kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

CSI kämpft im Sudan und in Indien gegen Sklaverei 9. Oktober 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:02

405 Mal Freiheit: Alim Ajiing Mawien wurde ins Feuer geworfen; ihre Hände sind wie geschmolzen

 

 

 

 

Sudan: Christin nach Amnestie für Häftlinge wieder frei

 

Präsident kündigt bessere Beziehungen zum Südsudan an

 

„Es geht ihr gut. Sie freut sich, wieder bei ihren Brüdern und Schwestern zu sein“, kommentiert ein Familienangehöriger die  Freilassung von Salwa Fahmi Suleiman Gireis. „Viele haben für sie  gebetet und gefastet.“ Die 64-jährige Buchhalterin aus Khartum wurde  nach ihrer Verhaftung durch den Geheimdienst sieben Wochen lang ohne  Anklage in Haft behalten. Ein Anwalt wurde ihr verweigert und auch ihrer Familie nur ein einziger Besuch genehmigt. Seit dem 2. April ist Salwa  Fahmi in Freiheit. Am 1. April ordnete Präsident Omar Al Bashir in  einer Rede vor dem Parlament die Freilassung aller politischen  Gefangenen an. Der Sudan wolle „eine Atmosphäre der Freiheit schaffen  und die freie Meinungsäußerung von Einzelnen und Gruppen gewährleisten“.

 

 

 

Entspannung mit Süd Sudan?

 

Die Freilassung  der politischen Häftlinge und die Bereitschaft „mit allen politischen  und gesellschaftlichen Kräften – einschließlich der bewaffneten – sprechen zu wollen, ohne jemanden auszuschließen“ könnten Entspannung im Land bedeuten und geschehen vor dem Hintergrund verbesserter  Beziehungen zum Südsudan. So kamen am 2. April auch sieben  oppositionelle Aktivisten frei. Seit der Abspaltung des Südsudan  im Jahr 2011 hatten die religiösen Spannungen im Land beständig  zugenommen. Streitigkeiten um Öl hatten fast zu einem erneuten Krieg  geführt. Im September unterzeichneten die beiden Nachbarstaaten unter  Vermittlung der African Union zwar ein Abkommen hinsichtlich Ölverkauf  und einer demilitarisierten Pufferzone, und seit dem 6. April wird  wieder Öl aus dem Süden im nördlichen Port Sudan verschifft. Doch  Präsident Al Bashir hat allen Grund, sein Haus zu ordnen: Die  Gerichtsverhandlung vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag  steht an, und die oppositionellen Gruppen im Land wachsen zusammen. Nun  hat er seinen Rückzug aus der Politik für 2015 angekündigt: „Der Sudan  braucht frisches Blut“, so Bashir.

 

 

Garang Aguot Tong erhielt einen Schuss ins Bein   

 

 

Situation der Christen weiterhin bedrohlich

 

Die Ausweisung von etwa 100 ausländischen NGO-Mitarbeitern wegen  angeblicher christlicher Aktivitäten und weitere Übergriffe gegen  Christen vor einigen Wochen lassen jedoch keinen Zweifel an den Plänen  Al Bashirs zur Errichtung eines Scharia Staates. Dass mit Salwa Fahmi  nun alle einheimischen Häftlinge wieder auf freiem Fuß sind, ist ein  positives Signal. Allerdings wurden Zusagen hinsichtlich der Rückgabe  ihres Passes und der bei der Verhaftung konfiszierten Computer sowie  anderer persönlicher Gegenstände noch nicht eingehalten. Das Haus ihrer  Eltern war ebenfalls durchsucht worden. Dabei wurden mehrere Schweine  getötet, ein Motorrad gestohlen, die Bibeln der Familie weggeschlossen.  Die Verfolgung von Christen seitens der Behörden hält an. Auch der in  Nyala ansässige Kirchenrat des Sudan konnte noch nicht wieder  zusammenkommen. (Zerstörte christliche Bibliothek, Foto: Open Doors)

 

 

Was Jesus von seiner Gemeinde erwartet

„Tut  wohl denen, die euch hassen. Segnet, die euch fluchen“, sagt Jesus.  Unser Gebet für die Verfolger und dafür, dass Gottes Wort im Land  zunimmt, ist Gottes Weg zur Veränderung des Landes. Auf dem  Weltverfolgungsindex von Open Doors steht der Sudan auf Platz 12. Die  Menschen im Land stehen bei Gott an erster Stelle.

{Quelle: www.opendoors.de}

 

 

 

Piol mit seiner neuen Ziege

 

Noch immer werden Zehntausende Südsudanesen im Nordsudan als Sklaven festgehalten

www.csi-schweiz.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Gedenktag: CSI kämpft im Sudan und in Indien gegen Sklaverei

 

 

Die Uno erklärte den 25. März zum internationalen Gedenktag für die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels. Nie zuvor waren Sklaverei und Menschenhandel so verbreitet wie heute. Der Kampf gegen Sklaverei ist bitter nötig. Vor 150 Jahren liess Abraham Lincoln per Dekret alle Sklaven auf dem amerikanischen Hoheitsgebiet frei und tat damit einen wichtigen Schritt, um die Sklaverei vollends abzuschaffen.

 

 

 

Das neue Gesicht der Sklaverei

 

Leider ist Sklaverei jedoch bis heute traurige Realität. Der transatlantische Sklavenhandel mag zwar überwunden sein, doch heute sind beinahe 21 Millionen Menschen Opfer von Sklaverei und Zwangsarbeit – mehr als alle Opfer des transatlantischen Sklavenhandels im Laufe von 400 Jahren zusammen genommen. Das Gesicht der Sklaverei hat sich gewandelt: Heute geht es vor allem um Schuldknechtschaft, Menschenhandel, Zwangsprostitution und physische und sexuelle Ausbeutung. Opfer sind wie so oft die Schwächsten und Verwundbarsten – zumeist Kinder und Frauen, Flüchtlinge und Migranten. Fünfeinhalb Millionen, das sind 26% der Versklavten, sind unter 18 Jahre alt. Sie sind Kindersoldaten, arbeiten auf Feldern und Minen oder in der Prostitution. Oft werden sie entführt und leben in Familien, die nicht ihre eigenen sind, arbeiten in deren Haushalt oder Wirtschaft und sind der Willkür ihrer Besitzer ausgeliefert.

 

 

  

Dank CSI können sich Gelähmte fortbewegen

 

 

CSI im Kampf gegen Sklaverei im Sudan

 

Im Sudan wurden in den Jahrzehnten des Bürgerkriegs Hunderttausende Angehörige der ethnischen Minderheit der Dinka aus dem Süden des Landes verschleppt und im arabischen Norden als Sklaven verkauft. Die Versklavung der christlichen/animistischen Minderheit wurde von der arabischen Regierung nicht nur geduldet, sondern sogar unterstützt. Im Laufe von 25 Jahren befreite CSI über 100 000 Dinka-Sklaven, brachte sie zurück in ihre Heimat im Süden und rüstete sie für einen Neustart in ein freies Leben aus. Die Schicksale dieser Befreiten sind herzzerbrechend. Sie mussten im wüstenhaften Norden des Landes auf Feldern und im Haushalt harte Zwangsarbeit leisten, wurden misshandelt, vergewaltigt und viele wurden ermordet. Viele Kinder lernen die Freiheit erst kennen, wenn sie von CSI befreit werden, denn sie wurden in der Gefangenschaft geboren. Seit zehn Jahren werden keine Dinkas mehr neu versklavt. Es sind jedoch nach wie vor viele tausend von ihnen als Sklaven im Norden und warten auf ihre Befreiung. Mit Ihrer Hilfe möchten wir auch sie zurück in ihre Heimat bringen.

 

 

 Seit Anfang 2013 kämpft CSI gegen die Ausbeutung von indischen Mädchen aus Familien, die von der Gesellschaft diskriminiert werden. Unsere Partner bauen ein breites Netzwerk auf, um die gefährdeten Kinder zu schützen und zu befreien. Bereits sind erste Erfolge sichtbar.

www.csi-schweiz.ch

 

 

CSI im Kampf gegen Sklaverei in Indien

 

Auch in Indien engagiert sich CSI für die Opfer von Sklaverei und Menschenhandel. Besonders betroffen sind dort die Dalits, die man früher die Unberührbaren nannte. Sie gehören zur untersten Gesellschaftsschicht Indiens und sind stark benachteiligt. Viele Dalit-Mädchen wünschen sich ein besseres Leben. Professionelle Menschenhändler suchen diese Mädchen gezielt auf und locken sie mit falschen Versprechungen in ein Leben, das für sie am Ende nur Prostitution und Zwangsarbeit bereithält. Andere werden von ihren Verwandten verkauft oder entführt. Allein in Delhi verschwinden durchschnittlich 20 Kinder pro Tag. Etwa die Hälfte von ihnen gerät in die Fänge von Menschenhändlern. 40 Prozent der verschwundenen Kinder werden nie wieder gesehen. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation vor Ort klärt CSI die gefährdeten Bevölkerungsgruppen über die Gefahren des Menschenhandels auf und zeigt, wie man verhindern kann, ein Opfer der Menschenhändler zu werden. Auch suchen wir nach Möglichkeiten, verschwundene Mädchen zu befreien und zurück zu ihren Familien zu bringen.

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!

Mit Ihrer Unterstützung können wir für versklavte Menschen im Sudan und in Indien einen Unterschied machen – den Unterschied zwischen Freiheit und Sklaverei.

Autorin: Luise Fast Quelle: Uno

 

One Response to “CSI kämpft im Sudan und in Indien gegen Sklaverei”

  1. Dem HERRN allein sei alle Ehre, Lob und Dank für diese Arbeit. HERR, erbarme Dich unser!


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