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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Lynchmord an mutmaßlichen Organhändlern in Madagaskar 8. Oktober 2013

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 13:54

Brutal: Locals on the Madagascan island of Nosy Be are allegedly pictured watching one of two European men accused of murdering an eight-year-old boy being burnt to death on Wednesday night

Locals on the Madagascan island of Nosy Be are allegedly pictured watching one of two European men accused of murdering an eight-year-old boy being burnt to death on Wednesday night

 

 

Manhunt: Locals on the island reportedly hunted down the two men after hearing they had kidnapped an eight-year-old boy, cut off his tongue and genitals before killing him

 

Three Europeans burned to death

by mob of vigilantes in Madagascar

after they were accused of murdering a young Boy

 

Horrific killings happened on

the idyllic island Nosy Be on Wednesday

Locals went on the rampage after hearing reports two European men had kidnapped and murdered an eight-year-old boy

A Frenchman named Sebastian and an Italian called Roberto were tortured before being burned to death

A third European man was later lynched and his body set ablaze

 

www.dailymail.co.uk -By Peter Allen – PUBLISHED:  3 October 2013

 

 

 

 

 

Hier wurden die Europäer vom Mob verbrannt

 

Antananarivo (Madagaskar): Schmutz überzieht den Sandstrand des Dorfes Ambatoloaka auf der Insel Nosy, zehn Kilometer vor der Nordwestküste Madagaskars. Es ist die Stelle, an der Donnerstag zwei Europäer von einem wütenden Mob misshandelt und verbrannt wurden. Es soll ein Lynchmord gewesen sein. Rache für den Tod eines kleinen Jungen (8), der angeblich Opfer von Organhändlern wurde. Die örtliche Bevölkerung machte die beiden Europäer für den Mord verantwortlich und verbrannte deren Körper am Strand. Nach Behörden-Angaben hatten Dorfbewohner die Leiche des Achtjährigen in der Nacht vor dem Lynchmord entdeckt. Dem Kind sollen Zunge und Geschlechtsteil gefehlt haben – die Polizei wollte das bislang nicht bestätigen. Man müsse den offiziellen Autopsiebericht abwarten, sagte ein Polizeisprecher. Die lokale Bevölkerung sieht die beiden Ausländer als Mörder und hält sie für Organhändler. Ob dem Jungen auch innere Organe fehlten, ist noch unklar. Nach Polizeiangaben sollen die Männer den Organhandel vor ihrem Tod unter Folter zugegeben haben. Einer der Gelynchten wurde vom französischen Außenministerium als Franzose identifiziert. Bei dem zweiten Ausländer handelt es sich nach Angaben des Außenministeriums in Rom um einen Italiener. Zunächst hieß es, dass beide Männer aus Frankreich stammten.

 

 

 

Ein Flugzettel zeigt den ermordeten Jungen († 8)

 

 

Angespannte Lage auf der Insel: Später wurde nach Polizeiangaben ein dritter Mann – der zeitweise in Polizeihaft war – von wütenden Anwohnern umgebracht. Dabei soll es sich um den 30 Jahre alten Onkel eines getöteten Kindes handeln. Er soll ebenfalls in den Mord verwickelt sein. Die Situation auf der kleinen Insel Nosy-Be war danach extrem angespannt, wie Distriktdirektor Malaza Ramanamahafahy sagte. Die aufgebrachten Bewohner hatten am Donnerstag auch die Polizeiwache in Hell-Ville angegriffen – den Beamten wurde vorgeworfen, Beteiligte der Tat zu schützen. Die Polizei schoss auf die wütende Menge. Dabei wurden zwei Menschen getötet, berichteten Medien in der Hauptstadt Antananarivo. Sechs Personen seien im Zusammenhang mit den Protesten und den Lynchmorden festgenommen worden. Die Zentralregierung schickte zusätzliche Sicherheitskräfte zur Verstärkung in die Region. Am Freitagvormittag schien sich die Lage langsam zu beruhigen. {Quelle: www.bild.de}

 

 

 

 

 

 

Mord an zwei Europäern in Madagaskar:

Hexenjagd in Hell-Ville

 

In Madagaskar sind zwei Europäer ermordet worden, weil man sie verdächtigte, einen Knaben im Zusammenhang mit Organhandel getötet zu haben. Aberglauben, Justizwillkür und Misstrauen gegen Europäer prägen den Fall. Auf Nosy Be, einer kleinen Insel im nordwestlichen Madagaskar, ist letzte Woche ein achtjähriger Knabe verschwunden. Die Polizei verhaftete am Mittwoch einen verdächtigen Einheimischen, liess ihn aber nach einer Befragung wieder laufen. Darauf kam es vor dem Polizeigebäude in Hell-Ville, dem Hauptort von Nosy Be, zu gewalttätigen Unruhen. Die aufgebrachte Menge warf Steine. Die Polizei feuerte in die Luft, um die Protestierenden zu vertreiben, die darauf mehrere Häuser in der Umgebung anzündeten. Mindestens eine Person kam bei den Ausschreitungen ums Leben.

 

 

 

 

Am Strand gelyncht

 

Am Donnerstag wurde der vermisste Knabe am Strand gefunden, tot, ohne Genitalien und ohne Zunge. Laut BBC bildete sich darauf in Hell-Ville erneut ein wütender Mob, der zur Jagd auf die angeblichen Täter aufrief. Ihr Ziel war das Haus von zwei Ausländern, von denen der eine Franzose, der andere je nach Quelle ebenfalls Franzose oder Italiener war. Die beiden wurden gefangen genommen und erklärten unter Folter, den Knaben umgebracht zu haben, um seine Organe zu verkaufen. Darauf wurden sie bei lebendigem Leib verbrannt. Später wurde der früher von der Polizei einvernommene Madagasse aus seinem Auto gezerrt und ebenfalls am beliebten, palmengesäumten Ambatoloaka-Strand gelyncht. Lokale Medien berichteten, die Häscher hätten im Kühlschrank der beiden Europäer tatsächlich menschliche Organe gefunden. Der für den Fall verantwortliche Regierungsbeamte auf Nosy Be wurde inzwischen gekidnappt. Die französische Botschaft in Madagaskar warnte Europäer davor, nach Nosy Be zu reisen, und empfahl den bereits dort anwesenden Franzosen, zu Hause zu bleiben und sich vom Strand fernzuhalten.

 

 

 

Putsch, Armut, Pädophilie

 

Der Fall ist vielschichtig. In vielen afrikanischen Ländern ist auf die oftmals schlechtbezahlte und korrupte Polizei kein Verlass. Lynchjustiz ist deshalb weit verbreitet. Immer wieder gibt es Fälle von Verdächtigten, die bei der Polizei Schutz suchen vor einem mörderischen Mob. Selbst wenn sie unschuldig sind, ziehen sie das Gefängnis dem sicheren Tod vor. In Nosy Be kommt hinzu, dass die Polizei eher paramilitärischen Charakter hat. In Madagaskar sind die staatlichen Institutionen besonders heruntergekommen, seit der gegenwärtige Staatschef Andry Rajoelina vor vier Jahren durch einen Putsch die Macht erlangte. Sein Regime wird international geächtet, westliche Staaten haben Hilfeleistungen und Kredite blockiert, Wahlen werden immer wieder verschoben. Fast 80 Prozent der Bewohner leben unter der Armutsgrenze; damit ist Madagaskar eines der ärmsten Länder Afrikas.

 

Nosy Be mit seinem türkisblauen Meer und den weißen Sandstränden ist eine beliebte Touristendestination, unter anderem allerdings auch für Sextouristen und Pädophile. Westliche Besucher werden in Afrika generell oft ambivalent beäugt. Sie sind einerseits eine Goldgrube, andererseits Quelle von Neid und Ressentiment. An einem Ort wie Nosy Be ist diese Spaltung besonders virulent. Man hasst die fremden Ausbeuter und ist doch auf sie angewiesen. Im Extremfall werden sie zum Sündenbock für alle Übel. Denn beim «Organhandel» geht es in diesem Falle nicht um Transplantationen für westliche Patienten, sondern um Magie, also eine afrikanische Angelegenheit. In vielen Ländern südlich der Sahara ist nämlich der Glaube verbreitet, dass man durch rituelle Verwendung von menschlichen Körperteilen die eigene Lebenskraft steigern kann. Im Allgemeinen beschränken sich solche Praktiken auf die Opferung von Nahrungsmitteln, Pflanzen und Tieren. Aber im Extremfall hört man auch immer wieder von Menschenopfern.

 

 

 

Alltäglicher Albtraum

 

Dabei handelt es sich nicht um barbarische Überreste in irgendwelchen weltvergessenen Ecken; die Strassen von modernen Grossstädten wie Lagos oder Johannesburg sind voll von solchen Geschichten. Auch wenn sie nicht immer stimmen, so verweisen sie doch auf eine weitverbreitete Vorstellung und Angst. Populäre afrikanische Filme, etwa aus nigerianischen «Nollywood»-Produktionen, sind voller solcher Geschichten über schwarze Magie, Hexerei und okkulten Kannibalismus. In Südafrika beschäftigt die Polizei eine eigene, grosse Abteilung, die sich nur mit diesen sogenannten «Muti-Morden» beschäftigt. In Tansania sind es oft Albinos, die derartigen Obsessionen zum Opfer fallen. In jüngerer Zeit vermischt sich gelegentlich auch der Albtraum von medizinisch motiviertem, «westlichem» Organhandel mit dem afrikanischen, okkulten Organraub. Häufig verstecken sich hinter der Hexenhatz allerdings auch ganz profane Motive; hinter der Fassade der empörten Jagd auf Kindermörder können persönliche Abrechnungen stehen – oder politische, was im Vorfeld der vertrackten Präsidentschaftswahlen nicht erstaunlich wäre. Es ist also gut möglich, dass die drei Ermordeten tatsächlich für einen okkulten Organhandelring arbeiteten; ebenso möglich ist es, dass sie einer hysterischen Hexenjagd zum Opfer fielen, die genährt wird durch abstruse Glaubensvorstellungen, politisches Chaos, Justizwillkür, Armut, touristische Auswüchse und – zum Teil verständliche – Aggression gegen Weiße. {Quelle: www.nzz.ch –  David Signer}

 

 

2 Responses to “Lynchmord an mutmaßlichen Organhändlern in Madagaskar”

  1. SEHR GUT! SEHR BIBLISCH! WIE ES DAS GESETZ DES MOSE VORSCHREIBT:
    Menschen, die Kinder Morden – dem Moloch opfern – töten und anschließend total verbrennen (ὁλόκαυστος holókaustos, holocaust)

    Sehr vernünftige Leute da unten.

    GRATULATION, so wirds gemacht! WEG mit solchen Verbrechern.
    Das isch das noch erleben darf!

  2. jauhuchanam Says:

    Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt und kommentierte:
    Eine gute Tat am Morgen, vertreibt alle Sorgen!


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