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Philippinen: Muslimische Rebellen greifen von Christen bewohnte Stadt an 12. September 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 16:06

Kampf zwischen Soldaten und muslimischen Rebellen

 

 

Eine Pattsituation zwischen Regierungstruppen und Rebellen der Nationalen Befreiungsfront der Moros hat auf der südlichen Insel Mindanao für mindestens acht Tote, 200 gefangene Zivilisten und tausende Vertriebene gesorgt.

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Tote bei Kämpfen zwischen Armee und muslimischen Rebellen auf den Philippinen

 

 

Im Süden der Philippinen sind bei Zusammenstößen zwischen Soldaten und muslimischen Rebellen bislang mindestens sieben Menschen getötet worden. Das teilte ein Sprecher der philippinischen Marine mit.

 

Rebellen der Nationalen Moro Befreiungsfront (MNLF) drangen demnach in mehrere Stadtteile Zamboangas vor und nahmen dabei 30 Geiseln. Sie wollten offenbar zum Rathaus und dort die Flagge eines unabhängigen Mindanaos hissen. Die philippinischen Sicherheitskräfte verhinderten das und liefern sich seitdem heftige Kämpfe mit den Rebellen. Mehr als 1400 Menschen sind vor den Auseinandersetzungen geflohen. Die muslimische MNLF fordert die Unabhängigkeit für das überwiegend von Katholiken bewohnte Mindanao. Die philippinische Marine verhinderte das Eindringen weiterer Rebellen von den Nachbarinseln Jolo und Basilan. Bei dem Konflikt sind in 40 Jahren 120.000 Menschen getötet worden.

{Quelle: de.euronews.com – Mehr dazu: , , }

 

 

 

 

 

 

Muslimische Rebellen greifen von Christen bewohnte Stadt an

 

 

In der philippinischen Hafenstadt Zamboanga liefern sich Rebellen und Sicherheitskräfte Gefechte. Die Millionenstadt gleicht teilweise einem Kriegsgebiet. In der Nähe eröffneten die Rebellen nun eine zweite Front.

 

Muslimische Rebellen im Süden der Philippinen haben überwiegend von Christen bewohnte Vororte der Stadt Lamitan angegriffen. Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt, Roderick Furigay, sagte, fünf Menschen würden vermisst, mindestens zwei Menschen seien bei den Kämpfen verletzt worden. Der Angriff wurde laut einem anderen Behördensprecher abgewehrt. Die Rebellen eröffneten damit in der Nähe der Hafenstadt Zamboanga eine zweite Front: Dort stehen sich seit drei Tagen Rebellen und Sicherheitskräfte gegenüber. Die Kämpfer der sogenannten Moro National Liberation Front haben seit Montag mehr als hundert Geiseln genommen.

 

 

Tausende auf der Flucht: Dorfbewohner versuchen, mit Booten dem Konflikt zu entkommen.

 

 

 

Rebellen verlangen Vermittlung der UNO

Zamboanga gleicht teilweise einem Kriegsgebiet, die Millionenstadt ist praktisch zum Stillstand gekommen. Viele Flug- und Fährverbindungen wurden ausgesetzt. Rund 15’000 Menschen sind aus umliegenden Dörfern vor den Unruhen geflohen und haben Zuflucht in Sporthallen und Schulen gesucht. Die Krise begann am Montag, als Regierungstruppen Rebellen daran hinderten, ihre Fahne auf dem Rathaus anzubringen. Mindestens neun Menschen wurden seitdem getötet, teilten Behördensprecher mit. Die Rebellen verlangen eine Vermittlung der Vereinten Nationen in dem inzwischen seit vielen Jahren andauernden Konflikt. Verhandlungen mit der Regierung lehnen sie ab.

{Quelle: bazonline.ch}

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Soldaten in Alarmbereitschaft: Straßenszene aus der südphilippinischen Stadt Zamboanga (Bild: picture alliance / dpa / Pia - Western Mindanao / Handout)

 

Soldaten in Alarmbereitschaft: Straßenszene aus der südphilippinischen Stadt Zamboanga

 

 

 

Philippinische Rebellen nehmen Geiseln

 

Machtkampf um Friedensverhandlungen

 

Im Süden der Philippinen setzt sich der bewaffnete Konflikt in der Stadt Zamboanga zwischen Militär und Rebellen fort. Die muslimischen Rebellen der Moro Befreiungsfront (MNLF) haben erneut mehrere Dutzend Geiseln genommen.

 

Hinter den Auseinandersetzungen steht auch ein Machtkampf zwischen zwei Separatistengruppen. Die Rebellen der MNLF Bewegung sind gegen Friedensverhandlungen mit der Regierung, wie sie die stärkste Separatistengruppe der Philippinen, die Moro Islamische Befreiungsfront (MILF), derzeit führt. Die MILF hatte sich im Dezember mit Manila auf ein Abkommen verständigt, das die Schaffung halbautonomer muslimischer Regionen ab 2016 vorsieht. MNLF-Gründer Nur Misuari erklärte dagegen gestern die südlichen Regionen des Landes, in denen größtenteils Muslime leben, für unabhängig und rief seine Anhänger auf, öffentliche Gebäude anzugreifen. In Zamboanga, einer Kommune mit 800.000 Einwohnern auf der Insel Mindanao, trafen mehr als 200 MNLF-Kämpfer ein. Mindestens sechs Menschen wurden bei Kämpfen getötet. Die Rebellen nahmen auch Geiseln. Zamboangas Bürgermeisterin sprach von 170 Bewohnern aus sechs benachbarten Dörfern, die nun in der Gewalt der MNLF seien. Gestern hatten westliche Medien von 20 Geiseln berichtet.

 

 

Dorfbewohner, die vermutlich von den Rebellen als Geiseln genommen wurden, schwenken weiße Tücher und rufen, die Truppen sollten ihre Operation beenden.

 

 

Die Sicherheitskräfte hätten einen Ring um die Stadt gebildet, teilte ein Sprecher der lokalen Behörden mit. Man setze nun auf Verhandlungen mit der MNLF. Noch vor einigen Jahren waren die Rollen genau andersherum verteilt. 1996 hatte die MNLF selbst ein Friedensabkommen mit der philippinischen Regierung unterzeichnet und sich verpflichtet, ihre Unabhängigkeitsbestrebungen aufzugeben und eine einfache Autonomie der Region anzupeilen. Damals war es die MILF, die den Friedensprozess torpedierte. Sie ist inzwischen zur stärksten Rebellenorganisation der Philippinen avanciert, der Friedensprozess stockte lange. Seit einigen Monaten verhandelt Manila nun mit der MILF. Die MNLF fühlt sich bei den Verhandlungen nicht genügend berücksichtigt. {Quelle: www.dradio.de}

 

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