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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

93 Tote bei Schiffsunglück vor Lampedusa 3. Oktober 2013

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 17:30

Szene des Grauens im Hafen von Lampedusa: Tote Flüchtlinge liegen eingepackt in Plastikfolien am Kai

Nach einem Feuer sank das Flüchtlingsschiff kurz vor der Mittelmeerinsel Lampedusa. 120 Menschen konnten bislang gerettet werden, aber auch 93 Tote mussten die Rettungskräfte aus dem Wasser ziehen.

 

Bei einem neuen Flüchtlingsdrama vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa sind am Donnerstag mindestens 93 Menschen ums Leben gekommen. Nach dem Untergang eines Schiffs mit rund 500 Flüchtlingen an Bord seien bis zum frühen Nachmittag 93 Leichen aus dem Wasser geborgen worden, meldete die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf Behördenvertreter. Die Opferzahlen steigen stündlich. Etwa 150 Menschen seien gerettet worden, nachdem das Schiff kurz vor einer kleinen Insel vor Lampedusa gekentert war. Das Schiff mit somalischen Flüchtlingen hatte etwa einen Kilometer vor der Küste Feuer gefangen. Bürgermeisterin Giusi Nicolini sagte dem Sender Sky TG24, Überlebende hätten geschildert, sie hätten selbst ein kleines Feuer angezündet, um die Küstenwache zu alarmieren, nachdem ihr Schiff eine Panne gehabt habe. Doch habe sich das Feuer ausgebreitet, es sei zur Panik gekommen, und das Schiff sei dann umgekippt. „Die Überlebenden sind in einem Schockzustand“, sagte Nicolini.

 

 

 

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Zwei Fischerboote gaben Alarm

 

Unter den Todesopfern waren zwei Kinder und mehrere Frauen, berichtete Ansa. Zwei Fischerboote hatten den Alarm gegeben, woraufhin die Küstenwache und der Zoll jeweils ein Schiff entsandten. Auch mehrere Helikopter waren im Einsatz. Als Erstes hätten Menschen geholfen, die mit Freizeitbooten an der Unglücksstelle eintrafen, sagte Antonio Cancela, ein Mitarbeiter der Rettungskräfte. „Die Menschen sind seit den frühen Morgenstunden im Wasser“, sagte Bürgermeisterin Nicolini. Papst Franziskus hat zum Gebet für die Opfer aufgerufen. „Beten wir für die Opfer des tragischen Schiffsunglücks im Meer vor Lampedusa“, schrieb er in einer Kurznachricht über Twitter am Donnerstag.

 

 

Die Toten wurden am Hafen von Lampedusa gesammelt.

 

Mehr Anstregungen der EU gefordert

 

Nach dem erneuten Flüchtlingsdrama vor der italienischen Küste hat die EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström mehr gemeinsame Anstrengungen der Europäischen Union in der Einwanderungspolitik gefordert. „Wir müssen unsere Anstrengungen verdoppeln im Kampf gegen Schleuser, die menschliche Hoffnungslosigkeit ausbeuten“, teilte Malmström am Donnerstag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Sie forderte einen besseren Schutz von Migranten-Rechten und mehr legale Möglichkeiten für Flüchtlinge, nach Europa zu kommen. Wegen des guten Wetters versuchen zur Zeit besonders viele Flüchtlinge, die meisten von ihnen aus Krisenstaaten wie Ägypten und Syrien, in kaum seetauglichen Booten von Afrika über das Meer nach Lampedusa und Sizilien zu gelangen. Erst am Montag waren 13 Einwanderer aus Ägypten ertrunken, als ihr Schiff vor der Küste Siziliens unterging. Insgesamt wurden seit Jahresbeginn in Italien mehr als 22.000 Bootsflüchtlinge gezählt. Dies sind dreimal mehr als im gesamten Jahr 2012. {Quelle: www.welt.de}

 

 

Ein von der Küstenwache freigegebenes Standbild zeigt Überlebende des Unglücks.

Ein von der Küstenwache freigegebenes Standbild zeigt Überlebende des Unglücks

 

 

Küstenwache und andere Helfer sammelten die Passagiere des verunglückten...

 

Dutzende Flüchtlinge ertrinken vor Lampedusa

 

Vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa ist ein Schiff mit Flüchtlingen gesunken. Fast hundert der rund 500 Personen an Bord starben, teilten Lampedusas Bürgermeisterin Giusi Nicolini und die Küstenwache mit. Die Behörden fürchten, die Opferzahl könnte weiter steigen.

 

Rom: Mindestens 94 Passagiere eines Flüchtlingsboots sind im Mittelmeer gestorben. Das teilte Giusi Nicolini, Bürgermeisterin der Insel Lampedusa, mit, die Küstenwache bestätigte die Angaben. „Es ist furchtbar, furchtbar, sie hören nicht auf, neue Leichen zu bringen“, sagte Nicolini. Mit etwa 500 Personen an Bord war das Schiff vor der Küste der italienischen Insel gesunken. Unter den Toten sollen laut der Nachrichtenagentur Ansa mehrere Kinder sein. Das Schiff hatte in der Nähe der kleinen Nachbarinsel Isola dei Conigli Feuer gefangen und war untergegangen. Hunderte Flüchtlinge versuchten, sich über Wasser zu halten, während Küstenwache und andere Rettungskräfte ihnen zu Hilfe eilten. Ein Sprecher der Küstenwache sagte, etwa 160 Personen seien aus dem Wasser gerettet worden; es seien aber noch nicht alle Passagiere in Sicherheit. Bürgermeisterin Nicolini sagte, Überlebende hätten geschildert, sie hätten selbst ein kleines Feuer angezündet, um die Küstenwache zu alarmieren, nachdem ihr Schiff eine Panne gehabt habe. Doch das Feuer habe sich ausgebreitet, es sei zur Panik gekommen, und das Schiff sei dann umgekippt. „Die Überlebenden sind in einem Schockzustand“, sagte Nicolini.

 

 

 

 

Zunächst hatte es geheißen, die meisten Flüchtlinge stammten aus Somalia. Laut Uno kommen sie allerdings aus Eritrea. Die Gruppe sei von Libyen aus aufgebrochen. Zwei Fischerboote hatten Alarm gegeben, worauf die Küstenwache und der Zoll jeweils ein Schiff entsandten. Auch mehrere Helikopter waren im Einsatz. Als Erstes hätten Menschen geholfen, die mit Freizeitbooten an der Unglücksstelle eintrafen, sagte Antonio Cancela, ein Mitarbeiter der Rettungskräfte. EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström forderte mehr gemeinsame Anstrengungen der Europäischen Union. „Wir müssen unsere Anstrengungen verdoppeln im Kampf gegen Schleuser, die menschliche Hoffnungslosigkeit ausbeuten“, twitterte Malmström. Sie forderte einen besseren Schutz von Migranten-Rechten und mehr legale Möglichkeiten für Flüchtlinge, nach Europa zu kommen.

 

Wegen des guten Wetters versuchen zur Zeit besonders viele Flüchtlinge, die meisten von ihnen aus Krisenstaaten wie Ägypten und Syrien, in kaum seetauglichen Booten von Afrika über das Meer nach Lampedusa zu gelangen. Die kleine Insel südlich von Sizilien ist wegen ihrer Nähe zu Afrika seit Jahren für Bootsflüchtlinge das Tor nach Europa. Die Küste Tunesiens ist nur 130 Kilometer entfernt. Bei den gefährlichen Überfahrten kommen immer wieder zahlreiche Flüchtlinge ums Leben. Erst am Montag waren 13 Menschen vor der italienischen Küste ertrunken. Ihr Schiff strandete vor Sizilien. Daraufhin versuchten die etwa 200 Flüchtlinge an Bord, zur Küste zu schwimmen. Insgesamt wurden seit Jahresbeginn in Italien mehr als 22.000 Bootsflüchtlinge gezählt. Dies sind dreimal mehr als im gesamten Jahr 2012. Von 1999 bis 2012 kamen mehr als 200.000 Menschen auf Lampedusa an. Nach Schätzungen kamen in den vergangenen 25 Jahren rund 19.000 Flüchtlinge bei der oft gefährlichen Überfahrt ums Leben. {Quelle: www.spiegel.de}

 

 

3 Responses to “93 Tote bei Schiffsunglück vor Lampedusa”

  1. schwebchen Says:

    Sorry, habe gerade von den „Flüchtlingen“ in Schweden gelesen, die die 11-jährigen Mädchen ge-gang-raped haben. Deshalb dieser Kommentar (unchristlich – ich weiß): Die, die umgekommen sind, können wenigstens keine europäischen Mädchen und Frauen mehr vergewaltigen. – Es sind ja offenbar alles junge testosterongeladene Männer.

    • schwebchen Sagt:
      3. Oktober 2013 at 20:37
      Sorry, habe gerade von den “Flüchtlingen” in Schweden gelesen, die die 11-jährigen Mädchen ge-gang-raped haben. Deshalb dieser Kommentar (unchristlich – ich weiß): Die, die umgekommen sind, können wenigstens keine europäischen Mädchen und Frauen mehr vergewaltigen. – Es sind ja offenbar alles junge testosterongeladene Männer.

      Antwort @ich denke–dass überrlässt man wirklich Gottes Hand!!
      jeder Flüchtling ist auch Mensch Schwebe-ein irrgelenkter Mensch-

  2. Gloriosa Says:

    Waren die „aus dem Wasser gefischten Ertrunkenen“ nur Christen? Das wird bekanntlich vertuscht!!!


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