen überlieferungen ableiten – im positiven wie negativen…
        – das stimmt doch recht nachdenklich: der interreligiöse dialog kann also bis jetzt fast nur im winzigen kreis einer expertenrunde geführt werden?! wieso war/ist der talmud nicht griffbereit in jeder buchhandlung als „allgemeingut“ zu bekommen?? jetzt möcht ichs aber wissen – – –

    • Andreas Says:

      >> (…) Die „Sieben Noachidischen Gesetze“ stammen direkt aus dem 1. Buch Mose (Genesis, Bereschit). Bis zur Konversion sowie Beschneidung (Brit Mila) Avrahams waren die ersten Generationen Nichtjuden. Erst Avraham wurde der erste Jude. Juden stammen normalerweise von Avraham bzw. den späteren Stämmen ab. Moslems und Christen (nicht mit in die Stämme einbezogen) tun dies nicht und zählen daher zu den Nichtjuden. Aufgrunddessen, dass Moslems einen(!!) Gott anbeten (Allah), betrachtet sie das Judentum nicht unbedingt als Götzendiener. Halachisch ist es erlaubt, in eine Moschee zu gehen(!) – eine Kirche hingegen wird als Platz den Götzendienstes betrachtet, da Christen einen Menschen zu ihrem Gott auserkoren haben.<<

      aus: http://www.maschiach.de/content/view/79/77/ (jüd. blog)

      • Emanuel Says:

        Wau ! Es wird wirklich Zeit , sich in dieser Hisicht kundig zu machen. Das ist höchste Christenpflicht ! Danke dir für diesen unwahrscheinlich wichtigen Anstoß – Den Origanal-Talmud zu studieren halte ich persönlich für noch wichtiger , als sich mit dem „Koran“ zu befassen …. Für mich ist der Koran obsulet !

        Ich habe mal eine Zeitlang mich mit den verschiedenen Strömungen innerhalb des jüdischen Glaubens befasst. Dabei kamen erstaunliche Dinge heraus. Besonders interessant ist es auch , sich einen Überblick über die Ultra-Orthodoxen Juden zu verschaffen.

        Nochmals Danke für die Hinweise

        LG

        Emanuel

  3. Emanuel Says:

    https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&ved=0CDIQFjAA&url=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FMaimonides&ei=7xFdUqTZFILetAbGtYHABA&usg=AFQjCNHF7dqlTRtvgxMtRvQGq7WjlR5FKQ&sig2=_SutM9ZaaoVqgTiYBSNA7Q&bvm=bv.53899372,d.Yms

    Einer der größten jüdischen Gelehrten ist Maimonides – auf diesen berufen sich heute Juden aller Richtungen sehr oft – Sogar die jüdischen „Kabbalisten“ haben ihn zum Lehrmeister gekührt !!!

    • Andreas Says:

      der „witz“ ist, dass der vollständige talmud in der orginalabfassung, wie ihn die „jüdischen“ rabbiner benutzen, NICHT allgemein erhältlich ist!! aus gutem grund – ähnlich wie bei luthers berühmt-berüchtigten judentraktat, welches ebenfalls quasi nirgendwo mehr erhältlich ist, werden die unglaublichen polemiken und diskriminierungen in den neueren übersetzungen des talmud vorsichtshalber ausgespart! wenn die welt wüßte, was dort so geschrieben steht, würde sich womöglich der koran als das kleinere „übel“ ausnehmen?! ich bin schlichtweg schockiert – und ernsthaft besorgt, wie da noch irgendein wie immer geartetes verhältnis zum (nicht nur orthodoxen) judentum gestaltet werden kann?… – da bleibt wohl nur noch das sog. „reform“-judentum als ernstzunehmender gesprächspartner übrig?! das talmud-judentum ist schwerste sünde gegen JHWH, gegen Jesus und nicht zuletzt gegen die menschheit selbst – wie der koran…

  4. Emanuel Says:

    „Eine sorgfältige Analyse dieser Kriterien zeigt uns, daß obwohl Jesus jüdisch war, er keines der anderen Kriterien erfüllte. Die Betrachtung der widersprüchlichen Angaben über den Stammbaum Jesu präsentiert eine Reihe von Schwierigkeiten mit der Erfüllung des zweiten Kriteriums. In manchen Ausgaben des Neuen Testamentes wird dargestellt, Jesus habe keinen physischen Vater. Die jüdischen Schriften jedoch sagen deutlich aus, dass die Genealogie eines Menschen und seine Stammeszugehörigkeit nur durch seinen physischen Vater übertragen wird. (Numeri 1,18; Jeremia 33,17) Jesus kann dann unmöglich ein Nachkomme des Stammes Juda oder von König David und König Salomon sein.“

    Zitat aus :
    http://www.maschiach.de/content/view/79/77/

    Erklärung: Da es sich bei Jesus Christus um Gott, den Schöpfer gehandelt hat, ergibt sich diese jüdiche Problematisierung gar nicht ! Wenn Jesus Gott ist, ist ER väterlicherseits auch natürlich und selbstverständlich GOTT – so schwer es auch zu verstehen ist – Deshalb ist es auch wichtig, das wir christen die „Rolle der Maria“ richtig einschätzen mpssen – Hier dürfen wir nichts verklären !!!!
    Das , was der Herr von Seinem Menschlichen hatte – hatte Er durch die Mutter – also durch Maria !!!

    Dieses „Menschliche“ war mit Bösem behaftet – Dieses musste der Herr durch Seine unvorstellbar fürchterlichen erlittenen Versuchungskämpfe – ABLEGEN – UND DIESEN kAMPF GEGEN DAS BÖSE HAT DAS MENSCHLICHE DES HERRN ERST AM KREUZ GEWONNEN ::::::::::

    HIER IST GLAUBE GEFRAGT ODER NICHT ???

    • Emanuel Says:

      Hier stecken wieder tiefe Glaubens-Geheimnisse drin … Z.B. kann man sich an dieser Stelle fragen, wenn der Herr und Jesus Christus Eins war, hätte Jesus auf grund Seiner Allmacht gar keine „Versuchungskämpfe“ aushalten müssen !!!? Warum hat Er sie dann aber „wie ein Mensch“ (ausgestattet aber mit dem Göttlichen) trotzdem durchgemacht ?

      Viele Stellen gibt es in der Bibel, die über die Kämpfe des Herrn Aussage geben … Gottes Absicht war es offenbar, wie ein Mensch auf dieser Erde geboren zu werden und im Laufe von 30 (irdischen) Jahren
      Sein Menschliches durch Sein Ihm innewohnenden Göttliches ebenfalls Göttlich zu machen –
      oder zu verherrlichen … Das ist ein großes Glaubens-Geheimnis, das allerdings nunmehr freigegeben ist – es unter wahren christen weiterzuverbreiten …….

      Zeugen Jehovahs haben mir darauf hin mal geantwortet: Das könnte so nicht gewesen sein, da Gott dann ja nicht im Himmel anwesend gewesn wäre …. Das Argument hat mich kurz irritiert …

      Deshalb habe ich oben geschrieben 30 irdische Jahre – Im Himmel gibt es keine Zeit und keinen Raum –
      Das gibt es nur hier auf Erden – 30 Jahre auf Erden ist im Himmel Nichts ….. Für Gott nicht mal ein „Wimpernschlag“ ….

      • Andreas Says:

        dem stimme ich nicht zu – unser werter bazillus hat dies erst letztens sehr deutlich u. unmissverständlich dargelegt. mir diesem glaubenskonstrukt stehst du ziemlich alleine da – damit wirst du wohl „leben“ müssen?! sorry, diesen schritt mache ich nicht mit – niemals!!

  5. Johannes Says:

    Was die Seligsprechung in der katholischen Kirche anbetrifft, so kann man diese getrost dem HERRN überlassen, der unser aller Richter ist. ER wird entscheiden, wer die Ewigkeit in Seiner Gegenwart verbringen darf!

    Was das Verbot anbetrifft, dass der Name des Götzen Allah nicht mehr von Christen genannt werden soll/darf, ist vollständig richtig, weil der Mondgott mit unserem GOTT absolut nicht zu vergleichen ist. Dieses Verbot wird allein unsere „Bischöfe“ traurig machen, die sich doch schon so sehr mit diesem Allah verlobt haben…

  6. Ralf Hummel Says:

    @ Emanuel

    Sind Sie, was Ihren christlichen Glauben betrifft, ein wenig wankelmütig???? Ich befasse mich als Christ weder mit dem Koran noch mit der Tora. Für mich allein zählt nur die Bibel. Dann müssen Sie aber schwer aufpassen, dass Sie jemand anders nicht von etwas anderem überzeugt.

    • Emanuel Says:

      Im Gegenteil – Wenn ich als „Christ“ behaupte, das die Juden „das auserwählte Volk Gottes“ sind –
      dann habe ich schon die Pflicht, mich über dieses Volk zu informieren – Ich labere keinem nach- sondern mache mich lieber selber kundig, lieber Herr Hummel .

      • Ralf Hummel Says:

        Die Juden sehen sich aufgrund ihrer historischen Entwicklung als ein von Gott „auserwähltes Volk“. Wer aber letztendlich wirklicn das auserwählte Volk ist entscheidet Gott. Und wir werden uns eines Tages noch sehr wundern, wer wirklich für immer bei Gott und Jesus Christus ist.

      • Emanuel Says:

        Das glaube ich allerdings auch …. !!!!!!

      • Emanuel Says:

        …aber was ich noch anmerken wollte,lieber Herr Hummel, die „Tora“ sind die 5 Bücher Mose aus unserem AT ! Damit sollten wir uns schon befassen – oder ????

        LG


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