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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Anschläge im Minutentakt – Dutzende Tote bei Terrorwelle im Irak 30. September 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 13:41

 

Bagdad: Der Irak wird von einer neuen Terrorwelle erschüttert. Am Montag detonierten binnen weniger Minuten zehn Bomben an verschiedenen Plätzen in der Hauptstadt Bagdad. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen starben mindestens 40 Menschen. Die Polizei zählte 150 Verletzte. Allein in der östlichen Schiiten-Vorstadt Sadr-City starben nach Informationen der Nachrichtenagentur Sumeria News sechs Zivilisten. Am späten Sonntagabend hatte sich ein Selbstmordattentäter inmitten einer Trauergesellschaft in der Stadt Al-Musajib südlich von Bagdad in die Luft gesprengt. Er riss nach Angaben von Krankenhausärzten 27 Menschen mit in den Tod. In Bakuba nordöstlich von Bagdad töteten Extremisten am Abend sieben Menschen. Zuvor hatte es am Sonntag auch in der ansonsten weitgehend friedlichen Kurden-Stadt Erbil eine Serie von Selbstmordanschlägen gegeben. Der Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten im Irak erhält sowohl durch den Bürgerkrieg im benachbarten Syrien neue Nahrung als auch durch den Streit zwischen den sunnitischen Parteien und dem schiitischen Regierungschef Nuri Al-Maliki. {Quelle: www.berliner-zeitung.de}

 

 

 

 

Autobombenanschläge in nordirakischer Hauptstadt Erbil

 
 

Ergebnisse von Parlamentswahl in Autonomiegebiet bekannt gegeben

Erbil: Gut eine Woche nach der Parlamentswahl erschüttern die schlimmsten Anschläge seit Jahren die kurdische Autonomieregion im Nordirak. Nach Polizeiangaben explodierten am Sonntag mehrere Autobomben vor Gebäuden der Sicherheitsbehörden in der Stadt Erbil (Arbil). Mindestens sechs Menschen kamen demnach ums Leben, 40 weitere wurden verletzt. In der Stadt wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Im Kurdengebiet war es seit dem Sturz von Machthaber Saddam Hussein im Jahr 2003 per US-geführter Invasion im Vergleich zum Rest des Landes friedlich. Eine der wohl heftigsten Terrorattacken gab es dort im Februar 2004. Damals rissen zwei Selbstmordattentäter in den Hauptquartieren der Kurden-Parteien KDP und PUK in Erbil 117 Menschen mit in den Tod. Zwischen den Kurden und der Zentralregierung in Bagdad gibt immer wieder Konflikte – wegen kurdischer Gebietsansprüche sowie der Förderung von Öl und Gas in umstrittenen Regionen. Kurz vor der Terrorserie waren die offiziellen Ergebnisse der vor einer Woche abgehaltenen Parlamentswahl verkündet worden. Demnach ging die Partei von Autonomiepräsident Massoud Barzani als klarer Sieger aus der Abstimmung hervor.

 

 

 

 

Die Kurdische Demokratische Partei (KDP) erhielt mit Abstand die meisten Stimmen, wie die oberste Wahlkommission mitteilte. Zweitstärkste politische Kraft wurde erstmals die Gorran-Partei, die den Kampf gegen Korruption zum Wahlkampfthema gemacht hatte. Eine bittere Niederlage musste die Patriotische Union Kurdistans (PUK) hinnehmen, die bisher gemeinsam mit der KDP regiert hat. Der ehemalige kurdische Regierungschef Barham Salih (PUK) bedauerte im Kurznachrichtendienst Twitter die „schmerzlichen Verluste“ für seine Partei. Nach Salihs Angaben kommt die KDP im 111-köpfigen Parlament nun auf 38 Sitze, die Gorran-Partei auf 24 und die PUK auf 17 Mandate. Auch zwei islamistische Parteien konnten Sitze erringen. Seit 1991 ist der kurdische Norden des Iraks weitgehend autonom. Nach dem Sturz von Saddam Hussein 2003 wurde offiziell der Zusammenschluss der drei Nordprovinzen zum Autonomiegebiet „Kurdistan des Iraks“ erklärt. Die kurdische Regierung hat ihren Sitz in der Stadt Erbil. {Quelle: derstandard.at}

 

 

 

 Zerstörtes Fahrzeug in Bagdad Sadr City: Viele Tote nach Anschlagsserie

 

Bombenanschläge erschüttern Bagdad

 

Anschlagsserie im Irak: Binnen weniger Minuten sind an verschiedenen Orten in der Hauptstadt Bagdad Bomben detoniert. Mehr als 30 Menschen wurden getötet, zahlreiche verletzt.

 

 

Bagdad ist von einer Serie von Bombenanschlägen erschüttert worden. Innerhalb weniger Minuten explodierten an verschiedenen Plätzen der irakischen Hauptstadt insgesamt neun Autobomben. Die Nachrichtenagentur dpa berichtete unter Berufung auf Sicherheitskreise von mindestens 40 Toten. 150 Menschen sollen der Polizei zufolge verletzt worden sein. Die französische Nachrichtenagentur AFP schrieb unter Berufung auf Sicherheitskräfte und medizinisches Personal von mindestens 30 Toten und mehr als 100 Verletzten. Vor allem von Schiiten bewohnte Viertel sollen von den Anschlägen betroffen sein, unter anderem die Vorstadt Sadr-City. Die Zahl der Terroranschläge im Irak hat in jüngster Zeit deutlich zugenommen. Am Sonntag waren bei Terroranschlägen in anderen irakischen Städten zahlreiche Menschen getötet worden. Am späten Abend hatte sich ein Selbstmordattentäter inmitten einer Trauergesellschaft in der Stadt Al-Musajib südlich von Bagdad in die Luft gesprengt. Er riss nach Angaben von Krankenhausärzten 27 Menschen mit in den Tod. In Bakuba nordöstlich von Bagdad töteten Extremisten am Abend sieben Menschen. Am Sonntag hatte es auch in der ansonsten weitgehend friedlichen Kurden-Stadt Erbil eine Serie von Selbstmordanschlägen gegeben. Insgesamt sollen im Irak allein im September mehr als 840 Menschen bei Anschlägen ums Leben. Damit steige die Zahl der Toten im Jahr 2013 auf bislang mehr als 4600 Menschen. {Quelle: www.sueddeutsche.de}

 

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