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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Rotgrüne Mainstream-Medien prügeln auf den Limburger Bischof ein 10. Oktober 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 12:31

Kampagne gegen Bischof Tebartz-van Elst

 

Seit Wochen prügeln die rotgrünen Mainstream-Medien auf den Limburger Bischof Tebartz-van Elst ein.

An vorderster Front BILD und die FAZ.

Es geht vordergründig um die Kostenexplosion mal zehn für den neuen Bischofssitz in Limburg, der Hintergrund ist eher,

dass der Bischof konservativ ist

und unseren linksversifften Blättern ein Dorn im Auge.

 

 

„Er ist entweder ein raffinierter Betrüger oder krank“: Der ehemalige hessische Staatsminister Jochen Riebel (l., bei der Ernennung zum KOmtur des päpstlichen Gregoriusordens) greift Bischof Franz-Peter Tebartz van Elst (r.) scharf an

Der Bischof ist ein raffinierter Betrüger oder krank

 

Der ehemalige hessische Staatsminister Jochen Riebel (l., bei der Ernennung zum Komtur des päpstlichen Gregoriusordens) greift Bischof Franz-Peter Tebartz van Elst (r.) scharf an.

www.faz.net

 

 

 

Der neue Bischofssitz in Limburg aus der Luft fotografiert

Das ist der Luxus-Bau des Protz-Bischofs

www.bild.de

Bild.de

 

 

31 Millionen soll der Neubau jetzt kosten, der Bischof habe das an den Gremien vorbei gemauschelt, lauten die Vorwürfe. Wer das aber im unübersichtlichen Kirchengeflecht zu bestimmen hat, erfahren wir nirgends. Wir hätten da nach Lektüre mehrerer Artikel in den letzten Wochen noch ein paar Fragen an die linken Revolver-Journalisten, auch wenn die Kostensteigerung mehr als happig ist und uns der moderne Bau geschmacklich gar nicht gefällt. Seit wann ist ein Bischof Bauexperte oder Architekt? Hat er die Pläne gemacht? Nein! Er hat den Bau vom Vorgänger geerbt! Ist er schuld, wenn die Kosten steigen? Kann er was dafür, wenn im Untergrund plötzlich noch Archäologie ausgegraben und freigelegt werden muss? Wo ist der Bau protzig oder ein Prunkbau? Die Fotos zeigen davon nichts. Wo und wie sind die Kostensteigerungen entstanden? Kein einziges Blatt macht sich die Mühe und informiert den Leser! Welche alten Gebäude und Flächen wurden saniert? Was ist neu und warum und wofür, und was hat dieser Teil gekostet? Welche Kosten sind wegen Denkmalschutz angefallen? Und so weiter.

 

 

Der Lichtkünstler Oliver Bienkowski protestiert mit einer Projektion auf dem Limburger Dom gegen den Protz-Bischof

Der Lichtkünstler Oliver Bienkowski protestiert mit einer Projektion auf dem Limburger Dom gegen den Protz-Bischof

 

 

Wie gesagt, in der Presse null und nix. Dafür wurde in der FAZ ein Charakterlump interviewt, der früher um den Bischof herumscharwenzelte und ihn jetzt als Verbrecher schlimmer als die Mafia hinstellt. Auch die Kommentare der Leser sind zumeist billiger Dreck, denn keiner von denen muß daran mitzahlen, jeder kann aus der Kirche austreten. Es gibt aber auch Ausnahmen. Ein Herr Janetti schreibt z.B. in der FAZ:

 

Tebartz und Wulff vs Mixa und 68er etc.

{Kern der Auseinandersetzung ist nicht eine unvorhersehbare “Baukostenexplosion”. Das dient nur als Aufhänger. Wie Bischof Mixa sich einst gegen das grünlibertäre Establishment versündigte, indem er (was sich jetzt bewahrheitet) die 68er etc. für entartete Freizügigkeiten verantwortlich machte, so soll Bischof Tebartz weggemobbt werden, weil er Wulff und dessen Wunschvorstellung bzgl. deutschem Islam mit dem Hinweis auf eine christl. Leitkultur und die Inkompatibilität von Menschenrechten und Islam kritisierte. Im Grunde wurden beide Bischöfe Opfer der eigenen, weichgespülten kirchlichen Doktrin. Eine Kirche, die dem 68er-Denken immensen Vorschub leistete und sich mehr für “Allgemeine Menschenrechte” statt für die Bekehrung von Heiden engagiert, ist für einen vernünftig denkenden Christen (und Bürger) – existentiell gefährlich}.

 

Ein Herr Vormbaum schreibt: {Mal ein kleiner technischer Hinweis für die Bauexperten hier im Forum. Man mag ja viel von einem Bischof erwarten, dass er aber die Sachkenntnis eines Tiefbauingenieurs haben sollte, ist doch etwas grotesk. Am Limburger Dom musste in die Tiefe gebaut werden, was die Baukosten immer in exorbitante Höhen treiben kann, je nach dem, was man während der Bauphase vor Ort für Verhältnisse vorfindet. So muss bei solchen Bauvorhaben schon jede Baugrube aufwendig gesichert werden, insbesonder wenn historische Bausubstanz im Umfeld geschützt werden muss. Der Limburger Bischof hat die Baumaßnahme gar nicht beschlossen, er hat sie geerbt. Einmal begonnen, kann ein solches Bauvorhaben nicht mehr vernünftig gestoppt werden, das kostete dann kaum weniger – oder hätte der Limburger Bischof, nachdem man die geplanten 10 Millionen verbaut hat, die Baugrube für einige Millionen absichern und wieder verfüllen lassen sollen? Der Limburger Bischof konnte, wie jeder andere Nichtfachmann auch, die sich entwickelnden Kosten im Vorfeld gar nicht einschätzen}.

 

Und noch was? Wofür wurde denn das Geld verschwendet?

An solchen Projekten verdienen unter anderem Baufirmen, Arbeiter und Handwerker.

Hat der Bischof einen Euro eingesteckt?

Und für die vielen, die nach dem Staat und der Politik schreien, da gibt es gerade viele Beispiele mit Kostensteigerungen im Milliardenbereich.

Was ist da besser?

 

8 Responses to “Rotgrüne Mainstream-Medien prügeln auf den Limburger Bischof ein”

  1. Emanuel Says:

    http://kath.net/news/43210

    Wieder ein typisches Beispiel für die Verwirrung der Menschen. Es wird in einer Form berichtet, die vollkommen desinformiert und alles total auf den Kopf stellt. Es waren die Gemeindemitglieder, die sich zu Beginn über den Luxus erregt und beschwert haben. Kirchen werden geschlossen, weil „kein Geld“ da ist – Gemeinden werden zusammengelegt, weil „kein Geld“ da ist … Sogar die Grabsteine vor einer Kirche sollten vernichtet werden , weil „kein Geld“ da ist … Wer kennt denn nicht 100 derte solcher Beispiele, wo man spart, „weil kein Geld“ da ist – Geld ist da ! Reichlich sogar ! Doch die Frage ist , FÜR WEN ODER WAS IST DENN DAS GELD DA ????

    Bevor sich dieser Bischof suizidiert, sollte er abschwören und in ein Kloster der primitivsten Art gehen … dort auf einem Steinbett schlafen und sich jahrelang von „Wasser und Brot“ ernähren … Dermassen geläutert wird er dann als wahrer Christ vielleicht wieder geboren werden

  2. Emanuel Says:

    Lieber Herr Pastor aus der Gemeinde XYZ ! Wie viele Formulare müssen Sie ausfüllen, um 1000 ,00 Euro für eine Aktion mit alten Menschen gestalten zu können- oder ähnliches ??? Und wie häufig ist Ihnen das schon abgelehnt worden , weil „kein Geld“ da ?????

    Es sind genau diese Strukturen in den Kirchen, die mehr und mehr Menschen nicht mehr ertragen und die sich deshalb von den Kirchen abwenden – austreten – oder nicht mehr hingehen ….. Die Menschen geben ihren christlichen Glauben nicht auf – sie geben nur den Glauben an diese satanischen „Kirchenvertrete“ auf …

    und das ist auch gut so ……

    • Andreas Says:

      geb ich dir recht – und der äusseren eindruck, den dieser „geistliche“ auf mich macht, möchte ich lieber nicht erwähnen. da klingeln sämtliche klischees…

      • Emanuel Says:

        aber wie – sagte gerade eine P. zu mir , “ der ist doch wohl eindeutig pä…….., dann auch noch nach Indien – „Armenviertel“ besichtigen ….. alles klar ????

  3. Bazillus Says:

    Als überzeugter Katholik bin ich der Meinung, dass dieser Mann, wenn er denn rechtskräftig verurteilt werden sollte wegen Abgabe zweier falschen eidesstattlichen Versicherungen, zurückzutreten hat. Das hat für mich Priorität: Die Ehrlichkeit. Wenn die erschüttert ist und das scheint sie zu sein, da die Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl deswegen beantragt hat, ist ohnehin kein Vertrauensverhältnis mehr gegeben.

    http://www.spiegel.de/panorama/staatsanwaltschaft-beantragt-strafbefehl-gegen-tebartz-van-elst-a-927088.html

    Die linken Medien sind natürlich gegen ihn. Aber ich finde, dass das jetzt hier nicht mit rechts oder links zu tun hat, wobei diese Begrifflichkeiten bereits überstrapaziert wurden. Wer ein Bauprojekt von 5 auf 31 Millionen hochjubeln lässt, muss sich fragen lassen, ob er der richtige Mann am richtigen Platz ist. Selbstverständlich hat er das nicht allein zu verantworten, sondern da haben auch andere den Kopf in den Sand gesteckt.

    Aber die Strafbefehlssache wiegt ungleich schwerer. Nur der Bischof weiß, ob er falsche Erklärungen abgegeben hat. Wenn er diese abgegeben haben sollte, sollte er bereits jetzt zurücktreten, um vertrauensbildenden Maßnahmen nicht länger im Weg zu stehen. Ein solcher vorsätzlicher Tatvorwurf wiegt in meinen Augen ungleich schwerer als eine fahrlässige Trunkenheitsfahrt einer Frau Käsmann, die sofort zurückgetreten ist.
    Selbstverständlich steht auch ihm das Recht zu, sich zu verteidigen. Er sollte dies aber nicht mehr als Bischof tun. Der Zug ist für ihn abgefahren. Wie sollte er in irgendeiner Gemeinde über das Gebot des falschen Zeugnisses eine glaubwürdige Predigt halten können. Wie geschrieben: Rechtskräftige Verurteilung vorausgesetzt. Entweder war es so oder es war nicht so, Herr Bischof. Denken Sie an das Wort Jesu: Eure Rede aber sei: Ja, ja, nein, nein. Was drüber ist, das ist von Übel.

    Daran sollte er sich selbst messen. War sein Ja dieser beiden Erklärungen kein Ja, sollte er sich zurückziehen.

  4. Johannes Says:

    Dieser „Bischof“ ist schon etwas merkwürdig. Und die linken Medien? Wenn es gegen die Kirche geht, sind sie voll da – wenn möglich monatelang. Wenn es um die Pädophilie der GRÜNEN geht, gibt´s nur dünne Kommentare, die aber schon nach kurzer Zeit verschwinden. Hat dieselbe Jounallie etwa den Abgang von Trittin, Roth, Cohn-Bandit, Beck gefordert? Diese Akteure mischen weiter mit, weil sie keinerlei Schamgefühl haben und sich als unersätzlich bei der Zerstörung Deutschlands wähnen – und es auch sind.

    Der kürzliche Kommentar der berufslosen Göring-Eckardt am 09.10. beim ARD Morgenmagazin zur Immigrationsproblematik verdeutlichte das. Sie will eine noch stärkere Einwanderung sowohl von „Fachkräften“ als auch von un(aus)gebildeten Leuten in unsere Sozialsysteme, wo sie sich wohlfühlen sollen!!!

  5. Die Rolle des Diözesanbaumeisters bleibt bisher im dunklen. Er wäre für ausreichende Voruntersuchungen des Bestands und saubere Kostenplanung von Anfang an verantwortlich gewesen. Von all dem scheint er ja nicht gerade viel Ahnung zu haben – wie so oft in kirchlichen und staatlichen Baubehörden. Und vielleicht sollte man vorsichtshalber auch mal die Ausschreibungen prüfen. Verbotene Produktnennungen können ein Korruptionshinweis sein. Dann haben nämlich die umsatzmaximierenden Bauproduzenten das kostenexplosive Planungsregime gehabt und kein kostenbewußter Architekt.


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