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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: 44 Tote auf Baustellen von WM-Gastgeber Katar 28. September 2013

Filed under: Aktuelle Nachrichten — Knecht Christi @ 17:17

 

WM 2022 in Katar: Dutzende tote Arbeiter beim Bau der Stadien

 
 

Laut «Guardian» werden ausländische Arbeiter für den Bau der WM-Stadien in Katar wie «moderne Sklaven» behandelt. Mindestens 44 Arbeiter aus Nepal sollen allein in den vergangenen Wochen gestorben sein. Der große Stadienbau-Boom in Katar im Hinblick auf die Fussball-WM 2022 rückt das arabische Emirat in ein schlechtes Licht. Gemäss einer Recherche der englischen Zeitung «Guardian» sollen bereits dutzende Bauarbeiter aus Nepal gestorben sein. Allein zwischen dem 4. Juni und dem 8. August seien 44 Arbeiter unter anderem an Herzversagen wegen der Arbeitsbedingungen bei grösster Hitze verunglückt. Viele der Nepalesen sind laut dem Bericht auch Zwangsarbeiter, die wie «moderne Sklaven» gehalten würden. Das WM-OK in Katar meldet sich in einer Stellungnahme zu den Vorwürfen. «Wie jeder, der die Bilder und Videos sieht, sind wir entsetzt über den Befund des Guardian-Berichts. Es gibt keine Entschuldigung dafür, dass Arbeiter in Katar so behandelt werden», heisst es in der Mitteilung. Die FIFA hat das Thema nun auf die Traktanden-Liste der Exekutivsitzung im Oktober in Zürich gesetzt. {Quelle: www.blick.ch}

 

 

 

 

 

44 Tote auf Baustellen von WM-Gastgeber Katar

 

Laut „Guardian“ sind binnen zwei Monaten 44 nepalesische Gastarbeiter dem Bauboom des WM-Gastgebers von 2022 zum Opfer gefallen. Die Rede ist von unmenschlichen Bedingungen. Die Fifa sei „besorgt“.

 

1,2 Millionen Gastarbeiter sorgen Schätzungen zufolge für den Bauboom in Katar, dem Fußball-WM-Gastgeber von 2022. Eine weitere Million soll hinzukommen. Sommer oder Winter, das war bisher die leidenschaftlichste Diskussion über die WM 2022 in Katar. Nun aber kommen weit schwerere Vorwürfe ans Licht als Korruption, und die Frage, ob Profis oder Zuschauern Fußball bei 50 Grad Celsius zuzumuten ist, erscheint geradezu lächerlich. Es geht um Leben und Tod, moderne Sklaverei und die offenbar katastrophale Lage Hunderttausender Gastarbeiter im Emirat am Persischen Golf. Laut einer Recherche der englischen Tageszeitung „Guardian“ führt der gewaltige Bauboom in Katar vor der Austragung der Endrunde zu Ausbeutung, Hunger und Tod. Innerhalb von zwei Monaten sollen 44 nepalesische Arbeiter gestorben sein – die Hälfte davon an Herzversagen aufgrund von unmenschlichen Bedingungen oder bei Arbeitsunfällen. Bei einem „großen Bauprojekt“ für die WM soll gar Zwangsarbeit im Spiel sein. Die Zeitung bezieht sich auf Dokumente der nepalesischen Botschaft. Der Internationale Gewerkschaftsbund IGB hat laut „Guardian“ über zwei Jahre den Tod von Gastarbeitern untersucht, die auf dem Weg zur WM in Stärke von bis zu 2,2 Millionen Menschen erwartet werden, vor allem aus Nepal, Sri Lanka und Indien. Zu erwarten seien schlimmstenfalls 600 Todesfälle pro Jahr, falls die Regierung nicht umgehend handle. Der IGB verweise zudem auf harte, gefährliche Bedingungen und slumähnliche Unterkünfte. Krankheiten und Hunger seien an der Tagesordnung.

 

 

  Bauarbeiter in Katar und Fifa-Boss Sepp Blatter bei der WM-Vergabe an Katar am 2. Dezember 2010

 

Fifa-Chef Blatter
WM im Sommer ist eine „Fehlentscheidung“ 

 

1,2 Millionen ausländische Arbeiter in Katar

 

„Die katarischen Behörden tun in dieser Sache nichts, was Substanz hat“, wird die IGB-Generalsekretärin Sharan Burrow (Australien) zitiert. Die Zahlen zeigten, dass „mindestens ein Gastarbeiter pro Tag in Katar stirbt. Beim Ausbleiben von echten Maßnahmen wird der Anstieg der ausländischen Kräfte um 50 Prozent mit einem Anstieg der Todesfälle einhergehen“. Laut IGB befinden sich derzeit 1,2 Millionen ausländische Arbeiter in Katar, eine weitere Million wird das Emirat wohl benötigen, um die WM termingerecht auf die Beine zu stellen. Das Organisationskomitee der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar reagierte „entsetzt“ auf die Vorwürfe, Gastarbeiter würden im Emirat auch für WM-Projekte ausgebeutet und wie moderne Sklaven behandelt. „Wie jeder, der die Bilder und Videos sieht und den entsprechenden Artikel liest, sind wir entsetzt über den Befund des Guardian-Berichts. Es gibt keine Entschuldigung dafür, dass Arbeiter in Katar oder sonstwo so behandelt werden“, teilte das WM-OK mit.

 

„Die Gesundheit, Sicherheit und das Wohlbefinden eines jeden Arbeiters in der Vorbereitung auf die WM 2022 ist für das OK von größter Wichtigkeit. Das Turnier soll dabei helfen, eine Verbesserung des Lebens der Arbeiter in Katar herbeizuführen“, hieß es in der Mitteilung Komitees weiter. Die IGB appellierte an den Fußball-Weltverband FIFA, eine Botschaft auszusenden, dass „sie nicht erlaubt, die WM auf dem Rücken eines Systems moderner Sklaverei aufzubauen. Das ist derzeit die Realität Hunderttausender Gastarbeiter“. Die Fifa teilte am Donnerstag zunächst via Twitter mit, sie sei „sehr besorgt“ über Berichte bezüglich Arbeitsbedingungen in Lusail City. Auf dem Areal nördlich von Doha sollen eine am Reißbrett entworfene Stadt und das größte WM-Stadion entstehen. Der Weltverband will das Thema auf die Agenda für seine Exekutivkomitee-Sitzung in Zürich Anfang Oktober setzen. Bereits im März hatte IGB-Chefin Burrow gesagt, Katar sei ein „Sklavenhändler-Staat. Um die Infrastruktur zu bauen, werden wahrscheinlich mehr Arbeiter sterben als die 736 Fußballer, die bei der WM auf dem Rasen stehen“.

 

 

Botschafterin Nepals abberufen

 

Der Guardian hat recherchiert, dass zwischen 4. Juni und 8. August 44 nepalesische Arbeiter gestorben sind. Zudem sollen viele Arbeitgeber Löhne zurückhalten, Pässe einziehen und den Arbeitern Gratis-Wasser verweigern. Die indische Botschaft berichtet von 82 toten Landsleuten von Januar bis Mai dieses Jahres, 1480 Menschen hätten sich in der Botschaft beschwert. Von 2010 bis 2012 sollen mehr als 700 indische Arbeiter ums Leben gekommen sein. Der Skandal schlägt auch politisch Wellen, allerdings anders als erwartet. Die nepalesische Botschafterin Maya Kumari Sharma wurde abberufen – nicht, um gegenüber Katar ein Zeichen zu setzen, sondern, weil sie Katar offen kritisiert hatte. Sie hatte schon vor Monaten gesagt, Nepalesen seien im Katar im „offenen Vollzug“. Damit sei sie nicht mehr tragbar, befand das Informationsministerium. Aidan McQuade, Vorsitzender der Menschenrechtsorganisation Anti-Slavery International, sagte der Nachrichtenagentur AFP, es gebe Beweise für Zwangsarbeitsverhältnisse. „Das ist ein offenes Geheimnis, und Katar trifft keine abgestimmten Maßnahmen, dies zu stoppen“, sagte er. {Quelle: www.welt.de}

 

 

 

Rund eine Millionen Bauarbeiter sollen auf Baustellen wie dieser derzeit in Katar mit dem Entwickeln der Infrastruktur beschäftigt sein. Offenbar teils unter unmenschlichen Bedingungen

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Hat man je gehört von Sklavenarvbeitstoten in anderen Olympiabaustätten oder WM-Ausrichterländern in der Vergangenheit, abgesehen von Unfalltoten? Ausgerechnet jetzt, wo die FIFA entgegen jeder fußballerischen Wetterregel die Wüstenörtlichkeit von Katar ausgesucht hat, welches für die Ausrichtung der Fußball-WM und somit für den Bau von WM-Stätten verantwortlich zeichnen soll, kommen diese Vorwürfe ans Tageslicht , und zwar nicht einmal von islamkritischer Seite, sondern von Weltgewerkschaftsseite? Katar, ein reicher Öl-Staat, der islamistische Terroristen Hand in Hand mit S-Arabien zurzeit in Syrien unterstützt, ein Sklavenstaat? Das ist doch ein muslimischer Staat. Das kann doch nicht sein? Die Welt tut überrascht. Kann es wirklich im wahrsten Sinne des Wortes „ÜBERRASCHEN?“. Nein.
Rufen wir einmal die „open-doors-Länderprofile“ auf, um dieses Land einmal aus christlicher Sicht zu beurteilen:

www.opendoors.de

 

 

 

Katar

 

Der Islam in seiner streng wahhabitischen Ausrichtung ist in Katar Staatsreligion und das islamische Recht, die Scharia, die Quelle aller Gesetzgebung. Die Verfassung Katars erklärt: „Die Freiheit zum Praktizieren religiöser Riten in Übereinstimmung mit dem Gesetz und den Erfordernissen der öffentlichen Ordnung und Moral soll allen Personen garantiert sein.“ Doch tatsächlich erfahren auch ausländische Christen bei der Ausübung ihres Glaubens Einschränkungen. Die Weitergabe des christlichen Glaubens an Muslime ist strikt verboten. Öffentliche Gottesdienste sind nur auf zugewiesenen Grundstücken erlaubt. Des Evangelisierens bezichtigte Ausländer werden häufig abgeschoben. Einigen wurde später die Erneuerung ihres Visums verweigert. Fast alle Bürger und Staatsangehörigen Katars sind der Definition nach entweder sunnitische oder schiitische Muslime. Die Mehrheit der schätzungsweise über 1,8 Millionen Einwohner Katars sind ausländische Gastarbeiter, die teilweise unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten müssen. Es gibt rund 90 000 Christen im Land, die meisten von ihnen sind Ausländer. Katholische, anglikanische, orthodoxe, koptische und asiatisch-christliche Kirchen besitzen einen Rechtsstatus. Doch die Treffen dürfen nur von Ausländern besucht werden. Die Anerkennung als Kirche ist schwer zu erlangen: Mindestens 1.500 eingetragene Mitglieder sind erforderlich.

 

 

Ehemalige Muslime verfolgt

 

Ein Muslim, der vom Islam zu einer anderen Religion übertritt, gilt als Abgefallener (Apostat) und kann mit der Todesstrafe belegt werden. Seit der Unabhängigkeit des Landes im Jahr 1971 ist noch keine Hinrichtung wegen Apostasie vollstreckt worden. Dennoch sehen sich Christen muslimischer Herkunft schwerer Verfolgung seitens ihrer Familien und Kollegen oder auch durch die Regierung ausgesetzt, die ihren Glaubenswechsel nicht anerkennt und sie weiterhin als Muslime betrachtet. Gelegentlich erhält Open Doors Meldungen, dass Christen muslimischer Herkunft ihres Glaubens wegen von ihrer Familie, welche die Bekehrung als eine Verletzung der Familienehre betrachtet, misshandelt werden. Folge dieser Unterdrückung ist, dass Konvertiten ihren neuen Glauben geheim halten. Aus diesem Grund bleiben Christen mit muslimischem Hintergrund anonym und wollen aus Angst vor Bloßstellung und Schikane auch keinen Kontakt zu anderen Konvertiten pflegen. Die meisten sind im Ausland zum Glauben gekommen.

 

 

Einfuhr von Literatur wird kontrolliert

 

Die Regierung reguliert, kontrolliert und zensiert Veröffentlichungen und die Einfuhr und Verteilung von nicht-islamischer Literatur. Einzelpersonen und religiösen Gruppen ist es erlaubt, Bibeln und andere religiöse Literatur für den persönlichen Gebrauch einzuführen. Allerdings wird häufig zwar die Einfuhrerlaubnis durch die Behörden erteilt, die tatsächliche Freigabe durch den Zoll erweist sich aber als große Hürde. Zusätzlich ist religiöses Material an Ostern und Weihnachten in örtlichen Geschäften erhältlich.

 

 

Mission verboten

 

Vor einigen Jahren trat ein neues Strafgesetzbuch in Kraft: Einzelpersonen, die der Evangelisation von Muslimen unter dem Dach einer Organisation oder Gesellschaft bezichtigt werden, können mit einer Haftstrafe von bis zu zehn Jahren belangt werden. Wenn im eigenen Namen für eine nicht-islamische Religion geworben wird, liegt die Gefängnisstrafe bei bis zu fünf Jahren. Die Zukunft der Christen in Katar ist ebenso ungewiss wie die Zukunft des gesamten Landes. Seit den neuesten Ausschreitungen als Auswirkungen des Arabischen Frühlings im Nahen Osten scheint die Bevölkerung offen gegenüber Veränderungen zu sein. Beten wir, dass sie es auch gegenüber dem Evangelium ist.

 

Christenverfolgung heute – Wie Sie sich aktiv für verfolgte Christen einsetzen können, erfahren Sie hier…

 

Da fällt uns in diesem Bericht ein Satz auf:

Die Mehrheit der schätzungsweise über 1,8 Millionen Einwohner Katars sind ausländische Gastarbeiter,

die teilweise unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten müssen.

 

Also nichts Neues unter der Sonne? Natürlich nicht! Das kommt davon, wenn sich Politiker des Westens und deren Sporteliten sich einen feuchten Kehricht um Menschenrechte in einem Land kümmern. Die Muslime im Land mögen es gut haben. Die Gastarbeiter aus dem Ausland leben wie Sklaven. Bei diesem Stichwort fällt uns Egon Flaig ein, der die Sklaverei in der Weltgeschichte  wissenschaftlich erforscht und folgendes geschrieben hat:

 
http://www.livingscoop.com/watch.php?v=MTQyMQ==

  

http://de.wikipedia.org/wiki/Egon_Flaig zur Person

http://korrektheiten.com/2009/06/15/egon-flaig-weltgeschichte-der-sklaverei/   

Eine Rezension seines Buches Weltgeschichte der Sklaverei.

 

Prof. Dr. Flaig trägt im Video historische Fakten vor, nicht aktuelles. Dabei wird deutlich, wie der Islam über Jahrhunterte die Sklaverei in seine Kultur förmlich einpflegte und zum islamischen Kulturgut erhöhte. Trotz dieser Tatsachen über die Geschichte des Islam, der die Sklaverei zwar nicht erfand, sondern die Sklavereistrukturen über sein theologisches Gehorsams- und Kritikverbotsprinzip willig und in strategischer Weise (über Sklaverei und Zwangsislamisierung und der Freigabepraxis wurde die Anzahl von Muslimen exorbitant erhöht) für seine Zwecke (Verbreitung des Islam) benutzte, wird die islamische Geschichte hier im Westen verklärt und völlig zu Unrecht humanisiert.   Aber wir ergründen aus den wenigen Worten des Historikers die Denkweise, die allein aus der Gebetshaltung der Muslime als Unterworfene gegenüber ihrem Gott überdeutlich wird. Katar wird regiert von muslimischen Herrenmenschen, die wie Mohammed selbst keine Kritik dulden. Das Saudi-Königshaus, aus dessen Reihe Herr bin Laden stammte, tritt ebenfalls als absolutistische Regierungsmannschaft auf.  Der Umgang Katars mit der nepalesischen Botschafterin spricht Bände. Das arrogante Islamdenken gegenüber Ungläubigen hat sich bis heute im Herzen des Islam bewahrt. Sowohl Herr Blatter als damaliger Vorsitzender der FIFA als auch die Politiker jeglicher Couleur hätten wissen müssen, was sie den Menschen antun, wenn ein solcher Menschenrechtsverletzerstaat diese Spiele ausrichten soll. Der Open-Doors-Bericht spricht es aus. Und dieser Bericht ist älter als die Ausrufung Katars als Stätte einer Fußball-WM. Mit der Entscheidung, Katar zum WM-Ausrichter zu bestimmen, hat der internationale Fußball nun auch hinsichtlich der Menschenrechtslage seine Unschuld verloren, die er im Finanzgebahren der millionenschweren Fußballstars und Fußballvereinen schon längst verloren hatte.

 

 

Aber um welchen Preis?

 

Aber: Menschen und auch Organisationen können lernfähig sein. Wir hoffen, dass der FIFA-Weltfußballverband  oder das IOC bei seinen künftigen Entscheidungen, den Austragungsort für seine Weltfußballturniere oder Olympischen Spiele zu bestimmen, vorher einmal einen Menschenrechtsbericht über ein Land  liest oder wenigstens zur Kenntnis nimmt, unter welchen Arbeitsbedingungen Menschen für die Errichtung von Sportstätten sklavisch missbraucht werden, nur um die  „Brot-und-Spiele-Mentalität“ der Weltbürger bedienen zu können. Diese Szenarien erinnern an die Mentalität im Alten Rom. Überall, wohin wir in den islamischen Machtbereich sehen, entdecken wir Erschauerliches. Kein Land prangert diese Missstände an. Wird es angeprangert, reagiert Katar wie beschrieben und kommt damit durch. Liebe UNO, liebe USA, die Ihr Euch so gern als Weltpolizisten aufspielt, Katar wäre so ein Betätigungsfeld. Prangern Sie einmal weltöffentlich diese Missstände, aber bitte alternativlos und nachhaltig an. Bei China haben die westlichen Regierungen ja nie Skrupel, Menschenrechte dort einzufordern, was auch rechtens ist. Warum haben die Weltorganisatoren der „Neuen Weltordnung“ der Globalisierung auf einmal oder schon immer Skrupel bei Staaten wie Katar, Saudi Arabien und anderen islamischen Ländern? Die Heuchelei, dieses Messen mit zweierlei Maß fällt auf die Füße derer zurück, die sich wie selbstverständlich das Recht herausnehmen, andere kritisieren zu wollen. Wenn Kritik: Dann bitte sachlich und gerecht verteilt. Staaten des Islam sollten dabei in ihrer Menschenrechspolitik nicht ausgespart werden.

 

 

 

Fußball-WM 2022 in Katar

 

Horror in Katar:

Arbeitsmigranten sterben auf Baustellen der Fußball-WM 2022

 

Das Organisationskomitee der Fußball-WM 2022 in Katar hat „mit Grauen“ auf einen Enthüllungsbericht der britischen Zeitung „Guardian“ reagiert, in dem von Todesfällen bei Arbeitsmigranten aus Nepal auf den Baustellen für die Fußball-WM 2022 in Katar die Rede war. Laut dem Beitrag sind in Katar 44 Arbeiter aus Nepal infolge von unerträglichen Arbeitsbedingungen ums Leben gekommen.  Wie es im Beitrag hieß, beklagen sich die Migranten unter anderem darüber, dass sie in der Hitze Trinkwasser nur gegen Bezahlung bekommen und zur Arbeit gezwungen werden sowie dass es zu Zahlungsaufschub und sogar zur Zahlungsverweigerung komme. Außerdem würden die Pässe der  Arbeiter eingezogen.  „Wie auch alle, die Videos und Fotos gesehen sowie den Begleittext im ‚Guardian‘ gelesen haben, empfinden wir Grauen“, heißt es in einer Erklärung des Organisationskomitees der Fußball-WM 2022, die Sky Sports zitiert. „Wir wollen es durchsetzen, dass das Turnier eine Verbesserung der Lebensbedingungen aller Arbeiter in Katar anspornt.“ Die Regierung von Katar habe Ermittlungen eingeleitet, versicherte das Organisationskomitee. „Wir glauben fest daran, dass alle Arbeiter, die bei der Umsetzung dieser Projekte im Einsatz sind, das Recht auf würdige Behandlung und Sicherheitsgarantien haben“, wird in der Erklärung betont. „Für uns ist es eine erstrangige Aufgabe, weil wir die Versprechen einhalten wollen, die wir bei der Präsentation unserer WM-Bewerbung gegeben haben“. {Quelle: de.ria.ru}

 

 

 

Menschen in Katar wie Sklaven gehalten

 

Tote und Zwangsarbeit auf WM-Baustellen in Katar

 

Zwangsarbeit bei 50 Grad, zu wenig Trinkwasser und überfüllte Unterkünfte auf den WM-Baustellen in Katar sollen 44 nepalesische Gastarbeiter das Leben gekostet haben. Bessert sich die Lage nicht, würden bis zum Start der WM 2022 insgesamt 4000 Gastarbeiter ihr Leben lassen müssen. Die ausländischen Arbeiter für die großen Bauprojekte der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar werden laut einem Bericht der britischen Zeitung „Guardian“ wie „moderne Sklaven“ behandelt. Zwischen dem 4. Juni und dem 8. August sind demnach insgesamt 44 nepalesische Gastarbeiter auf den WM-Baustellen wegen Herzversagens oder Arbeitsunfällen gestorben. In dem Bericht ist von Zwangsarbeit und menschenunwürdigen Zuständen die Rede. Sollte die Zahl der Todesfälle so fortschreiten wie bisher, würden bis zum WM-Beginn mindestens 4000 ausländische Arbeitskräfte sterben, sagte ein Vertreter des Internationalen Gewerkschaftsbunds (ITUC) der Zeitung.
 
 
 
 
 

Extreme Hitze und mangelnde Hygiene

 

Der „Guardian“ beruft sich in seinem Bericht auf Unterlagen der nepalesischen Botschaft in Katar. In diesem Sommer sei im Schnitt ein Arbeiter pro Tag – viele von ihnen junge Männer – an einem plötzlichen Herzinfarkt gestorben. Nepalesen machen die größte Gruppe unter den Arbeitern auf den WM-Baustellen aus. Die vielen Todesfälle gehen laut dem Bericht vor allem auf die katastrophalen Bedingungen zurück. Trotz Temperaturen von 50 Grad erhielten die Arbeiter zum Beispiel kein kostenoses Trinkwasser. Laut dem Bericht der nepalesischen Botschaft gebe es Hinweise auf Zwangsarbeit. Einige Gastarbeiter hätten seit Monaten keinen Lohn erhalten. Einige müssten deshalb um Essen betteln. „Wir arbeiten stundenlang mit leerem Magen, 12 Stunden Arbeit und dann kein Essen die ganze Nacht“, sagte der 24-jährige Ram Kumar Mahara dem „Guardian“. „Als ich mich beschwert habe, warf mich der Manager aus dem Arbeitscamp, in dem ich lebe und weigerte sich, mir irgendetwas zu bezahlen. Ich musste bei anderen Arbeitern um Essen betteln.“

 

 

Den Gastarbeitern werden die Pässe abgenommen

 

Ihre Pässe sollen routinemäßig konfisziert werden und auch keine Identifikationskarten ausgegeben werden – so dass ihr Status der von illegalen Einwanderern ist. „Wir wollen gehen, aber das Unternehmen lässt uns nicht“, sagte ein nepalesischer Einwanderer. „Ich bin wütend, wie diese Firma uns behandelt, aber wir sind hilflos. Ich bereue es, hergekommen zu sein, aber was sollen wir machen“? Die nepalesische Botschafterin in Katar, Maya Jumari Sharma, beschrieb die Zustände zuletzt als „offenes Gefängnis“. Etwa 30 Nepalesen suchten deshalb Zuflucht in der Botschaft, um den brutalen Bedingungen zu entkommen. Nach Informationen des „Guardian“ müssen die Arbeiter zum Teil zu zwölft in einem Zimmer schlafen und werden wegen der schlechten hygienischen Bedingungen krank. {Quelle: www.focus.de}

 

One Response to “KoG: 44 Tote auf Baustellen von WM-Gastgeber Katar”

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Die Staatenlosen BRDisten, machen ja auch mit deren Volk der Staatenlosen einen Reibach und sind verschuldet, si9ehe Staatsanleihen am Reichswesen der US-Verwalter der Besatzung! Zeigt mir einen Vertrag mit einem Erben des Deutschen Reiches, der da die BRD GmbH anerkennt! Ende mit BRD GmbH und Ende mit Europa, sonst Kelle und Zurück zu dem, was Euer ist!


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