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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mehrere Künstlerin Nordkorea wegen Bibelbesitz erschossen 5. September 2013

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 17:53

Nicht mal seine Ex-Freundin ist vor ihm sicher: Diktator Kim Jong Un ließ die Sängerin Hyon Song Wol hinrichten, mit der er einst zusammen war

Auf Befehl des nordkoreanischen Regimes sind in der vorvergangenen Woche zwölf bekannte nordkoreanische Künstler erschossen worden. Einige von ihnen waren wegen unerlaubtem Bibelbesitzes angeklagt.

 

Wie die südkoreanische Zeitung „The Chosum Ilbo“ erst jetzt erfuhr, wurden die zwölf Angeklagten am 20. August vor den Augen ihrer Angehörigen erschossen, die daraufhin in ein Arbeitslager gebracht wurden. Allen zwölf exekutierten Künstlern wurde der Besitz und Verkauf pornografischer Videos vorgeworfen. Außerdem wurden bei einigen der Angeklagten Bibeln gefunden. Schon allein der Besitz einer Bibel wird in Nordkorea mit der Todesstrafe oder Arbeitslager für die gesamte Familie bestraft. Das kommunistisch regierte Nordkorea gilt als Land mit der schärfsten Christenverfolgung weltweit. Nach Schätzungen befinden sich etwa 70.000 der landesweit 400.000 Christen in Straf- und Arbeitslagern. {Quelle: www.jesus.de}

 

 

 

Das freundliche Lächeln trügt: Diktator Kim Jong Un - hier mit seiner jetzigen Gattin Ri Sol Ju - soll angeblich seine Ex hinrichten lassen haben

 

 

Wegen Sexfilmen und einer Bibel

 

 

Ließ der irre Kim seine Ex hinrichten?

 

 

Hyon Song Wol war einst ein großer Star in Nordkorea – und die Freundin von Kim Jong Un.

Weil sie Sexfilme gedreht haben soll, wurde sie nun erschossen.

 

Hyon Song Wol war vor vielen Jahren einmal mit Nordkoreas Diktator Kim Jong Un zusammen. Jetzt ist sie tot. Laut Berichten der größten südkoreanischen Zeitung Chosun Ilbo wurde sie vor wenigen Tagen zusammen mit weiteren nordkoreanischen Künstlern hingerichtet. Das alles soll vor den Augen der Angehörigen geschehen sein, die im Anschluss an die Hinrichtung in eines der berüchtigten Straflager gesteckt wurden.  Hyon Song Wol war die Sängerin des in Nordkorea sehr bekannten und beliebten Pochonbo Electronic Ensembles und zählte zu den größten Stars des Landes. Die Anklage gegen sie soll gelautet haben: Todesstrafe wegen Verstoß gegen die Pornografiegesetze des Landes! Die Sängerin und ihre Künstler-Kollegen hätten angeblich Sex-Filme gedreht und diese dann verkauft – auch in China. Eine Quelle will außerdem verraten haben, dass einige der hingerichteten Künstler Bibeln in ihrem Besitz hatten. In Nordkorea gelten Christen als Staatsfeinde. Chinesische Quellen sagen, Kim habe Hyon bereits vor zehn Jahren kennengelernt. Aber auf Druck von Kim Jong Uns Vater Kim Jong II trennte er sich von ihr. Sie heiratete einen Soldaten, doch die Gerüchte über eine fortdauernde Affäre brachen nicht ab. Kims jetzige Angetraute Ri Sol Ju war ebenfalls Sängerin und Mitglied des ebenfalls bekannten Unhasu Orchesters. Ob sie etwas mit der Hinrichtung ihrer Vorgängerin zu tun hatte, ist nicht bekannt.  In der südkoreanischen Zeitung sagt eine Quelle, deren Namen nicht genannt wird: „Kim Jong Un eliminiert jeden gnadenlos, der seine Autorität untergraben könnte.“ Die Hinrichtungen zeigten, wie versessen der Diktator darauf ist, seine Macht um jeden Preis zu sichern. {Quelle: www.bild.de

 

 

 

 

Shin Dong-hyuk gelang die Flucht aus Nordkoreas Arbeitslagern. Nun spricht er vor der UN-Kommission

Shin Dong-hyuk gelang die Flucht aus Nordkoreas Arbeitslagern. Nun spricht er vor der UN-Kommission

 

 

Kims brutale Arbeitslager

 

Zeuge:  Mutter musste ihr eigenes Kind ertränken

 

Häftlinge essen Ratten, um zu überleben – Uno untersucht Verbrechen in Foltercamps

 

 

Systematische Vergewaltigungen, Folter, Mord!

 

 

Es sind erschütternde Schilderungen, die nordkoreanische Flüchtlinge bei einer Anhörung der Vereinten Nationen in Seoul (Südkorea) diese Woche zu Protokoll gegeben haben. Erst seit wenigen Tagen untersucht erstmals eine offizielle Untersuchungskommission der UN die Situation in den geheimen Arbeitslagern von Diktator Kim Jong-un (29). Sie will durch die Erzählungen Beweise für Menschenrechtsverletzungen sammeln und die Verantwortlichen benennen. Jetzt werden immer neue, brutale Details bekannt. Erstmals berichten Zeugen öffentlich von Hunger, Folter und Mord – unter Kims Kommando.  Einer der Zeugen ist Shin Dong-hyuk (33). Mit 22 Jahren erreicht sein Martyrium den Höhepunkt: Shin lässt eine Nähmaschine fallen. Die Wächter im berüchtigten Arbeitslager „Camp 14“ schneiden ihm dafür den Mittelfinger ab. Doch Shin ist nach der brutalen Strafe erleichtert! Dass er „nur“ mit seinem Mittelfinger für dieses Missgeschick bezahlt, erscheint dem jungen Mann milde. Insgesamt 30 Zeugen haben vor der UN-Kommission in Seoul berichtet, was sie erleiden mussten. Sie sind Flüchtlinge im Westen, Überläufer in Nordkorea. Menschen, die der grausamen Welt in Kims „politischen Straf-Arbeitslagern“ entkommen konnten. Doch noch immer sitzen 100 000 Häftlinge in den Lagern fest.

 

 

Häftlinge müssen hungern, essen Ratten, Frösche, Insekten

 

Der Alltag im Camp ist lebensfeindlich. Die Häftlinge müssen schuften, doch nach der Zwangsarbeit erhalten sie nur magerste Essensrationen – kaum genug zum Überleben. In ihrer Not essen die Gefangenen alles, was sich bewegt: Ratten, Frösche, Schlangen, Insekten. Vor der UN-Kommission schildert Shin, wie er einer Ratte das Fell abgezogen habe, um ihr Fleisch (roh) zu essen. Andere versuchen zu stehlen, doch wer erwischt wird, dem drohen drakonische Strafen!  In „Camp 14“ sei ein sechs Jahre altes Mädchen von einem Lehrer mit einem Holzstock zu Tode geprügelt worden. Er hatte fünf Getreidekörner in der Tasche des Kindes gefunden. Die Klasse habe die grausame Strafe mit ansehen müssen. Immer wieder prügeln Kims Wachen auf Gesicht und Hände ein. Wer der Prügelstrafe entgeht, muss stundenlang bewegungslos knien oder sich 15 Tage lang in spezielle „Bestrafungs-Boxen“ kauern. Wer die Flucht aus der Lagerwelt riskiert und erwischt wird, dem droht die Hinrichtung, oder er begeht Selbstmord. Als Kleinkind beobachtete Shin die erste öffentliche Hinrichtung. Zwei oder drei folgen nun jedes Jahr. Die meisten Hingerichteten hatten versucht zu fliehen. Ein weiterer Zeuge, Jee Heon-a, berichtete der Kommission, wie die Wachen eine Mutter gezwungen hätten, ihr eigenes Kind zu töten!  Die Mutter habe die Wachen angefleht und sei dafür so lange zusammengeschlagen worden, bis sie ihr eigenes Kind in einer Wasserschüssel ertränkt habe.

 

 

Die eigene Mutter verraten

 

In einer emotionalen Beichte berichtet nun Shin vor der UN-Kommission, wie er seine eigene Mutter und seinen Bruder an die Wachen verriet. Grund: Neid, weil seine Mutter dem Bruder – und nicht ihm – Reis zu essen gegeben habe. Außerdem habe er gefürchtet, die Wachen würden ihn töten, sollte Mutter und Bruder die geplante Flucht gelingen. Wenig später musste Shin mitansehen, wie beide hingerichtet wurden. 2004 gelingt Shin schließlich selbst die Flucht, er entkommt dem Lager, gibt sich in Nordkorea als Soldat aus und gelangt so über die Grenze in die Freiheit. Er schreibt ein Buch und berichtet im Westen von den brutalen Lagern. Dennoch bestreitet Nordkorea die Existenz solcher Lager – ebenso wie die von den Überläufern detailliert geschilderten Übergriffe. Auf eine Einladung zur Teilnahme an der Kommission reagierte das Land ebenso wenig wie auf die Bitte des Gremiums um einen Besuch in Nordkorea. Das regierungsnahe Korea Institut für Nationale Vereinigung in Seoul, das Umfragen und Interviews unter den nordkoreanischen Überläufern durchführt, schätzt die Zahl der Menschen in den politischen Lagern auf 80 000 bis 120 000. Rund 25 000 Überläufer aus dem Norden leben in Südkorea. {Quelle: www.bild.de}

 

 

One Response to “Mehrere Künstlerin Nordkorea wegen Bibelbesitz erschossen”

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Mein Kampf hatte bei Stalin in der SBZ ähnliche Folgen!


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