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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Marine Le Pens Front National stärkste Partei 13. Oktober 2013

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 17:55

Bei der Europawahl könnte die rechtsextreme Front National um Marine Le Pen stärkste Partei werden. In Frankreich spricht man bereits von einem „Erdbeben“ – und die Alt-Parteien sind ratlos.

 

Würden heute die Wahlen zum Europaparlament stattfinden, wäre die rechtsextreme Front National in Frankreich stärkste Partei.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Ifop für das Magazin „Nouvel Observateur“ durchgeführt hat. Die von Marine Le Pen angeführten Rechtspopulisten kämen demnach auf 24% der Stimmen – und würden damit das konservative Bündnis der UMP noch um zwei Prozentpunkte übertreffen.

 

Die regierenden Sozialisten (PS) kämen derzeit lediglich auf 19%. Die weiteren Stimmen würden auf das Zentrums-Bündnis UDI-MoDem (11%), die Linksfront (10%) und die Grünen (6%) entfallen.

Es ist das erste Mal, dass die Front National in einer Umfrage zu einer landesweiten Wahl deutlich vor der PS und der UMP liegt. Bei der letzten Europawahl im Jahr 2009 hatten die Rechtsextremen lediglich 6,34% der Stimmen auf sich vereinen können.

Die wachsende Stärke der Front National erhöht die Nervosität der etablierten Parteien und mehrt insbesondere die Furcht der regierenden Sozialisten vor einem Debakel bei den Europa- und den Kommunalwahlen, die ebenfalls im Frühjahr 2014 anstehen.

 

 

 

„Nie da gewesenes Erdbeben“

 

Der Generalsekretär der Front National, Steeve Briois, bejubelte das Umfrageergebnis unterdessen in einer Presseerklärung als „nie da gewesenes Erdbeben“. Die Meldung sei als „deutlicher Begeisterungsschub“ der Franzosen für Marine Le Pen und die Front National zu werten und als „Zustimmung zu ihrer Kritik an einer ultraliberalen Europäischen Union“. Diese – die angeblich ultraliberale Europäische Union – unterdrücke die Franzosen nämlich. Die „Parteien des Systems“ hätten der EU „ihre Seele“ ebenso verkauft wie das „Schicksal unserer Landsleute“, glaubt der Generalsekretär der Rechtsextremen. Mit ihren Wahlabsichten bekundeten die Franzosen ihr Bedürfnis, „ihr Schicksal wieder in die Hand zu nehmen und ihrer Nation die Souveränität wiederzugeben“, schloss Briois sein reichlich pompöses Communiqué.

 

 

 

Politische Gegner sind ratlos

 

Bei den politischen Gegnern der Front National herrscht derweil die seit Monaten anzutreffende Ratlosigkeit, wie der wachsende Zuspruch für die Protestpartei einzudämmen wäre. Die Strategien reichen dabei von „Umarmung der Positionen der Front National“ bis zu „Verdammung der FN-Anhänger als Rassisten und Faschisten“. Manche probieren auch beide Strategien gleichzeitig aus, was zu zusätzlicher Verwirrung der Wählerschaft und im Zweifel eher zu einer Kräftigung des Front National führen dürfte. Der Sprecher der sozialistischen Fraktion in der Nationalversammlung, Thierry Mandon, hatte die Front National noch am Dienstag als „nationalfaschistische Partei“ bezeichnet. Das Umfrageergebnis wertete er nun als „traurige Bestätigung“. Die politische Antwort an die eigenen Wähler, die sich von der Front National „auf Abwege führen lassen“, müsse noch „viel deutlicher“ ausfallen, sagte Mandon. In den letzten Monaten habe man auf Marine Le Pens Versuche „sich reinzuwaschen“ und „zu verkleiden“ nicht genug geachtet.

 

 

 

Debatte über Roma in Frankreich

 

Das darf man als eine etwas eigenwillige Interpretation des Umgangs der Sozialisten mit der Front National und den Themen und Thesen dieser Partei in den letzten Monaten betrachten. Zumindest der in der eigenen Partei nicht unumstrittene sozialistische Innenminister Manuel Valls nämlich fährt offensichtlich mit Unterstützung von Präsident François Hollande einen Kurs, der es gelegentlich den eigenen Genossen erschwert, zwischen Positionen der Front National und denen von Valls noch klare Trennlinien zu ziehen. Vor knapp zwei Wochen hatte Valls etwa in der Diskussion über die Roma in Frankreich erklärt, die Mehrzahl der Roma weigere sich, sich in Frankreich zu integrieren und seien daher „nicht dazu geeignet“, in Frankreich zu bleiben. Ihre „Berufung“ bestehe darin, nach Rumänien oder Bulgarien zurückzukehren. Die grüne Wohnungsbauministerin Cécile Duflot hatte ihrem Ministerkollegen daraufhin vorgeworfen, er bewege sich mit seinen Aussagen außerhalb des republikanischen Konsens. Und auch aus den eigenen Reihen wurde Valls teilweise heftig kritisiert.

 

 

 

„Marine Le Pen liebt Frankreich nicht“

 

Hollande indes weigerte sich, die Ausführungen seines Innenministers zu bewerten – was als schweigende Zustimmung gedeutet werden darf. Der Präsident ist sich darüber im Klaren, dass das Roma-Thema bei den Kommunalwahlen im Frühjahr eine gewichtige Rolle spielen dürfte, da viele Kommunen mit der steigenden Zahl von Roma-Lagern überfordert sind und der Unmut der Anwohner sich nicht selten in Wählerstimmen für die Front National äußert. Gleichzeitig versuchen die Sozialisten neuerdings anscheinend, potenzielle Front-National-Wähler bei der nationalen Ehre zu packen. Premierminister Jean-Marc Ayrault erklärte am Mittwoch in einem Radiointerview: „Marine Le Pen liebt Frankreich nicht“. Die Front National träume von einem Frankreich, das sich „hinter eine Maginotlinie zurückziehe“. Man wisse aber aus der Vergangenheit, dass Maginotlinien immer durchbrochen worden seien. Er selbst wolle Frankreich verteidigen, beteuerte Ayrault – aber nicht, in dem er es dazu führe, sich abzukapseln. „Frankreich ist kein Land, das sich verschließt, Frankreich ist ein Land, das Werte verteidigt und das eine internationale Ausstrahlung besitzt“, sagte Ayrault“.

 

 

 

Auch die konservative UMP ist ratlos

 

Der Anstieg der Front National könne abgewehrt werden, sprach sich Ayrault Mut zu, allerdings „muss man sich dazu erst einmal mit Frankreichs Problemen beschäftigen.“ Die in ihrer Vaterlandsliebe solchermaßen attackierte Marine Le Pen konterte, sie liebe Frankreich so sehr, dass „ich will, dass es weiter existiert. Sie (die Sozialisten) hingegen tun alles, damit es im Magma der Europäischen Union untergeht.“ Premierminister Ayrault solle sich eher mit der „katastrophalen Lage Frankreichs“ beschäftigen. Relativ ratlos erscheinen angesichts der Erfolge der Front National – der am vergangenen Wochenende auch in der ersten Runde einer Kommunalwahl in Brignoles im Var stärkste Partei geworden war – auch die Vertreter der konservativen UMP. Seit Jahren kann sich die Partei nicht entscheiden, ob sie es mit einer Strategie der Abgrenzung gegen die Front National versuchen soll, oder – wie Nicolas Sarkozy dies im letzten Präsidentenwahlkampf erfolglos probierte – mit Positionen, die auch im Front-National-Programm stehen könnten. Der ehemalige Premierminister François Fillon, der bislang als Vertreter einer moderat konservativen Linie galt, fällt neuerdings im Kampf um die mögliche Präsidentschaftskandidatur 2017 nicht nur durch Spitzen gegen Nicolas Sarkozy, sondern auch durch diskrete Annäherungsversuche an den Front National auf. Auf lokaler Ebene, so ergab gerade eine Umfrage laut „Figaro“, ist inzwischen eine Mehrheit der UMP-Mitglieder für Zweckbündnisse mit den Rechtspopulisten.

 

Die Stimmung in der Partei brachte der UMP-Abgeordnete Bernard Debré auf den Punkt:

„Ich bin sehr beunruhigt. Ich glaube, dass alles, was wir derzeit tun, links wie rechts, der Front National das Bett bereitet“.

{Quelle: www.welt.de – Von Sascha Lehnartz, Paris}

 

 

 

images

 

 

VIVE LA FRANCE!

 

Marine LePen’s antiIslamization Front National party

leads all other parties for the first time in national polls

 

front_national_logo

 

images4A new poll in the left-wing magazine Le Nouvel Observateur shows the anti-Muslim immigration Front National leading among the intentions to vote in the upcoming European elections. It puts the FN on 24%, 2 points ahead of the mainstream right-wing UMP on 22% and 5 points ahead of Hollande’s Socialists on 19%.

 

Islam vs Europe (h/t Susan K): Things are changing in France. The ice is breaking. People are no longer ashamed to say publicly that they vote “far-right”. Witness the actor Alain Delon, Le Samourai, who recently declared his support for the Front National. French film star Alain Delon has come out in support of France’s National Front (FN).In an interview published on Wednesday in the Swiss daily Le Matin, the actor, whose career has seen him appear in some 100 films, described the National Front’s growth as “uplifting.”b Delon went to on to say that he “approves” the party’s progress, which he attributed to a general sense of gloom due to what, he called, was a lack of political action. (Apparently 10% is the breaking point. When the Muslim population reaches 10% of any country, the people wake up)

{Source: www.barenakedislam.com}

VFnzDfj

 

 

 

 

 

3 Responses to “Marine Le Pens Front National stärkste Partei”

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    In anderen Ländern auch, und nur, weil die Wirtschaft nicht begreifen will, das sie versagt, siehe Leben ohne auf Menschlichkeit zu achten! Glück Auf, meine Heimat und Mammon keine Chancse!

  2. Wolf Says:

    Somit ist man in Frankreich doch wohl vernünftiger als in der BRD. Die „Front national“ kämpft für unsere Kultur, gegen die Islamisierung, gegen die Zerstörung der Gesellschaft, während man in der BRD den degenerativen, destruktiven Zeitströmungen huldigt und alles bekämpft, was zum Erhalt unseres Landes, seines Volkes, seiner Kultur beiträgt.

  3. Conchita Wurst ist für die Vizepräsidentin des deutschen Bundestages (!) „Europa“. Noch Fragen? Keine!


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