kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Hilfeschrei aus dem Sudan an Ägypter und die Welt 2. Oktober 2013

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 16:49

 

Eine Gruppe aus dem Sudan schickte einen Hilferuf an das ägyptische Volk: „Unsere Geschwister in Ägypten … Bitte stellt die Demonstrationen im Sudan ins Licht. Die MOSLEMBRÜDER im Sudan schlossen die Büros der ausländischen Sender und aller Zeitungen. Die Truppen der Regierung schießen den Demonstranten in den KOPF und die BRUST. Das sind dieselben, welche die Räumung der Protestlager der Moslembrüder kritisierten. Sicherlich sieht der KATARISCHE Nachrichtensender Al-Jazeera gar nichts. Bei Allah, unterstützt unsere Revolution gegen die MOSLEMBRÜDER im Sudan, damit wir alle Machthaber bekommen, die zur menschlicher Sorte gehören“!

 

أرسل مجموعه من السودانيين رساله أستغاثة الى جموع الشعب المصرى هذا مفاداها
إخواننا في مصر . الرجاء تسليط الضوء علي المظاهرات في السودان هذه الأيام . الإخوان في السودان أغلقوا مكاتب القنوات الأجنبية وصادروا الصحف وطبعاً الجزيرة لا ترى أي شي في السودان… قوات الحكومة تضرب المتظاهرين بالرصاص في الرأس والصدر وهم الذين كانوا يستنكرون فض اعتصام رابعة في مصر بالقوة… بالله ادعموا ثورتنا ضد إخوان السودان حتي ننعم جميعاً بحكام من فصيلة البشر

 

 

 

 

Demonstranten in Omdurman: Proteste gegen den Präsidenten

 

Proteste im Sudan:

Menschenrechtler beklagen mindestens 50 Tote

 

Nieder mit der Armeeregierung“ und „Nein zu steigenden Preisen„:

Tausende Menschen haben im Sudan wieder gegen Staatschef Baschir protestiert. Am Abend zuvor waren mindestens 50 Menschen getötet worden, Menschenrechtler sprechen von gezielten Schüssen.

27.09.2013: www.spiegel.deSPIEGEL ONLINE

 

 

 

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Ein Polizist überwacht in Khartum Aufräumarbeiten, nachdem Demonstranten am Sonntag hier eine Markthalle angezündet hatten

 

 

 

 

 

 

 

Proteste im Sudan : Arabischer Frühling in Khartum

 

Mehrere Demonstranten sterben bei gewaltsamen Unruhen im Sudan.

Was zunächst als Protest gegen erhöhte Benzinpreise begann,

ist längst ein Aufmarsch gegen Präsident Omar al-Baschir.

Das afrikanische Land könnte seinen eigenen Arabischen Frühling erleben – mit einem Unterschied.

 

 

Die Zutaten erinnern an den „Arabischen Frühling“: Im Volke entzündet sich Protestwille, aus Hunderten werden Tausende Demonstranten. Dann antwortet die Regierung des Despoten mit gesperrtem Internet, Pressezensur und Polizeigewalt – schließlich sterben Demonstranten. Was seit gut einer Woche im Sudan passiert, erinnert stark an die Protestbewegungen in Tunesien, Ägypten und Libyen aus dem Jahr 2011 – und hat dennoch seine ganz eigene Dynamik. Binnen einer Woche sind mindestens 33 Menschen getötet worden, längst fordern die Demonstranten den Sturz von Staatschef Omar al-Baschir. Dieser hatte am Montag vergangener Woche die Streichung von Kraftstoffsubventionen angekündigt. Statt bisher rund 55 Eurocent soll der Liter Benzin nun 92 Eurocent kosten. Im Volk hatte das Unruhen ausgelöst, mehrere Menschen gingen in Khartum auf die Straße. Der sudanesische Informationsminister Ahmad Bilal Osman gab an, man habe mit „Unruhen“ gerechnet, wolle aber an der Streichung festhalten: „Unsere Wirtschaft kann sich derartige Unterstützung nicht leisten. Wir wissen, dass es für die Bevölkerung etwas hart ist.“ Die Nationalkongresspartei (NCP) von Präsident Baschir stärkt mit den Petrogeldern vor allem die Armee und die Wirtschaftseliten des Landes. Die Proteste gegen den harten Wirtschaftskurs hatten sich bis zum Wochenende daher ausgeweitet; längst wollen die Demonstranten auch Baschirs Rücktritt . Mehrere Tausend Menschen gingen am Samstag und Sonntag vor allem in der Landeshauptstadt Khartum und in Port Sudan auf die Straße. Sie brandmarkten Baschir als „Mörder“ und riefen den gleichen markigen Dreiklang, der auch schon auf den Straßen von Tunis bis Damaskus zu hören war: „Das Volk! Will! Den Sturz des Regimes!“

 

 

 

 

Mindestens 33 Menschen sterben bei Demonstrationen in Khartum

 

Bei den Demonstrationen wurden nach Regierungsangaben bisher 33 Menschen getötet, nachdem Sicherheitskräfte scharfe Munition – die auch aus Deutschland stammt eingesetzt hatte. Menschenrechtsaktivisten sprechen von mindestens 100 Toten seit Beginn der Proteste. Das Innenministerium kündigte an, den bislang 600 Festgenommenen werde „wegen Vandalismus“ der Prozess gemacht. Denn offiziell versucht die Regierung die Demonstranten bisher als Unruhestifter darzustellen. So rechtfertigt Informationsminister Bilal die harten Polizeieinsätze: „Dies ist keine Demonstration. Sie griffen die Tankstellen an und setzten 21 in Brand“, sagte der Minister. Auch auf anderer Ebene geht die Regierung gegen die Unruhen vor. Nachdem am Freitag bereits die Büros zweier Fernsehstationen geschlossen wurden, darf nun auch die größte Zeitung des Landes, „Al-Intibaha“, bis auf Weiteres nicht mehr erscheinen. Die Regierung habe dies angeordnet, ohne Gründe zu nennen, sagte am Sonntag Geschäftsführer Al-Tajeb Mustafa, ein Onkel des Präsidenten. Das Blatt hatte sich kritisch über die Streichung der Subventionen geäußert. Die Proteste sind die heftigsten Ausschreitungen seit dem Amtsantritt Baschirs nach einem Militärputsch im Jahr 1989. Zwar gab es bereits im letzten Jahr Demonstrationen, die vom „Arabischen Frühling“ der nordafrikanischen Länder inspiriert war – doch bilden nun vor allem einfache Arbeiter und Angestellte die Speerspitze der Demonstrationen. Zuvor waren es vor allem junge Akademiker und gut vernetze Sudanesen.

 

 

 

 

Politiker stellen sich in offenem Brief gegen Baschir

 

Auch auf der Regierungsebene erhält der Despot Baschir Gegenwind. Mehrere Mitglieder von Baschirs Koalitionspartner Demokratische Unionspartei (DUP) übten Kritik am harten Kurs des Präsidenten. Die wirtschaftlichen Maßnahmen und die Niederschlagung des Protests stünden im Widerspruch zu „Mitgefühl und Gerechtigkeit“ und verstießen gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung, hieß in einem von 31 prominenten Vertretern des Reformflügels unterzeichneten Brief an Baschir. Für den eigenen „Arabischen Frühling“ könnte es dennoch nicht reichen. Auch wenn der Sudan ein deutliches wirtschaftliches Gefälle aufzeigt, fehlt es an ethnischen oder religiösen Spannungen, die – wie in Syrien oder Ägypten – als Katalysator für Massenproteste dienen könnten. Baschir, seit 24 Jahren an der Macht, hat bereits mehrere Revolutionsversuche im Keim erstickt. Auch verarbeitet der Sudan noch immer die Abspaltung vom erdölreichen Süden. Der hatte sich als Republik Südsudan im Juli 2011 von Khartum losgesagtund trägt nun viele der Rohstoffe, die der Norden so schmerzlich vermisst. Baschir werden Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der westsudanesischen Unruheregion Darfur vorgeworfen. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag sucht ihn deswegen mit internationalem Haftbefehl. Im Darfur-Konflikt wurden nach Erhebungen der Vereinten Nationen mindestens 300.000 Menschen getötet. {Quelle: www.tagesspiegel.de – von Marc Röhlig}

 

 

 

 

4 Responses to “Hilfeschrei aus dem Sudan an Ägypter und die Welt”

  1. e Says:

    http://www.spiegel.de/video/moderne-sklaverei-katars-toedliche-wm-baustellen-video-99001601.html

    für die „Christen“ dieser Erde … gute Geschäfte dann noch – weiterhin ….

  2. LourDesMarie Says:

    Bewegung statt Stagnation
    Sehr simpel. Arabischer Frühing bedeutet, dass es eine gewisse Bewegung in dengesellschaft der betroffenen Ländern gibt. Siehe Ägypten, da hat sich sogar eine Fernsehmoderatorin getraut Kopftuch abzunehemen. Was für Europäer selbstverständlich ist, ist da noch ein Tabubruch. Was die toten in Ägypten – jedes Land hat so was durchgemacht. Deutschland hat auch einige blutige Revolutionen hinter sich. Man kanns schlecht finden, man kanns gut finden, Tatsache ist – das ist normal, jede gesellschaft wird frühe oder später so was erleben, bzw. hat das schon erlebt.

    Was Lybien und Syrien angeht – die wurden leider zu den „Wechselmünzen“ im Spiel der „Großen“ – Russland, China, Iran vs. USA, Europa und Golfmonarchien. Sehr bedaurlich, vor allem mit Syrien. Aber Libyen hat immerhin eine Chance zur Neuanfang. Ewig hätte es mit der Gaddafi-Dynastie soweiso nicht dauern können .
    und noch dazu Sudan–teuflisch–dass es heutzutage immer noch zu Menschenopfer kommen muss dass eine Sekte verschwinden kann,..sprachlos–und so viel Feigheit in den sogenannten Wohlstandsländern—

    • man sieht wie stolz der „Satan“ wandert auf dieser Erde! und seine Opfer mit einer „Leichtigkeit findet“!!

      -Brüder und Schwestern, wir glauben, dass Jesus Christus unsere Geschicke in seinen Händen hält.
      Ihn bitten wir:

      Für alle, die sich Christen nennen:
      dass von ihnen Versöhnung ausgeht. – Stille –

      Christus, höre uns! – Christus, erhöre uns.

      Für alle, die den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs bekennen:
      dass sie in ihm zueinander finden und Zeugen seines Freiedens werden. – Stille –

      Für
      dass sie nicht Grund der Entzweiung, sondern Erbauer des Friedens sind. – Stille –

      Für die Männer und Frauen, die Verantwortung tragen für das Wohl der Völker:
      dass ihr Bemühen um Frieden und Gerechtigkeit Erfolg hat. – Stille –

      Für die Völker und Gruppen, die zerstritten oder verfeindet sind:
      dass sich Wege auftun für einen neuen Dialog. – Stille –

      Für die Armen und Hungernden, die Flüchtlinge und Obdachlosen, die Gehetzten und Unterdrückten:
      dass ihre tiefsten Hoffnungen nicht enttäuscht werden. – Stille –

      Gott, du bist ohne Anfang und Ende; alles, was ist, kommt von dir.
      Segne unsere Tage und schenke der Welt den Frieden.
      Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. – Amen.

      Lasst uns beten zum Gott und Vater aller Menschen, der allein die Welt zum Frieden führen kann:

      Für alle, die unter den Völkern Einfluss haben und Macht ausüben:
      um den Geist der Friedfertigkeit und Versöhnung und um Ehrfurcht vor dem Leben und dem Gewissen jedes Menschen.

      Gott, unser Vater: – Wir bitten dich, erhöre uns.

      Für alle, die die Folgen von Unfrieden und Hass am eigenen Leib verspüren müssen:
      um ein Ende ihrer Leiden.

      Für die Glaubenden aller Religionen:
      um Gnade und Kraft für den gemeinsamen Dienst am Frieden.

      Für alle, die auf den Gott Abrahams vertrauen:
      um gemeinsame Hoffnung auf ihn und um Gemeinschaft miteinander in seinem Namen.

      Für alle, die Jesus Christus als ihren Herrn erkennen:
      um die Gnade, das Geschenk seines Friedens anzunehmen und es weiterzuschenken.

      Für uns selber, die wir allein hilflos sind gegenüber der Bedrohung unserer Welt:
      um den Beistand des Geistes Gottes, um Hellhörigkeit für seinen Anruf und um die Kraft zum Frieden mit allen Menschen.

      Denn du, o Gott, trägst das All durch dein machtvolles Wort. Auf dich und die Kraft deines Geistes setzen wir unser ganzes Vertrauen. Dir sei Lob und Dank durch Christus, unseren Herrn, jetzt und in Ewigkeit. – Amen.


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