kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Es ist nie zu spät, um realistisch und nüchtern zu werden 31. August 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 18:34

 

 

Wir sind die Kinder von Oslo ‘93 (die Parodie des national anerkannten Lieds “Die Kinder des Winters ‘73″ über die Verwüstungen des Yom Kippur Krieges) – gesungen von den Schauspielern der Satire Website Latma – ist eine traurige Satire über die nun 20 Jahre alten Oslo Vereinbarungen. Uns wurden Friedenstauben und Olivenzweige versprochen. Stattdessen erhielten wir 1550 Terroropfer. Das heißt, dass im Durchschnitt alle vier Tage eine Person ermordet wurde. Ältere Menschen, Mütter, Babies, Teenager — alle vier Tage wurde ein Mensch ermordet. Es wäre schön, wenn es mir möglich wäre, die Architekten der Oslo Vereinbarungen zu verteidigen — vielleicht hatten sie wirklich ein unkontrollierbares Verlangen nach Frieden. Aber ihr Weg ist nicht der Weg, auf dem Frieden errungen wird.

Wenn man versucht, Frieden zu schaffen, indem man das für die Sicherheit verantwortliche Steuerrad abgibt und in die Hände des Feindes legt, dann ist das, wie wenn man versucht, die Erdumdrehungen in die entgegen gesetzte Richtung zu lenken. Sie wollen Frieden? Was Sie dafür tun müssen, ist anzufangen, daran zu arbeiten, dass die physischen Notwendigkeiten der Zivilbevölkerung erfüllt werden: Hilfe für das palästinensische Erziehungssystem und Sicherstellung, dass die hasserfüllte Hetze gegen Israel im Erziehungssystem aufhört; Sie müssen in öffentliche Diplomatie investieren; sie müssen auf der Basis von Handel und einer soliden Wirtschaft nachbarschaftliche Beziehungen aufnehmen; sie müssen gegenseitige Begegnungen veranstalten, mit dem Bemühen, um die Barrieren abzubauen.

Aber niemals sollte man, um Frieden herbeizuführen, die Kontrolle über Sicherheitsfragen abgeben, Waffen verteilen und genau denjenigen Leuten militärische Souveränität aushändigen, die beständig ausdrücklich erklären, dass sie uns vernichten wollen. Sie sagen, dass man Frieden mit den Feinden schließt, und dass der Feind so lange ein Feind bleibt, wie wir Mauern und Zäune und Trennungslinien haben. Ich sage dagegen, Frieden schließt man mit den Nachbarn, mit Nachbarn ohne AK-47 (Kalaschnikow) und ohne Zäune. Oslo hat unser Leben und unsere Welt so verändert, dass sie nicht wieder zu erkennen ist. Vor den Vereinbarungen von Oslo hatten wir, mit der Ausnahme von Flughäfen, nirgendwo sonst Sicherheitsüberprüfungen. Wir hatten niemals die schwarzen Zaka Tüten für das Aufsammeln von Leichenteilen gesehen. Wir kannten noch nicht die uns nun vertraute Redeweise “plötzlich hörte ich einen dröhnenden Knall”.

Es gab kaum irgendwelche Fremdarbeiter — die Jobs in der Landwirtschaft und im Bauwesen wurden von Palästinensern ausgeführt. Diese haben von der Ruhe, bevor der “Frieden” ausbrach, ebenfalls profitiert. Wir kannten keine Selbstmordbomber, keine Kassam Raketen, keine brennenden Busse und keine Grabsteine für gesamte Familien. Das Aufgeben der Kontrolle über unsere eigene Sicherheit und das abgeben von Waffen und Befehlsgewalt an die Palästinenser, hat in den Zentren der Städte terroristische Stützpunkte geschaffen. Die Architekten der Oslo Vereinbarungen waren in den glamourösen Salons dieser Welt sehr beliebt und willkommen, während die Menschen hier bei uns im Land Israel bluteten und starben. Von Netanya bis Jerusalem, bis Haifa, bis Sderot, bis Itamar, bis Tel Aviv, bis Gush Katif.

Aber die Leute, die im wesentlichen mit den Menschen hier Experimente anstellten und die uns überzeugen wollten, dass “Friedensopfer” nur ein logisches Opfer seien, das auf dem Altar des Glücks dargebracht werden müsse, treten immer noch in der israelischen Politik auf. Vielleicht waren sie damals so naiv, aber nur ein törichter Mensch stolpert bei der gleichen Stufe immer wieder und wieder und ist dann jedes Mal überrascht, wenn er stürzt. Sie sind weiter an der Macht, und sie weigern sich, nüchtern und realistisch zu werden und ihre unzuverlässigen Pläne aufzugeben. Wenn Sie auch nur ein bisschen Demut hätten, dann wären sie wegen ihres verfehlten Experimentes beschämt. Aber statt dessen marschieren sie unbeirrt auf dem gleichen Weg weiter und richten noch mehr Schaden an.

Bei der Diskussionsrunde “Politika” auf Kanal 1, die den Oslo Vereinbarungen gewidmet war, saß ich neben Yossi Beilin. Die Tatsache, dass er neben mir saß und nicht mir gegenüber, erschwerte die argumentative Auseinandersetzung; aber noch merkwürdiger war die Tatsache, dass ich nicht als Journalistin, sondern als die “Sprecherin des Yesha Siedler Rats” vorgestellt wurde — ein Posten, den ich vor acht Jahren für zwei Jahre lang innehatte. (Ich wurde auch unerklärlicherweise als “extreme Rechte” bezeichnet). Nun, die Gegner der Oslo Vereinbarungen sind offenbar die größte Gruppe in Israel, die in einem Punkt übereinstimmen. Meinungsumfragen weisen daraufhin, dass zwischen 65% und 85% der israelischen Bevölkerung glauben, dass die Oslo Vereinbarungen ein Fehler waren. Aber in den Studios des Kanal 1 war ich die einzige unter fünf Rednern.

Als wir in diesen prächtigem Studio saßen, im Gesprächskreis redeten und einer niemals endenden Debatte weiteres sinnloses Reden hinzufügten, präzise zu genau derselben Zeit brachte das offizielle palästinensische Fernsehen den neuen Erfolgs-Schlager “Mit diesem Gewehr werden wir unser neues Leben erzwingen… O Palästinenser, Ich möchte gehen und mit euch den Kopf der Schlange angreifen.” (Übersetzung ins Englische von Palestinian Media Watch). Erst vor einem Jahr wurde dokumentiert, dass der palästinensische Mufti bei einer Fatah Versammlung die traditionelle muslimische Lehre verkündet hat: “Der Tag des Gerichts wird nicht kommen, bis die Muslime die Juden bekämpfen. Wenn der Jude sich hinter Steinen und Bäumen verbergen möchte. Die Steine und Bäume werden sagen O Muslime, O Abdullah, dort ist ein Jude hinter mir, kommt und tötet ihn. Nur der Gharkad Baum, (eine bestimmte Art von Baum) ist nicht bereit das zu tun, weil er einer der Bäume der Juden ist.”

Wenn man so etwas hört, dann steht fest, dass es gewiss etwas gibt, das getötet werden muss: Die Vorstellungswelt der Oslo Vereinbarungen. Ihr habt 20 Jahre lang versucht, Oslo zu realisieren. Ihr habt genug Schaden angerichtet. Es ist an der Zeit, damit aufzuhören.

{Quelle: haolam.de – von Emily Amrousi, Israel haYom}

Übersetzung von Renate für unseren Partnerblog Aro1.com

Foto: Einige der Opfer des mörderischen „Oslo-Prozesses“

 

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