kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

syrische Erzbischöfe und Pater Paolo Dall’Oglio sollen als Austausch freikommen 13. Oktober 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:37

Wird die Entführung der beiden Erzbischöfe zum Deal?

 

 

 هل دخلت قضية المطرانين المخطوفين يوحنا ابراهيم وبولس اليازجي في دائرة الصفقة؟

 

Sechs Monate sind nach der Entführtung der Erzbischöfen Mor Gregorios Yohanna Ibrahim und Boulos Yazigi vergangen, ohne dass es irgendein Lebenszeichen von ihnen oder Informationen über ihr Verbleiben gab. Es gab keine Garantien – weder schriftlich noch per Videobotschaft – über ihr Schicksal. Ihre Akte soll in der Schublade der Azaz-Entführten gelandet sein. Letztlich gab das Oberhaupt der syrischen Gemeinde, Habib Ivram, bekannt, dass der General Abbass Ibrahim, Chef der Nationalsicherheit, vor zwei Wochen bestätigte: „Es gibt Behörde, welche mit der Entführung der beiden Erzbischöfen betraut sind, und welche versichern, dass die beiden wohlauf sind. Die Erzbischöfe werden ein Teil eines Austausches. Dies muss aber geheim gehalten werden“!  

 

فبعد غياب ستة أشهر دون أيّ إشارات أو معلومات ملموسة عن مصيرهما , أو بروز ضمانات مرئية أو مسموعة سيّما أنّ ملفهما أسقط في درج ملفّ مخطوفي أعزاز, ظهر موقف مؤخرا لرئيس الرابطة السريانية حبيب إفرام لفت فيه الى ان “مدير عام الأمن العام اللواء عباس ابراهيم أبلغ الجهات المعنية منذ حوالي أسبوعين أن هناك تأكيد من أجهزة تتابع ملف المطرانين المخطوفين في سوريا أن المطرانين بخير وسيكونان جزءًا من حال التفاوض”، مشددا في المقابل على أنه “يجب أن نكون حذرين في هذا الموضوع.

 

 

المطرانين المخطوفين

 

Die journalistischen Quellen versichern allerdings, dass alles Zeichen darauf hindeuten, wie das Ende des Leidens beider Erzbischöfe nahe sei. Es wird da über einen Austausch gesprochen: 9 Azaz-Entführte, 128 weibliche Gefangene in Damaskus und zwei Piloten im Libanon – Für die beiden Erzbischöfe!?! Die Zeitung Alnahar teilte mit, dass die beiden entführten Erzbischöfe am 25 Oktober 2013 an einer Konferenz in Lichtenstein teilnehmen werden. Mit der Presseagentur EFE bestätigte diese Zeitung, dass sie vor diesem Datum freigelassen werden. 

 

أمّا المصادر الصحفية فتجزم أنّ كل المؤشرات تدل على قرب انهاء معاناة المخطوفين واهاليهم, فيتمّ الحديث عن صفقة التبادل بين مخطوفي اعزاز التسعة والسجينات المئة والثمانية والعشرين في دمشق و اطلاق الطيارين في لبنان، والمطرانين يازجي وابرهيم , وان يكن الامر سيتم بشكل منفصل . كما وأوردت صحيفة النهار ان المطرانين سيشاركان في مؤتمر في 25 من الحالي في عاصمة ليشتنشتاين، مضيفة ان المعلومات عن اطلاقهما قبل هذا التاريخ مؤكدة.

بالتزامن مع ذلك نشرت وكالة EFE

 

 

In Moskau glaubt der russische Patriarch daran, dass beide Erzbischöfe in Aleppo am Leben sind. Während seines Treffen mit christlichen Würdenträger aus Syrien wurde ihm mitgesteilt: „Es gibt glaubwürdige Augenzeugen, welche bekräftigen, dass die beiden Erzbischöfe am Leben sind. Wir werden uns darum bemühen, sie freizubekommen“.

 

في موسكو أن بطريرك الأرثوذكس الروسي كيريل يؤمن بأن المطرانين المخطوفين في حلب لا يزالا على قيد الحياة. وخلال لقائه بمسؤولين مسيحيين في سوريا قال البطريرك: “هناك شهود غير مباشرين يؤكدون بأنهم على قيد الحياة ونحن نأمل هذا، ونحن سنواصل العمل بهدوء الى أن يتم الإفراج عنهما.

 

 

 

Im Angesicht dieser Verschwommenheit sagten kirchliche Quellen gegenüber Nur-Sat, dass jene Informationen nicht genau und ganz sicher sind, weil sie nicht von einer realen Quelle stammen. Denn es gibt bis jetzt überhaupt handfeste Beweise, welche jene Informationen bestätigen können. Außerdem stammen die sicheren Informationen von der zuständigen Kirche, die einen offiziellen Bericht veröffentlichen werde, wenn sie etwas Bestimmtes in der Hand habe.

 

وأمام ضبابية هذا المشهد,أكّدت مصادر كنسية لتيلي لوميار ونورسات أنّ هذه المعلومات غير دقيقة وغير مؤكدة لأنها لا تنتج عن واقع ملموس.وشدد المصدر الذي رفض الكشف عن اسمه أنّ ما يدفع الى عدم اعتماد هذه المعلومات هو غياب الاثباتات المرئية أو المسموعة, مشيرا الى أنّ المعلومات الاكيدة والموّثقة تصدر في بيان رسمي كنسي, وأيّ معلومات خارج هذا الاطار تبقى في سياق المعلومات.

 

 

Was Pater Paolo Dall’Oglio anbelangt, versicherte einer der Aktivisten aus Alreka gegenüber der italienischen Presseagentur AKI, dass es dem Jesuiten gut geht, und dass die islamischen Rebellen ihn gut behandeln. Der Jesuit sei im Norden Syriens sein.  

 

وفي شأن خطف الاب باولو دالوليو اليسوعي أكّد أحد نشطاء مدينة الرقة لوكالة (آكي) الإيطالية للأنباء أن دالوليو على قيد الحياة، وأشار إلى أن الجماعات المتشددة التي تحتجزه تقوم بمعاملته معاملة جيدة، وإنه موجود في منطقة خاصة في شمال سورية.

 

 

Mit den Moslems und genau wie sie betet der Jesuit?!?

 

 

Pater Paolo Dall’Oglio wurde von anderen ’Revolutionären’ in Syrien hingerichtet

 

Pater Paolo Dall’Oglio (Jesuit) wurde tatsächlich von seinen eigenen  “Brüdern” von der Terror-Organisation Islamischer Staat in Irak und in der Levante (EIIL) vor drei Tagen hingerichtet, wie die Syrische Informationsstelle der Menschenrechte (OSDH), ein in London beheimatetes und unter dem Schutz des MI6 stehendes Büro der Muslimbruderschaft bestätigte. Der italienische Jesuit, eine Figur der “Syrischen Revolution”, deren Sprecher er in den internationalen Medien geworden ist, wurde von den syrischen Christen verabscheut, die ihm sein Verhalten als westlichen Missionar und den Verrat ihres Landes vorwarfen. Um seine Mitgliedschaft klar darzulegen, hatten die “Revolutionäre” im Jahr 2011 ihm einen Gebets-Freitag gewidmet. Er wurde im Westen zunächst von pro-israelischen Journalisten und dann von der katholischen Presse unterstützt. Mit der Organisation beauftragt, eine Verbindung zwischen den beiden Zweigen von Al-Kaida in Syrien und den kurdischen Parteien zu schaffen, um die Regierung zu stürzen, reiste er illegal nach Rakka, indem er über die türkische Grenze fuhr. Aber es gelang ihm nicht, die Islamisten für die Angemessenheit dieser Allianz zu überzeugen. {Quelle: www.voltairenet.org Übersetzung Horst Frohlich}

 

Confused Jesuit: “There is no contradiction between jihad and Democracy”

Beware of religious nuts who believe any religion is better than None.

“There is no contradiction between jihad and democracy”– (which is about as absurd as the Mohammedan claim that ‘Jesus is a prophet of Islam’)

 sheikyermami.com 

 

 

Islamisten sollen Jesuiten in Syrien getötet haben

Der in Syrien entführte Jesuitenpriester Paolo Dall’Oglio soll nach Angaben von Menschenrechtlern getötet worden sein. Kämpfer der Terrorgruppe „Islamischer Staat Irak und Levante“ hätten den aus Italien stammenden Jesuiten umgebracht, wie die Gruppe Syrian Observatory for Human Rights am Mittwoch in London mitteilte. Die syrisch-orthodoxe Kirche bangt derzeit immer noch um zwei Bischöfe, die in Aleppo schon vor Monaten entführt wurden. {Quelle: www.berliner-zeitung.de}

 

 

 

Italian Jesuit Paolo Dall’Oglio missing in Syria may be alive: monitoring Group

 

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An Italian Jesuit priest who disappeared last month in eastern Syria may still be alive, the Syrian Observatory for Human Rights said on Monday, almost a week after it said he had been killed by al Qaeda-linked rebels. The British-based monitoring group cited sources close to the Islamic State in Iraq and the Levant (ISIL) disputing assertions by local activists – and reported by the observatory – that Father Paolo Dall’Oglio had been killed while in the custody of the Islamist ISIL rebels. Dall’Oglio, who supports the uprising against Syrian President Bashar al-Assad, disappeared in the rebel-held city of Raqqa on July 29. Activists initially said he was kidnapped by ISIL fighters, although some later said he had met them to negotiate a truce with Kurdish brigades. It was not immediately possible to confirm Monday’s report. The Observatory called on those holding Dall’Oglio to produce evidence that he is alive. Dall’Oglio served for three decades at the Monastery of Saint Moses the Abyssinian, or Deir Mar Musa, before being expelled from the country in 2012. A Western diplomat said Dall’Oglio crossed into Syria from Turkey last month. He has been an advocate of reconciliation for Syria’s myriad religious and ethnic sects, especially between Kurds and Arabs. Dall’Oglio blamed Assad for provoking sectarian mayhem and called his forces “thugs”. {Source: blogs.reuters.comby Stephen Kalin in Beirut}

Reuters

 

 

 

Siehe auch folgenden Artikel vom 7. August 2013:

 

Pater Paolo Dall’Oglio (Jesuit) von Dschihadisten in Syrien festgehalten

 

Nach Papst Franziskus I. macht sich die italienische Ministerin für auswärtige Angelegenheiten, Emma Bonino, Sorgen um das Leben des italienischen Priesters Paolo Dall’Oglio, von “Revolutionären” in Syrien, seit dem 29. Juli 2013 festgehalten. Der Jesuit, die sich vor zwanzig Jahren in Syrien niederließ, wo er das Kloster von Sankt-Moses – der Abessinier („Mar Musa “) wiederhergestellt hatte, wurde ein Symbol der „Revolution“ und einer ihrer wichtigsten internationalen Propagandisten. Da seine Aufenthaltsgenehmigung nicht verlängert wurde, hatte er zuerst die Unterstützung von den pro-Israel-Medien erhalten und dann von den Katholiken, und hatte danach eine triumphale Tour in den Vereinigten Staaten und Europa gemacht. Illegal nach Syrien zurückgekehrt, wurde er von den Dschihadisten in Raqqa bejubelt. Er beabsichtigte, den Anschluss der Kurden an den “islamischen Staat des Iraks und der Levante” (Organisation, die mit Al-Kaida verbunden ist) zu verhandeln, um die Regierung zu stürzen. Er wurde jedoch von Dschihadisten unter unbekannten Umständen verhaftet.

 

Seit mehreren Jahren hatte der Missionar in dem Land Fragen über seine Motive aufgeworfen. Er sagte, für den “islamisch-christlichen Dialog” handeln zu wollen, obwohl die beiden Religionen nicht nur zusammen leben, sondern auch seit Jahrhunderten in Frieden zusammenarbeiten. Was konnte also dieser Aufruf zu Dialog seitens eines Europäers bedeuten, wo doch die Levantiner den Europäern Toleranz beibringen sollten? Manche machen sich Sorgen, dass er das Problem kreiert, das er bekämpfen wollte. Was „seine Liebe Revolution“ mit Unterstützung der NATO und der Golfstaaten auch gemacht hat. Die westlichen Medien räumten dem die „Revolution“ in Syrien unterstützenden Missionar Paolo Dall’Oglio einen beträchtlichen Platz ein. Er hatte auch nicht genug harte Worte, um die politische Position der Christen des Ostens zu verurteilen, besonders die der Patriarchen, die seiner Meinung nach „Geiseln der Diktatur“ waren. Deshalb haben sich diese Medien enthalten, dem syrischen Klerus, dem einzigen der seine Anhänger vertreten kann, das Wort zu erteilen. Es war in Damaskus, wo der Heilige Paul von Tarsus das Christentum als eine vom Judentum getrennte Religion erstellte. Die Arabische Republik Syrien besitzt die größte christliche Gemeinschaft im Nahen Osten. Die Gesamtheit der christlichen Geistlichkeit, syrischer Staatsangehörigkeit, stützt den Staat gegen die Dschihadisten. {Quelle: www.voltairenet.org – Übersetzung Horst Frohlich}

 

3 Responses to “syrische Erzbischöfe und Pater Paolo Dall’Oglio sollen als Austausch freikommen”

  1. Emanuel Says:

    Danke dem Herrn für Seine Weisheit und Seine Gerechtigkeit !!!!!

    Amen

  2. Ibrahim Says:

    Home > Politik > Artikel von 2013-09-20 12:51:34

    Ägypten: Muslimbrüder schüchtern Christen ein

    „Sobald die Armee weg ist, reißen wir eure Häuser nieder!“ Mit dieser und ähnlichen Drohungen setzen Muslimbrüder in der Stadt Delga koptische Christen unter Druck. Das berichtet der Pressedienst asianews. „Sie gehen von Haus zu Haus und nötigen die Christen dazu, Dokumente zu unterschreiben, die besagen, dass es keine extremistischen Anschläge gegeben habe. Wenn die Christen nicht unterzeichnen, wird ihnen mit Mord gedroht“, so eine Einwohnerin von Delga nach asianews-Angaben. Die Muslimbrüder wollen nach Darstellung der Agentur in der Stadt die Scharia durchsetzten und haben im letzten Monat 62 christliche Häuser niedergebrannt.

    (asianews 20.09.2013 lh

    Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2013/09/20/%C3%A4gypten:_muslimbr%C3%BCder_sch%C3%BCchtern_christen_ein/ted-730160
    des Internetauftritts von Radio Vatikan

  3. Ibrahim Says:

    Libanon/Syrien: Patriarch Rai warnt vor Religionskonflikt

    Der Konflikt in Syrien könnte zu einem Religionskrieg werden. Davor warnt der maronitische Patriarch im Libanon, Kardinal Bechara Boutros Rai, wie die die libanesische Zeitung „L’Orient le Jour“ an diesem Montag berichtet. Es gäbe einen „heuchlerischen Plan“, das Christentum im Nahen Osten zu zerstören, so das maronitische Oberhaupt. Damit würde jedoch auch das Jahrhunderte lange Zusammenleben von Christen und Muslimen im Orient beseitigt. Dies führe dann zwangsläufig zu einem Religionskonflikt, befürchtet Boutros Rai. Vergangene Woche empfing der Kardinal die Delegation einer französischen Friedensinitiative, die sich für das Zusammenleben von Christen und Muslime einsetzt.

    (rv 14.10.2013 mg)

    Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2013/10/14/libanon_syrien:_patriarch_rai_warnt_vor_religionskonflikt/ted-737055
    des Internetauftritts von Radio Vatikan


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