kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Slovakische Bischöfe riefen zum „Marsch für Leben“: 70.000 Teilnehmer! 28. September 2013

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 17:33

Bei der Messe konzelebrierten 16 Bischöfe

 

 

Kosice (24.09.2013, kath.net). Etwa 70.000 bis 80.000 Teilnehmer kamen zum ersten „Marsch für das Leben“ in Kosice (Kaschau) in der Slowakei. Der Lebensmarsch ist von der Slowakischen Bischofskonferenz gemeinsam mit dem slowakischen „Lebensforum“ (Forum zivota) initiiert worden, kath.net hat berichtet.

 16 Bischöfe konzelebrierten bei der dem Marsch für das Leben vorausgehenden Messe am Samstagabend . Während des Marsches am Sonntag wurde ein 500 Meter langes Banner getragen, auf dem Zitate aus der Enzyklika „Evangelium vitae“ von Papst Johannes Paul II. zu lesen waren. Die Kundgebung verlief in ruhiger und fröhlicher Atmosphäre, viele Familien und viele Priester waren zu sehen. Die Organisatoren waren von der gewaltigen Resonanz auf den Marsch überrascht.

 

Trailer zum ´Nationalen Marsch für das Leben´ in der Slowakischen Republik am 22.9.13



 

 

 

Christa Meves und Rebecca Kiessling sprechen in München

 

Deutschland (26.09.2013, auf/pbc): Die bayerischen Landesverbände der christlichen Parteien AUF und PBC laden am Samstag, 5. Oktober, 10:30 – 13 Uhr, zu einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung  nach München ein. Die Veranstaltung im Hansa-Haus, Brienner Straße 39, steht unter dem Motto: „Es ist noch nicht zu spät. Neue Wege in eine lebenswerte Zukunft“. Hauptredner sind die Jugend-Psychotherapeutin und Bestsellerautorin Christa Meves, die international bekannte amerikanische Lebensschützerin Rebecca Kiessling  sowie der Journalist und Unternehmer Michael Ragg. Der Eintritt ist frei. Wegen des großen Interesses wird eine Platzreservierung angeraten unter info@auf-partei.de, Fax: 0 83 85 / 9 24 83 29 oder Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37. Das Hansa-Haus, fußläufig zehn bis fünfzehn Minuten von Hauptbahnhof entfernt, ist mit der U2, Haltestelle Königsplatz oder der U1 bis zum Stiglmaierplatz erreichbar.

 

Christa Meves gehört mit etwa sechs Millionen verkauften Büchern zu den meistgelesenen christlichen Autoren im deutschen Sprachraum. Mit ihren Büchern und Vorträgen hat sie zwei Generationen christlicher Familien geprägt. Rebecca Kiessling ist Mutter von vier Kindern, erfolgreiche Familienanwältin und gehört zu den bekanntesten Pro-Life-Sprecherinnen weltweit. Nachdem sie als Baby adoptiert worden war, erfuhr sie mit achtzehn Jahren, dass sie nach einer brutalen Vergewaltigung ihrer leiblichen Mutter geboren wurde. Seitdem setzt sie sich für das Lebensrecht jedes Menschen ohne Ausnahme ein. „Mein Wert“, sagt Rebecca Kiessling, „liegt nicht darin, wie ich gezeugt wurde, wer mich aufgezogen hat, was andere Leute von meinem Leben halten und noch nicht einmal darin, was ich aus meinem leben mache. Ich bin kein Produkt einer Vergewaltigung, sondern ein Kind Gottes.“ AUF und PBC verstehen sich als Parteien,  in denen sich Christen aller Konfessionen jenseits des Links-Rechts-Schemas für eine Politik nach christlichen Wertmaßstäben einsetzen. Sie verfügen über eine Reihe kommunaler Mandate in den meisten Bundesländern und arbeiten auf eine Fusion hin.

 

Mehr als 4500 Teilnehmer beim Marsch für das Leben

Berliner Erklärung zum Schutz des ungeborenen Lebens

 

Berlin (21.09.2013, ALfA). Mit einem „Marsch für das Leben“ unter dem Motto „Ja zum Leben – für ein Europa ohne Abtreibung und Euthanasie!“ hat der Bundesverband Lebensrecht (BVL) am 22. September in Berlin für den Lebensschutz demonstriert. Nach polizeilichen Schätzungen kamen hierzu mehr als 4500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland. Damit war der Marsch dieses Jahr größer als je zuvor. Im Vorjahr wurden noch ca. 3000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezählt. Gegen den Marsch und für ein „Recht auf Abtreibung“ demonstrierten etwa 200 Leute aus dem linken Spektrum und von feministischen Gruppen. Laut Polizeiangaben verliefen beide Veranstaltungen friedlich, auch wenn die Gegendemonstranten immer wieder versuchten lautstark zu stören.

 

 

Pro-Life-Bewegung in Deutschland im Aufbruch

 

Der BVL-Vorsitzende Martin Lohmann zeigte sich in einer Pressemitteilung begeistert über die rege Teilnahme an dem. „Die Pro-Life-Bewegung in Deutschland ist im Aufbruch. Auch und gerade unter jüngeren Menschen wächst die Sensibilität für das Leben. Dies belegen die zahlreichen jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim diesjährigen Schweigemarsch – ein eindrucksvolles und friedliches Zeugnis für das Leben!“ Der Marsch begann um 13.00 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt. „Wir sind für den Frieden, aber gegen jede Gewalt! Wir sind für eine wirkliche Selbstbestimmung, für die Freiheit, für echte Humanität, für Toleranz, für die Schöpfung. Gemeinsam mit Albert Schweitzer sagen wir: Ohne Ehrfurcht vor dem Leben hat die Menschheit keine Zukunft“, betonte Lohmann eingangs. Bei der Kundgebung legte eine Frau, die eines ihrer Kinder abgetrieben hatte, Zeugnis ab: „Sofort nachdem der Eingriff beendet war, wusste ich, dass ich mein Kind getötet hatte“, sagte sie. Eine vom Down-Syndrom betroffene junge Frau äußerte: „Ich bin froh, dass ich auf der Welt bin und lebe!“ Beim Bühnenprogramm konnte Hedwig von Beverfoerde, Koordinatorin der Europäischen Bürgerinitiative „One of us“ in Deutschland, eine freudige Nachricht verkünden. „Vergangene Woche haben das europäische Quorum von einer Million Unterstützer erreicht! In Deutschland alleine haben mehr als 92.000 Bürgerinnen und Bürger unterschrieben. Das macht Mut“, so von Beverfoerde.

 

Martin Lohmann unterstrich zu Abschluss des Marsches: „Auch in diesem Jahr ist der Friedensmarsch für das Leben ohne große Komplikationen verlaufen. Die Proteste gegen unsere Freiheitsbewegung sind letztlich nur starke Bestätigung dafür, dass wir einen Friedensmarsch für das Leben nötig haben. Wir sagen Ja zum menschlichen Leben, zur Würde jedes einzelnen Menschen, von Anfang an bis zu seinem natürlichen Ende! Wir wollen keinen Suizid auf Wunsch, keinen verordneten oder vorgeschriebenen Selbstmord im Alter oder bei Krankheit. Wir sind für alle Menschen, für das Leben aller Menschen!“ Der Marsch für das Leben ging im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes vor dem Berliner Dom zu Ende. Hierbei spendete Hans-Jörg Voigt, Bischof der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) seinen Segen. Eine Durchführung des Gottesdienstes im Berliner Dom war zuvor vom Domkirchenkollegium abgelehnt worden. „Wir sehen es als höchst problematisch an, die ausgesprochen sensiblen und komplexen Themen menschlicher Existenz – wie zum Beispiel einen Schwangerschaftsabbruch oder die Präimplantationsdiagnostik – zum Gegenstand einer Aktion mit dem Namen „Marsch für das Leben“ zu machen“, erklärte die Vorsitzende des Domkirchenkollegiums, Dr. Irmgard Schwaetzer, in einer Presseerklärung zur Begründung. Die Ablehnung sorgte für Unverständnis und Unmut. Mehr dazu in einem Kath.net-Interview mit dem BVL-Vorsitzenden Martin Lohmann unten.

 

 

 

Prominente Grußworte

 

Im Vorfeld des Marsches für das Leben gab es zahlreiche Grußworte von Kirchen- und Politikvertreter. Schriftliche Grußworte aus der Politik kamen von den CDU-Bundestagsabgeordneten Volker Kauder und Dr. Patrick Sensburg sowie dem Unions-Europaabgeordneten Martin Kastler. Grußworte von kirchlicher Seite sandten die Erzbischöfe Joachim Kardinal Meisner und Dr. Rainer Maria Kardinal Woelki, der Apostolische Nuntius und Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset sowie zahlreiche weitere Bischöfe. Besonders bemerkenswert war, dass sich auch Papst Franziskus zum Marsch für das Leben zu Wort gemeldet hat. In einem Brief hatte sich der BVL-Vorsitzende Martin Lohmann zuvor beim Oberhaupt der katholischen Kirche für seine klaren Worte zum Schutz des menschlichen Lebens bedankt und seine Freude darüber zum Ausdruck gebracht, dass der Papst selbst sich im Mai 2013 zum Unterstützer des römischen Lebensmarsches gemacht hatte. Lohmann bat um ein Signal auch für den deutschen Marsch für das Leben. Kurz zuvor erreichte Lohmann ein Brief aus dem Vatikan, in dem mitgeteilt wurde, dass der Heilige Vater für den „tatkräftigen Einsatz für den Schutz des Lebens in Deutschland“ danke. Wörtlich heißt es in dem Brief: „Gerne verbindet sich Seine Heiligkeit mit den Teilnehmern am Marsch für das Leben im Gebet und bittet Gott, alle Bemühungen zur Förderung des uneingeschränkten Schutzes des menschlichen Lebens in allen seinen Phasen mit seinem Segen zu begleiten.“ „Das ist großartig“, meinte der BVL-Vorsitzende begeistert. „Dieses Signal aus dem Vatikan werten wir dankbar als einen Appell an alle Menschen guten Willens, am Familien- und Friedensmarsch für das Leben in Berlin teilzunehmen.“

 

 

Berliner Erklärung zum Schutz des ungeborenen Lebens

 

Angesichts wachsender Gefährdung des ungeborenen menschlichen Lebens in Deutschland und Europa appelliert der Bundesverband Lebensrecht auch in diesem Jahr zum Marsch in einer „Berliner Erklärung zum Schutz des ungeborenen Lebens“ an Politik und Gesellschaft, das Recht auf Leben als oberstes Menschenrecht und elementare Grundlage unserer rechtsstaatlichen Ordnung strikt zu achten und wirksam zu schützen. „Jeder Mensch, ob geboren oder ungeboren, hat das Recht auf Leben und Achtung seiner Würde. Jeder Mensch ist gleich wertvoll, unabhängig vom Stand seiner Entwicklung, von Eigenschaften und Umständen. Die Schutzpflicht des Staates gilt jedem einzelnen Menschen. Dessen Menschenwürde und Lebensrecht ist unabhängig von der Entscheidung Dritter“, heißt es in der Erklärung. Deshalb fordert der BVL die Rückkehr zum gesetzlichen Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID), ein Verbot genetischer Tests zum Zweck der tödlichen Selektion potenziell behinderter Menschen sowie „das schwere Unrecht der Tötung ungeborener Kinder beim Namen zu nennen“ und der Propagierung eines angeblichen „Menschenrechts auf Abtreibung“ entgegenzutreten. Des Weiteren fordert der BVL die geltenden Abtreibungsgesetze und ihre Praxis einer „gründlichen wie umfassenden Prüfung und Korrektur“ zu unterziehen. Mit dem „flüchtigen Blick auf die offizielle Abtreibungsstatistik“ werde der Bundesgesetzgeber seiner Beobachtungs- und Korrekturpflicht nicht gerecht.

 

Zudem fordert der BVL die Finanzierung der Abtreibung durch den Staat zu unterlassen. „In Deutschland werden die Kosten für über 90 Prozent aller „beratenen“ Abtreibungen in Höhe von jährlich mehr als 40 Millionen Euro aus den Haushalten der Länder bestritten. Statt Hilfe zum Töten müssen Schwangere und Familien wirksame und nachhaltige Hilfe zum Leben mit ihren Kindern erfahren. Das bisher für die Finanzierung von Abtreibungen verwendete Geld muss hier zukunftswirksam eingesetzt werden“, heißt es in der Erklärung. Das Leiden von Frauen, Männern und Familien unter den Folgen einer Abtreibung dürfe zudem nicht länger verdrängt und verharmlost werden, sondern müsse „enttabuisiert und vorurteilsfrei erforscht“ werden. Mit Blick auf die Sterbehilfedebatte fordert der Bundesverband Lebensrecht dem erneuten Aufkommen von Sterbehilfe / Euthanasie Einhalt zu gebieten. „Jede organisierte Beihilfe zum Suizid, nicht nur die gewerbsmäßige, ist unter Strafe zu stellen. Eine Legalisierung bestimmter Formen der Beihilfe ist abzulehnen, die ärztliche Beihilfe standesrechtlich zu verbieten“, heißt es dazu. Der BVL ruft abschließend alle Menschen dazu auf, „gemeinsam für eine Kultur des Lebens in Deutschland und Europa einzutreten und sich der Missachtung des Rechts ungeborener, kranker und alter Menschen auf Leben eindeutig entgegenzustellen“.

 

 

 

 

 

 

In vielen Ländern boomt das Geschäft mit der Leihmutterschaft

 

In Indien entstehen „Babyfarmen“

 

Neu Delhi (25.09.2013, kath.net/idea): International boomt das Geschäft mit der Kinderlosigkeit. Wer unbedingt Kinder haben will, sie aber selbst nicht bekommen kann, lässt seinen Wunsch in vielen Ländern gegen Bezahlung erfüllen. In den USA, aber zunehmend auch etwa in der Ukraine und Indien bieten Leihmüttervermittlungen ihre Dienste kinderlosen Paaren oder gleichgeschlechtlichen Partnern an. Dabei lassen sich einheimische Frauen entweder befruchtete Eizellen einpflanzen oder sie werden durch Samenspenden schwanger. Nach der Geburt geben sie die Kinder an die Auftraggeber ab. In Deutschland gilt die Leihmutterschaft selbst wie auch ihre Vermittlung als sittenwidrig; sie ist per Gesetz verboten. In vielen Ländern ist sie jedoch erlaubt, etwa in Russland, der Ukraine, Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Spanien, Griechenland, Indien und einigen US-Bundesstaaten.

 

 

Wachsender Wirtschaftszweig in Indien

 

Wer diese Dienstleistungen in Anspruch nehmen will, muss gut betucht sein. Agenturen in Kalifornien bieten sie für umgerechnet mindestens etwa 60.000 Euro an. Preisgünstiger ist es in der Ukraine mit etwa 28.000 Euro und noch billiger in Indien für etwa 6.000 Euro. Dort sehen arme Frauen in der Leihmutterschaft eine Verdienstmöglichkeit, die ihnen und ihren Familien das Überleben sichert. Eine Frau, die ein fremdes Baby austrägt, kann etwa mit 4.500 Euro rechnen – für viele Inder mit einem Monatsverdienst von 30 Euro ein Vermögen. Im ganzen Land entstehen „Babyfarmen“, wie die Londoner Zeitung „The Times“ berichtet. Sie gehörten zu den am schnellsten wachsenden Wirtschaftszweigen. Die Gynäkologin Nayna Patel hat vor neun Jahren in Anand (Bundesstaat Gujarat) ihre erste Klinik eröffnet. Seither sind dort rund 600 Babys durch Leihmütter zur Welt gekommen und an Kunden aus 34 Ländern vermittelt worden. Nächstes Jahr will Patel ein neues Zentrum eröffnen, das Raum für 100 Leihmütter, 40 Kunden und 20 Neugeborene bietet.

 

3 Responses to “Slovakische Bischöfe riefen zum „Marsch für Leben“: 70.000 Teilnehmer!”

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    1968, DDR und SU, POLEN und Bulgaren, heute USA und ISRAEL! GRIECHENLAND, SPANIEN, ITALIEN, wartet, es kütt!

  2. Johannes Says:

    Warum schreiben die Bischöfe immer nur „Grußbotschaften“? Warum marschieren sie nicht mit und gebe der Demonstration damit mehr Gewicht?

  3. Weil sie Angst haben, von Indimedia-Adepten eine auf die Mitra zu bekommen.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s