kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wie der Islam gegen uns hetzt / Autofahren schadet den Eierstöcken saudischer Frauen 30. September 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 20:37

Wer beleidigt hier wen, und wer muss vor wem beschützt werden?

 

 

Muslime behaupten, der Islam sei friedlich und Gewaltfrei und respektiere alle Religionen. Die bösen seien die Juden und Christen, die gegen den Islam und Muslime hetzen, um ihr Image vorsätzlich zu schädigen. Daher müsse mehr getan werden, um den Islam und die Muslime vor Beleidigungen zu schützen. Seit 1400 Jahren werden Nichtmuslime im Koran und anderen islamischen Überlieferungen als minderwertige Geschöpfe diffamiert, beschimpft und beleidigt. Juden und Christen trifft es dabei besonders hart. In sämtlichen islamischen Quellen, Koran, Hadith, Sirah und Tafsir und Koran Exegese werden ihre Lehren und Dogmen dämonisiert. Sie seien die Erzfeinde des Islams und hätten sich für immer und ewig gegen den Propheten und seine Anhänger verschworen, bis diese Christen oder Juden werden.


Die Juden und Christen werden nicht mit dir zufrieden sein, solange du nicht ihrem Bekenntnis folgst…“

Sure 2.120

 

Auf diesem Vers basiert eine Verschwörungstheorie, die tief in den Köpfen der Mus-lime verankert ist. Dies wird auch heute noch genutzt, um Muslime gegen den Westen anzustacheln und zur Ablehnung seiner Werte aufzurufen. Während Juden und Christen mit den „Heiligen Texten“ des Islams problemlos belei-digt und diffamiert werden dürfen, gefällt es den Muslimen die Opferrolle einzuneh-men. Und wir sprechen hier nicht von Beleidigungen, sondern von Meinungsäußerungen. Schon jede Kritik an der göttlichen Offenbarung Mohammeds wird als Angriff auf den Islam gewertet. Jede Kritik an der Politideologie des Islams wird als Beleidi-gung und Verachtung des Glaubens der Muslime aufgefasst. Muslime müssen, wenn sie als Teil dieser Gesellschaft gesehen werden wollen, klare Stellung beziehen und die Schmähungen der Christen und ihrer Glaubenslehre durch den Koran und die Hadithe ablehnen. Sie müssen NEIN sagen zur Verleumdung und Herabwürdigung Andersgläubiger. Wir hoffen, dass Muslime den Mut aufbringen, die mohammedanische Schmäh-kultur abzulehnen und diese Texte aus ihrem Glaubensleben zuverbannen. {Quelle: www.alhayattv.net}

 

 

 

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Saudi-Scheich warnt Frauen:

Autofahren gefährdet Ihre Gesundheit!

 

In Saudi-Arabien ist es Frauen verboten, Auto zu fahren. Klingt nach Bevormundung und religiösem Hardlinertum.

Alles Unfug, sagt ein saudischer Scheich. Ihm liege die Gesundheit der Damen am Herzen.

 

Erst kommt die Cola – und dann wollen Frauen auch noch Autofahren! Seit Jahren schon warnen besorgte saudische Bürger vor einer fortschreitenden Verwestlichung ihrer Gesellschaft. Doch einige Damen wollen einfach nicht hören, klemmen sich hinter das Lenkrad und düsen los. Für den 26. Oktober haben Aktivistinnen gar zu einem Frauenfahrtag aufgerufen. Und selbst einige Männer scheuen sich nicht mehr, den fahrenden Frauen ihre offene Unterstützung zu zeigen.

#أنا_رجل_مؤيد #قيادة_26اكتوبر #غرد_بصورة pic.twitter.com/K3QcZfItuS

— منال مسعود الشريف (@manal_alsharif) September 27, 2013

 

Saleh bin Saad al Lehaydan verfolgt diese Entwicklung mit Sorge. Schließlich besitzt der saudische Scheich seit Jahren Einsicht in wissenschaftliche Studien, die so geheim sind, dass sie der Allgemeinheit bislang vorenthalten wurden. Aber nun, wo die Einschläge immer näher kommen, wo die Gefahr vor der Tür lauert, musste es einfach raus. Eine Frau, die regelmäßig Auto fährt, bringe ihre Gesundheit und die ihrer neugeborenen Kinder in Gefahr, erklärte der Geistliche am Freitag auf der saudischen Newsseite Sabq. In der Wissenschaft der funktionellen Physiologie sei dieses Thema eindeutig erforscht worden. Die Körperhaltung beim Autofahren drücke „das Becken nach oben“ und könne die „die Eierstöcke spontan schädigen„. Bevor sich Frauen am 26. Oktober hinter das Steuer setzen, sollten sie diese Erkenntnisse dringend beachten.

 

 

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Lasst alle Sitten fahren!

Nun ist Saleh bin Saad al Lehaydan nicht irgendwer. Unter anderem berät der Scheich die Gesellschaft für Psychologie der Golfstaaten in Rechts- und Psychologiefragen. Ein Mann vom Fach also. Und doch wollen ihm viele Menschen seine Warnungen nicht so recht abnehmen – auch, weil der Geistliche vergaß, weitere Belege oder gar Studien vorzulegen. Könnte die gefährliche Position am Lenkrad nicht auch beim Mann für einen Samenstau sorgen? Wie es sich im 21. Jahrhundert gehört, wird das Interview nun heftig auf Twitter diskutiert – unter dem zugegeben etwas sperrigen Hashtag #قيادة_المرأة_تؤثر_على_المبايض_والحوض (übersetzt: „Autofahren von Frauen schädigt Eierstöcke und Becken„). Einige Menschen, vornehmlich Männer mit langen Bärten, springen Scheich Lehaydan bei und sehen westliche Hintermänner am Werk, die der Gebärfähigkeit der Damenwelt auf perfide Weise schaden wollen: „All diejenigen, die am 26. Oktober zu einem Frauen-Fahrprotest aufrufen, liegen am Busen des Westens. Sie werden groß und fett und trinken dessen Milch“, echauffiert sich etwa ein User namens „mshanarm“. Mit einer Fotomontage warnen die Protestgegner, wohin fahrende Frauen ihr Land noch steuern würden: mitten hinein in Kommunismus, Liberalismus – und in die Drogensucht sowieso.

 

Some Saudi misogynist made this poster on how women driving will lead to communism, drugs, liberalism… pic.twitter.com/xjBe44oObr

— Eman Al Nafjan (@Saudiwoman) September 27, 2013

 

 

Frauen, Saudi-Arabien, Steuer, Autofahren, Verbot, Eierstöcke, Becken, Protest

 

 

Mit Ironie und Spott gegen die Ewiggestrigen

Die andere Seite, längst hat sie aufgegeben, ernsthaft in die Diskussion einzusteigen, antwortet mit Ironie und Spott: „Wenn Idiotie sich in der Kirche mittelalterlicher Traditionen mit Dogma vermählt, kommt dies dabei raus“, ätzte die Twitter-Nutzerin Shamael Al-Sharikh.

What a mentality we have :/ People went to space and you still ban women from driving Idiots #قيادة_المرأة_تؤثر_على_المبايض_والحوض

— Mido Katouah (@Mido_katouah) September 28, 2013

 

7oor bat die Gegner der fahrenden Frauen freundlich darum, sich doch zumindest eine gute Ausrede auszudenken. Und Mohammed al Muharraqi überraschte seinerseits mit dem letzten News aus der Scientific Community:

Nach langen klinischen und psychologischen Tests haben Wissenschaftler herausgefunden, warum Frauen nicht Einparken können… Eierstöcke„.

 

 

Der hohe Sockel

Aber seien wir an dieser Stelle nicht zu überheblich – auch wenn wir in Deutschland freilich über einen deutlichen Wissensvorsprung verfügen: Schon Ende der sechziger Jahre warnten uns die Öffentlich-rechtlichen in ihrer Sendung „Der Siebte Sinn“ vor den Gefahren einer Frau am Steuer. Wer weiß? In einem Land, in dem Mario Barth ganze Fußballstadien füllt, glauben einige arme Seelen vielleicht wirklich daran, dass Autofahren die Gebärfahigkeit einer Frau beeinträchtigt. Onanieren macht schließlich auch blind.

{Quelle: www.stern.de – Von Jens Wiesner}

 

 

 

A sheikh has warned Saudi women - who are currently not allowed to drive in the country - that getting behind the wheel could damage their ovaries

 

Women shouldn’t drive because it damages their ovaries and pelvis, warns Saudi sheikh

 

Sheikh Salah al-Luhaydan said if woman drove they would damage their pelvis and their children could suffer ‚clinical disorders‘

 

In 2011 Muslim scholars said a relaxation of the ban would see both men and women turn to homosexuality and pornography

 

Women are banned from driving in Saudi Arabia

 

Some defy the law – with one taking to the roads for four days continuously to protest for greater women’s rights in the Country

 

www.dailymail.co.uk – By Ted Thornhill – PUBLISHED:  29 September 2013

 

 

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