kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Auch in Österreich: Nach der Wahl ist vor der Wahl 4. Oktober 2013

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 19:02

Auf die Messer fertig los … die Wurst … und zündende Ideen für’s Land

 

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Wundenlecken, Schadenbegränzung und betonen, dass es eh nicht so schlimm ist auf der einen Seite. Auf der anderen Seite feiern. Austauschen, Schuldige suchen, warten, um gefragt zu werden, sich zieren … kurzum: jeder hält sein Messer bereit, um am Brettl der Macht mitzumischen, egal welche Farbe.

 

Wo man auch immer steht, viele entscheidende Fragen sind zu beantworten. Ich kann sie auch nicht alle beantworten, aber mir zumindest Gedanken machen. Zwei Punkte möchte ich (für mich) herausgreifen, die mir begegnen, wenn ich an die „Schwachen“ in unserer Gesellschaft denke, die schon ihren Beitrag geleistet haben oder ihn noch leisten werden bzw. gehindert werden, ihn zu leisten. Es beginnt bei den ganz Kleinen und Schutzbedürftigen in unserer Gesellschaft, den Menschen im Mutterleib. Wie geht man mit Menschen um, die den Mutterleib noch nicht verlassen haben? Am Kleinsten wird man sehen, wie das Maß einer Gesellschaft ist, die dann am Ältesten wiederum zum Ausdruck kommt in der ganzen Frage der Überalterung, der Plfege und Lebengeschichte von Menschen, die ihr Leben lang einen Beitrag fürs „System“ geleistet haben. Menschen werden gehindert, ihrer Berufung nachzukommen, sich zu entfalten und einfach zu LEBEN. Tausende Menschen werden im Mutterleib getötet, eine Nation blutet. Und nur wenige bewegt das. Ist das OK? Dann geht es weiter: Freiheit wird in vielen Programmen große eschrieben, Toleranz wird ausgerufen und gefordert. Wenn sich Familien entscheiden, ihre Kinder selbst in’s Leben zu schicken, zu erziehen, zu begleiten und in der eigenen und persönlichen Verantwortung mit der Note zu prägen, die für ein gesundes Wachstum und gesunde Entwicklung steht, dann wird der Riegel des kollektiven Kindergartens, der Krippe, des Hortes und der gemeinsamen programmatischen Erziehung vorgezogen. Werden hier objektiv die Kosten überschlagen? Wird der McJob (Kleinjobs, Geringfügigkeit) der Frau/des Mannes für ein paar Stunden Arbeit im Wirtschaftsleben so bewertet, dass es sich auch lohnt, oder ist es unter’m Strich ein Minusgeschäft für die Geldtasche (denke nur an ein Zweit-Auto etc.) und vor allem für die Qualität an Beziehungen!? Natürlich sind Kindergärten und Krippen wichtige Einrichtungen, um Entlastung für Alleinerziehende und Menschen zu bringen, die das einfach nutzen müssen oder möchten.

 

 

Wäre es nicht zu denken, für jene, die einen eigenverantworlichen und anderen Weg gehen wollen, entsprechende Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen um dies auch in einer echten Wahlfreiheit zu gewährleisten?

Geld wird für Krippen & Co ausgeben, warum nicht für auch dort,

wo Kinder in Familien betreut werden, oder besser gesagt ihre Entfaltung finden?

 

Und was noch wirklich schön wäre: Wenn sich Männer und Frauen dafür entscheiden, zu heiraten, den lebenslangen Bund zu schließen, dass dieser Rahmen auch gesellschaftlich geschützt und gefördert wird. Auch dann, wenn sich ein Teil der Partnerschaft dafür entscheidet, zu Hause zu sein, besondere Verantwortung für Kinder und deren Erziehung zu übernehmen. Rein theoretisch könnte ich mich von meiner Frau scheiden lassen, Unterhalt für meine drei Kinder zahlen und meine Frau könnte auf Grund der Pflege des Großvaters und der drei Kinder die Mindestsicherung beantragen. Ich würde formell in’s alte Haus ziehen und sie bleibt im neuen Haus. Gleichzeitig könnte ich den Unterhalt steuerlich absetzen und steuerschonend agieren … Unter’m Strich hätten wir um einige Hundert Euro pro Monat mehr Geld zur Verfügung als jetzt. Viele handhaben das so wie beschrieben bzw. nutzen das Sozialsystem frech aus, in dem sie nicht verheiratet sind und formell nicht im selben Haushalt gemeldet sind. Eigentlich ein Schwachsinn. Und gleichzeitig wird die „Institution Ehe“ richtig ungünstig gemacht, wo doch die Ehe ein wunderbarer Rahmen ist. Und zur Draufgabe: Haus- und Erziehungsarbeit ist wertvoll, jedoch gesellschaftlich total unterbewertet. Hier ist Wertschätzung gefordert, und nicht dauernd die Frage zu stellen: Und, wann arbeitest du wieder? (Durch derlei Fragen entsteht der Eindruck, dass Mütter und Väter, Hausfrauen und Hausmänner den ganzen Tag nichts tun … ist hier nicht gesellschaftlich ein falsches Denken am Wirken?)

 

 

Unsere Gesellschaft braucht wieder ein Maß an Wertschätzung, an Freude an einem guten Lebensgefühl in einem Land, das schön ist und einen Verzicht an Worten, die unnötig sind in einer Zeit der totalen Überreizung. Und es braucht Männer und Frauen in der Politik, Wirtschaft und Kultur, die nicht unter der Gürtelline ihren Horizont haben, sondern visionär, zukunftsorieniert und verantwortlich mit den anvertrauten Aufgaben umgehen. Und bei alldem geht es nicht um komplizierte Wortwahl, Wortklauberei, sondern um Wahrheit in der Einfachheit. Aber wie kann das funktionieren? Wiederum in Form einer gesunden Wertschätzung dem anderen gegenüber, einer echten gelebten Toleranz, die es auch verträgt, wenn jemand eine andere und vielleicht nicht dem Mainstream entsprechende politische Meinung hat. Zündende Ideen, die wieder Wärme ins Land bringen, sind wichtig. Und eine wirklich gelebte Freiheit, die es zulässt, in dem Rahmen zu leben, der die Freiheit des anderen nicht beschränkt oder beeinträchtigt.

 

Und zum Schluss, was für mich als Christ wichtig ist: Egal wie die kommende Regierung aussieht, ich bin bewegt und berufen für die Obrigkeit zu beten, sie zu segnen. Auch dann, wenn sie mir persönlich und politisch nicht passt. Also Christen, betet und segnet! Denn es geht um mehr, als um eine gute Brettljause mit zünftiger Musik, um das Volk mit vollem Mund still zu halten. Und dennoch: statt Ja und Amen zu allem zu sagen, lieber ein Amen zum Gebet für unser Land. {Quelle: www.peter-kerschbaumer.com}

 

 

 

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