kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: „Marsch für das Leben“ ist im Berliner Dom seit Jahren unerwünscht 17. September 2013

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 17:16
 
  

Denjenigen, die sich friedvoll und mutig im Namen Jesu und gemäß der Schrift für das Leben einsetzen, bleiben die Türen des Domes verschlossen

 
 
Berlin-Köln (kath.net): Mit dem „Marsch für das Leben“ wollen Christen am 21. September in Berlin für einen besseren Schutz des menschlichen Lebens demonstrieren. Seit mehreren Jahren bitten die Verantwortlichen für den jährlichen Marsch darum, mit der enorm gewachsenen Pro-Life-Veranstaltung einen ökumenischen Gottesdienst im protestantischen Berliner Dom feiern zu dürfen. Doch „denjenigen, die sich friedvoll und mutig im Namen Jesu und gemäß der Schrift für das Leben einsetzen, bleiben die Türen des Domes verschlossen. Das Gebet engagierter Christen ist in diesem Gebetshaus nicht erwünscht.“ Darauf weist Martin Lohmann (Foto) im kath.net-Interview hin. Lohmann ist Vorsitzender des Bundesverbandes Lebensrecht, Sprecher des Arbeitskreises Engagierter Katholiken in der CDU und Chefredakteur des katholischen Fernsehsenders K-TV.
 
 

kath.net: Herr Lohmann, am kommenden Samstag haben Sie wieder zum Marsch für das Leben nach Berlin eingeladen. In den vergangenen Jahren ist diese Bewegung enorm gewachsen, und Sie beginnen wieder mit einer Kundgebung unmittelbar vor dem Kanzleramt. Doch es gibt Gerüchte, dass der traditionelle ökumenische Schlussgottesdienst diesmal nicht in der Hedwigskathedrale sein kann. Warum?

Martin Lohmann: Das sind leider keine Gerüchte, sondern es ist richtig: Die Hedwigskathedrale steht uns diesmal nicht zur Verfügung. Das ist schade, denn über mehrere Jahre war hier stets ein wunderbarer Schlusspunkt unseres Zeugnisses für das Leben. Und wir sind sehr dankbar, dass wir diesen Kirchenraum immer wieder haben durften und in ihm als Christen verschiedener Konfessionen Heimat finden konnten. Und hoffentlich auch wieder Heimat finden können. Doch in diesem Jahr gibt es dort eine ungewöhnlich lange vorher angemeldete Hochzeit, deren Termin leider mit unserem kollidiert.

 
kath.net: Und jetzt? Haben Sie sich um einen Ersatz bemüht?Lohmann:

Oh ja, haben wir. Schon seit Jahren haben wir versucht, und dies war und bleibt im Vorstand des BVL, aber auch mir persönlich immer aus Gründen gelebter Ökumene ein ganz wichtiges Anliegen, den konfessionsübergreifenden Charakter unseres Marsches durch einen Abschlussgottesdienst im protestantischen Berliner Dom zu zeigen. Mehrfach haben wir das beantragt, doch wir bekamen immer wieder Absagen vom Domkirchenkollegium und der Dompredigerin Petra Zimmermann.

 
 
kath.net: Haben Sie denn ihre Raumnot in diesem Jahr dort mitgeteilt?Lohmann:Ja, haben wir. Wir haben sogar mehrere Anläufe gemacht, doch wir bekamen immer wieder ein deutliches Nein.

Den Lebensschützern steht diese christliche Gottes-Herberge, so könnte man formulieren, also nicht zur Verfügung, nicht offen. Sie wurde uns wegen unserer christlichen Positionen beim Lebensschutz und zur gelebten Homosexualität – obwohl das hier gar nicht zur Debatte steht – verweigert. Wir müssen mit Bedauern und Trauer zur Kenntnis nehmen, dass die Verantwortlichen des Berliner Doms unsere Auffassungen offenbar so schlimm finden, dass uns die Benutzung der Kirche zu einem ökumenischen Gottesdienst kategorisch verweigert wurde. Wir wollten ja auch deshalb gerne den Dom für einen Gottesdienst nutzen, weil die Hedwigskathedrale in der Zwischenzeit schon längst nicht mehr alle Demonstrationsteilnehmer fasst, die am Ende auch noch einen Gottesdienst besuchen wollten.

 

Ich finde das sehr betrüblich, denn gerade durch einen jährlichen Wechsel der Kirchen könnte man ja deutlich machen, dass das Bekenntnis zum Leben etwas alle Menschen guten Willens Verbindendes ist. Lebensschutz ist ja wirklich keine katholische Exklusivangelegenheit. Wenn es irgendwo keine Schwierigkeiten für ein ökumenisches Zeugnis geben sollte und dürfte, dann hier. Insofern ist es eine traurige Botschaft, die uns von den verantwortlichen evangelischen Kirchenleuten des Domes da gesendet wird. Aber es ist nun einmal so: Denjenigen, die sich friedvoll und mutig im Namen Jesu und gemäß der Schrift für das Leben einsetzen, bleiben die Türen des Domes verschlossen. Das Gebet engagierter Christen ist in diesem Gebetshaus nicht erwünscht. Das ist nicht gut. Und es ist ein fatales Signal in die Gesellschaft und übrigens auch an unsere Jugend.
 

kath.net: Sie sagen: Das friedliche ökumenische Bitt- und Dankgebet der Lebensschützer ist im Berliner Dom nicht erwünscht? Wäre das nicht skandalös?

Lohmann: So sieht es aus. Leider. Peinlich und tragisch. Aber jeder hat ja die Einladung zur Umkehr. Und: Wir werden natürlich trotz dieser Verweigerung einen gemeinsamen Ökumenischen Gottesdienst am Schluss haben. Nur leider nicht im Dom.

kath.net: Und wie sieht es generell mit der Unterstützung durch die kirchlichen Würdenträger aus?

Lohmann: Erfreulich gut. Es ist zum Beispiel sehr schön, dass der evangelische Bischof von Berlin, Markus Dröge, uns ein positives Grußwort geschrieben hat. Auch Kardinal Woelki und viele andere Würdenträger haben uns durch sehr deutliche Grußworte ihre Unterstützung signalisiert. Dafür sind wir dankbar.

 

kath.net: Gehen diesmal denn auch – das gab es ja vor einigen Jahren mal – wieder Bischöfe mit, die im vergangenen Jahr fehlten?

Lohmann: Ich hoffe. Aber die verbindliche Zusage steht noch aus.

Im Blick auf die katholische Kirche freilich betone ich gerne, dass Papst Franziskus den römischen Marsch für das Leben selbst begrüßt hat und durch einen Kardinal hat verkünden lassen, dass es eigentlich für alle Bischöfe selbstverständlich sein müsste, das Zeugnis der Laien persönlich aktiv und sichtbar zu unterstützen. Denn der Einsatz für das Menschenrecht auf Leben kann ja keine Exklusivaufgabe nur für Laien sein.

 

kath.net: Wie erklären Sie sich die bischöfliche Scheu?

Lohmann: Wir haben gehört, dass linksextremistische und radikalfeministische Gruppen verbreiten, wir würden etwa mit Rechtsradikalen zusammenarbeiten. Und diese böse Lüge scheint auch bei Würdenträgern zu verfangen. Wahr ist: Wir haben nichts, aber auch gar nichts mit irgendwelchen Extremisten und Radikalen roter oder brauner Couleur zu tun. Wir sind auf den Gottessohn Jesus Christus und die frohe christliche Botschaft konzentriert, die das Leben als kostbarstes Geschenk Gottes an uns versteht. Zugleich wissen wir natürlich, dass böse Lügen manche Leute irritieren können. Das ist ja der Sinn von Lügen. Wer die Wahrheit nicht erträgt, greift zur Lüge. Diese ist und bleibt aber böse. Doch sie verfängt bisweilen eine Zeit lang. Und was die Bischöfe angeht: Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir eines Tages alle gemeinsam Zeugnis für das Leben öffentlich abgeben werden – wie das etwa in Madrid und anderen Hauptstädten der Welt ja auch geschieht.

 

kath.net: Es wird bewusst gelogen, sagen Sie?

Lohmann: Ja, leider. Ich kann es auch so sagen: Weil wir uns an der echten Mitte des Denkens und dem Zentrum des Glaubens ausrichten. Anders gesagt: Die Liebe zum Menschen und zum Leben stehen für uns im Mittelpunkt. Zugleich wissen wir natürlich auch, dass wir gegen einen allzu materialistisch ausgerichteten Zeitgeist stehen, für den der Mensch nur ein Evolutionsprodukt unter anderen ist. Menschen sollen nur dann noch Lebensrecht haben, wenn sie möglichst fehlerfrei, gesund und erwünscht sind. Unser klarer Protest gegen diese breite Entwicklung stört all jene, die sich inzwischen leider damit arrangiert haben, dass Millionen von Menschen vor der Geburt schon getötet wurden. Oder sie haben bereits resigniert.

 

kath.net: Sind denn die Bischöfe vielleicht zu wenig mutig?

Lohmann: Ein solches Urteil stünde mir nicht zu. Und es gibt solche und solche. Ihr Auftrag ist freilich immer der Mut zum Bekenntnis. Aber das ist ja auch ein Auftrag an jeden Christen. Ich glaube aber, dass die Bischöfe selbst letztlich keineswegs feige sind, sondern teilweise einfach andere Prioritäten setzen oder setzen müssen. Wir hoffen weiterhin, dass wir eines Tages beim Marsch auch gemeinsam öffentlich Zeugnis für das Leben abgeben – wie etwa in Madrid und anderen Hauptstädten der Welt ja auch. Vielleicht sind manche Strukturen bei uns einfach zu hinderlich für das Selbstverständliche, und viele denken, eine meist sehr stille und bisweilen wenig verbindliche „Woche für das Leben“ im Frühjahr genüge schon. Das aber ist ein Irrtum.

 

kath.net: Sie erwähnten bereits, dass Papst Franziskus selbst auch diesbezüglich erfrischend ermutigend ist. Haben Sie von ihm eine Unterstützung?

Lohmann: Ja, durch sein unmissverständliches Zeugnis. Würde der Vatikan in der Nähe von Berlin liegen, wäre er ganz sicher dabei. So wie in Rom. Das tut gut.

kath.net: Es hat sich ein sogenanntes Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung gebildet, das gegen den Schutz des Lebens arbeitet.

Lohmann: Leider ist schon die Bezeichnung dieses Bündnisses irreführend. Denn anstatt für die Selbstbestimmung und Freiheit derer einzutreten, die sich selbst noch nicht oder nicht mehr zu Wort melden können, sollen offenbar die noch nicht geborenen Kinder und wohl auch Alte, Kranke und Behinderte am Ende ihres Lebens ihrer Selbstbestimmung beraubt werden. Dieses Bündnis ist tragisch und überdies verfassungsfeindlich, weil es die Würde auch des noch nicht geborenen Menschen in Abrede stellt und sogar das Recht auf vorgeburtliche Kindstötung fordert.

 

kath.net: Schon der Name ist irreführend?

Lohmann: Und wie! Dieses Bündnis müsste eigentlich Bündnis für sexuelle Fremdbestimmung heißen, denn wer sich von seinen Trieben leiten lässt, ist letztlich fremdbestimmt. Zur sexuellen Selbstbestimmung gehört der Einsatz von Herz, Geist und Verstand – und vor allem der Einsatz des Gewissens. Nochmal: Ein Bündnis für sexuelle Fremdsteuerung ist eine tragische Erscheinung! Erst recht, wenn man von jeder Verantwortung für das Leben abzuhauen bereit ist und gar die Tötung noch nicht geborener Menschen fordert. Das hat gar nichts mehr mit Selbstbestimmung zu tun. Aber viel mit von der Lust gesteuerten Feigheit. Wenn Sie so wollen, bilden eigentlich die Lebensschützer das einzig wirkliche Bündnis für Selbstbestimmung, weil sie das Recht eines jeden Menschen auf Leben respektieren, weil sie Verantwortung zulassen und Toleranz gegenüber jedermann üben und weil sie das Leben der Stummen schützen.

 

kath.net: Was erwarten die Lebensschützer denn von diesem Marsch einen Tag vor der Bundestagswahl?

Lohmann: Ich weise darauf hin, dass wir jedes Jahr am vorletzten Samstag im September zum Marsch für das Leben nach Berlin einladen. Es ist nicht unsere besondere Absicht, jetzt am Tag vor der Bundestagswahl den „lauten Schrei“ in die Öffentlichkeit hinein zu tun. Aber wir sind bei dem Termin trotz der Bundestagswahl geblieben. Für die Würde des Menschen einzutreten ist immer an der Tagesordnung. Darum sagen wir das auch jetzt. Wir brauchen Fairness, Offenheit und Unterstützung für eine Kultur des Lebens. Alle Menschen guten Willens, alle toleranten Bekenner vom Bischof bis zum kleinen Kind, sind herzlich eingeladen, friedlich und respektvoll zu bekunden, dass jeder Mensch liebenswürdig und gewollt ist, egal welchen Alters und welcher Gesundheit.

 

kath.net: Es gibt Hinweise, dass manche Medien nicht gerade unvoreingenommen berichten über Ihren Einsatz.

Lohmann: Das ist so. Und da ich selbst zur Medienzunft gehöre, füge ich hier gerne noch eine weitere hoffnungsvolle Bitte an. Ich wünsche von den Medien den einfachen und unaufgeregten Mut, maßstabsgerecht kompetent und journalistisch sauber zu berichten und sich zuvor fair zu informieren. Saubere Recherche, Unabhängigkeit und journalistische Kompetenz. Man muss unsere Überzeugungen ja nicht teilen, aber sie respektieren und fair darüber berichten sollte man schon. Doch auch da bleibe ich – trotz manch negativer Erfahrung aus den vergangenen Jahren – sehr zuversichtlich.

 



 
 
 
 
 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 
 
 

Zunächst einmal recht herzlichen Dank den Initiatoren und Organisatoren dieses Marsches für das Leben, aber insbesondere auch den Teilnehmern, denen es nichts ausmacht, sich von Antifanten und anderen  lebensfeindlichen triebgesteuerten und Gender-Sex-Egomanen verbal tyrannisieren zu lassen.

 
 
Bei ihnen dürfen wir sagen: „Sie wissen nicht, was sie tun, weil sie die christliche Mitte, nämlich Jesus Christus nicht gefunden haben„. Mittlerweile sind wir in eine Situation geraten, bei der es Mut bedarf, an diesem Marsch überhaupt teilzunehmen. Das Ansinnen dieses Marsches für das Leben und gegen Abtreibung ist klar und eindeutig! Recht auf Leben für Ungeborene. Angesichts der Zahl der getöteten Embryonen, die einmal Bundes- und Weltbürger hätten werden sollen, deren Körper in der Kosmetik- und anderen Industrieen pervertierte „fachgerechte“ Verwendung finden, ist dieser Marsch sogar zu einem echten Stachel im Fleisch der politischen Korrektheit mutiert. Angesichts der „Ich-über-alles-Ideologie“, sei es von Ego-Individualisten oder -Lobbyisten, die so feinsinnig „Mein Bauch gehört mir“ in die Welt hinausposaunen ohne jede Wertdenkgesinnung der Würde eines Menschen ab Zeugung  gibt es kein Wunder, dass sich immer mehr Menschenlebenfeinde finden, die ihre geistigen Giftpfeile gegen diese mutigen Marschteilnehmer abschießen wie das alljährlich in diesen Reihen gezeigte Plakat: Hätte Maria abgetrieben, wäre uns das erspart geblieben„.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Da treffen sie nämlich den Kern des Problems. Maria war die Mutter Jesu und Jesus ist zum Eckstein geworden. Er und sein Christentum ist es, welches diese Antilebensgruppen stört. Maria und ihre Verwandte Elisabeth sind es,  die uns allen zeigen und bezeugen, wie wichtig das Leben schon vor der Geburt ist. Das Lukasevangelium in seiner Kindheitsgeschichte Jesu ist somit das Evangelium, welches sich zutiefst für den Lebensschutz der Ungeborenen aus Gottes Mund einsetzt   Da wird berichtet, dass die Ungeborenen bereits ihr eigenständiges Eigenleben führen, nämlich dass sie „vor Freude“ im Mutterleib „hüpfen“, als die Mütter sich trafen. Und wir sollten betrachten und bedenken, wie Lukas berichtet:“ Da hüpft DAS KIND in ihrem Leib“. Lukas macht keinen Unterschied zwischen dem Kind und dem ungeborenen Kind. Mit vollstem Recht! Und genau das macht die Feindschaft zwischen der Antifa und den Lebensrechtsschützern aus. Sie sehen die ungeborenen Menschen in voller Würde als Kinder an. Dieser Marsch ist somit ein Marsch, der das Gewissen der Menschen berührt, der die Seele von Menschen berühren will und der ein Bewusstsein schaffen will, dass Ungeborene uns gleichwertig sind und auch so behandelt werden sollten. 
 
 
 

Wir sind ja mittlerweile in eine Situation geraten, dass alles als „rechts“ und „rechtsradikal“ verunglimpft wird,

was nicht der Meinungsdiktatur der PC-Ideologie entspricht. 

 

 

Abtreibungsgegner sind rechtsradikal (Nazi)

 

Klimaleugner sind rechtsradikal (hört sich so schön nach Holocaustleugner an) (Nazi)

 

Atomkraftbefürworter sind rechtsradikal (Nazi)

 

Gendergegner sind rechtsradikal (Nazi)

 

Gegner gegen Gleichgeschlechtlichenehe und Adoption durch gleichgeschlechtliche Menschenpaare sind rechtsradikal (Nazi).

 

Gegner der Gleichmacherei in jeder Form sind rechtsradikal (Nazi).

 
 
 
Letztlich ist der gesunde Menschenverstand, der klar – wissenschaftlich untermauert – erkennt, dass die Vereinigung einer Samen- mit einer Eizelle eigenständiges menschliches Leben schafft, sogar rechtsradikal. In dieser Stimmung bilden sich dann Antifa-Gruppen, die auch vor Gewalt nicht zurückschrecken, weil sie jegliche eigenständige Meinung, die mit der ihren kollidiert, nicht ertragen können, und zwar in einer Weise nicht ertragen können, die die Freiheit der Meinung, die im Grundgesetz noch verankert ist, untergräbt. Von der Antifa können wir jedoch NICHTS ANDERES erwarten. Sie sind auch nicht mutig, weil sie der Mainstreammeinung nachlaufen. Mut bedarf es für Anliegen, die der allgemeinen Mainstreammeinung zuwiderlaufen, genau wie dieser Marsch für das Leben, die wie wir hoffen wieder die Aktion mit  1000 Kreuzen und Kreuzträger/-innen  begleiten lässt.
 

Aber von Kirchenführern können wir EINIGES erwarten.

Herr Lohmann als einer der Initiatoren und Organisatoren ist an diplomatische Regeln gebunden.

 

Wir nicht.

 
 
 
Wir dürfen konstatieren, dass Kirchenführer oder Kirchenführerinnen, die ihre Kirche nicht für dieses Anliegen öffnen in der Kirche Christi nichts verloren haben. Sie sind nicht nur die devoten und feigen Handlanger und Wegbereiter dieser unqualifizierten Antifa-Gröhler, sondern auch Verräter am Christentum und am Dreifaltigen Gott in Jesus selbst. Sie geben das unchristlichste Zeichen, was es nach der Christenverfolgung gibt: Sie schließen die Kirchentüren gegen ein Anliegen, welches sich für das urjüdisch-urchristlichste Gebot Gottes, „Du sollst nicht töten“ einsetzt und wirbt. Diese Kirchenführungen solidarisieren sich mit dem Antifageist in seiner primitivsten Form. Sie können sich auch gleich dieser unseligen Truppe des Egomanentums und der Mainstream-Verblendung anschließen. Was ist mit den Priestern, Pfarrern, Parrerinnen und Bischöfen aus Berlin. Reicht es, ein paar Grußworte den Organisatoren zu schicken? Reicht es aus, sich hinter ein paar Grußworten zu verstecken? Nein! Für dieses Anliegen sollten Priester, Bischöfe, Pastoralreferenten und -referentinnen aus allen christlichen Gruppierungen aus dem Großraum Berlin und Umgebung anwesend sein. Feigheit hat noch nie etwas gebracht. Bekenntnis zu Christus und seinem Anliegen und seiner Lehre sind gefragt. 
 
 

Als ein solcher Marsch in Rom durchgeführt wurde,

war der Papst laut Herrn Hohmann dabei.

Diese Teilnahme ist vorbildlich.

Eine Nichtteilnahme von Bischöfen wäre feige und christlich charakterlos. 

 
 
 
Wie war das noch? Der Kapitän verlässt als letzter das sinkende Schiff. Wenn unsere Oberhirten bei diesem Marsch erst garnicht erscheinen, handeln sie noch verwerflicher als ein Kapitän, der vor seiner Mannschaft ins Rettungsboot flüchtet. Dieser Kapitän war noch in einer Ausnahmesituation, die die eigene Existenz bedrohte. Die Bischöfe würden bei Nichtteilnahme sogar noch ohne Not nicht handeln.  Dafür freuen wir uns aber über die vielen Teilnehmer – seien sie Christen oder nicht – dass sie Farbe bekennen. Sie können am Morgen danach aufrecht in den Spiegel schauen und sagen: „Wir haben bekannt, Wir waren dabei!“ Alle Achtung und großen Respekt vor allen Teilnehmern und Organisatoren schon jetzt und heute an dieser Stelle.
 
 

One Response to “KoG: „Marsch für das Leben“ ist im Berliner Dom seit Jahren unerwünscht”

  1. Bazillus Says:

    http://kath.net/news/42928
    19 September 2013, 14:57
    Papst Franziskus unterstützt Marsch für das Leben in Berlin
    t
    Papst dankt für „tatkräftigen Einsatz für den Schutz des Lebens in Deutschland“ und „verbindet sich“ mit den Teilnehmern des Marsches für das Leben. BVL-Vorsitzender Lohmann: „Das ist großartig!“

    Berlin (kath.net)
    Nach zahlreichen geistlichen und politischen Persönlichkeiten hat sich nun auch Papst Franziskus zum Marsch für das Leben am 21. September 2013 in Berlin zu Wort gemeldet. In einem Brief hatte sich der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, Martin Lohmann, zuvor bei Papst Franziskus für seine klaren Worte zum Schutz des menschlichen Lebens bedankt und seine Freude darüber zum Ausdruck gebracht, dass der Papst selbst sich im Mai 2013 zum Unterstützer des römischen Lebensmarsches gemacht hatte. Lohmann bat um ein Signal auch für den deutschen Marsch für das Leben.

    Nun erreichte den BVL-Vorsitzenden ein Brief aus dem Vatikan, in dem mitgeteilt wird, dass der Heilige Vater für den „tatkräftigen Einsatz für den Schutz des Lebens in Deutschland“ danke. Wörtlich heißt es in dem Brief an Martin Lohmann: „Gerne verbindet sich Seine Heiligkeit mit den Teilnehmern am Marsch für das Leben im Gebet und bittet Gott, alle Bemühungen zur Förderung des uneingeschränkten Schutzes des menschlichen Lebens in allen seinen Phasen mit seinem Segen zu begleiten.“

    „Das ist großartig“, meinte der BVL-Vorsitzende begeistert. „Dieses Signal aus dem Vatikan werten wir dankbar als einen Appell an alle Menschen guten Willens, am Familien- und Friedensmarsch für das Leben in Berlin teilzunehmen.“

    Daran sollten sich unsere Priester und Bischöfe mal ein Beispiel nehmen.


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