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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Nigerias Studenten als Zielscheibe des islamischen Terrorismus 11. Oktober 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 13:59

Nur wenige Tage nach der Wiedereröffnung der Schulen, die in der Region aus Sicherheitsgründen geschlossen worden waren, ist in Nigeria erneut Gewalt ausgebrochen.

 

Am Sonntag, 29. September ermordeten Anhänger der islamistischen Sekte Boko Haram gegen ein Uhr morgens über 40 Studenten in einer landwirtschaftlichen Schule in Guiba, 30 km südlich von Damaturu, im Bundesstaat Yobe. Nur wenige Studenten konnten in die umliegenden Felder fliehen. Der Präsident Goodluck Jonathan hat diesen Übergriff, dem sowohl Muslime als auch Christen zum Opfer fielen, als «Werk des Teufels» bezeichnet. Solche Dramen sind leider nicht neu. Am vergangenen 6. Juli brachten die Islamisten 42 Personen um. Am 16. Juni erschossen sie in einer Schule in Damaturu 13 Schüler und Lehrer, hauptsächlich Christen. Letztes Jahr töteten sie rund 40 junge Leute in einem Studentenheim nahe des Polytechnikums von Mubi, im Bundesstaat Adamawa im Nord-Osten des Landes. All jene, die einen christlichen Vornamen trugen, wurden systematisch niedergemetzelt. Bei einem Übergriff auf das Dorf Garin Bawa erschossen Mitglieder von Boko Haram am 26. September den Pastor Yohana Yahaya und dessen Sohn. Im Visier waren die Christen, deren Häuser und Kirche in Brand gesteckt wurden. Seit mehreren Jahren sind die Christen Opfer blutiger Anschläge. Im März 2011 wurden in weniger als drei Stunden 500 Christen ermordet. Im Januar 2010 fanden in Jos über 300 Menschen den Tod, als muslimische Extremisten mehrere Kirchen angriffen. Aber trotz dieser Gewaltausbrüche erinnern die Kirchenleiter in ihren Predigten daran, dass ihnen Jesus Christus zuredet, trotz Angst und Schmerz nicht den Mut zu verlieren.

Newsmail

 

 

 

 

Identifizierung der Opfer in Damaturu: "Wir haben jetzt 40 Tote"

 

Amnesty beklagt Terror gegen Nigerias Schüler

 

Schutzlos: Nigerianische Schüler und Studenten sind das erklärte Ziel der Terroristen von Boko Haram.

 

Sie ermorden Studenten in ihren Schlafsälen, töten Lehrer und Schüler: Islamistische Terroristen gehen in Nigeria nach Einschätzungen von Amnesty mit zunehmender Brutalität gegen Bildungseinrichtungen vor. Doch auch gegen die Regierung erhebt die Organisation Vorwürfe.

www.sueddeutsche.de

 

 

 

 

 

Rund 200 Besucher bei den Open Doors Tagen in Innsbruck

 

Insgesamt an die 200 österreichische und iranische Christen hörten die Berichte von Sara, einer jungen Dame aus dem Iran, die nun in Westeuropa lebt, und Dr. Mehrdad Fatehi, einem iranischen Pastor und Theologieprofessor aus London, bei den vier Treffen im Rahmen der österreichischen Open Doors Tage von Freitag, dem 27., bis Sonntag, dem 29. September unter dem Motto:

«Die Wüste blüht – Aufbruch inmitten von Verfolgung am Beispiel des Iran».

 

«Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und Teilnehmer! Es war sehr bewegend, die Berichte vom Wirken Gottes im Iran zu hören und gemeinsam für die Geschwister dort zu beten. Bitte bleibt mit den iranischen Christen im Gebet verbunden – so helfen wir ihnen, stark zu bleiben.»
Kurt Igler, Regionalleiter für Österreich

 

Zum ausführlicheren Bericht

 

One Response to “Nigerias Studenten als Zielscheibe des islamischen Terrorismus”

  1. Melanie Says:

    Es ist wirklich grauenvoll, wie die zugehörigkeit zu eine Religion die Menschen zum Opfer von verblendeten Mördern werden lässt. Dabei ist es gerade diese Zugehörigkeit, die Menschen auf aller Welt verbindet, egal wo und woher.


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