kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: „Muezzinruf steht auch für Toleranz“!?! 3. Oktober 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 20:18

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

 

 

 

Dieser Artikel hat in einem Punkt recht. Die Störung der Mittagsruhe ist eine fadenscheiniger Grund, diesen Ruf abzulehnen. Die Pfarrer dieser Gemeinde haben wie die meisten Pfarrer wohl offensichtlich keine Ahnung, was der Muezzinruf beinhaltet. Der gleichsetzende Vergleich des Muezzinrufs mit dem des Glockengeläutes ist vom argumentativen und inhaltlichen Ansatz her sowohl eine menschliche als auch eine theologische Katastrophe. Das Glockengeläute ist zwar eine kirchliche Tonäußerung, die lediglich ohne Worte an den Beginn einer Gottesdienstfeier erinnern will. Der Muezzinruf ist eine islamische Tonäußerung verbunden mit einem knallharten ausgrenzenden Inhalt, der die Göttlichkeit Jesu öffentlich leugnet, der die Göttlichkeit des Hl. Geistes öffentlich leugnet. Wer als Geistlicher da von Gleichwertigkeit spricht, hat wohl kaum eine Ahnung, was er dem Christentum damit antut. Gutmenschliches Denken ist nicht und immer weniger gleichzusetzen mit christlichem Denken.

 

 

 

 

Führen wir uns die Worte des Muezzinrufes vor Augen.

 

Gesprochen wird der arabische Ruf ungefähr so:
 1. Allahu akbar!
 2. Ashadu alla ilaha illal-lah!
 3. Asadu anna Muhammadar rasulul-lah!
 4. Haiy alas salah!
 5. Haiy ala-l-falah!
 6. Allahu akbar!
 7. La ilaha illal-lah!

 

Übersetzt lautet der Ruf:
 1. Allah ist größer!
 2. Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt, außer Allah!
 3. Ich bezeuge, dass Muhammad der Gesandte Allahs ist!
 4. Kommt zum Gebet!
 5. Kommt zum Heil!
 6. Allah ist größer!
 7. Es gibt keinen Gott außer Allah!

 

Selbstverständlich werden bis auf den 1. Vers alle weiteren Verse 2 – 4 mal wiederholt.

 

 

 

Wir kennen diesen Ruf des „Allahu akbar“ nur zu gut! Wir haben ihn besonders in Ägypten nicht nur in Verbindung mit dem Muezzinruf von Ägyptens Moscheen in Erinnerung, sondern insbesondere von Gewalttaten muslimischer Extremisten, die Kirchen brandschatzten, Kopten umbrachten, koptische Mädchen entführten und Eigentum koptischer Christen zerstörten. Wer diesen Muezzinruf öffentlich erlaubt, macht gemeinsame Sache mit den Radikalen in Ägypten, in Syrien und in andern Ländern, in denen Christen und andere Menschen verfolgt und diskriminiert werden. Er macht diesen Ruf hoffähig und er gewöhnt die Öffentlichkeit dieser Republik mit ausgrenzendem Inhalt. Dieser Ruf wird ja nicht nur heute bei islamischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie bei den Anschlägen am 11.09.01 gebraucht, sondern sie wurden schon immer als islamischer Schlachtruf zur Ermordung von Menschen und Sachen, selbst bei der Schächtung von Tieren lauthals benutzt.

 

Zu 1: Allah ist größer: Was bedeutet das? Dieser Gott ist größer im Guten und im Bösen. Er schafft sogar und wirft willkürlich Menschen in die Hölle und verspricht den islamischen Himmel nur dem, der mit Gut und Blut gegen Kuffar (Ungläubige, zu denen auch Dreifaltigkeitschristen zählen) kämpft. Er selbst quält diese armen Seelen dort sadistisch extrem. Somit hat dieser Gott nichts, aber auch garnichts gemein mit dem Christengott der Liebe und Vollkommenheit. Zu 2:  Die Bezeugung, dass es keinen andern Gott außer Allah gibt, schließt die Dreieinigkeit, also Jesus selbst als Gottesbild aus und zusammen mit dem Koraninhalt erklärt damit jeder gläubige Muslim den Inhalt des Koran als richtig und endgültig, weil der Koran das wörtliche Wort des Islamgottes darstellt.

 

Zu 3: Die Bezeugung, dass Mohammed der Gesandte Allahs ist, gibt zu erkennen, dass dieser Mensch der von diesem Gott auserwählteste und vollkommenste Mensch ist, den Muslime immer in Verbindung mit diesem Gottesbild des Allah direkt bekanntnismäßig in Verbindung bringen. Was Mohammed den Juden und Christen zu Lebzeiten angetan hat, brauchen wir hier nicht weiter zu erörtern. Da Moscheen hier in Deutschland vielfach den Namen von Christen-, Juden- und Ungläubigenschlächtern wie Selim und Fatih (Eroberer, gemeint ist Mehmet II.) tragen, wissen wir, was die Muslime hier bezeugen und wen sie bezeugen. Dieser Mensch würde im Rahmen des christlichen Glaubensverständnis nie und nimmer heilig gesprochen werden.

 

Zu 4: Kommt zum Gebet. Wenn dieser Vers allein als Muezzinruf verkündet würde, würde kein Mensch, diesen Ruf verhindern wollen. Er ist neutral und würde, wenn  die vorherigen Verse nicht gerufen würden, dem Glockengeläute am nächsten kommen und wir könnten ihn wohlwollend aktzeptieren. Zu 5:  Kommt zum Heil. Bei dem soeben beschriebenen Gottesbild der Ausgrenzung ist echtes himmlisches Heil wohl kaum für die muslimischen Gläubigen zu erreichen. Es ist nur dann im Islam erreichbar, wenn Gebete, eben in Liebe und nicht in ausgrenzender Weise gebetet werden. Der Muezzinruf selbst ist eine Gebetsausgrenzungsformel der ersten Klasse und somit eben nicht tolerierbar und öffentlich schon einmal gar nicht. Zu 6. und zu 7: Die Wiederholung dieser beiden Verse in einem Ruf zeigen, wie ausgrenzend dieser Verssinn gemeint ist und wie wichtig dem Islam diese Ausgrenzung gegen alle anderen Religionen und Ideologien ist. Mit diesem Gott werden öffentlich alle anderen Religionsgemeinschaften im öffentlich zugänglichen Raum diskriminieriert, weil ausgegrenzt.

 

Wenn sich Priester beider Konfessionen, nur um gutmenschlich tolerant erscheinen zu wollen, sich dieser gedanklichen Auseinandersetzung nicht stellen wollen, so ist ihr Gutmenschentum weder christlich noch den Christenglauben fördernd. Gegen den Bau einer Moschee wird nichts einzuwenden sein, aber eine Ausrufäußerung, die Andersgläubige so eklatant und dazu noch öffentlich ausgrenzt, ist eben nicht zu tolerieren. Diese Toleranz ist keine Toleranz, sondern eine willflährige und feige Geste gegenüber der islamischen Wahrheit der Ausgrenzung und der Förderung des Hasses auf Nichtmuslime. Also steht der Muezzinruf wirklich für Toleranz und kann dieser Ruf mit dem völlig indifferenten Glockengeläute als gleichwertig verglichen werden? Beid Fragen können, nein müssen eindeutig mit einem großen „NEIN“ beantwortet werden.

 

 Wir meinen,

dass der Muezzinruf einen äußerst intoleranten Inhalt hat.

 

Wenn Toleranz die Intoleranz toleriert,

führt sie sich selbst vor und ad absurdum. Sie wird zur Feigheit und zum ängstlichen Zurückweichen.

 

Christen sollten wissen,

wie mit Christen in der Türkei umgegangen wird,

wenn islamische Mehrheiten Realität geworden sind.

 

One Response to “KoG: „Muezzinruf steht auch für Toleranz“!?!”

  1. Bernhardine Says:

    DIE „TOLERANZ“ ISLAMISCHER SIPPSCHAFTEN:

    ANATOLIEN – LIBANON – DEUTSCHLAND

    Bis 1990, so ist einem Bericht des Berliner Landeskriminalamts zu entnehmen, kamen rund 15000 Menschen auf diesem Weg nach Deutschland.

    GEBURTEN-DSCHIHAD

    Sie bekamen Kinder, laut Ghadban durchschnittlich sieben oder acht pro Familie.

    Inzwischen leben laut Schätzungen weit mehr als 100000 Mhallamiye-KURDEN in Deutschland…

    Einer Analyse des Bundeskriminalamts (BKA) zufolge bilden die Clans ihre „heimatlichen Dorfstrukturen“ in Deutschland nach.
    Sie kapselten sich ab, viele von ihnen seien noch immer Analphabeten.

    Streitfälle regelten eigene FRIEDENSRICHTER. Eine Kommission des BKA hatte schon 2004 vor den nicht mehr zu kontrollierenden Ethno-Gruppierungen gewarnt…““

    Um diesen Fall, Kurde Mussa(12) ersticht kurdischen Mitschüler zu klären wurde eine Mordkommision gebildet, doch die deutsche Polizei befürchtet schon jetzt, NIE in diesem Fall voranzukommen!
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bluttat-in-essen-messerstecherei-auf-dem-schulhof-a-926062.html
    (Hervorhebungen durch mich)


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