kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Bereits 10 Babys nach der Geburt von Ärzten in Holland getötet 4. Oktober 2013

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 12:45

 

 

Wissenschaftler bitten um Erlaubnis für Spätabtreibungen und nachgeburtliche Tötungen und offenbaren dabei,

dass die Zahl der Spätabtreibungen und nachgeburtlichen Tötungen höher liegt als bisher bekannt.

 

Amsterdam (kath.net): Einige Wissenschaftler haben die niederländische Gesundheitsministerin Edith Schippers gebeten, Abtreibungen auch nach der 24. Schwangerschaftswoche zu erlauben. Darüber berichtete „shortnews“ online. Die Wissenschaftler des Erasmus-Medizininstitutes sowie des medizinischen Gesundheitszentrums in Amsterdam wollen herausgefunden haben, dass die Zahl der Abtreibungen nach der 24. Schwangerschaftswoche höher liegt als bisher bekannt ist. Nach Angaben der Wissenschaftler seien in den letzten Jahren 30 Spätabtreibungen durchgeführt worden und zehn Kinder seien direkt nach der Geburt getötet worden. Davon seien allerdings trotz vorgeschriebener Meldepflicht nur sechs Spätabtreibungen und eine nachgeburtliche Tötung gemeldet worden. In den Niederlanden ist allerdings seit 2007 die Abtreibung sowieso schon bis zur 24. Schwangerschaftswoche erlaubt, bei extremen gesundheitlichen Komplikationen auch darüber hinaus. Seit dem 12. Juni 2013 ist es in den Niederlanden erlaubt, bei Neugeborenen mit geringer Lebenserwartung den Tod durch die Gabe von Muskelrelaxanzien aktiv herbeizuführen, kath.net hat berichtet.

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Was ist nur mit den Menschen in Europa los?

 

Sie morden Kinder im Mutterleib, als ob es sich um Zellklumpen der nicht identifizierbaren außerirdischen Art handeln würde.

 

Da wird in den deutschen und niederländischen Gemeinden um das Leid von Tieren ein größerer medialer Aufwand betrieben als um Menschenembryonen. Da existieren Zeitungsartikel, TV-Berichte, die sich um die Erhaltung von Waldteilen, von Feldhamstern und einzelnen Bäumen bemühen, eine gute Sache. Da werden Einzelhunde aus Tierheimen behandelt, als wären sie Menschen, auch gut. Da dürfen Tierärzte und andere Experten Ratschläge für bessere Tierhaltung im TV oder in Zeitungen abgeben, was auch gut ist, denn Tierquälerei ist eine Sünde und die Ablehnung von Tierleid und die Förderung des Umweltschutzes durch Medien und TV ist zu befürworten und wir wollen dies nicht als unwichtig abtun und gering schätzen. Aber wie sieht es beim Menschen aus? Da werden Menschen bis zur 24. Woche in den Niederlanden zur Abschlachtung freigegeben, als wäre dies noch normaler als die Aberntung von Maisfeldern im Herbst, in denen Pflanzen zur Tiernahrungsherstellung „ermordet“ werden.

 

Wie kann es zu einer solchen völlig aus dem Ruder gelaufenen Menschenbehandlung kommen?

Wie kann der Wert menschlichen Lebens von der Gesellschaft, die auch aus Menschen besteht, so rapide sinken, dass ein Mensch im Mutterleib bis zur 24. Woche zerstückelt, ermordet, abgesaugt, bis zur Tötung behandelt werden kann und sogar noch nach der Geburt, bei Schwersterkrankungen ermordet werden kann. Warum werden Frauen strafrechtlich behandelt und möglicherweise verurteilt, die ihr Kind austragen und es dann ermorden, Frauen, Ärzte und Familienangehörige, die die Frau zur Abtreibung drängen, aber einen rechtlichen Persilschein bekommen? {Ärzte für das – Spätabtreibung: www.aerzte-fuer-das-leben.de}.   In diesem Vortrag der Ärztin Dr.med. Elisabeth Leutner, Vorstandsmitglied “Ärzte für das Leben” , der im November 2005 vor Laien in einer Kirchengemeinde gehalten wurde,  wurden auf Seite 5 folgende Sätze zur Kenntnis gegeben: „Ich sagte, die Kinder werden oft im “lebensfähigen” Alter abgetrieben. Ab der 22.Schwangerschaftswoche haben Frühgeborene heute in Deutschland eine gute Chance, außerhalb des Mutterleibes zu überleben und in dieser Zeit und auch noch weit danach erfolgen die sog. Spätabtreibungen“. Und weiter heißt es: Sie sehen, “guter Hoffnung” zu sein, gibt es schon fast gar nicht mehr, die Pränataldiagnostik , d. h. die vorgeburtlichen Untersuchungen sind inzwischen ein “medizinisch kontrolliertes Geschäft mit der Angst”.

 

Wir rekapitulieren: Ab der 22. Schwangerschaftswoche haben Frühgeborene heute in Deutschland eine gute Chance, außerhalb des Mutterleibes zu überleben. Die gesetzliche Frist in den Niederlanden, einem gleich gut medizinisch entwickeltem Land wie Deutschland, zur Abtreibung ist bis zur 24. Schwangerschaftswoche möglich, anstandslos möglich, also zu einem Zeitpunkt, da das Kind bereits lebensfähig ist je nach Entwicklung. Daher wiederholen wir die vorhin gestellte Frage, die nicht in einen luftleeren Raum gestellt wurde: Warum werden Frauen strafrechtlich verurteilt, die ihr Kind nach der Geburt, z. B. aus postnatalen Gründen wie der postnatalen Depression ermorden, wenn der Mord an einem außerhalb des Mutterleibes bereits  lebensfähigen Kind staatlicherseits erlaubt wird?

 

Die vorgeburtlichen Untersuchungsmöglichkeiten  des ungeborenen Kindes lassen dies möglich werden.

Das Geschlecht passt nicht! Abtreibung!
Das Kind „könnte“ krank sein! Abtreibung!
Das Kind wird krank sein! Abtreibung!

 

Diese Gründe kommen nunmehr zu den bekannten sozialen Indikationsgründen (Arbeitslosigkeit, Nichtwollen, Studierenwollen, Partner droht die Trennung an, Eltern drohen mit Ausweisung aus dem Zuhause) hinzu. Die Hemmschwelle einer Abtreibung wird durch solche Entscheidungspunkte von Eltern weiter gemindert und um weitere perfidere, weil menschenverachtendere Gründe weiter ergänzt. Das Kind wird eine Behinderung haben, so dass es für das Kind und für uns das Beste ist, es jetzt in diesem Stadium der 24. Schwangerschaftswoche dem Tode preiszugeben, wird gutmenschlich verpackt gedacht und ausgeführt ganz im Sinne der Abtreibungslobby und der Krankenkassen, für die es billiger ist, dass eine solche Geburt verhindert wird. Der Embryo als Kosten-Nutzen-Faktor.  Abgesehen davon, dass eine solche menschenverachtende Gutmenschenbegründung ein Schlag in das Gesicht eines jeden lebenden Behinderten ist, ist sie auch noch nicht einmal begründet. Behinderte leisten in dieser Gesellschaft Großes.

 

Nun, der Wegfall der Religiosität oder die Marginalität der europäischen Bevölkerung, die Regeln Gottes, die Regeln Jesu, beachten zu wollen schreitet rasant voran. Zu ihnen zählen auch Christen, die sich Christen nennen, aber zur Lehre Christi kaum noch Bezug haben. Dies ist auch der Grund, warum die Abtreibungslobby einen solchen Erfolg in der Gesetzgebung verbuchen kann. Menschen, die in überwiegender Zahl nicht mehr die Gebote Gottes und die Lehre Jesu beachten, teils aus Unwissenheit, teils aus bewusster Ablehnung, teils aus atheistischem Gedankengut heraus, haben eine ganz andere Sichtweise auf die Tötung von Embryonen im Mutterleib als echte Christen, die der Lehre Jesu als  Mittelpunkt ihres Lebens ansehen. Sie sprechen einem ungeborenen Kind sein Lebensrecht ab und schaffen hierfür die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Durch diese Gesetzgebung wird die Abtreibung als legal angesehen. Was nicht verboten ist, ist erlaubt. Sie sehen diese Embryonen als Zellhaufen an, als Abfall und Müll, zumindest behandeln sie ihn so. Embryonen sind Versuchs- und Gebrauchsmaterial für medizinische Experimente und in verschiedenen Industriezweigen, insbesondere der Kosmetikindustrie, die die Ausführungsindustrie des riesigen Bereichs der werbeträchtigen Anti-aging-Ideologie ist. Der medizinische Fortschritt gepaart mit einer Geisteshaltung, jetzt überspitzt ausgedrückt, die der Tötung eines Kindes im Mutterleib nicht mehr abgewinnen kann, als der Aberntung von Maisfeldern im Herbst für Tiernahrung sind für diese unmenschliche Gesetzgebung verantwortlich .

 

Der Wert des Lebens und hier insbesondere der Wert des menschlichen Lebens steht auf dem Spiel! Wer eine solche Gesetzgebung auch nur gedanklich unterstützt, hat sich aus dem Kreis der Christen verabschiedet. Mensch ist Mensch von der Vereinigung der Samenzelle mit der Eizelle bis zum (natürlichen) Tod. Wer dieses eherne Gesetz durch solch eine Gesetzgebung wie in Deutschland und augenscheinlich noch verantwortungsloser in den Niederlanden unterstützt, will kein Christentum mehr, sondern tödliche Gutmenschlichkeit, die lediglich Gründe liefert, warum der Mord an Kindern im Mutterleib eine gute Sache sein soll. Hier werden wir nicht den Stab über Frauen brechen, die eine Abtreibung vornehmen lassen. Diese Beurteilung überlassen wir dem Herrgott. Wir sind nicht göttlicher als Gott und päpstlicher als der Papst. Wir werden auch anerkennen, dass Frauen mit ihrer Entscheidung meistens allein gelassen, schmählich alleingelassen werden vom Partner, vom Elternhaus und vom vielbeschworenen Freundeskreis, die aus meist egoistischen Gründen nicht bereit sind, Mitverantwortung für ein Kind zu übernehmen. Wir stehen auf dem Standpunkt, dass eine Adoption die bessere Variante, weil die lebensspendendere  und lebensbejahendere Variante ist, mit Menschen von Beginn an umzugehen.

 

Jedes Kind ist ein Kind Gottes. Die Tötung eines Embryos verwehrt Gott ein Kind und sie verwehrt Muttergefühle oder positive Gefühle von Adoptiveltern. Ein Kind ist ein menschliches Wesen, welches in der Lage ist, in Beziehung zu treten mit anderen Menschen bereits im Mutterleib und erst einmal geboren  in der Zukunft seines Lebens, der Familie, der Gesellschaft. Nicht nur der Leib eines Embryos wird durch die Abtreibung wird getötet, sondern auch die Beziehungen zu anderen Menschen, die aufgrund einer Entscheidung für die Tötung nicht mehr zustandekommen können. Nicht nur der Körper wurde getötet, sondern auch die Seele und der Geist, die die Liebe zu Gott hätte erwidern könnten und die Liebe zu Menschen, zu Tieren, zur Natür hätten ausleben können. Durch die Abtreibung werden all die  positiven Eigenschaften eines Menschenlebens von vornherein bereits im Mutterleib erstickt und einfach so im Mülleimer entsorgt oder in Laboratorien der Welt oder in industriellen Abläufen verschwinden lassen, in denen geforscht wird für diejenigen, deren Mütter sich für deren Geburt entschieden haben. Einen perverseren, einen zynisch-höllischeren Kreislauf kann es kaum mehr geben.

 

Jedes Kind, was im Mutterleib getötet wurde, egal in welchem Stadium, zeugt von  einer ganzen Palette  von Negativgefühlen der handelnden Personen: von Gleichgültigkeit bis zur Ablehnung des Kindes durch die Umgebung (Partner, Eltern, Freunde), zeugt von Gewissenqualen der Mutter,  zeugt von Kälte und Sterilität des Geistes der die Abtreibung vornehmenden Ärzte und zeugt von der Geldgier der von der Abtreibung profitierenden Industriezweigen. Hinter jeder Abtreibung steht die Verweigerung der Annahme der Liebe Gottes. Wir setzen uns hier dafür ein, dass Frauen  in einer solchen Situation hier in Europa, dem noch reichen Kontinent, Hilfe angeboten wird, die es allerorten gibt. 

 

http://www.caritas.de/hilfeundberatung/ratgeber/familie/schwangerschaft/finanziellehilfenvorundnachdergeburt

http://www.bundesstiftung-mutter-und-kind.de/

http://www.zbfs.bayern.de/stiftung/swainnot.html

http://www.dw-karlsruhe.de/content02/index.php?rubric=Hilfe+f%FCr+Schwangere%2C+M%FCtter+und+Familien

und viele andere mehr.

 

 

3 Responses to “KoG: Bereits 10 Babys nach der Geburt von Ärzten in Holland getötet”

  1. sirius Says:

    Schlimme Entwicklung. Aber diese Entwicklung ist absehbar gewesen seit den letzten paar Jahrzehnten.

    Statt die Persönlichkeitsrechte durchzusetzen und zu gewährleisten(von der Zeugung bis zum biologischen Ableben) wird Stück um Stück kurzsichtigen Lobbyinteressen gedient. Einerlei ob beim Abtreibungsmord der embryonalen Stammzellenforschung oder dem Organspenden an Sterbenden oder Schwerverunfallten.

    Mit der modernen Technologie könnte man Abtreibung weitestgehend abschaffen.(nur wenn das Leben der Frau in Gefahr wäre) aber selbst dann kann man eine Frühgeburt einleiten und das Kind zur Adoption freigeben. Bei der Stammzellenforschung sollte man ganz auf adulte Stammzellen setzen. Organe kann man dann auch aus solchen adulten Stammzellen herstellen.Die modernen Geburtstechnologie sollten eingesetzt werden um Leben zu schützen und zu ermöglichen und eben nicht für eugenische Zwecke oder Individualmarotten.

    Statt Sterbehilfe ist auf Schmerzbekämpfung zu setzen.

    Krankheiten kann man nur heilen indem man die Kranken eben nicht tötet.(das Christentum ist für die Medizin und den medizinischen Fortschritt unerlässlich).

    ———————————————————————————————————-
    Hier ist aber auch die Solidargeschmeinschaft gefragt. Ein Kind allein grosszuziehen muss gewährleistet sein durch ein gutes Betreuungsystem (einerlei ober via Staat oder Klostergemeinschaften,bzw. christliche Lebensgemeinschaften).

  2. schwebchen Says:

    Frauen, die ihr Kind nicht haben wollen, können es aber auch zur Adoption freigeben. Auch für sie gibt es zahlreiche Hilfsangebote.

  3. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Siehe auch das Verhalten aller Atheisten, wie auch das Verhalten aller Is-men! Selbst die Familie, althergebracht und wissenschaftlich begründet in kleinster Zelle der Gemeinschaft, wird von den heutigen Parteien in Verruf gebracht! Vertrauen, das kann man hier und heute in der westlichen Wertegemeinschaft unter den Reichen und Verderbten nicht erwarten, das hat man nur noch zu Tieren! Selbst einen Friedhof ist für Tiere beliebter, als für Menschen aus dem Deutschem Reich oder gar Europa´s! Was bezweckt der Gott mit einem solchen Verhalten, oder ist es gar die Wiederholung von Babel? Glück Auf, meine Heimat!


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