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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kassen zahlen bei Genitalverstümmelung – 24 000 in Deutschland lebenden Mädchen und Frauen 29. September 2013

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 15:59

 

 

 

 

 

 

 

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen fortan die Kosten für eine medizinische Betreuungen von Frauen, die von Genitalverstümmelung betroffen sind. Die Behandlungen werden in den medizinischen Diagnoseschlüssel der Kassen aufgenommen, berichtete die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes. Dies sei »ein großer Erfolg für die etwa 24 000 in Deutschland lebenden Mädchen und Frauen, die diese Menschenrechtsverletzung erleben mussten«, sagte Irmingard Schewe-Gerigk, Vorstandsvorsitzende von Terre des Femmes. Sie wies darauf hin, dass oftmals schon »einfache Operationen Komplikationen bei der Geburt, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und chronische Leiden beenden« könnten. {Quelle: www.neues-deutschland.de}

 

 

 

 

Dortmunderin darf ihren Sohn (6) nicht beschneiden lassen

 

Dortmund/hamm: Beschneidung verboten: Eine Dortmunderin darf ihren sechsjährigen Sohn nicht beschneiden lassen. Das hat jetzt das Oberlandesgericht Hamm entschieden. Die Mutter fürchtet, dass der unbeschnittene Junge bei Besuchen in ihrer Heimat Kenia Probleme bekommt. Obwohl der Bundestag Beschneidungen Ende 2012 gesetzlich erleichtert hatte, darf die kenianisch stämmige Mutter den Jungen nicht beschneiden lassen. Das Hammer Oberlandesgericht (OLG) bestätigte am 30. August ein Urteil des Dortmunder Familiengerichts in diesem Fall und veröffentlichte es am Mittwoch (AZ: 3 UF 133/13).

 

„Vollwertiger Mann“?

Der konkrete Fall ist kompliziert: Das Kind lebt im Haushalt der 31-jährigen Mutter, die das alleinige Sorgerecht für den Jungen hat. Sie will den Jungen nach Angaben des Gerichts entsprechend den kulturellen Riten Kenias beschneiden lassen, damit er bei Besuchen in Kenia – insbesondere auch von ihrer Verwandtschaft – als vollwertiger Mann angesehen und geachtet werde. Das OLG entschied, dass im Dortmunder Fall nicht die Mutter über die Beschneidung entscheiden darf, sondern das Dortmunder Jugendamt. Grund dafür unter anderem: Weder Kind noch Mutter sind über den Eingriff und die damit verbundenen Risiken aufgeklärt worden. Die Mutter darf laut Gericht auch vorläufig weiterhin keine Beschneidung veranlassen, weil Kind und Mutter ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland hätten und nur selten nach Kenia fahren. Auch sei der Junge evangelisch getauft.

 

 

Psychisches Wohl gefährdet

 

Das Gericht schreibt weiterhin: „Im vorliegenden Fall gebe es gewichtige Gründe dafür, dass eine zum jetzigen Zeitpunkt durch die Kindesmutter veranlasste Beschneidung das psychische Wohl des Sechsjährigen beeinträchtige.“ Hinzu kommt im konkreten Fall: Die Mutter will das Kind nicht zu der Operation begleiten.
www.derwesten.de 

 

 

 

 

OLG untersagt Mutter, Sohn beschneiden zu lassen

 

Eine Frau wollte ihren sechsjährigen Sohn beschneiden lassen, damit er in Kenia als vollwertiger Mann anerkannt wird. Ein Dortmunder Gericht untersagt die Beschneidung, da das Kindswohl in Gefahr sei.

 

Das Oberlandesgericht (OLG) Hamm hat die 2012 neu geschaffene Beschneidungsvorschrift aus religiösen oder kulturellen Motiven im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) erstmals konkretisiert. In einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil vom 30. August hat das OLG einer Mutter untersagt, ihren sechsjährigen Sohn beschneiden zu lassen (Az.: 3 UF 133/13). Die Richter bestätigten damit eine Entscheidung des Amtsgerichts Dortmund, das die Beschneidung ohne medizinische Indikatoren nicht zugelassen hatte. Der 3. Familiensenat bemängelte, dass die Mutter das Kindswohl ihres Sohnes nicht berücksichtigt habe. Die Entscheidung zu einer Beschneidung sei ohne Einbeziehung des Jungen gefallen. Zwar sei der Junge in dem Alter noch nicht in der Lage, diese Frage selbst zu entscheiden. Arzt und Mutter müssen aber nach Auffassung der Richter je nach Alter und Entwicklungsstand mit dem Kind reden und seine Wünsche berücksichtigen. In dem vorliegenden Fall sei das nicht geschehen.

 

 

Besuche in Kenia sind keine Begründung

 

Die geschiedenen Eltern aus Dortmund hatten sich gestritten, ob die aus Kenia stammende Mutter den Sohn beschneiden lassen darf. Zur Begründung führte sie die kulturellen Riten ihres Heimatlandes an. Ihr Sohn sollte bei Besuchen in Kenia als vollwertiger Mann angesehen und geachtet werden. Das Gericht aber sah darin keine Rechtfertigung. Der Lebensmittelpunkt der Familie sei in Deutschland, Besuche in Kenia seien selten möglich und das Kind evangelisch getauft. Die Intimhygiene des Kindes sah das Gericht ohne Beschneidung nicht gefährdet. Dafür aber das psychische Wohl des Jungen. Die Richter merkten kritisch an, dass die Mutter es abgelehnt hatte, ihr Kind zu dem Eingriff zu begleiten. Der Beschluss des OLG ist rechtskräftig.

 

 

Debatte um Beschneidung

 

Ein Urteil am Kölner Landgericht, das die Beschneidung eines vierjährigen Jungen als Körperverletzung gewertet hatte, löste im vergangenen Jahr eine bundesweite gesellschaftliche Debatte aus. Im Islam und im Judentum ist die Beschneidung von Jungen ein wichtiges Ritual. Nach jüdischer Tradition werden Jungen am 8. Lebenstag beschnitten als Symbol des Bundes, den Gott mit Abraham schloss (Genesis 17,10-27). Im Islam erfolgt die Beschneidung als Zeichen der Religionszugehörigkeit bis zum Alter von 13 Jahren. Schätzungen zufolge sind weltweit 30 Prozent der Männer beschnitten. Etwa zwei Drittel davon sind Muslime. {Quelle: www.welt.de}   

 

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