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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kurden entschuldigen sich für Genozid an Armeniern 1915 20. September 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 14:04

 

Die Gemeinde von Diyarbakir Sur hielt am 12. September die offizielle Einweihung des Denkmals des „Gemeinsamen Gewissens“.

Bürgermeister Abdullah Demirbas entschuldigte sich im Namen der Kurden für den Völkermord an den Armeniern.

 

„Wir Kurden entschuldigen uns im Namen unserer Vorfahren für den Völkermord an den Armeniern und Assyrern im Jahre 1915“, erklärte Demirbas bei seiner Eröffnungsrede. „Wir werden unseren Kampf um Versöhnung und Ausgleich weiter fortsetzen.“ Der Bürgermeister forderte auch die türkischen Behörden auf, sich endlich für diesen Völkermord zu entschuldigen. „Wir laden sie ein, Schritte in diese Richtung zu unternehmen „, sagte er. Auf der Inschrift des Denkmals am Anzele Park, in der Nähe des kürzlich restaurierten historischen Brunnen, heißt es in sechs Sprachen, darunter Armenisch : „Wir teilen den Schmerz, so dass es sich nicht wiederholen wird.“ „Dieses Denkmal ist allen Völkern und religiösen Gruppen, die dem Völkermord in diesen Ländern ausgesetzt waren, gewidmet,“ sagte Demirbas . „Das Monument des Gemeinsamen Gewissens wurde errichtet, um an all die Massaker des Jahres 1915 zu erinnern und, um Rechenschaft dafür abzulegen.“In der Türkei ist der Völkermord an den Armeniern immer noch ein Tabuthema. Die offizielle Geschichtsschreibung leugnet jegliche Verantwortung. Stattdessen wird behauptet, dass die Türkei die „reinste Geschichte“ habe.

 

 

 

Im Juni protestierte die offizielle Türkei gegen eine Äußerung des Paptes. Franziskus hatte die Gräueltaten an den Armeniern als den „ersten Genozid des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet. In einer Erklärung verurteilte das türkische Außenministerium die päpstliche Aussage als „absolut inakzeptabel“. Dass der Genozid an den Armeniern tatsächlich stattgefunden hat und in deren Folge bis zu 1,5 Millionen (!) Menschen ermordet wurden, belegen unzählige Dokumente. Der 90-minütige Dokumentarfilm „Aghet“ (armenisch: „die Katastrophe„) von Eric Friedler erzählt die Geschichte des Genozids an den Armeniern. „Aghet“ beschäftigt sich mit den politischen Motiven für das bis heute andauernde Schweigen. Für den Film wurde der Verlauf des Völkermordes aus zahlreichen historischen Quellen rekonstruiert. 2007 wurde der armenische Journalist Hrant Dink auf offener Strasse von einem Jugendlichen ermordet. Der Täter gab später zu Protokoll, dass Hrant Dink mit seiner Erwähnung des Genozids das türkische Volk in seiner Ehre beleidigt habe. {Quelle: de.ibtimes.com}

 

4 Responses to “Kurden entschuldigen sich für Genozid an Armeniern 1915”

  1. Grandma’s Tattoos [Al Jazeera, Witness]

    During the First World War, millions of Armenians were forced out of their homes in the then Ottoman empire, into the deserts of Syria and Iraq. More than a million people died in what Armenians describe as a genocide, although Turkey rejects this accusation.
    Filmmaker Suzanne Khardalian makes a journey into her own family to investigate the terrible truth behind her late grandma’s odd tattoos. Her grandma was always a bit strange, never liking physical contact and covered with unusual marks.

    Everybody in the family seemed to know the story, but no-one ever spoke about it.

    So when grandma’s mystery is slowly unveiled, family taboos are broken down and Suzanne exposes the bigger story – the fate of the Armenian women driven out of Ottoman Turkey during the First World War.

    The painful journey behind Suzanne’s grandma’s tattoos unfolds through Armenia, Lebanon, Sweden and Syria, finally bringing out the truth.

  2. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Wenigstens ein Anfang? Glück Auf für Frieden und Heimat in allen Teilen der Welt!

  3. Ich hoffe und bete, dass sich derartige Ereignisse niemals wiederholen mögen, obwohl ich es jeden Tag erleben muss, wie ein Menschheitsverbrechen das nächste überrollt. Erbarme Dich, Herr!

    Ich hoffe und bete, dass für solche Ereignisse die wirklichen Ursachen und Gründe ans Licht gebracht werden, damit wir als Menschheit eine Chance haben mit so unterschiedlichen Menschen, wir wir nun einmal sind, in Frieden miteinander leben zu können, ohne mit der Beklemmung und Blockade von Schuldvorwürfen einer speziellen Nation oder einem bestimmten Volkes oder einer ausgesonderten Religion gegenüber weiterleben zu müssen. Erbarme, Dich, Herr!

    Es kann nicht darum gehen, dass der einzelne Mensch oder ein Volk zu dem er gehört, oder einer Religion, die er achtet, oder einer Nation deren Staatsangehöriger er ist, für etwas zur Verantwortung gezogen wird, was in der Vergangenheit geschah, weil ja sonst niemals Versöhnung stattfinden kann. Nur für sein eigenes Tun, für den Bruch des Gesetzes an Gottes Gesetz ist der Mensch verantwortlich und aufgerufen, dass er selbst das Gesetz nicht bricht und dazu beiträgt zu verhindern, dass andere Menschen es auch nicht brechen (können). Erbarme Dich, Herr.

    Amen

    Und alle Welt ehr ihren Herrn und hoff auf ihn und dien ihn gern.

  4. jauhuchanam Says:

    Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt und kommentierte:
    Ein Beitrag zur Versöhnung


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