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Rebellen räumen Verantwortung für Chemiewaffenangriff ein 31. August 2013

Filed under: Moslembrüder,Reportagen — Knecht Christi @ 20:16

Ron Paul: Syrischer Chemiewaffenangriff erfolgte »unter falscher Flagge«

 

In einem Interview mit Neil Cavuto vom amerikanischen Fernsehsender Fox Business ging der frühere texanische Abgeordnete Ron Paul auch auf die jüngsten Entwicklungen in Syrien ein.

Dabei bezeichnete er die Chemiewaffenangriffe der letzten Woche als Operation »unter falscher Flagge«,

die vermutlich von al-Qaida nahestehenden und von den USA unterstützten Rebellen durchgeführt worden seien.

 

»Meiner Meinung nach war das eine Operation unter falscher Flagge«, sagte Ron Paul.

»Warum untersuchen wir nicht die Rolle al-Qaidas?

Warum stehen wir jetzt plötzlich auf der Seite al-Qaidas«?

 

 

Trotz der vehementen Versuche der Regierung Obama, bereits unmittelbar nach den Chemiewaffenangriffen Assads Streitkräften die Verantwortung dafür zuzuschieben, haben zahlreiche amerikanische Regierungsvertreter darauf hingewiesen, dass die »Beweise« der Regierung keineswegs hieb- und stichfest seien. Und andere hohe US-Beamten meinten, die Regierung verfüge nicht über »offenkundige und eindeutige Beweise«. Zudem haben Rebellen inzwischen selbst eingeräumt, sie seien für die Angriffe verantwortlich. Anthony Gucciardi hat darüber hinaus auf die zunehmenden Beweise dafür verwiesen, dass syrische Rebellen die Angriffe durchführten. Selbst als der syrische stellvertretende Außenminister Faisal Makdad den Vereinten Nationen Beweise vorlegte, die den Vorwurf erhärten, die Rebellen stünden hinter den Angriffen, ignorierte die Regierung Obama alle Beweise, mit denen sich eine Militäraktion gegen Syrien eben nicht rechtfertigen lässt. Das gilt auch für die zahlreichen auf die Internetseite YouTube hochgeladenen Videos, in denen syrische Rebellen zu sehen sind, die Chemiewaffen gegen zivile Ziele richten.

 

Paul ging – insbesondere mit Blick auf den letzten Irakkrieg – auf die Geschichte der Lügen und der Propaganda ein, mit der die amerikanische Regierung in der Vergangenheit ihr militärisches Eingreifen gerechtfertigt hatte. »Erinnern Sie sich, wie viele Lügen uns über Saddam Hussein vor der Invasion 2003 aufgetischt wurden – Kriegspropaganda. Es gibt unzählige ähnliche Beispiele, und es geschieht immer wieder«, sagte er und verwies auf die Rolle von Donald Rumsfeld, der in den 1980er Jahren daran beteiligt war, Saddam Hussein mit Chemiewaffen zu versorgen. Dass vor allem alternative Medien immer mehr Beweise gegen eine Urheberschaft der syrischen Regierung an den Chemiewaffenangriffen enthüllten, hat die Glaubwürdigkeit der US-Regierung schwer erschüttert. Umfragen zufolge befürworten nur neun Prozent der amerikanischen Bevölkerung ein militärisches Eingreifen in Syrien.

 

Die fehlende internationale Unterstützung veranlasste auch den britischen Premierminister David Cameron dazu, zumindest für den Moment zurückzurudern, nachdem das britische Unterhaus gegen eine Militäraktion gestimmt hatte. Aber dann verlegte Cameron doch Kampfflugzeuge nach Zypern, behauptete aber, dieser Schritt sei »rein defensiv«. Bereits im vergangenen April hatte Ron Paul in einer Rede in Texas vor der zunehmenden Kriegspropaganda des Establishments gewarnt und erklärt, eine Operation unter falscher Flagge könnte dazu führen, dass die USA immer tiefer in den Konflikt im Nahmittelosten hineingezogen würden. Anmerkung des Autors: Diese jüngste Erklärung Ron Pauls ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie wir den Kampf gegen die globalistischen Pläne, einen Dritten Weltkrieg durch einen offenen Krieg gegen Syrien auszulösen, gewinnen können. Diese Pläne fallen dank der Arbeit der alternativen Medien und unabhängiger Stimmen wie der Ron Pauls letztlich in sich zusammen und wenden sich gegen ihre Urheber. Unabhängig davon, ob die Regierung Obama nun verrückt genug ist, sich in einen offenen Krieg gegen Syrien zu stürzen oder nicht, die Bevölkerung ist sich nun über die Hintergründe der Ereignisse im Klaren. {Quelle: info.kopp-verlag.de – Mikael Thalen}

 

 

 

 

 

 

Rebellen räumen Verantwortung für Chemiewaffenangriff ein

 

Syrische Rebellen in Ghouta, einem Außenbezirk der syrischen Hauptstadt Damaskus, haben gegenüber der Korrespondentin der Nachrichtenagentur Associated Press Dale Gavlak zugegeben, für den Chemiewaffenangriff in der vergangenen Woche verantwortlich gewesen zu sein. Vor allem westliche Mächte hatten den Streitkräften Baschar al-Assads die Schuld für diesen Angriff zugeschoben.

 

Nach Aussagen der Rebellen gingen die vielen Todesopfer und Verletzten auf einen tragischen Unfall zurück, da die Rebellen ohne ihr Wissen Chemiewaffen eingesetzt hatten, die ihnen von Saudi-Arabien geliefert worden waren. »Aus zahlreichen Gesprächen mit Ärzten, Einwohnern Ghoutas, Kämpfern der Aufständischen und ihren Familien … glauben viele, dass bestimmte Rebellen Chemiewaffen über den saudischen Geheimdienstchef Prinz Bandar bin Sultan erhalten hatten und für den (tödlichen) Gasangriff verantwortlich sind«, schreibt Gavlak (und hier). Die Rebellen erklärten Gavlak, sie seien im Umgang mit Chemiewaffen nicht angemessen ausgebildet worden, und niemand habe ihnen gesagt, dass es sich um derartige Waffen gehandelt habe. Offenbar wurden diese Geschosse zunächst an die al-Qaida zugehörige Terrorgruppe Dschabhat al-Nusra (»Unterstützungsfront für das syrische Volk«) geliefert. »Wir fanden diese Waffen sehr merkwürdig. Und unglücklicherweise sind einige Kämpfer mit den Geschossen nicht fachgerecht umgegangen und haben die Explosionen ausgelöst«, erzählte Gavlak ein Kämpfer namens »J«. Seine Aussage wurde von einer Rebellen-Kämpferin mit Namen »K« bestätigt: »Sie haben uns nicht gesagt, um welche Art Waffen es sich handelt und wie wir mit ihnen umgehen oder sie einsetzen sollen. Wir hatten keine Ahnung, dass es sich um chemische Waffen handelt. Wir haben niemals gedacht, dass es sich um Chemiewaffen handelt.«

 

Abu Abdel-Moneim, der Vater eines Rebellenkämpfers, berichtete Gavlak: »Vor zwei Wochen kam mein Sohn zu mir und fragte mich, ob ich wisse, um welche Art Waffen es sich handelt, die er zu transportieren aufgefordert worden war.« Seiner Beschreibung nach wiesen einige eine »röhrenförmige Form« auf, während andere die Form »großer Gasflaschen« hatten. Nach Angaben des Vaters wurden die Waffen von einem saudischen Kämpfer namens Abu Ajescha geliefert. Abdel-Moneim schilderte weiter, die Waffen seien in einem Tunnel explodiert. Zwölf Rebellenkämpfer seien dabei ums Leben gekommen. »Mehr als ein Dutzend Rebellen, mit denen ich gesprochen habe, berichteten, ihr Sold werde von der saudischen Regierung bezahlt« , schrieb Gavlak weiter. Sollten sich diese Informationen als zutreffend erweisen, wäre damit die Eile, mit der die USA auf einen Angriff auf Syrien drängen, hinfällig. Als Begründung für einen solchen Angriff war immer angeführt worden, es sei »unbestreitbar«, dass Assad hinter den Angriffen stehe. Dale besitzt als langjährige AP-Korrespondentin in der Nahmittelostregion eine hohe Glaubwürdigkeit. Darüber hinaus war sie auch für den amerikanischen Radiosender National Public Radio tätig und schrieb Artikel für BBC News. Ihr Artikel erschien zuerst auf der Internetseite Mint Press, die derzeit aufgrund der hohen Aufmerksamkeit, die dieser Artikel weckte, nur schwer zu erreichen ist. Mint Press ist ein seriöses Medienunternehmen in Minnesota. Im vergangenen Jahr veröffentlichte die Tageszeitung Minnesota Post ein Profil des Unternehmens.

 

Die Rolle Saudi-Arabiens bei der Lieferung von Chemiewaffen an die Rebellen, die sie seit Beginn des Aufstands massiv unterstützt haben, ist eigentlich keine Überraschung. Schon im Verlauf der Woche war ans Licht gekommen, dass die Saudis Russland mit Terroranschlägen bei den Olympischen Winterspielen im kommenden Jahr in Sotschi gedroht hatten, sollte Moskau seine Unterstützung für den syrischen Präsidenten nicht aufgeben. »Ich kann Ihnen eine Garantie für die Sicherheit der Winterspiele im kommenden Jahr geben. Die tschetschenischen Gruppen, die die Sicherheit der Spiele gefährden könnten, werden von uns kontrolliert«, soll Prinz Bandar gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gesagt haben, wie die britische Tageszeitung The Telegraph berichtete. Die Regierung Obama wollte am 30.8.2013 der Öffentlichkeit ihre nachrichtendienstlichen Erkenntnisse präsentieren, die beweisen sollen, dass Truppen Assads für die Angriffe der letzten Woche verantwortlich seien. Demgegenüber hatten verschiedene amerikanische Regierungsvertreter gegenüber der New York Times erklärt, es gebe keine »eindeutigen, offenkundigen Beweise«, die Assad direkt mit den Anschlägen in Verbindung brächten. Und gegenüber AP sagten amerikanische Geheimdienstler, die Informationen, die angeblich die Schuld Assads bewiesen, seien keineswegs »hieb- und stichfest«.

 

Im Verlauf der Woche war bereits berichtet worden, aus abgehörten Telefongesprächen gehe hervor, dass das syrische Verteidigungsministerium praktisch »in Panikstimmung« Kontakt mit den Chemiewaffeneinrichtungen des Landes aufgenommen und in den Stunden unmittelbar nach dem Angriff auf Informationen gedrängt habe, was darauf hindeutet, dass er nicht von den Streitkräften Assads befohlen wurde. Nachbemerkung: Associated Press nahm Kontakt zu uns auf und bestätigte, dass Dale Gavlak tatsächlich als AP-Korrespondentin tätig sei. Dieser Artikel sei aber nicht in ihrer Eigenschaft als AP-Korrespondentin veröffentlicht worden. Dies haben wir auch nicht behauptet. Vielmehr haben wir lediglich auf ihre berufliche Tätigkeit hingewiesen, um ihre Glaubwürdigkeit zu untermauern. Sie arbeitet nicht nur als AP-Korrespondentin, sondern schreibt auch für PBS, BBC und Salon.com {Quelle: info.kopp-verlag.de – Paul Joseph Watson}

 

5 Responses to “Rebellen räumen Verantwortung für Chemiewaffenangriff ein”

  1. Andreas Says:

    das alles sollte aber zügigst bewiesen werden – sprich heute noch?!!

    • Andreas Says:

      also das manöver Gott sei dank erstmal abgeblasen, superklasse!!

      – was meinte da obama/kerry noch vor ein, zwei tagen??: Das Militär erwäge „eine ganze Spannbreite an Optionen“, sagt Obama. (…) Die USA könnten sich auf „viele Freunde“ verlassen, die „bereitstehen“, versichert Kerry und nennt die >> Arabische Liga, die Organisation für Islamische Zusammenarbeit, die Türkei und Frankreich (ferner Australien) <<
      was soll man denn jetzt davon halten?!!
      p.s.: welche rolle spielt eigentlich dieser biden, der ständig und dauernd neben oder hinter obama zu sehen ist? solch ein auffällig-symbiotisches führungsteam kennt man von keiner anderen regierung…irgendwie seltsam!


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