kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Tränengas gegen Demonstranten in Istanbul 13. September 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:48

Türkische Polizisten feuern in Hatay Tränengas in eine Gruppe von Demonstranten, die des getöteten Aktivisten Ahmet Atakan gedenken

Opernhaus in Istanbul wird improvisiertes Lazarett

 

Die Türkei kommt nicht zur Ruhe: Nach dem Tod eines jungen Aktivisten flammten im ganzen Land neue Proteste auf.

Und wieder geht die Polizei mit besonderer Brutalität gegen die Demonstranten vor.

www.welt.de

DIE WELT

 

 

 

 

Neue Proteste fordern Erdogan heraus

 

In der Türkei sind die Proteste neu aufgeflammt. In mehreren Städten wird demonstriert, es kommt zu Strassenschlachten. Der Weg in die Institutionen ist der Protestbewegung versperrt.

www.nzz.ch

 

 

 

 

 

Polizei verteidigt AKP-Büro mit Wasserwerfern

 

In Istanbul hat die Polizei Tränengas auf Protestierende gefeuert und Wasserwerfer eingesetzt, um ein Gebäude zu schützen.

Es ist die dritte Gewaltnacht in Folge.

 

 

 

Demonstranten haben in Istanbuls Stadtteil Kadiköy nach Zusammenstössen mit der Polizei Barrikaden angezündet.

 

In den vergangenen Wochen schien es so, als würde sich die türkische Protestbewegung gegen Regierungschef Erdogan verlaufen. Doch nun liefern sich Polizei und Regierungskritiker wieder heftige Straßenschlachten. In der türkischen Millionenmetropole Istanbul hat es den dritten Tag in Folge Massenproteste gegen die Gewalt der Sicherheitskräfte gegeben. Im Bezirk Kadiköy ging Bereitschaftspolizei in der Nacht zum Freitag mit Wasserwerfern und Tränengas gegen mehrere tausend Demonstranten vor, die sich vor einem Büro der Regierungspartei AKP des islamisch-konservativen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan versammelt hatten. Mehrere Menschen wurden laut Augenzeugen festgenommen.

 

 

Ein Demonstrant auf einem Müllkontainer in Istanbul (Foto: AFP/Getty Images)

Die Wut auf Regierung und Polizeiapparat ist groß

 

 

Zusammenstöße auch in Ankara

 

Am Tag zuvor war es in dem Bezirk bereits zu Ausschreitungen gekommen, bei denen einige Menschen verletzt wurden. Nach Berichten türkischer Medien kam es am Donnerstagabend auch in der Hauptstadt Ankara und in Antakya im Süden des Landes zu Zusammenstößen zwischen Protestierenden und Polizisten. Der Tod eines jungen Mannes am Montag im südtürkischen Antakya hatte die Wut der Bevölkerung auf Regierung und Sicherheitsapparat neu entfacht. Augenzeugen und Verwandte des 22-Jährigen hatten angegeben, er sei von einer Tränengaspatrone am Kopf getroffen worden. Das Innenministerium in Ankara sieht dagegen keine Schuld bei den Sicherheitskräften und teilte mit, der Mann sei vom Dach eines Gebäudes gestürzt, von dem er zuvor Steine auf Polizisten geworfen habe. Die Protestwelle in der Türkei hatte sich Ende Mai an der gewaltsamen Räumung eines Lagers entzündet, mit dem die Bebauung des Gezi-Parks am Rande des zentralen Taksim-Platzes in Istanbul verhindert werden sollte. Kurz darauf erfassten die Demonstrationen weite Teile des Landes. Sie richteten sich nun vor allem gegen das gewaltsame Vorgehen der Polizei und einen als immer autoritärer empfundenen Regierungskurs Erdogans. Fünf Menschen wurden dabei im Juni getötet. {Quelle: www.dw.de}

 

 

 

 

 

 

 

 

Meisner warnt vor türkischer Parallelgesellschaft in Köln

 

 

Der Kölner Kardinal Meisner warnt vor einer Parallelgesellschaft rund um die neue türkische Moschee in Köln.

Die Äußerung ist typisch für den konservativen Kleriker, und ein bisschen klingt es auch nach Vermächtnis.

Der streitbare Erzbischof will in wenigen Monaten aufhören.

 

Düsseldorf: Wenn der Kölner Kardinal Joachim Meisner in der kommenden Woche nach Rom reist, ist das kein Routinebesuch im Vatikan. Im Gepäck hat Kardinal Meisner sein Rücktrittsgesuch – am 25. Dezember feiert der streitbare Kirchenführer seinen 80. Geburtstag. Spätestens zum 25. Amtsjubiläum im Februar will der Kölner Erzbischof sein Amt aufgeben. Für den (Un-)Ruhestand hat Kardinal Meisner konkrete Pläne: In seiner Wahlheimat Köln will er sich als Beichtvater und Seelsorger mehr Zeit für die Gläubigen nehmen. Zeit, die als Erzbischof der größten und finanzstärksten deutschen Diözese bisher oft fehlte. Meisner freut sich auf ruhigere Zeiten. In einem Journalisten-Gespräch beichtete der Kardinal aber eine seiner größten Schwächen: „Ich habe in meinem Leben noch nie meine Geduld verloren, weil ich sie nie gehabt habe.“ Opfer seien oft seine Mitarbeiter gewesen, bedauerte der Kölner Kirchenführer.Verständnis für die Moschee, aber darüber hinaus?Der agile Bischof ist ein erzkonservativer Kirchenmann. Für den Bau der Großmoschee in Köln-Ehrenfeld hat Kardinal Meisner zwar Verständnis gezeigt. Schließlich sei dies das Recht der Muslime. Der Erzbischof warnt aber vor der Entwicklung einer türkischen Parallelgesellschaft im Umfeld der Moschee.

 

 In dem Komplex entstünden auch Einrichtungen wie eine Bank und Kaufhäuser. „Da müssen wir aufpassen.“ Kardinal Meisner, seit 1968 enger Weggefährte des emeritierten Papstes Benedikt XVI., beklagt, dass Christen in muslimischen Ländern weniger Rechte genießen als Muslime in Deutschland. Dass den Kardinal der „Fall“ des Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst schmerzt, ist offensichtlich. Im Kreis der Bischöfe hatte Kardinal Meisner dafür geworben, den wegen eines autoritären Führungsstils und Verschwendungssucht angegriffenen Limburger in brüderlicher Solidarität zu unterstützen. Der Kölner gilt als Ziehvater des umstrittenen Bischofs.Ein Meisner-Lob für den evangelischen PräsesFür die Beziehung zwischen der katholischen und der evangelischen Kirche wünscht sich Kardinal Meisner mehr Selbstverständlichkeit. Im Oktober will er sich mit dem neuen evangelischen Präses Manfred Rekowski zum traditionellen Dialog treffen. Der sei „ein sympathischer Ostpreuße“, sagt der gebürtige Schlesier Meisner und setzt auf einen Ausbau der Ökumene. {Quelle: www.derwesten.de}

 

 

4 Responses to “Tränengas gegen Demonstranten in Istanbul”

  1. e Says:

    Andreas Sagt:
    12. September 2013 at 11:19
    schon lustig – bei solchen artikeln schweigt sich gewisse blogger hier immer stets- wehe iran/ishbollah o. syrien stehen mit ihrem israel-bashing in der kritik, da dreht man sich schnell weg?! elende heuchlerei der schiieten-fan-abteilung hier…

    Antwort
    Andreas Sagt:
    12. September 2013 at 11:19
    “arier” bleiben unter sich??

    Antwort
    Emanuel Sagt:
    12. September 2013 at 14:41
    Neee, du verstehst mich nur nicht, das ist das Problem ….. Aber der nächste “Angriff” auf Israel wird womöglich wieder son gefakter “Gas-Angriff” vom bösen Asssad oder seinem Bruder sein ……

    Nur die Geheimdienste kennen die Wahrheit und wissen das ihre Freunde von Al-Nusra dahinterstecken … das werden sie uns aber vorenthalten … Dann kommt die Antwort deiner Freunde aus Israel, die von der Mehrheit der Juden nicht gewünscht wird – da die jüdischen Menschen intelligent genug sind, das böse Spiel der Mächtigen zu durchschauen (Die Juden haben uns ja in dieser Huinsicht – Intelligenz – viel vorauss….)

    Mal schauen, was passiert .. morgen oder übermorgen … ????

    • eSagt:
      13. September 2013 at 23:41
      Andreas Sagt:
      schon lustig – bei solchen artikeln schweigt sich gewisse blogger hier immer stets

      e
      ich denke dass gewisse Blogger einfach nicht den Mut haben zu einigen Artikeln zu kommentieren–
      es ist ist nicht jederManns -Frau Sache offen kunzutun seine Meinung über gefährliche Themen!das ist auch gut so—-denke ich herzlichst I.s

      • In der Türkei sind die Proteste neu aufgeflammt. In mehreren Städten wird demonstriert, es kommt zu Strassenschlachten. Der Weg in die Institutionen ist der Protestbewegung versperrt.

        was Du säst wirst Du nun ernten—und das schon soo lange,….
        .
        Erdogan demokratisch überwinden…
        Erdogan demokratisch überwinden…

        Man kann in einem Land wie der Türkei nicht „über Nacht“ die seinerzeit von Kemal Atatürk
        institutionalisierte Säkularisierung abschaffen – das weiß auch Erdogan, er ist ja nicht dumm.
        Man kann sie aber sukzessive so „aufweichen“, dass am Ende eine Art „Iran light“
        dabei rauskommt und die „Dummbeutel“ fernab der grossen Städte nicken es ab,
        weil ihnen die sündigen Größstädter immer schon ein Dorn im Auge waren…
        So ungefähr geht der trickreiche Erdogan vor und solange er wirtschaftliche Erfolge
        vorweisen kann, wird er Mehrheiten bekommen bei Wahlen-
        besonders bei der ländlichen Bevölkerung….

        Die Einschläge kommen näher.

        Rund um das Mittelmeer erschüttern „Einschläge“ die Staaten. Es rumorte für unsere etablierten Abnickkasper noch auf der „richtigen“ Meerseite. Man konnte Betroffenheit, Ablehnung oder Hilfe heucheln, je nach Bedarf bzw. erhaltener Anweisung.

        Wenn es in der Türkei länger gärt, leckt das Feuer schnell über den Bosporus, dieser hat dann als Brandschneise versagt. In Griechenland ist das Pulverfaß schon im Hause aufgestellt und der Deckel aufgehebelt, da hüpft der Funken gerne rein.

        Man kann nicht behaupten, daß der Balkan oder Südosten Europas reiche und stabile Staaten sind. Spätestens ab dann röhrt der Hirsch an den Grenzen Mitteleuropas.

        Nerogleich dürften die Volks“vertreter“ in den verschiedenen Ländern in die Klampfe hauen, das Feuermeer kommen sehend. Ustinov hat hier eine geniale Interpretation abgeliefert. Man ist versucht, die gleiche moralische Verfaßung an die (Hosen)Anzug anzulegen, welche euroweit das Theater „Legislative für Retardierte“ aufführen

  2. HX7 Says:

    Mögen diese Menschen weiterhin viel Mut haben friedlich aber dennoch mit Nachdruck zu demonstrieren. Zwischen Erdogan und Hitler gibt es so keinen Unterschied – außer, dass sich bei ihm die Ablehnung und der Hass über die Juden hinaus richtet legitimiert durch den Islam. Manchmal ist die Wahrheit einfach grausam!


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