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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Serbiens Patriarch beklagt Christenverfolgungen 7. Oktober 2013

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 16:55

Die größte nichtberichtete Katastrophe des frühen 21. Jahrhunderts

 

Christenverfolgung: Faktisch wird die Welt Zeuge, wie eine völlig neue Generation christlicher Märtyrer sichtbar wird, doch warum werden die Dimensionen dieses „globalen Krieges“ so oft übersehen?

 
 
 
 
 

Rom (kath.net/pl): Die Christenverfolgung sei ein „globaler Krieg gegen Christen“ und sei gleichzeitig die größte nicht berichtet Katastrophe des frühen 21. Jahrhunderts. Darauf wies der US-amerikanische Journalist John L. Allen in seinem Kommentar „The war on Christians“ in der britischen Politik- und Kulturzeitung „The Spectator“ hin. Zwar würden durchaus gegebenenfalls Einzelereignisse erzählt und auch diese seien bereits „beängstigend“, doch indem diese Ereignisse nicht in den dazugehörigen Interpretationsrahmen gestellt würden, könnten sie nicht in ihrer vollen Bedeutung verstanden werden. Zum Verständnis seien, so Allen, drei Punkte ausschlaggebend:

– Weltweit richten sich 80 Prozent aller Akte religiöser Diskriminierung gegen Christen, wie die „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGFM) berichtete, eine säkulare Menschenrechtsorganisation. Statistisch gesprochen ist damit die Christenheit die weitaus am meisten verfolgte Religion auf der Welt.

 

– Im Zeitraum 2006-2010 seien nach Angaben des „Pew Forum“ Christen in 139 Nationen de jure oder de facto mit Diskriminierung konfrontiert gewesen – also in fast drei Vierteln der Staaten der Erde.

 

– Innerhalb des letzten Jahrzehnts seien jährlich durchschnittlich 100.000 Christen aus Gründen, die mit ihrem Glauben zusammenhängen, getötet worden, wie das „Center for the Study of Global Christianity“ des Gordon-Conwell Theological Seminary in Massachusetts feststellte. Umgerechnet werden also weltweit pro Stunde elf Christen getötet – Stunde für Stunde.

 

Zerstörte Kirchen in Ägypten

 

Allen kommentierte weiter: „Faktisch wird die Welt Zeuge, wie eine völlig neue Generation christlicher Märtyrer sichtbar wird. Das Blutbad vollzieht sich derart massenhaft, dass es nicht nur die dramatischste christliche Geschichte unserer Zeit“, sondern auch „die führende Herausforderung an die Menschenrechte dieser Ära“ genannt werden könne. Nachdem Allen eine Reihe von Beispiel für Christenverfolgung angeführt hatte, stellte er fest: „Antichristliche Gewalt kann man nicht auf die ‚Clash der Zivilisationen‘ zwischen Christentum und Islam begrenzen. In Wahrheit stehen die Christen einer verblüffenden Vielfalt von Gefahren gegenüber, dabei ist nicht ein einziger Feind oder eine einzige Strategie am besten dazu geeignet, die Gewalt zu dämpfen“. Da ein Großteil der 2.3 Milliarden Christen auf der Erde in Armut und in Entwicklungsländern leben, und da sie oft Mitglieder von ethnischen, kulturellen und sprachlichen Minderheiten seien, stuften Experten den Einsatz für ihre Menschenrechte und Menschenwürde als vernachlässigbar ein. „Doch so wie man in den 1970ern nicht jüdisch sein musste, um sich um jüdische Dissidenten in der Sowjetunion zu sorgen, oder wie man in den 1980ern nicht schwarz sein musste, um empört zu sein über das Apartheidregime in Südafrika, so muss man heute nicht Christ sein, um die Verteidigung der verfolgten Christen als überragende Priorität einzustufen“.

 

 

 

Doch warum werden die Dimensionen dieses „globalen Krieges“ so oft übersehen, fragte Allen weiter. Dies sei nicht nur darauf zurückzuführen, dass die Opfer oft nicht-weiß und arm seien und deshalb keinen hohen Newswert hätten. Sondern auch damit, dass diese Fakten nicht in das veraltete Stereotyp passten, das die Christenheit eher auf der Seite der Unterdrücker als der Unterdrückten suche. Denn beim Stichwort „Religionsverfolgung“ assoziierten die meisten säkularen Meinungsmacher „Kreuzzüge, Inquisition, Bruno und Galilei, Religionskriege“ und Hexenverfolgung. Doch lebe man heutzutage nicht zwischen den Seiten eines „Dan-Brown-Reißers, in welchem Christen verrückte Meuchelmörder“ schickten, vielmehr sind die Christen diejenigen, die vor den Meuchelmördern fliehen, die von anderen geschickt wurden.

 

Link zum Kommentar von John L. Allen in “The Spectator”:

The war on Christians.

 

Open Doors Weltverfolgungsindex 2013



 

 

 

 

 



Der orthodoxe Patriarch Bartholomaios I. ist zu Besuch im serbischen Nis. In der Stadt 250 km südlich von Belgrad leitete er am Sonntag Feiern zum 1.700. Jahrestag des Toleranzedikts von Mailand. Der Patriarch von Konstantinopel ist Ehrenoberhaupt aller orthodoxen Christen weltweit. In seiner Predigt beklagte Bartholomaios, dass es „heute wie damals Christenverfolgungen“ gebe. Die Christen liebten alle, aber sie würden dennoch „von allen verfolgt“, so der Patriarch. Vor allem in Syrien, Ägypten und im Nahen Osten allgemein gebe es Verfolgung von Christen, sagte er in Anwesenheit der orthodoxen Patriarchen von Serbien, Russland und Zypern. Unter den Tausenden von Menschen, die an der Feier teilnahmen, waren auch Vertreter der katholischen Kirche, des Islam und der serbischen Behörden. „Der Geist religiöser Toleranz muss sich erst noch durchsetzen“, so Bartholomaios wörtlich. Nis ist der Geburtsort des römischen Kaisers Konstantin, der 313 in Mailand zusammen mit seinem damaligen Mitkaiser Licinius das Toleranzedikt veröffentlicht hat. In dem Text gesteht der römische Staat allen Religionen Kultfreiheit zu. Eine große Mehrheit der etwa sieben Millionen Serben sind orthodoxe Christen. {Quelle: de.radiovaticana.va}

 

 

 

 

Syrischer Bischof verurteilt Lieferung deutscher Chemikalien


Der armenisch-orthodoxe Bischof von Damaskus, Armash Nalbandian, hat sich enttäuscht über die Lieferung waffentauglicher Chemikalien aus Deutschland nach Syrien geäußert. Dies sei schmerzlich und unverständlich, „gerade weil sich die Bundesrepublik überall auf der Welt für freiheitliche Werte und Menschenrechte einsetzt“, sagte Nalbandian dem Münchener Nachrichtenmagazin Focus. Der Bischof sprach sich dafür aus, Präsident Baschar al-Assad als Verhandlungspartner für die geplante Vernichtung der Chemie-Waffen zu akzeptieren. „Die Sicherheit der syrischen Christen ist an eine starke Regierungsgewalt geknüpft“, so Nalbandian. Das müsse nicht unbedingt die Regierung Assad sein. „Aber wir brauchen einen starken Staat. Ich bin weder für noch gegen Assad als Staatschef. Mein Interesse ist eine funktionierende Regierung“, so der Bischof. {Quelle: de.radiovaticana.va

 

11 Responses to “Serbiens Patriarch beklagt Christenverfolgungen”

  1. Ja, das geht gar nicht, ich wünsche mir die BRD lieber arm, aber ehrlich und in erster Linie um die eigenen Leute besorgt, die es auch nicht so rosig haben seit der schwachsinnigen Harz4 – Reform. Wer hat die Arbeiter verraten? Schröder und seine „Sozial“demokraten.

    • . Meine Abneigung gegen diese Menschen (kann man sie noch so bezeichnen?) wird immer größer und bewegt sich in Richtung Hass.
      Bisher h… ich nur die Nazis, (Gott möge mir verzeihen) wegen der Shoa. Die Musels sind dabei mehr und mehr aufzuholen. Ja, ich schreibe “DIE” Musels , so wie ich “DIE” Nazis schreibe.

      Es erschreckt mich zutiefst, wenn ich erleben muss wozu Menschen fähig sind. Ganz normale Männer und Frauen, Omas und Opas, ja auch Söhne und Töchter verlieren für mich das menschliche Antlitz. Ich bin nicht mehr fähig in Ihnen das Ebenbild Gottes zu erkennen. Sie werden für mich zu Unmenschen, zu Nichtmenschen.
      Es macht mich traurig, dass viele von denen, die auf den Bildern zu sehen sind auch nur arme irregeleitete Kreaturen sind. Gott hat ihnen aber den freien Willen gegeben und sie haben ihn missbraucht. Ob Verführte oder Verführer, spielt für mich keine Rolle. Alle sind schuldig.

      Bezüglich der Friedensbemühungen Ägyptens befällt mich eine tiefe Depression. Wo ist der Ansprechpartner dafür? Ich kann keinen sehen. Meine Hoffnung: Er wird morgen geboren.

      Tief betrübt grüße ich :

  2. Ibrahim Says:

    WO IST DER UNTERSCHIED ZWISCHEN TERRORISTEN UND ANDEREN???

    DIESE LEUTE SIND SEHR GEFÄHRLICH!!!!

  3. Ibrahim Says:

    MOSLEMS BRENNEN KIRCHE IN ÄTHIOPIEN NIEDER! UND TÖTEN EINIGE MENSCHEN! DIE MENSCHEN WEINEN UND SCHREIEN!

  4. Emanuel Says:

    Aktuell heute von einer Kroatin berichtet, die mit einem Bosnier verheiratet ist. Beide katholisch -orthodox. Bosnien ist beinahe vollkommen islamisiert. Überall schießen Moscheen hervor. Die Moslems vermummen sich und distanzieren sich von den restlichen – im Lande verbliebenen Christen. Sie predigen ihren Kindern, sich nicht mit Christen einzulassen. Sie sind arm und arbeitslos – die Moscheen sind voll – wer eine Burka trägt wird mit Geld „belohnt“ .. Der Einfluss Saudi-Arabiens ist an allem zu erkennen ….Das Land Bosnien ist für Christen bald nicht mehr bewohnbar ……

    Alles klar ?????.

    • Emanuel Says:

      Jugoslawien ist übrigens durch den „Westen“ zerstört und islamisiert – welche Absichten da hinter stecken-bleibt mir vorerst nicht erkennbar — Auch Deutschland hat damals eine üble Rolle gespielt – Die „bösen Serben“ – „die ihr eigenes Volk umbringen“ – ein weiteres Märchen der „westlichen Wertegemeinschaft“ …

      Und ich habe das damals geglaubt ……

    • Andreas Says:

      jetzt weisst du, was in wiens aussenbezirken so abgeht (geographische nähe zu bosnien)…
      – früher einmal das tor ZUM orient, ist wien längst zum einfallstor FÜR den orient geworden!!
      der einst berühmte, mittlerweile aber recht gammlige muselmanen-naschmarkt gilt immernoch als beste gourmet-adresse. allerdings gehören jetzt die buden u. lokale hauptsächlich türken, arabern, bosniern, chinesen u. osteuropäern – so wie bei (fast) JEDEM anderen marktplatz in wien auch…
      ich befürchte, diese stadt wird für christen auch bald unbewohnbar, jedenfalls für deutsch sprechende?! denn katholische kroaten u. orthodoxe serben pflegen prinzipiell ebenso abgeschottet unter sich zu bleiben, wie auch alle anderen ausländischen gruppen, egal welcher religiösität sie sind.
      multikulti in wien funktioniert, weil man erst gar nicht auf die idee kam, ein „miteinander“, eine gemeinsame „identität“ einzufordern. die einzigen, die sich mit noch JEDER migrantengruppe „vermischen“, sind wie nicht anders zu erwarten österreichische frauen – in akademischen kreisen ists auch mal andersrum…
      (soll aber in amerikanischen großstädten ebenso sein – jede volksgruppe hat ihren bezirk…)

      • Emanuel Says:

        …schrecklich und bedauerlich – gerade Wien hat so etwas doch nicht verdient …. Als ich in Wien war, war ich in so einem alten Cafe – hab den Namen vergessen. Mein Kollege und ich mussten draussen anstehen… drinnen haben wir dann den besten Apfelstrudel aller Zeiten gegessen und wunderbaren Kaffee getrunken –


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