kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Papst sprach mit Wiener Verwandten des entführten Metropoliten 15. September 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 15:44

Christian Bahoo, Taufkind des entführten Metropoliten Mar Gregorios, schilderte Papst Franziskus, wie sehr Christen in Syrien durch Entführungen, Übergriffe islamistischer Milizionäre und Terrorattacken verunsichert sind.

 
 

Vatikanstadt-Wien (kath.net/KAP): Papst Franziskus hat am Mittwoch neuerlich seine Sorge um Syrien und seine Solidarität mit den beiden entführten und seit April spurlos verschollenen Metropoliten von Aleppo – Mar Gregorios Youhanna Ibrahim und Boulos Yazigi – zum Ausdruck gebracht. Bei einer Begegnung mit Christian Bahoo, einem jungen Wiener Verwandten und Taufkind von Mar Gregorios, nach der Generalaudienz lud der Papst zum Gebet für Syrien und die Metropoliten ein. Bahoo schilderte dem Papst, wie sehr die dortigen Christen durch Entführungen, Übergriffe islamistischer Milizionäre und Terrorattacken verunsichert sind. Das jüngste Beispiel sei die Besetzung von Maalula, einem syrischen christlichen Wallfahrtsort, durch islamistische Milizen. Die Christen würden ihre Heimat mit dem Gefühl verlassen, dass sie nie zurückkehren können und dass sie Geschichte, Traditionen, Heilige Stätten, Klöster und Kirchen zurücklassen müssen, sagte der junge syrische Christ.

 

Gegenüber „Pro Oriente“ berichtete er: „Ich habe darauf verwiesen, dass ein Exodus der Christen aus Syrien nicht nur eine Katastrophe für diese Christen wäre, sondern auch für die anderen Komponenten der syrischen Gesellschaft, also eine Katastrophe für die ganze Region“. Darüber hinaus sei die die Zukunft der Christen im ganzen Nahen Osten untrennbar mit der Zukunft der Christen in Syrien verbunden. Die Christen seien ein „wesentliches und unverzichtbares Element“ der pluralistischen Struktur der Gesellschaft in Syrien. Bei der kurzen Begegnung überreichte Christian Bahoo dem Papst Bilder von Mar Gregorios, in denen der Einsatz des syrisch-orthodoxen Metropoliten von Aleppo für die friedliche Koexistenz aller religiösen und ethnischen Gruppen, für Versöhnung, Dialog, Bewahrung der „einmaligen pluralistischen Struktur der syrischen Gesellschaft“ zum Ausdruck kommt. Zugleich übergab Bahoo auch einen Sonderdruck der am Montag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung von Kardinal Christoph Schönborn und sechs orientalischen Patriarchen über die Situation der Christen im Nahen Osten. Die Erklärung wurde in acht Sprachen verbreitet. {Quelle: www.kath.net}

 

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Was bestürzt uns am meisten in diesem kleinen Artikel einer Begegnung mit dem Papst?

 

Die Sätze: „…Die Christen würden ihre Heimat mit dem Gefühl verlassen, dass sie nie zurückkehren können und dass sie Geschichte, Traditionen, Heilige Stätten, Klöster und Kirchen zurücklassen müssen, sagte der junge syrische Christ. Gegenüber „Pro Oriente“ berichtete er: „Ich habe darauf verwiesen, dass ein Exodus der Christen aus Syrien nicht nur eine Katastrophe für diese Christen wäre, sondern auch für die anderen Komponenten der syrischen Gesellschaft, also eine Katastrophe für die ganze Region“.

 

Ja, liebe Leser, das ist Islam, wenn er sich –  wie der Koran befiehlt, verbrecherisch legitimiert,  radikalisiert. Verbreitung von Angst und Schrecken, damit die Christen und die Muslime der anderen Konfession weichen, aus Angst vor weiterer Verfolgung weichen getreu nach dem Terrorideologieaufruf des Koran „Schrecken-in-die-Herzen-Tragen“. Genau das sind die Mittel-zum-Zweck-Pläne der Welteroberung des Islam. Jetzt ist halt Syrien dran. Syrien war bislang ein Land, in dem Muslime und Christen friedlich nebeneinander leben konnten. Mit der Zerschlagung Syriens ist das nun endgültig vorbei. Die kulturellen Stätten der Christen in Syriens fallen auf kurz oder lang den Islamisten, egal welcher Couleur in die Hände und sie werden enden wie die Kirchen nach der völkerrechtswidrigen Landnahme der Türkei auf Nordzypern oder die Buddhastatuen in Afghanistan oder die 82 Kirchen, die in Ägypten den Flammen zum Opfer gefallen sind. Bestenfalls werden sie als islamisch kulturierte Übernahmeobjekte oder als Museum dienen können.

 

Selbst wenn dieser Stellvertreterweltbürgerkrieg vorbei ist, wird nichts mehr so sein, wie es war. Der „arabische Winter“ hat die christlichen Stätten zu Eis  der Monokulturexistenz der überlegenen Konfession des Islam erstarren lassen. Maluula war nur ein Mosaikstein wie es die Entführung der beiden syrisch-orthodoxen Metropoliten ebenso waren.  Er war nur ein Verbrechensstein des Islam, der sich in seiner Geschichte wie selbstverständlich wie eine Perle der Perlenkette des islamisch Bösen der anderen anschließt und durch diese Verbrechen den Islam, egal welche Konfession die Überhand gewinnen wird, an die Macht verhilft. Christen und Aleviten werden die nächsten Ausgrenzungsopfer der koranischen Lehre sein, wenn Assad fällt. Die Flüchtlingszahlen beweisen dies. Christen sehen keine Zukunft mehr in Syren. Sie sehen keine Zukunft mehr in Irak, in der Türkei, in Arabien, im Jemen, in Nordnigeria, in Nordsudan, in Libyen, in Pakistan, in Tschetschien, usw. Sie müssen ein Leben dort im Dhimmitum nach Regeln des Islam zubringen. Wer noch immer glaubt, dass soziale Not, Bildungslosigkeit, Armut oder andere gesellschaftlichen Probleme die Ursache des arabischen Winters war und den Islam weiterhin als reine Religion ohne politische Ambitionen sieht,  ist entweder zutiefst naiv oder  will berechnend-zynisch Europa dieser Gefahr  des Chaos aussetzen. Letzteres trifft unseres Erachtens jedoch zu.

 

Wir haben ja schon häufiger in unseren Kommentaren festgestellt, dass ein Weltbürgerkrieg in Syrien  stattfindet. Im Grunde ist dieser Weltbürgerkrieg nichts anderes, als der komprimierte Kampf der Kulturen von Huntington in einem Land. Hier wird ein Stellvertreterkrieg geführt, der mehrere Ebenen umfasst.

Arabien gegen Iran (Sunniten gegen Schiiten), USA gegen Russland (die alten kalten Krieger können es noch immer nicht lassen!)  und Kurden gegen Syrien und die Türkei, damit diese zusammen mit den Kurden des Irak auf Dauer einen Staat bilden können, so dass diese dann nicht mehr auf das Territorium der Türkei angewiesen sind. Und völlig autark handeln die Al Kaida-Kämpfer und deren Gefolgsverbrecher, die einfach nur  wie Vampire durchdrehen, wenn sie christliche Symbole sehen und Kinder abmetzeln vor den Augen der Öffentlichkeit, die angesichts dieser Verbrechen schweigt und diese Verbrechen mit einem Vierzeiler abtut, aber Assads Verbrechen genüsslich vorgeführt. Beides gehörte  gleichberechtigt in die Medien. In Syrien treffen sich somit  viele Weltspieler (heute global player), die ihre Kämpfe zum Leidwesen Assads in dessen Land austragen. Dies trägt dazu bei, dass genau diese Kriegsparteien sich als Flüchtlinge in europäischen Ländern niederlassen, in der Not zurecht.  Das Asylrecht ist ja für genau diese Menschen bestimmt, nämlich für Kriegsflüchtlinge. Diese werden aber ihre Feindeshaltungen und Kampfgründe hier nach Europa importieren und diese Probleme nach Europa mitnehmend transportieren.

 

Der arabische Winter hat ganz nach koranischer Manier islamische Monokultur geboren.

Für  Multikulti war in Syrien unter einem Diktator gerade noch Platz, wie in Ägypten unter den Regeln der Militärdiktatur jetzt wieder Platz ist. Wir müssen erkennen, dass sich am Islam nichts verändert hat. Islam schafft – sogar in sich selbst – Monokultur, weil alles andere, (selbst die andere Konfession innerhalb des Islams) ausgegrenzt wird, was auszugrenzen ist.

 

Europa und die USA, Russland und die gesamte übrige Welt müssen noch die Erkenntnis gewinnen, dass der Islam eine schädliche Ideologie ist, die Monokultur schafft und Vielfalt abschafft. Wer aber Vielfalt abschafft, kann  nicht erwarten, dass sich die Globalisierung entfalten kann oder eben nur islamisch gewaltsam. Da wo Vielfalt ohne Islam möglich ist, kann Vielfalt bleiben, wachsen und gedeihen, da wo Vielfalt mit Islam bewahrt werden soll, wird Vielfalt (oder primitiv ausgedrückt Multikulti) auf Dauer keine Chance haben. Nicht umsonst sind alle islamischen Staaten letztlich entweder Militärdiktaturen, Dikaturen oder gewählte Islamparteidiktaturen, weil 99 % der Bevölkerung Muslime sind. Die Türkei lässt grüßen. Dort sind die islamistischen Kräfte auf dem Vormarsch.

Monokultur ist dort seit langem wieder der Exportschlager der Türkei.

 

 

 

 

Syrischer Erzbischof sieht keine Zukunft für Christen im Land

 

 

Armenisch-katholischer Erzbischof von Aleppo, Marayati:

Weder von oppositionellen Gruppen noch von den Dschihadisten oder anderen gibt es Zeichen, „die Christen ermutigen würden“.

 

Rom-Damaskus (www.kath.net/ KAP): Der armenisch-katholische Erzbischof von Aleppo, Boutros Marayati, hat sich skeptisch über die Zukunft der Christen in Syrien geäußert. Auch nach einem Waffenstillstand würden viele Christen das Land verlassen, sagte er am Freitag dem vatikanischen Pressedienst Fides. Weder von den oppositionellen Gruppen noch von den Dschihadisten oder anderen gebe es Zeichen, „die Christen ermutigen würden“. Es gebe keine Hoffnung mehr, dass das Land zu einem friedlichen Zusammenleben der Religionen wie früher zurückkehren werde, so der Erzbischof. Den Angriff auf das christliche Dorf Maalula durch islamistische Extremisten in den vergangenen Tagen habe „symbolischen Wert“. Zugleich warnte er vor einem Militärschlag der Vereinigten Staaten. Er verwies auf die Gefahren, die mit einer Bombardierung von Chemiewaffenlagern verbunden sei.

 

 

Syrer flüchten über das Meer

 

Das UN-Flüchtlingshilfswerk verzeichnet unterdessen einen starken Anstieg syrischer Flüchtlinge in Süditalien. In den vergangenen 40 Tagen seien 3.300 Schutzsuchende mit Booten in Sizilien und an anderen italienischen Küsten gelandet, darunter 230 Kinder ohne ihre Eltern, teilte das UNHCR am Freitag in Genf mit. Allein vergangene Woche seien 670 Neuankömmlinge registriert worden. Seit Jahresbeginn flohen nach Schätzungen des Hilfswerks mehr als 4.600 Syrer auf dem Seeweg nach Italien, zwei Drittel von ihnen im August. Sie kämen hauptsächlich aus Damaskus; bei vielen handele es sich um in Syrien geborene Palästinenser. Die Mehrzahl der Boote sei von Ägypten gestartet, einige seien auch in der Türkei in See gestochen. Insgesamt landeten an süditalienischen Küsten im laufenden Jahr 21.870 Bootsflüchtlinge. Dies sei ein bedeutender Anstieg gegenüber 2012; damals waren laut UNHCR 7.981 Menschen über das Mittelmeer nach Italien geflohen. Die größte nationale Gruppe der diesjährigen Flüchtlinge bildeten den Angaben zufolge Eritreer mit 5.778 Personen; an zweiter Stelle folgen inzwischen die Syrer.

 

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