kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Weltweite Abtreibungsberichte: Abtreibungsärztin wird aus der Ärzteliste gestrichen 7. September 2013

Filed under: Stopp Abtreibung — Knecht Christi @ 19:49

Papst Franziskus ruft Frau an, die nicht abtreiben ließ – „Ich werde Dein Kind taufen“

 

Verbot für Lebensschützer vor Mailänder Abtreibungsklinik zu beten

„zu ihrem Schutz“

 

Linz (03.09.2013, JfdL-jh): In einer Wiener Ordinationspraxis für Allgemeinmedizin wurden über Jahre hinweg immer wieder Frauen bei Abtreibungen schwer verletzt. Die Österreichische Ärztekammer erteilte der Ärztin ein unbefristetes Berufsverbot. Eine Anzeige eines Wiener Spitals als auch die vorgefundenen Rahmenbedingungen der dubiosen Praxis haben zu diesem Entschluss geführt. Praktiken der Abtreibungsärztin seit den 1970er Jahre bekannt! Die Praktiken der Ärztin im Wiener Gemeindebezirk Neubau waren schon lange bekannt. Die Ärztin hatte eigens zum Abtreiben rumänisches Personal eingestellt. Seit 1970 gab es immer wieder Schließungen als auch Medienberichte über Gerichtsprozesse der Ärztin. Laut Ärztekammer ist die Magistratsabteiling 40 (Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht) für diese Sachverhalte zuständig. Renate Christ, Leiterin der MA40 kommentiert: „Wir können die Praxis nicht für immer, sondern nur anlassbezogen schließen, allerdings wäre das ein Fall, wo die Ärztekammer nachdenken könnte, ob nicht eine dauernde Berufsausübung verboten werden sollte.“

 

 

Wegen Komplikationen für das Leben gezeichnet

 

Der Ärztekammersprecher Martin Stickler berichtet, dass Vertrauenswürdigkeit und Patientensicherheit nicht mehr gegeben waren. Jedoch werden genauere Informationen über die Hygienebedingungen der Praxis sowie fachspezifische Qualitätsstandards von der Ärztekammer nicht veröffentlicht. Bekannt geworden ist, dass in vier Jahren 16 Frauen wegen gefährlichen Komplikationen ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Eine dieser schweren Komplikationen war der Auslöser für das Berufsverbot. In diesem Fall wurde die Gebärmutter der Schwangeren durchstoßen, die Folge waren starke Blutungen. Noch in derselben Nacht wurde diese Patientin notoperiert, es mussten innere Organe entnommen werden. Die Frau ist dadurch für ihr Leben gezeichnet.

Quelle: http://www.youthforlife.net/detail.php?id=830

 

 

 

 

 

Österreich: Diskussion um das Geschäft mit der In-vitro-Fertilisation

 

Wien (21.08.2013, radio stephansdom): Die In-vitro-Fertilisation, also die Methode der künstlichen Befruchtung einer Eizelle, ist seit einigen Tagen wieder Thema. Denn deutsche Ärzte sollen Frauen an ausländische Kliniken vermittelt haben, damit sich diese Ländern mit anderen gesetzlichen Bestimmungen – wie Österreich – einer künstlichen Befruchtung unterziehen lassen können. Warum dies in Deutschland und Österreich nun diskutiert wird, berichtet Franziska Lehner von Radio Stephansdom. Das Wunschkind: Wenn Paare Kinderlos bleiben besteht die Möglichkeit einer In-vitro-Fertilisation. Dieses Fremdwort beschreibt die künstliche Befruchtung einer Eizelle im Reagenzglas. Die Methode der In-vitro-Fertilisation ist aber medizinisch und ethisch nicht unbedenklich. Aus diesem Grund gibt es in Österreich und anderen EU-Staaten gesetzliche Regelungen. Nun haben Mediziner in Deutschland Frauen und Paare an ausländische Kliniken vermittelt, damit sie sich dort einer künstlichen Befruchtung oder Eizellenspende unterziehen lassen können. Da das deutsche Embryonengesetz eines der strengsten ist in ganz Europa. Matthias Beck, Professor für Theologische Ethik an der Universität Wien und Mitglied der österreichischen Bioethikkommission, erklärt die deutsche Rechtslage rund um das Embryonengesetz:

 

„Nur um ihrer Selbstwillen dürfen sie geachtet werden. Sie dürfen nur dann hergestellt werden, wenn sie auch implantiert werden und dürfen nicht auf Vorrat im Kühlschrank aufbewahrt werden. In Österreich ist die Gesetzeslage sehr viel liberaler. Da darf man mehrere Embryonen herstellen, z.B. zehn und pflanzt nur zwei ein. Wenn es beim ersten Versuch nicht funktioniert, dann kann man beim nächsten Versuch zwei weitere verwenden. In manchen Ländern gibt es gar keine Regelungen. Deswegen gehen wahrscheinlich manche deutsche Paare ins Ausland, weil sie denken, da geht es einfacher“. Die Bioethikdiskussion rund um die künstliche Befruchtung menschlicher Eizellen wird bereits seit rund 35 Jahren geführt. Das Grundproblem der In-vitro-Fertilisation sei dabei die Verfügbarkeit menschlichen Lebens außerhalb des Mutterleibes, so Matthias Beck. „Die Grundfrage muss immer wieder angesprochen werden: es steht in diesem Fall das menschliche Leben außerhalb des Mutterleibs. Damit stellt es allen Forschung- und Handelsinteressen zur Verfügung. Dies Verfügbarkeit des Menschen hat eine neue Dimension in der ethischen Debatte geöffnet.“

 

Matthias Beck hat die Grundfragestellung der Bioethikdisskussion zusammengefasst. Die Problematik komme deshalb nicht zur Ruhe, da immer neue Fragestellungen hinzukommen, wie etwa Stammzellenforschung, künstliche Befruchtung gleichgeschlechtlicher Paare oder die Schaffung sogenannter „Rettungsgeschwister“. Aber was sagt die katholische Kirche zur In-vitro-Fertilisation? „Die Kirche hat sich da festgelegt und zwar sehr früh schon. Sie lehnt die In-vitro-Fertilisation kategorisch ab. Die Kirche sagt, der Geschlechtsakt zwischen Mann und Frau und deren Vereinigung soll die einzige ,Methode´ der Weitergabe menschlichen Lebens sein. Es darf nicht ein Labor sein, wo sie von der Geschicklichkeit eines Arztes oder der Labormitarbeiter abhängt. Die Kirche hat sich ganz klar dazu geäußert“. So Matthias Beck, Professor für Theologische Ethik an der Universität Wien und Mitglied der österreichischen Bioethikkommission. Er selbst ist Humanmediziner und Theologe und wird zum Thema künstliche Befruchtung auch immer wieder persönlich angefragt. Wenn ihn Menschen um Rat fragen erkläre er die Sachlage Dreidimensional: „Ich schildere nur die Natur wissenschaftlicher Probleme, denn ganz problematisch ist das nicht. Ich benenne die Lehre der Kirche und sage dann den Menschen, sie sollen zu einer Gewissensentscheidung kommen. Das finde ich fair und entspricht der Lehre der Kirche, dass nämlich das Gewissen die letzte Instanz der Entscheidung ist.“

 

 

 

 

 

 

 

 Organhandel und Pädophilie

 

Kambodschas vergessene Kinder

 

Berlin (28.08.2013, kath.net): In Kambodscha verschwinden immer wieder Kinder. Sie sind einfach „weg“. Sie werden den ungebildeten Eltern für ein paar hundert Dollar und dem Versprechen auf eine bessere Zukunft ihres Kindes im „Westen“ abgekauft und dann zu Opfern von Organhändlern, Pädophilen und Drogenhändlern. Dieser traurigen Realität versucht Holger Doetsch (im Foto ganz rechts) mit seinem Verein PROtect KIDS Kambodscha e. V. entgegenzutreten, um den vergessenen Kindern Kambodschas zu helfen. Auf Einladung der CDL-Berlin las Doetsch am 16. August im Berliner Restaurant „Cum Laude“ aus seinem noch unveröffentlichten Kambodscha-Roman, stellte seinen Hilfsverein vor und schilderte die dramatische Situation so vieler Kinder in Kambodscha. Als Moderator konnte der CDU-Bundestagskandidat von Berlin Mitte, Philip Lengsfeld (im Foto in der Mitte), gewonnen werden, der wie alle Anwesenden, immer wieder nur Bedauern für die tragischen Vorgänge in dem kleinen Land ausdrücken konnte. Schockiert hörten die Zuhörer Schilderungen von Leichenfunden junger Kinder, die nach Organentnahmen getötet und dann in Mülltonnen „entsorgt“ wurden. Laut Holger Doetsch hat sich seit der Zeit der Terrorherrschaft der Roten Khmer und dem anschließenden Bürgerkrieg auch in den letzten zwanzig Jahren nicht viel für die Kinder in Kambodscha verändert. Viele Familien leben in bitterster Armut, seien teilweise Analphabeten und wüssten kaum, wie sie sich und ihre Kinder durchbringen sollten. Von daher würden sehr viele den Europäern und Amerikanern gern Glauben schenken, dass diese ihren Kindern eine bessere Zukunft im Ausland ermöglichen wollen. Für 150 bis 200 Dollar kann so ein Junge seinen Eltern abgekauft werden, Mädchen ab 250 Dollar. In Kambodscha sind dies mehrere Monatsgehälter. Dazu kommen viele “vergessene Kinder”, die arm, von ihren Eltern verstoßen oder verwaist sind. Körperlich und geistig behinderte Kinder werden versteckt und haben keinerlei Rechte. Skrupellose Organhändler und Pädophile aus Amerika und Europa machen sich diese Unwissenheit und das krasse Wohlstandsgefälle zu nutze.

 

In Siem Reap, einer Kleinstadt mit etwa 140.000 Einwohnern, finden sich jedes Jahr über eine Million Touristen ein, um die größte Tempelanlage der Welt, Angkor Wat, zu besichtigen. Dabei zahlen sie allein Hotelpreise, die das Jahresgehalt eines Kambodschaners ausmachen. Diese prekäre Situation hat ein ideales Klima geschaffen für drei Gruppen, die Kinder nur als Objekte oder Ware betrachten. Zum einen Organhändler und Pädophile aus dem Ausland, dann aber auch einheimische Drogenhändler. Die kambodschanischen Kriminellen geben Kindern zunächst ein oder zweimal kostenlos Crystal Meth, was sie umgehend abhängig macht, um dann vom Verkauf der Drogen an die nun süchtigen Kinder zu profitieren. Die Sucht führt dann viele der Kinder dazu, ihren Körper zu verkaufen. Zumeist enden sie dann in den Bordellen für Kinderschänder in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh oder in Sihanoukville. Die ausländischen Kinderschänder und Organhändler sind dagegen mafiös organisiert und lassen sich Kinder zuführen. Vor allem in den USA und Frankreich werden bestimmte Organe geradezu „bestellt“. Mittelsmänner und -frauen kaufen den Eltern ihre Kinder ab und skrupellose Ärzte entnehmen in Kambodscha oder Thailand die Organe, die dann anschließend zu den „Kunden“ ausgeflogen werden.

 

Holger Doetsch versucht mit seinem Verein diesem verbrecherischen Treiben entgegenzuwirken und einigen Kindern eine gesicherte Zukunft zu ermöglichen. PROtectKids Kambodscha unterstützt durch das Einsammeln von Spenden sowie das Werben und Vermitteln um und von Patenschaften in der kambodschanischen Provinz Siem Reap die Freundinnen und Freunde der nicht staatlichen Organisation “Kidscare Cambodia”. Damit können in Kambodscha diesen Kindern Nahrung und Kleidung zukommen und ihnen Schulbildung, Hygiene und das Verhalten gegenüber westlichen Touristen und ihren Avancen beigebracht werden, sie nicht Opfer von Kinderschändern und Organhändlern werden. Derzeit hat der kleine Verein gemeinsam mit den Partnerverbänden aus Frankreich, der Schweiz und Neuseeland für 432 Kinder Patenschaften organisiert. Diese Zahl erscheint zunächst nicht groß, aber Doetsch erklärte, dass man so wenigstens gewährleisten könne, dass die Spenden auch tatsächlich bei den betroffenen Kindern ankämen und nicht in der Verwaltung von Großorganisationen und staatlichen Stellen verschwinden. Zur bitteren Erfahrung der Hilfe für die vergessenen kambodschanischen Kinder gehört leider auch, dass selbst die Patenkinder nicht zu hundert Prozent zu beschützen sind. Dieses traurige Schicksal ist auch dem Patenkind von Holger Doetsch selbst widerfahren. Der 12jährige Pan wurde gezielt von Crystal Meth abhängig gemacht und ist seit Dezember 2012 nicht mehr auffindbar. Doetsch hat konkrete Hinweise darauf, dass der arme Junge, den er noch ein halbes Jahr zuvor in Kambodscha besucht hatte, in ein Kinderbordell verschleppt wurde. Trotz der Bemühungen des Vereins und seiner Partnerverbände sind im Jahr 2012 insgesamt fünf ihrer Patenkinder verschwunden. Sie waren, wie leider allzu oft in Kambodscha, einfach weg.

 

 

 

 

 

 

Irlands erste Abtreibung ein Medienbluff

 

Wenn Kindermord begeistert

 

Dublin (27.08.2013, katholisches): Am 30. Juli verabschiedete das Irische Parlament die Protection of Life During Pregnancy Bill, die anders als ihr Titel erwarten ließe, die Tötung ungeborener Kinder legalisiert. Die Irish Times berichtete am vergangenen Freitag von der „ersten“ Abtreibung in Irland gemäß dem neuen Abtreibungsgesetz. In zahlreichen Medien der verschiedensten Länder wurde die Meldung übernommen. Irish Times setzt Medienlüge zum Thema Abtreibung fort: Wie sich herausstellte, fand am National Maternity Hospital von Dublin jedoch gar keine Abtreibung, sondern um eine Todgeburt von Zwillingen. Der Medienbericht machte irische Lebensrechtler sofort stutzig. Die Irish Times nannte eine Infektionskrankrankheit als Abtreibungsgrund „zum Schutz des Lebens der Mutter“. Es handelte sich um genau dieselbe Infektionskrankheit, an der Savita Halapanavar im Oktober 2012 gestorben war. Savitas Tod hatte zwar nichts mit einer Abtreibung zu tun, wurde jedoch von den Abtreibungslobbyisten zum „Fall“ hochgespielt, um die lebensfreundliche Gesetzgebung Irlands der „Menschenverachtung“ zu bezichtigen, da sie angeblich lieber Frauen sterben lasse, um ein ungeborenes Kind zu retten, das doch nicht überlebte. Die Geschichte war in allen Details mit Ausnahme des Namens der Frau und ihres Tod erfunden. Die Lüge der Abtreibungslobby, von willfährigen Medien erst zum politischen Instrument aufgebauscht, genügte jedoch, um die politische Klasse Irlands im medialen Trommelfeuer weichzuklopfen und eine erste Öffnung in Richtung legalem Kindermord zu beschließen. Die Abtreibungslobbyisten fordern bereits weitreichendere „Öffnungen“.

Die Irish Times wollte offenbar im Schlepptau der Abtreibungslobby die Inszenierung der Abtreibung fortsetzen und dem unbedarften Publikum damit weismachen, wie gut und wichtig das neue Abtreibungsgesetz sei, sonst wäre die Muttter im National Maternity Hospital gestorben, wie damals Savita gestorben sei. Der Tod der Kinder spielt ohnehin keine Rolle. Aber wie bereits im Fall Savita ist auch der neue Fall eine Medienlüge. Und man dürfte nicht fehlgehen in der Annahme, daß auch dieses Mal die Abtreibunbgslobby der geheime Stichwortergeber im Hintergrund war. Abgesehen davon ist das neue irische Abtreibungsgesetz noch gar nicht in Kraft getreten, weshalb auch noch keine Abtreibung in ihrem Namen erfolgen hättte können. Wenn Kindermord Medien begeistert: Der Bluf ist ein weiterer Beweis dafür, wieviel zum Thema Abtreibung und Kindermord von den Medien gelogen und noch mehr, wieviel verschwiegen wird. Leider wird bald wirklich die erste Abtreibung auf der Grundlage derProtection of Life During Pregnancy Bill erfolgen, sobald das Gesetz in Kraft tritt. Bezeichnend an der Medienente derIrish Times ist, wieviele meinungsbildende Medien in zahlreichen europäischen und außereuropäischen Ländern den Schwindel ungeprüft übernommen haben. Noch bezeichnender ist, mit welcher Begeisterung sie es getan haben. Die Tötung des ersten irischen Kindes durch legale Abtreibung ist für  zahlreiche Medien eine Errungenschaft der Zivilgesellschaft und der Bürgerrechte. Mord als Sieg der Zivilisation? Die Falschmeldung aus Irland entlarvt das häßliche Gesicht der tonangebenden Meinung in Europa.

 

 

 

One Response to “Weltweite Abtreibungsberichte: Abtreibungsärztin wird aus der Ärzteliste gestrichen”

  1. Grauenhaft, einfach nur grauenhaft.


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