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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christen in Deutschland werden zur Minderheit – Vandalismus in in der Kirche Maria Himmelfahrt in Wittlich 7. September 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 13:21

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Die Religion in Deutschland wird in 20 Jahren weit weniger als heute verbreitet sein.

 

Das Christentum wird zur Angelegenheit einer Minderheit.

Doch so kann sie das religiöse Denken inspirieren.

 

Wunder sind in einer Religion grundsätzlich denkbar. Auszuschließen aber sind sie bei der Lebenserwartung religiöser Menschen. Deshalb werden in 20 Jahren weniger als 50 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen einer der beiden großen Kirchen angehören. Derzeit sind es rund 60 Prozent, nämlich 23 Millionen Protestanten und 24 Millionen Katholiken, deren Gesamtzahl alljährlich um rund 500.000 sinkt, und zwar hauptsächlich durch Todesfälle. Dieser demografische Schwund wird weitergehen, ja, sich in den kommenden Jahren noch verstärken. Denn das Gros der Kirchenmitglieder findet sich heute in den älteren Generationen, die auf den Tod zugehen, während es in den ohnehin kleineren Generationen der Jüngeren viel mehr Konfessionslose gibt. Folglich werden die beiden Kirchen 2033 zusammen deutlich weniger als 40 Millionen Mitglieder haben. Kirchlichkeit wird zur Angelegenheit einer Minderheit werden.

 

 

Kaum fähig, Zehn Gebote aufzuzählen

 

Das sind nur die Zahlen. Hinzukommen die Überzeugungen. Erst im Januar 2013 ergab eine Sinus-Studie unter deutschen Katholiken: „Viele Befragte verstehen sich nicht als gläubig im traditionellen Sinn und suchen auch nicht aktiv nach einer Beziehung zu Gott.“ Die meisten dieser Kirchenmitglieder bezeichnen sich als religiös, „definieren aber den Inhalt ihres Glaubens ebenso wie ihre Vorstellungen von Gott eher diffus“. Die Auferstehung der Toten oder die unbefleckte Empfängnis würden „nur noch von wenigen wörtlich genommen“. Übrigens sind 80 Prozent der meist katholischen Italiener nicht mehr fähig, die Zehn Gebote aufzuzählen. Bei den deutschen Protestanten wiederum haben schon heute mindestens 20 Prozent der Kirchenmitglieder als unreligiös und kirchenfern zu gelten. Am Karfreitag besuchen gerade mal vier Prozent der protestantischen Kirchenmitglieder einen Gottesdienst. Da Religiosität vor allem in Familien weitergegeben wird, von den Eltern an die Kinder, spricht somit alles dafür, dass in 20 Jahren unter den verbleibenden Kirchenmitgliedern die Treue zu Bekenntnissen und Ritualen ihrer jeweiligen Konfession noch geringer sein wird als heute schon.

 

 

Nicht Kleingruppen, sondern Großorganisationen

 

Dass unter den übrig bleibenden Christen eine neue, glühende Glaubensfestigkeit ausbricht, wird allenfalls für eine noch viel kleinere Minderheit gelten, als dies Joseph Ratzinger, der Propagandist der frommen Kleinkirche, jemals im Sinne gehabt haben dürfte. Gegen Ratzingers Konzept von der Kirche als Gemeinschaft der Feurigen spricht nach allen Prognosen vor allem, dass sich Religiosität weiterhin in formaler Kirchenmitgliedschaft ausdrücken wird. Wenn auch auf niedrigerem Zahlenniveau, wird Christlichkeit in Deutschland auch in 20 Jahren so aussehen, dass man nicht Kleingruppen, sondern Großorganisationen angehört. Großorganisationen aber, die als Repräsentanten von weniger als der Hälfte der Bevölkerung die gesellschaftlichen Diskurse weniger prägen und zudem keine homogenen Milieus mehr anbieten können, in denen man tagein, tagaus nur Katholiken oder Protestanten trifft. Vielmehr sind die Kirchenmitglieder viel stärker den Gedanken von Nichtgläubigen ausgesetzt – und werden durch diese beeinflusst.

 

 

Zweifel an Dogmen offensiver formuliert

 

„Eine neue Stufe der Religionsgeschichte“ sieht hierin der Marburger Theologe Hans-Martin Barth. „Neben der Welt der mehr oder weniger glücklich weiterlebenden Religionen mit ihren traditionellen religiösen Angeboten formiert sich ein Bereich von Areligiosität und Indifferentismus“, schreibt Barth in seinem neuen Buch „Konfessionslos glücklich“, dessen Titel schon deutlich macht, was kommt: eine Christlichkeit, die im Wechselspiel zwischen Konfessionsbindung und Konfessionslosigkeit lebt. Wer weiterhin einer Kirche angehört, wird daher über kurz oder lang anfangen, seine bei Glaubensfernen gemachten Erfahrungen ins Christentum hineinzutragen. Die Kirchenmitglieder werden ihre Zweifel an den Dogmen offensiver formulieren, statt sie wie heute von Bischöfen als defizitär abqualifizieren zu lassen. Viel offener wird man darüber reden, dass man an bestimmte Dinge einfach nicht glauben kann.

 

 

Auf der Suche nach Inspiration

 

Auf große Resonanz bei Theologen stoßen schon heute Vordenker wie der französische Wissenschaftstheoretiker Bruno Latour, der nicht mehr einsieht, sich von seiner katholischen Kirche das Glaubenmüssen an unplausible Dogmen vorschreiben zu lassen. Latour plädiert ähnlich wie der deutsche Philosoph und Historiker Kurt Flasch in dessen Buch „Warum ich kein Christ bin“ für ein poetisches, im Herzen bewegtes Lesen biblischer Geschichten, mit offenem Ausgang, auf der Suche nach Inspiration, nicht nach festen Überzeugungen. Nichts zu tun hat das mit einer Patchwork-Religion, einem esoterischen Zusammenbasteln von Buddhismus, Schamanentum und Bergpredigt, was nach allen soziologischen Befunden deutlich weniger ausgeprägt ist als oft angenommen. Vielmehr ist davon auszugehen, dass ein weiterhin erheblicher Anteil der Bevölkerung das nach wie vor vorhandene Bedürfnis nach Religiosität vor allem auf die christliche Tradition richtet, diese aber zunehmend aus der Perspektive interessierter Ungläubigkeit betrachten wird. Für die Verfechter konfessioneller Festlegungen dürften somit schwere Zeiten anbrechen, für die inspirierte Auseinandersetzung mit christlichen Botschaften und Geschichten eher gute. {Quelle: www.welt.de – Von Matthias Kamann}

 

 

 

 

Vandalismus in Kirche

 

 

In der Nacht zum 6. September wurden in der Kirche Maria Himmelfahrt in Wittlich Bombogen Sachbeschädigungen begangen.

 

Der Küster der Gemeinde stellte laut Polizeiinspektion Wittlich am Morgen des 6. September fest, dass die an der rechten Seitenwand des Kirchenschiffs bereitgehaltenen Teelichter mitsamt deren Glasbehälter im gesamten Kirchenraum zerbrochen auf dem Boden verstreut lagen. Nur noch vier der zwanzig dort vorgehaltenen Teelichter standen in dem dafür vorgesehenen Gestell. Auch die Kerzen aus den Ständern am Altar und dem dahinter aufgestellten Hochaltar wurden entfernt und derart mit Wucht auf den Boden geworfen, dass sie vollkommen zerstört auf dem Boden im Kirchenschiff lagen. Außerdem wurden die Mikrofone an den Pulten rechts und links neben dem Altar und das Mikrofon auf dem heruntergebogen und aus den Halterungen gelöst. Während der Kehrarbeiten bemerkte der Küster dann auch, dass eine Glasscheibe im Windfang des Eingangsbereichs einen Tritt derart beschädigt wurde, dass diese von der Trittstelle aus in alle Richtungen gerissen war. {Quelle: www.wochenspiegellive.de}

 

 

6 Responses to “Christen in Deutschland werden zur Minderheit – Vandalismus in in der Kirche Maria Himmelfahrt in Wittlich”

  1. Bernhardine Says:

    Protest gegen unbiblisches EKD-Familienpapier
    http://www.medrum.de/content/badische-initiative-verstaerkt-bundesweiten-protest-gegen-ekd-familienpapier

    Jeden Tag zigmal und überall in Deutschland, hier einige Beispiele:

    07.09.2013 Einbruch in Sakristei der Andreaskirche in Velmede
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/meldung/2551332/t

    Opferstöcke in Bontkirchener Kirche aufgebrochen
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/meldung/2551341/t

    13.08.2013, zwischen 08.00 und 09.00 Uhr, wurde in der St. Michael Kirche in Adelschlag-Pietenfeld der Opferstock aufgebrochen und der gesamte Inhalt entwendet. Laut dem Kirchenpfleger dürften sich 30 Euro Bargeld im Opferstock befunden haben. Eichstätt, „Donaukurier“

    15.08.2013 Im Zeitraum von Montag, 8 Uhr, bis Dienstag 19.30 Uhr, betrat ein bislang unbekannter Täter die Kirche in Gottmannshofen und hebelte den dort befindlichen Opferstock auf. Er konnte hierbei circa 30 Euro erbeuten. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 140 Euro. Sachdienliche Hinweise… „Augsburger-Allgemeine“

    14.03.2013 Opferstock aufgebrochen
    Diebe haben eine Geldkassette aus der Kirche St. Wolfgang in Regensburg gestohlen und dabei hohen Schaden verursacht. Die Polizei sucht ein Pärchen…
    Den Sachschaden in der Kirche schätzt die Polizei auf etwa 500 Euro. Die Beute der Diebe beträgt etwa 200. Eine polizeiliche Fahndung verlief bislang ergebnislos… mittelbayrische.de

    Google, Suchwort-Set:
    Opferstock aufgebrochen
    17.500 Vorschläge

  2. Bernhardine Says:

    Google, Suchwort-Set:
    Vandalismus in Kirche
    314.000 Ergebnisse

    Ein Beispiel von zig:

    04.02.2011
    Vandalismus in Kirche: Mädchen (15) und Bub (12) als weitere Täter ermittelt
    Peißenberg – Nachdem ein 14-Jähriger als Hauptverdächtiger des Vandalismus‘ in der Kirche St. Barbara ausgemacht wurde, wurden nun zwei weitere Beteiligte ermittelt…

    Unter anderem wurden Opferkerzen und Sterbebilder angezündet, Deckenlampen heruntergeschossen sowie die Kirchentür mit Kreide verschmiert…
    Gesucht wird nach weiteren Jugendlichen, die in das Weihwasserbecken uriniert haben.
    http://www.merkur-online.de/lokales/weilheim/peissenberg/vandalismus-kirche-maedchen-15-12-weitere-taeter-ermittelt-1109755.html

  3. schwebchen Says:

    Die baptistische Friedenskirche in Braunschweig (Niedersachsen) wurde durch Brandstiftung schwer beschädigt. Der nette Herr Pastor meint aber, es sei kein christenfeindlicher Angriff. Das weiß er, einfach so, ohne dass die Polizei die Täter bisher ermittelt hat. Na gut, ich kenne ihn aus meiner Jugend, er ist mit Gnadengaben gesegnet, auch prophetisch begabt. Aber in diesem Fall hat er wohl keine göttliche Offenbarung gehabt, sondern nur dem Zeitgeist nach dem Mund geredet. Schade! Wer zu Christus gehört, sollte den geraden, unbequemen Weg nicht scheuen. Wie sagte Jesus? Der Jünger ist nicht über den Meister. Haben sie mich verfolgt, werden sie euch auch verfolgen.

  4. Bernhardine Says:

    Rot-Grün schafft das Christentum ab:

    Rot-grüne Kürzungen in der Denkmalpflege

    NRW
    Kirchen schlagen Alarm: Gotteshäuser verfallen
    Kürzungen der Mittel für die Denkmalpflege stoßen auf heftige Kritik

    Düsseldorf. Die beiden großen christlichen Kirchen in Nordrhein-Westfalen machen gegen die rot-grüne Landesregierung mobil…
    http://www.nw-news.de/owl/9161299_Kirchen_schlagen_Alarm_Gotteshaeuser_verfallen.html

  5. Bernhardine Says:

    Die BZ heult um Ramadanfeier-Verbot und schiebt Christentum vor.
    Die Friedrichshain-Kreuzberger rudern halbwegs zurück oder taktieren!
    Bezirksbürgermeisterin, Grüne, Lesbe Monika Herrmann streitet Weihnachtsverbot ab
    http://www.bz-berlin.de/thema/schupelius/frau-herrmann-streitet-weihnachtsverbot-ab-article1731846.html

  6. Bazillus Says:

    Der Artikelinhalt mag stimmen.
    In Friedenszeiten lässt sich gut über Religion philosophieren:
    DAs Problem ist eben, dass die meisten Gläubigen ihren Glauben selbst zurechtstricken, weil sie vom Menschen her denken und nicht von Gott her. Wer von Gott der Bibel her denkt, sieht vieles anders, nicht so religiös-egozentrisch, spielt sich selbst in den Hintergrund und lässt Gott sprechen, nimmt auch Wunderberichte des NT ernst, nimmt die Wandlungsworte Jesu ernst, nimmt das Geschehen um den Tod und die Auferstehung ernst. Wer dies nicht glauben kann, läuft Gefahr, sich vom Christentum und von Jesus selbst sich abzuwenden. Wer sein eigener Religionslehrer ist, wird nur dazu beitragen, eine tragfähige Gemeinschaft kaputt zu reden.
    In Kriegszeiten (jetzt wie in Ägpyten) oder Syrien:
    Not lehrt beten. Da wäre eine zusammenhaltende Gemeinschaft von Christen wirksamer als religiöse Egomanen, die sich ihre Relgion zusammenbasteln. Wir sollten da Modell Kirche nicht geringschätzen.

    Schließlich hat Jesus selbst die Kirche gegründet und ihr – ob wir wollen oder nicht – Bindungs- udn somit Deutungshoheit zugesprochen. Taufbefehl, Sündenvergebung, Wandlung (Hochzeit zur Kanaa als Vorbereitung, Wasser des Lebens (Samaritanerein am Brunnen) sowie die Wandlungsworte seines Leibes und seines Blutes), , das elementare Wunder der Auferstehung, Himmelfahrt, Pfingsterlebnis der Xenoglossie, Dämonenaustreibung. Wer das alles nur noch metapherhaft wahrnehmen will, hat Jesus und die Kirche nie verstanden. Solche Dinge wachsen, auch wenn sie nicht plausibel scheinen. Bevor diese Dinge verworfen werden, sollte man sie jedoch erst kennen.


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