kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Jährlich in Pakistan 700 Christen entführt und zur Konversion zum Islam gezwungen 2. Oktober 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 13:47

 

 

Lahore:  „Pakistan gehört zu den zehn Staaten, in denen die Christenverfolgung am schlimmsten ist“, so Claire Lacroix von Open Doors, der amerikanischen Menschenrechtsorganisation, die sich weltweit für die verfolgten Christen einsetzt. Jährlich werden in Pakistan mindestens 700 Christen entführt und gezwungen, sich zum Islam zu bekehren. Die Zahlen werden von mehreren katholischen Hilfsorganisationen, die in Pakistan tätig sind, bestätigt.

 

 

Bürger zweiter Klasse

 

In Pakistan gibt es fünf Millionen Christen. Das sind 2,5 Prozent der Bevölkerung. Sie gelten wegen ihres Glaubens als Bürger zweiter Klasse. Sie leiden unter erschwertem Zugang zu Bildung, Gesundheit, Arbeit und Wohnung. „Eine Kirche in Pakistan zu errichten oder zu eröffnen, ist fast unmöglich“, so Lacroix.

 

 

 

 

„Verfolgung hat zugenommen“

 

Am 22. September sprengten sich zwei moslemische Selbstmordattentäter vor der Allerheiligenkirche von Peshawar in die Luft, als die Christen gerade nach dem Ende der Sonntagsmesse die Kirche verließen. 85 Menschen kamen ums Leben. Am vergangenen Sonntag explodierte eine Autobombe in Peshawar. Die Bilanz: ein Toter, 42 Verletzte. „Die Verfolgung der Christen hat in den vergangenen Jahren zugenommen. War das Land 2014 noch auf Platz 14 der Staaten, in denen die Christen am meisten verfolgt werden, fiel es 2011 auf den 11. Platz und 2012 auf den 10. Platz ab. Ein deutliches Indiz, wie sehr sich die Lage verschlechtert hat“, so Lacroix.

 

 

 

 

Gesellschaft radikalisiert sich

Das Problem, so Lacroix, „ist die Radikalisierung des Islam und damit der Gesellschaft“. Eine Entwicklung, die durch „eine schwache und korrupte Regierung“ noch verstärkt wird. Die Armee sei Komplize der Islamisten und schrecke nicht davor zurück, den Dschihadisten zu Hilfe zu kommen. Wer Opfer von Gewalt und Mißbrauch wird, könne nicht auf die Justiz zählen. Die Polizei weigert sich Ermittlungen durchzuführen, die Christen entlasten. Sie wird von den Islamisten unter Druck gesetzt. Den Rest erledigen meist Morddrohungen gegen die Opfer selbst, die ihre Anzeigen dann zurückziehen. {Quelle: katholisches.info – Text: Tempi/Giuseppe Nardi}

 

 

 

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Ägyptische Verhältnisse: „Wer Opfer von Gewalt und Missbrauch wird, könne nicht auf die Justiz zählen. Die Polizei weigert sich Ermittlungen durchzuführen, die Christen entlasten“!

 

Kommt uns das nicht bekannt vor? In Ägypten war es schon unter Mubarak und den Muslimbrüdern genauso.  Und so wird es auch immer bleiben. Wie sollen in islamradikalen Staaten Christen, die Opfer von Muslimen werden von Armee und Polizei geschützt werden, wenn die Mitglieder der Armee und der Polizei eben auch Muslime sind, die Christen als Ungläubige verachten?!? Damit ist die Durchsetzung von Gerechtigkeit unmöglich geworden. Dazu müsste erst die 2-Klassen-Gesellschaft in islamischen Staaten aufgehoben werden. Ein Muslim dürfte von Justiz, von Polizei und Armee nicht besser angesehen werden wie ein Christ, ein Jude, ein Hindu, ein Buddhist, ein Zoroastrier, ein Bahai und ein Atheist. Das aber ist unislamisch.  Erst wenn Religion und Staat innerlich und äußerlich getrennt sind, kann es ansatzweise so etwas wie Gerechtigkeit geben, wenn alle Glaubens- oder Nichtglaubensgruppen als gleichwertig angesehen werden. Das ist jedoch in Schariastaaten nie der Fall gewesen und wird nie der Fall sein.

 

Entführung und Zwangskonversion von Christen ist die radikalste Form der Mission des Islam.

 

Von wegen: Kein Zwang im Glauben.

 

Offensichtlich alles Lüge, denn kein Staat, keine Polizei, keine Justiz greift hart durch in dieser Frage, eben wie in Ägypten!

 Denn:  Auch das kommt uns bekannt vor. Entführung von Christen-  Koptenmädchen, die mit Muslimen zwangsverheiratet und zwangskonvertiert werden. Die Eltern sehen ihre Mädchen in Ägypten kaum wieder.

 

Tagtägliche Entführung koptischer Mädchen und Frauen

koptisch.wordpress.com

 

Entführung minderjähriger Koptinnen

koptisch.wordpress.com

 

 

In Schariastaaten können wir nur noch einen Nachruf auf die Gerechtigkeit ausrufen und eine Annonce in den Zeitungen aufgeben. Denn diese wurde islamisch einen Tag später nach Einführung der Scharia begraben.

Wir können nur spekulieren, warum ausgerechnet jetzt die Radikalisierung des Islam voranschreitet wie sie in der islamischen Geschichte immer wieder wellenmäßig voranschritt.

Es mag heute mehrere Gründe geben

 

1. Die Freigabe des Internet:

a) Die islamischen Führer bekommen immer mehr Gegenwind in der Argumentation, die sich gegen den Islam richtet. Die Folge: Radikalisierung,

  

b) Die Islamradikalen fürchten um ihre Pfründe und verbreiten dort zunehmend radialislamisches Gedankengut, welches bei dem Inhalt des fünfmaligen Gebetes auf fruchtbaren Boden fällt.

 

 

2. Der Arabische Frühling

a) der zunächst verheißungsvoll begann als junge Leute die Freiheit ausrufen wollten. Muslimbrüder und Salafisten, die besser vernetzt waren, haben jedoch dieses zarte Pflänzchen erstickt in scharianischen Regeln.

  

b) Im Zuge des Arabischen Frühlings begann der Kalte Krieg zwischen USA und dem Westen auf der einen Seite und Russland und China auf der anderen Seite in Syrien eine Neuauflage, der Terroristen anzog wie das Licht die Motten.

 

c) Der Arabische Frühling gab den Muslimbrüdern und Salafisten den nötigen Kick, ihre islamischen Ideen ihren Ländern durch zeitweilige Regierungsverantwortung an den Gläubigen zu bringen. Sie förderten die Radikalisierung der Bevölkerung.Sie wähnten sich auf der Siegerstraße. Die Absetzung in Ägypten führte zum Hochfahren der terroristischen Aktivitäten.

 

 

3. Die Reaktion des Westens, der taumelnd ohne einen konkreten Plan in islamischen Ländern Krieg geführt hat und nie einen Plan danach auch nur ansatzweise sein eigen nennen konnte. Terrorbekämpfung in Afghanistan, Irakkrieg, Lybienkrieg und jetzt Syrien. Das muss als Angriff gegen den Islam gewertet werden.

 

4. Die Verarmung vieler islamischer Länder durch Überbevölkerung, die dann den jungen Menschen, insbesondere den jungen Männern keine Zukunft mehr bieten können, weil sie in der Abwärtsspirale der Bildungslosigkeit, Arbeitslosigkeit, Armut gefangen sind. Die islamischen Regeln der Zwangsheirat, der arrangierten Ehe, der Polygamie, der Kinder- und Jugendlichenehe tragen zu dieser Misere einen Hauptanteil bei. Das alles sind begleitende Gründe, die den Terrorismus des Islam fördern

 

 

5. In dieser sozialen Schwächeperiode kommen dann die Hass-, Rache und Ausgrenzungslehren des Islam zum Tragen und tragen blutige Früchte.

 

 

6. Zuletzt die exorbitante Kultur- und Religionsschwäche der Aufnahmeländer, die mit der archaischen Denkweise der muslimischen Einwanderer nicht zurecht kommen, weil diese nicht daran denken, ihre Religion und mit ihr ihre Ausgrenzungskultur abzulegen, weil sie die Aufnahmegesellschaften verachten, weil die Gesellschaften Europas ungläubig sind. In dieser Atmosphäre laufen viele europäischen Jugendlichen als Kindern der 68-er Kulturkämpfergeneration ohne Werte aufgewachsen, werteentwurzelt den Rattenfängern der Salafisten nach (zum ersten Mal in ihrem Leben werden sie anerkannt und aufgenommen) und lassen sich jetzt in Syrien in die Kämpfe für ihren Gott ganz in dessen Sinne verwickeln als Terroristen.

 

Selbstverständlich ist diese Aufstellung nicht vollständig. Aber es mögen Gründe sein, die anschaulich machen könnten, warum die Radikalisierung des Islam fortschreitet. Die neuesten Gesetzgebungen der Türkei, die die kemalistische Trennung von Religion und Staat verwässern,  sprechen eine eindeutige Sprache.

 

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