kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christen bauen Brücken nach Ägypten 7. Oktober 2013

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 16:03

Ein Fest der Liebe und des Vertrauens feierten Christen aus Oberberg und aus Ägypten am Freitag in der Kreisstadt. Es war der Auftakt der Jahresaktion des katholischen Hilfswerks „Missio“. 

 

Gummersbach: Ein Fest der Liebe und des Vertrauens feierten Christen aus Oberberg und aus Ägypten am Freitag in der Kreisstadt. Dieser Auftakt der Jahresaktion des katholischen Hilfswerks „Missio“, der gleichzeitig mit dem Patrozinium in St. Franziskus Gummersbach gefeiert wurde, machte die Verbundenheit in der Weltkirche deutlich. Kreisdechant Christoph Bersch ermunterte die Gläubigen, ihr Augenmerk auf das Missio-Beispielland Ägypten zu lenken: Wir wollen an diesem Brückentag Brücken nach Ägypten bauen.“ Bersch zelebrierte mit dem Oberhaupt der koptisch-katholischen Kirche, Patriarch Ibrahim Isaac Sedrak, und Missio-Präsident Dr. Klaus Krämer die Messe. Erstmals fand der bundesweite Start der Missio-Kampagne zum „Monat der Weltmission“ außerhalb einer Bischofsstadt statt, indem Gummersbach die Kölner Feier eröffnete. In dem Gefolge des Patriarchen waren Bischöfe, wie Kyrillos William (Diözese Assiout) sowie Priester und Ordensleute. Musikalisch gestalteten die Schola des Priesterseminars in Kairo und Chöre aus dem Seelsorgebereich Oberberg Mitte die mit viel Weihrauch zelebrierte Messe. Patriarch Ibrahim, Oberhaupt von 165 000 Gläubigen, dankte in deutscher Sprache, dass Christen verschiedener Kulturen gemeinsam die Messe feierten. „Das zeigt, dass wir e i n e Kirche sind.“ Kernpunkte seiner Predigt waren das Kreuz als Ausdruck der Liebe Gottes zu den Menschen.

 

„Auch in dramatischen Situationen verlässt er uns nicht und schickt uns als seine Boten des Friedens und der Freude“, blickte er mit Sorge, aber auch mit Zuversicht auf seine Heimat. In der Messe bat er, speziell für den Mittleren Osten und Ägypten zu beten, damit Frieden und Versöhnung einkehre. Diese Hoffnung wiederholte er während der anschließenden Veranstaltung „Hear my Soul“ in der Halle 32, an der auch römische Kurienkardinal Leonardo Sangri, Leiter der Abteilung Weltkirche, teilnahm. „Die erste Welle der Revolution richtete sich gegen den Machtmissbrauch des Mubarak-Regimes, die zweite gegen die Instrumentalisierung der Religion“, erinnerte der Patriarch. „Wir sind dabei, eine neue Verfassung zu schaffen. Wir brauchen eine zivile und demokratische Regierung.“ Finanzielle und spirituelle Solidarität mit bedrängten Christen in aller Welt erbat Missio-Präsident, Prälat Dr. Klaus Krämer. Er wünschte sich, dass bald wieder viele Reisende Ägypten besuchen. Musikalische Botschafter für Frieden und Gottvertrauen waren der Jugendchor Marienheide, der Kinderchor Herz Jesu, der Nightfever-Chor Gummersbach sowie der Oberägyptenchor und Judy Bailey mit Band. Filme und Gesprächsrunden informierten über das Land und die Hilfe durch die Kirche. Moderator Ingo Brüggenjürgen holte auch Superintendent Jürgen Knabe, Vize-Landrat Prof. Friedrich Wilke und Vize-Bürgermeister Jürgen Marquardt ans Mikrofon. Sie waren sich einig: „Es liegt uns in Oberberg am Herzen, wie es mit Ägypten weitergeht“. {Quelle: www.rundschau-online.de – Von Heike Hüschemenger}

 

One Response to “Christen bauen Brücken nach Ägypten”

  1. Nur so gehts, aber bitte auch Augen auf und nicht die Falschen Fördern und Füttern, In deren Augen sind wir sowieso tributpflichtig, Deshalb auch kein schlechtes Gewissen wegen Nichtstun und volle Sozialkohle…


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