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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Iran warnt EU: Syrien ist ein Minenfeld 9. September 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 22:27

Der Iran hat die Europäische Union vor einer Unterstützung eines US-Militäreinsatzes gegen das syrische Regime gewarnt. Dort warte ein Minenfeld, so der iranische Parlamentspräsident.

 

Der iranische Parlamentspräsident Ali Larijani bezog sich auf die gemeinsame Erklärung der EU-Außenminister in Vilnius zur Lösung des Syrien-Konflikts. „Die Amerikaner sind sich nicht bewusst, dass der Anfang dieser Krise vielleicht einfach erscheint, das Ende aber sehr höllisch werden könnte“, sagte Larijani nach Angaben der Agentur ISNA. Der Iran steht im Syrien-Konflikt auf der Seite von Präsident Bashar al-Assad. Die USA planen Militärschläge als Vergeltung für den mutmaßlichen Einsatz von Giftgas durch das syrische Regime. „Ein Krieg in Syrien würde in der Region zu einem Flächenbrand führen, und die EU wird dieses Feuer definitiv nicht löschen können“, sagte Larijani. Die US-Regierung sieht sich in ihren Plänen für einen Militärschlag gegen Syrien zunehmend vom Ausland bestärkt. Außenminister John Kerry sagte in Paris, er fühle sich von der Forderung seiner EU-Kollegen nach einer „starken Antwort“ auf den Chemiewaffeneinsatz in Syrien „ermutigt“. US-Präsident Barack Obama verstärkt in den kommenden Tagen seine Bemühungen um Zustimmung im Kongress. Allerdings gibt es auch Berichte über deutsche Geheimdienstinformationen, wonach Machthaber Bashar al-Assad den Giftgas-Einsatz nicht persönlich angeordnet habe.

 

 

 

Kerry sagte nach einem Treffen mit seinem französischen Kollegen Laurent Fabius in Paris, er fühle sich „ermutigt“ durch die „sehr starke Erklärung“, welche die EU-Außenminister bei ihrem Treffen in Vilnius verabschiedet haben. Die EU-Chefdiplomaten hatten sich nicht für einen Militärschlag ausgesprochen, aber eine „klare und starke Antwort“ auf den Einsatz von Chemiewaffen gefordert. Informationen aus verschiedenen Quellen deuteten darauf hin, dass Machthaber Al-Assad dafür verantwortlich sei, hieß es in der Erklärung des Außenministertreffens, an dem am Samstag auch Kerry teilgenommen hatte. In Paris besprach sich der US-Außenminister mit seinem französischen Kollegen. Fabius sagte, die USA und Frankreich seien keineswegs isoliert mit ihrer Forderung. „Im Gegenteil.“ Kerry zufolge liegt die Zahl der Unterstützer im „zweistelligen Bereich“. Es gebe mehr Interessenten für eine Beteiligung, als nach dem jetzigen Stand der Planung gebraucht würden. Frankreichs Präsident François Hollande dankte Deutschland dafür, dass es eine Erklärung des G-20-Gipfels zu Syrien doch noch unterzeichnet. Die deutsche Bundesregierung hatte zunächst die gemeinsame EU-Position abwarten wollen und sich am Samstag nachträglich den anderen elf G-20-Staaten angeschlossen. Vizekanzler Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) hat klar gemacht, dass Österreich weiter gegen eine Militäraktion gegen Syrien ohne UNO-Mandat ist.

 

 

 

 

Nach einem Treffen der EU-Außenminister mit US-Außenminister John Kerry in Vilnius sagte Spindelegger am Samstag: „Jetzt warten wir einmal den Bericht der UNO-Inspektoren ab, das ist das wichtigste. Der muss auf den Tisch des UNO-Sicherheitsrates.“ Spindelegger zeigte sich aber „erstaunt“ über das Angebot von Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) an die USA zur Entsendung von österreichischen Chemiewaffenexperten nach Syrien. „Das ist keine abgesprochene Linie in der Bundesregierung. Ich halte das auch zu diesem Zeitpunkt für verfrüht. Letztlich herrscht dort Krieg“, sagte Spindelegger. „Normalerweise wird auch an die UNO ein Angebot gemacht und nicht an einen anderen Staat.“ Auch Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach sich vor den Beratungen im US-Kongress über einen Militärschlag gegen Syrien nachdrücklich für eine politische Lösung aus. Der Golfkooperationsrat (GCC) drängte die internationale Staatengemeinschaft zu einer sofortigen Militärintervention in Syrien. Bei ihren Bemühungen um eine Mehrheit im Kongress für einen Militärschlag hat die US-Regierung laut dem Fernsehsender CNN Mitgliedern des Geheimdienstausschusses des Senats Videos von Giftgasopfern gezeigt. CNN strahlte die Bilder am Samstag aus.

 

Es sei nicht eindeutig zu klären, ob sie authentisch sein, stellte der Sender klar. Die US-Regierung habe jedoch versichert, dass es sich um Opfer des Angriffs vom 21. September nahe Damaskus handelte. In den 13 Videos sind Kinderleichen, Helfer bei Wiederbelebungsversuchen und andere drastische Szenen zu sehen. Obama bat in seiner wöchentlichen Radioansprache den Kongress um Zustimmung. Am Wochenende wollte er nach Angaben eines Vertreters des Weißen Hauses Abgeordnete anrufen. Montagnachmittag werde er Fernsehinterviews aufzeichnen, die am selben Abend von den großen Sendern ausgestrahlt werden sollen. Am Dienstag will Obama eine Ansprache an das Volk richten. Laut Kerry hat der US-Präsident noch nicht entschieden, ob er wie Frankreich vor einem Militärschlag das Ergebnis der UN-Inspektoren zum Chemiewaffeneinsatz in Syrien abwarten will. Nach einem Bericht der „Bild am Sonntag“ deuten Geheimdiensterkenntnisse darauf hin, dass Assad den Chemiewaffeneinsatz nicht persönlich angeordnet hat. Syrische Kommandanten hätten seit rund vier Monaten einen Giftgaseinsatz gefordert, aber Assad habe stets abgelehnt, berichtete die „BamS“ unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise.  {Quelle: www.kleinezeitung.at}

 

 

 

 

Generalsekretär der Arabischen Liga: Nach US-Eingreifen in Syrien wird Nahost explodieren

 

 

Generalsekretär der Arabischen Liga:

Nach US-Eingreifen in Syrien wird Nahost explodieren

 
 
 

Ein ausländisches militärisches Eingreifen in Syrien wird die gesamte Region zur Explosion bringen, betont Nabil al-Arabi, Generalsekretär der Arabischen Liga (AL), in einem Interview für die ägyptische Zeitung „Al-Ahram“.

 

Wie er hervorhob, wäre es falsch, die Resultate der jüngsten AL-Tagung auf der Außenministerebene als Bekundung einer Unterstützung für solches Eingreifen auszulegen. „Die jüngsten Erklärungen der Arabischen Liga, in der wir vom Uno-Sicherheitsrat gefordert haben, sich einzumischen und adäquate Maßnahmen in Bezug auf Syrien einzuleiten, dürfen nicht als unsere Zustimmung für einen Schlag gegen Syrien zu verstehen“, sagte er. Der Appell an die Uno sei „keine Demonstration der Machtlosigkeit der Araber“, führte Arabi weiter aus. „Wir leben in einem internationalen System und machen derzeit eine überaus komplizierte Periode durch, die immer komplizierter wird, weil es nicht gelingt, das Syrien-Problem zu regeln, während das Blutvergießen unterdessen andauert, was alle sehen“. Er persönlich sei kategorisch gegen eine militärische Einmischung in die Angelegenheiten Syriens ohne entsprechende Resolution des Uno-Sicherheitsrates, betonte  Nabil al-Arabi. Die Außenminister der AL-Mitgliedsstaaten hatten bei ihrem Treffen am 2. September in Kairo die Uno aufgefordert, Maßnahmen gegen die syrische Regierung einzuleiten, die nach Ansicht der arabischen Länder C-Waffen gegen Zivilisten eingesetzt hatte. Viele legten diese Erklärung als eine Unterstützung der Arabischen Liga für die US-Pläne, sich mit militärischen Mitteln in den Syrien-Konflikt einzumischen. {Quelle: de.ria.ru}

 

 

 

 

 

Türkei schickt Kampfflugzeuge an Grenze zu Syrien

 

 

Sechs türkische Kampfflugzeuge F-16 sind auf  Alarmbefehl zu einem Aufklärungsflug in Richtung der syrischen Grenze gestartet. Wie die Zeitung „Sabah“ am Sonntag schreibt, sind die Piloten dazu berechtigt, im Bedarfsfall das Wirkungsfeuer zu eröffnen.

 

Die in der Provinz Diyarbakir im Südosten der Türkei stationierten Flugzeuge haben komplette Munitionsausstattungen an Bord. Angesichts der zu erwartenden Invasion in Syrien hat die Türkei verstärkte Sicherheitsmaßnahmen an ihrer Grenze zu diesem Land getroffen. Im Südosten der Türkei sind derzeit 15 000 Soldaten sowie rund 450 Panzer und mehr als 150  großkalibrige Maschinengewehre stationiert. Die zuständigen Behörden des Landes, darunter das Hauptamt für Sicherheit der Türkei, die Zivilschutz-Behörde (AFAD) und die türkische Rothalbmond-Gesellschaft, sind von der Regierung angewiesen worden, ihre Kampfbereitschaft zu erhöhen. Die Lage in Syrien hatte sich am 21. August zugespitzt, als Medien über einen massiven Einsatz chemischer Waffen durch die Regierungskräfte bei Damaskus berichtet hatten. Nach Angaben der USA n hat die Zahl der Toten bei 1400 gelegen. Die syrischen Behörden haben die diesbezügliche Anschuldigung zurückgewiesen. {Quelle: de.ria.ru}

 

 

 

 

5 Responses to “Iran warnt EU: Syrien ist ein Minenfeld”

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt.

  2. Andreas Says:

    Adolf Hitler 1938 zur deutschen Presse:

    “Wir haben uns dabei einige Aufgaben gestellt in diesem Jahr, die wir
    durch unsere Propaganda — und hier darf ich die gegenwärtige Presse
    mit an die Spitze der Instrumente stellen — erreichen wollen. Erstens
    die langsame Vorbereitung des deutschen Volkes selbst.
    Die Umstände haben mich gezwungen, jahrzehntelang fast nur vom
    Frieden zu reden. Nur unter der fortgesetzten Betonung des deutschen
    Friedenswillens und der Friedensabsichten war es mir möglich, dem
    deutschen Volk Stück für Stück die Freiheit zu erringen und ihm die
    Rüstung zu geben, die immer wieder für den nächsten Schritt als
    Voraussetzung notwendig war.
    Es ist selbstverständlich, dass eine solche jahrzehntelang betriebene
    Friedenspropaganda auch ihre bedenklichen Seiten hat; denn es kann
    nur zu leicht dahin führen, dass sich in den Gehirnen vieler Menschen
    die Auffassung festsetzt, dass das heutige Regime an sich identisch
    sei mit dem Entschluss und dem Willen, den Frieden unter allen
    Umständen zu bewahren. Das würde aber nicht nur zu einer falschen
    Beurteilung der Zielsetzung dieses Systems führen, sondern es würde
    vor allem auch dahin führen, dass die deutsche Nation, statt den
    Ereignissen gegenüber gewappnet zu sein, mit einem Geist erfüllt
    wird, der auf die Dauer als Defaitismus gerade die Erfolge des
    heutigen Regimes nehmen würde und nehmen müsste.
    Der Zwang war die Ursache, warum ich jahrelang nur vom Frieden
    redete. Es war nunmehr notwendig, das deutsche Volk psychologisch
    allmählich umzustellen und ihm langsam klarzumachen, dass es Dinge
    gibt, die, wenn sie nicht mit friedlichen Mitteln durchgesetzt werden
    können, mit Mitteln der Gewalt durchgesetzt werden müssen. Dazu war
    es aber notwendig, nicht etwa nun die Gewalt als solche zu
    propagieren, sondern es war notwendig, dem deutschen Volk bestimmte
    außenpolitische Vorgänge so zu beleuchten, dass die innere Stimme des
    Volkes selbst langsam nach der Gewalt zu schreien begann. Das heißt
    also, bestimmte Vorgänge so zu beleuchten, dass im Gehirn der breiten
    Masse des Volkes ganz automatisch allmählich die Überzeugung
    ausgelöst wurde; wenn man das eben nicht im Guten abstellen kann,
    dann muss es mit Gewalt abgestellt werden; so kann es aber auf keinen
    Fall weitergehen.
    Diese Arbeit hat Monate erfordert, sie wurde planmäßig begonnen,
    planmäßig weitergeführt, verstärkt. Viele haben sie nicht begriffen,
    meine Herren: viele waren der Meinung, das sei doch alles etwas
    übertrieben. Das sind jene überzüchteten Intellektuellen, die keine
    Ahnung haben, wie man ein Volk letzten Endes zu der Bereitschaft
    bringt, geradezustehen, auch wenn es zu blitzen und zu donnern
    beginnt…

  3. Bernhardine Says:

    Syrien: Militärschlag soll schwächelnden Rebellen helfen – Saudi-Arabien schickt Kriminelle
    http://www.pi-news.net/2013/09/syrien-militarschlag-soll-schwachelnden-rebellen-helfen-saudi-arabien-schickt-kriminelle/


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