kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Syrien und europ. Politik – Auswirkung auf NR-Wahlen 27. August 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 16:28

Foto: ‎هههههههههههههههههههههههههههههههههههههههههههههههههههه اكتر حاجة غيظانى الموضوع دة ان فى ناس عايشة فى دور جيفارا ولسة مصدقة نفسها بس جيفارا لو كان موجود كان هيقولك 25 يناير أصلا حراااااااام‎

Die Araber glauben immer noch, dass sie Revolutionen und arabischen Frühling haben, und dass sie Freiheit und Gerechtigkeit hätten“!

 
 
 

Ich habe vor einigen Tagen mit einigen kurdischen Aktivisten am Wiener Stephansplatz gesprochen und war (trotz PKK-Nähe und Verbindung mit europäischen Kommunisten aller Art) von deren Aussagen und den ausliegenden Flugblättern halbwegs positiv überrascht. Sie wiesen auch explizit auf die unfassbaren Gräueltaten an Christen durch die von den Westmächten unterstütztenFreiheitskämpfer“ hin. Von Freunden, die im Nordirak (kurdische Autonomiezone) waren, weiß ich auch, daß die Kurden den Christen dort Sicherheit gewähren. Für derzeitige orientalische Verhältnisse ist das geradezu ein Erfolgsmodell. Eine der kurdischen Aktivistinnen vom Stephansplatz erzählte mir auch (sinngemäß), daß die Kurden als ganzes Volk normalerweise nicht fanatisch islamisch seien, sondern dass es mehrere religiöse Richtungen gäbe (inkl. Alawiten, Jeziden, Christen) – und somit erhebliche Toleranz. Sie sagte sogar, daß es im Nordirak eine eigene christliche kurdische Gemeinde von Konvertiten gäbe (ohne deren Theologie bzw. Affiliation näher zu spezifizieren).

 
Umso schwerer wiegt die Aussage der kurdischen Partei in Syrien, daß der rezente Giftgaseinsatz allem Hausverstand nach keinesfalls von der Regierung durchgeführt wurde (siehe APA-Meldung ganz unten). Das wiegt auch deswegen schwer, weil die Kurden gegen den „Chauvinismus“ (wie sie sagen) der panarabistischen Baath-Partei eingestellt sind. Wenn die also die Baath-Regierung in Schutz nehmen, kann man sich gut vorstellen, daß das glaubwürdig ist. Umso widerlicher ist daher die kriminelle Politik der USA, die unbedingt auf Krieg drängt und daher offensichtlich zu einer False-Flag-Operation greift. Ich leite die APA-Meldungen mit einem Kommentar, den ich gestern bekommen habe, zgK weiter, damit sich abseits der omnipräsenten Lügenpropaganda gegen Assad (und in diesem Zusammenhang gegen Putin)  jeder selbst ein Bild machen kann:

 

Diese Meldungen verstärken meine Befürchtung, dass der Krieg gegen Syrien schon lange beschlossen ist und unmittelbar bevorsteht. Dies würde auf JEDEN FALL die Macht Merkels und auch die SPÖ/ÖVP-Koalition bei den kommenden Wahlen zementieren, was ein Nebenprodukt dieses Krieges wäre. Die Frage ist allein nur, wie sich Putin verhalten wird!

 

 

 

Einsatz von Chemiewaffen auch noch Tage später nachweisbar

 

Utl.: Experten: Spuren von Sarin sogar noch nach Wochen auffindbar

 

Damaskus (APA/AFP): Der Einsatz von Chemiewaffen, wie er jetzt der syrischen Regierung vorgeworfen wird, ist Experten zufolge noch Tage später nachweisbar. Selbst fünf Tage nach einem Angriff etwa mit dem Nervengas Sarin gebe es „gute Erfolgsaussichten“, Überreste des chemischen Stoffes „im Boden, in explodierter Munition oder Körperflüssigkeiten wie Blut oder Urin“ nachzuweisen, sagte der Toxikologe von der britischen Universität Leeds, Alastair Hay, am Montag. Bei schwer vergifteten Menschen könnten Spuren von Sarin noch bis zu sechs Wochen später nachgewiesen werden. Ähnlich äußerte sich auch der französische Toxikologe Pascal Klintz im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP. Er verwies aber wie der Chemiewaffen-Experte Parice Binder auch darauf, dass die Experten der UNO selbst genaue Proben vor Ort nehmen müssten. Der Wissenschaftler und Chemiewaffen-Experte Olivier Lepick hob hervor, dass dann womöglich anhand der verwendeten Geschosse auch überprüft werden könnte, ob die Chemiewaffen etwa bei einem Luftangriff eingesetzt wurden, was auf die syrischen Regierungstruppen hindeuten würde. Sollte es sich um Mörsergranaten handeln, dann müsste die Schusslinie nachvollzogen und dann die Stellung entweder Regierungstruppen oder Rebellen zugeordnet werden. Die Mission der UN-Experten zur Überprüfung der jüngsten Chemiewaffen-Vorwürfe musste am Montag allerdings abgebrochen werden, weil die Inspektoren von Heckenschützen beschossen wurden. Westliche Länder hatten der Regierung in Damaskus vorgeworfen, die Untersuchung verzögert zu haben, so dass nun womöglich ein Nachweis des Chemiewaffen-Einsatzes schwierig sei. {APA0366 5 AA 0248  – Siehe APA0363/26.08  Mo, 26.Aug 2013}

 

 

Russland: Werden nicht militärisch in Syrien eingreifen

 

Utl.: Lawrow: Zerstörung syrischer Infrastruktur wird Krieg nicht

 

Damaskus (APA/Reuters): Russland hat ein militärisches Eingreifen in den Syrien-Konflikt ausgeschlossen. „Wir haben keine Absicht, mit irgendwem Krieg zu führen“, sagte Außenminister Sergej Lawrow auf die Frage, wie sein Land bei einem westlichen Angriff auf Militäreinrichtungen in Syrien reagieren werde. Lawrow betonte, es sei eine Illusion zu glauben, man könne durch die Zerstörung der militärischen Infrastruktur der syrischen Regierung von Bashar al-Assad den Bürgerkrieg beenden. Ein solche Eingriff stelle eine schwere Verletzung des Völkerrechtes dar. Lawrow hatte zuvor bereits vor einem „furchtbaren Fehler“ gewarnt, der nur zu mehr Blutvergießen führen werde. {APA0366 2013-08-26/15:07 – 261507 Aug 13 – APA0393 5 AA 0113 – Siehe APA0374/26.08  Mo, 26.Aug 2013}

 

 

Experte über Giftgas-Inspektionen:

Schuldzuweisungen nicht einfach

 

 

Schweizer Chemiewaffen-Analytiker Mogl veranschlagt mindestens eine Woche für seriöse Prüfung von Syrien-Proben

 

Damaskus (APA/dpa): Chemiewaffen-Experten versuchen in Syrien herauszufinden, ob die Bevölkerung mit Giftgas angegriffen wurde. Sollten Kampfstoffe eingesetzt worden sein, könnten sie vor Ort wahrscheinlich auch nachgewiesen werden, erklärt Stefan Mogl (48), Experte für chemische Waffen beim Schweizer Bundesamt für Bevölkerungsschutz, im Interview der Nachrichtenagentur dpa. Schwieriger sei die Frage, wer für den Angriff verantwortlich sei.

Frage: Vorausgesetzt, die Inspekteure kommen sicher an den Ort des Geschehens – wie kann man Chemiewaffen dann eigentlich nachweisen?

Antwort: Wenn man einen Kampfstoffeinsatz nachweisen will, dann muss man den Stoff irgendwie finden. Das heißt, man muss Proben nehmen und man muss sie analysieren lassen und schauen, ob man in diesen Proben Kampfstoffspuren oder Abbauprodukte von Kampfstoffen findet.

 

Frage: Wovon genau nehmen die Inspekteure Proben?
Antwort: Man kann zwei Gruppen unterscheiden. Klinische Proben sind Proben von exponierten Personen. Von Überlebenden würde man Urinproben oder Blutproben nehmen. Man kann auch von Verstorbenen gewisse Proben nehmen. Diese biomedizinische Analytik ist eine Spur anspruchsvoller als die Analytik von Umweltproben. Das ist dann die zweite Gruppe, Umweltproben ist ein Überbegriff für so ziemlich alles, was mit dem Kampfstoff in Berührung hätte kommen können. Bodenproben von der Einschlagstelle der Munition, Wischproben vom Munitionskörper, Kleidungsstücke von exponierten Personen oder Oberflächenproben aus Räumen.

 

Frage: Können die Proben vor Ort untersucht werden?
Antwort: Generell wären die Inspektoren imstande, auch vor Ort eine gewisse Analytik durchzuführen. Ich würde im vorliegenden Fall davon ausgehen, dass das Team nur dazu vorbereitet ist, die Proben zu verpacken und direkt zu versenden. Das wäre viel zu kompliziert und vielleicht auch zu gefährlich, das vor Ort machen zu wollen.

 

Frage: Kann man auch herausfinden, wer die Kampfstoffe verwendet hat?
Antwort: Generell ist es sicher nicht einfach, eine Schuldzuweisung zu machen. Der erste Schritt wird sein, herauszufinden, ob ein Kampfstoff eingesetzt wurde oder nicht. Wenn man die Bestätigung hat, dann muss man versuchen, das über die Munition, über Gefechtsbeobachtung zu etablieren. Aus welcher Richtung wurde geschossen? Aus welchem Gebiet kam die Munition? Wer hatte die Möglichkeit, diese Munition zu schießen? Aber das ist wahrscheinlich nicht einfach. Es kommt sehr auf die Munition an – wenn man
welche findet.

 

Frage: Und wie schnell kann man mit Ergebnissen rechnen?
Antwort: Ich würde schon mindestens eine Woche veranschlagen, damit man auch eine umfangreiche, seriöse Analytik durchführen kann. Die ersten Resultate sind vielleicht sehr schnell da, aber ich denke mal, dass sich jedes Labor, das mit solchen Proben bedient wird, ganz genau absichern wird, dass die Analysen voll verlässlich sind. Aber das ist Spekulation. Bei uns im Labor würde es ein paar Tage dauern.

 

Frage: Es gibt Bedenken, dass Beweise längst vernichtet sein könnten. Kann man die Proben überhaupt manipulieren?
Antwort: Gerade bei den Umweltproben ist es entscheidend, dass die Inspekteure an den Ort kommen, wo die Munition wirklich angekommen ist. Wenn sie freies Geleit haben und dort hinkommen, wo die Munition auch eingeschlagen ist, dann kann man das noch nachweisen.

 

Frage: Und wie sieht es mit klinischen Proben von Menschen aus?
Antwort: Die Spitäler kennen das mittlerweile ja auch, die haben wahrscheinlich schon Proben sichergestellt von Patienten. Man kann natürlich im Nachhinein immer behaupten, jemand hätte den Proben noch etwas hinzugefügt. Wenn sie nichts finden in der Probe, dann ist die Sache einfach. Aber wenn sie eine Probe analysieren und es war etwas drin, dann muss man lückenlos beweisen, dass die Proben durch eine unabhängige Organisation genommen und dann versiegelt wurden. Sonst bleibt immer die Möglichkeit, dass jemand behaupten kann, diese Probe sei manipuliert worden. {Von Teresa Dapp}

 

 

Syrien – Kurdengruppe:

Assad nicht für Giftgaseinsatz verantwortlich

 

Utl.: Demokratische Einheitspartei: Staatsführung hätte Chemiewaffen nie so nahe an Damaskus eingesetzt

 

Damaskus (APA/Reuters): Syriens Präsident Bashar al-Assad ist nach Einschätzung der wichtigsten syrischen Kurdengruppe nicht für den mutmaßlichen Giftgaseinsatz in der Nähe von Damaskus verantwortlich. Das Regime besitze zwar chemische Waffen, sagte der Chef der Demokratischen Einheitspartei (PYD), Saleh Muslim, am Montag in einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters in Berlin. Die Staatsführung würde diese aber nicht in der Nähe von Damaskus nur fünf Kilometer vom Aufenthaltsort einer Gruppe von UN-Chemiewaffenexperten einsetzen. „So dumm sind sie natürlich nicht“, sagte Muslim. Er beschuldigte indirekt die Rebellen, für den Angriff verantwortlich zu sein, bei dem in der vergangenen Woche wohl Hunderte Menschen ums Leben kamen. Es gebe Kräfte, die das Regime als Schuldigen darstellen wollten. Zudem besitze nicht nur die Regierung Chemiewaffen, sagte Muslim. Die Kurden bilden in Syrien, der Türkei und im Iran wichtige Minderheiten, verfügen aber nur im Nordirak über Autonomie. In Syrien nahmen kurdische Milizen im vergangenen Jahr mehrere Bezirke ein und wollen nun einen Übergangsrat gründen. Westliche Nationen gehen davon aus, dass Assad für den Angriff in der Nähe von Damaskus verantwortlich ist. Hinweise erhoffen sie sich von UN-Inspektoren, die sich bereits wegen mehrerer anderer mutmaßlicher Chemiewaffenangriffe in Damaskus aufhielten. Die Experten befragten am Montag Überlebende und nahmen Proben in einem Vorort der Hauptstadt.

 

5 Responses to “Syrien und europ. Politik – Auswirkung auf NR-Wahlen”

  1. Emanuel Says:

    Was die Verbindung des Guten mit dem Wahren betrifft, so ist sie ein
    Geheimnis, das nicht so beschrieben werden kann, daß man es mit der
    gewöhnlichen Fassungskraft zu begreifen vermöchte.

    Nur (mit) wenigem soll (etwas darüber) gesagt werden: je mehr das Wahre echt und rein ist, desto
    besser kann das Gute, das vom Herrn ist, demselben als einem aufnehmenden
    Gefäß eingefügt werden. Je weniger hingegen das Wahre echt und rein ist,
    desto weniger kann das Gute vom Herrn eingefügt werden, denn sie müssen
    sich gegenseitig entsprechen, gemäß der Entsprechung geschieht die Verbindung.

    Das Gute kann gar nicht in Falsches, noch das Böse in die Wahrheiten,
    als in aufnehmende Gefäße hineingebracht werden, denn sie sind von entgegengesetzter Art und Natur, das eine verwirft das andere als seinen Feind.

    Ja, wenn sie suchen würden, sich zu verbinden, so würde das eine das andere
    ausspeien: das Gute nämlich das Böse wie Gift, und das Böse das Gute, wie
    etwas erbrechen Erregendes.

    Eine solche Feindschaft zwischen dem Bösen
    und dem Guten ist vom Herrn vorgesehen, damit sie niemals vermischt werden
    möchten, denn würden sie vermischt, so ginge der Mensch zugrunde.

    Bei den Betrügern und Heuchlern fehlt nicht viel, daß sie verbunden wären, dennoch
    aber wird vom Herrn Vorsorge getroffen, daß sie nicht verbunden werden.

    Dies ist der Grund, warum die Betrüger und Heuchler im anderen Leben mehr
    als alle anderen Grauenhaftes zu leiden haben

    So viel -Einsicht hatte mein „Kumpel“ schon vor mehr als 250 Jahren … Wir sind alle vollkommen degeneriert … wir haben keinerlei Einsicht mehr

    Es ist zu spät … diese Erde wird verschwinden …. es ist nur noch eine Frage von 2 – 3 Generationen ……

    • Andreas Says:

      wenn, dann verschwinden WIR, nicht unbedingt die erde (die kann man nicht mit 2-3000 größeren atombomben auseinandersprengen, vermutlich auch die weltbevölkerung nicht restlos eliminieren)…
      – geistvolle einsicht des nordlichts swedenborg!
      >> Je weniger hingegen das Wahre echt und rein ist, desto weniger kann das Gute vom Herrn eingefügt werden, denn sie müssen sich gegenseitig entsprechen, gemäß der Entsprechung geschieht die Verbindung <<
      …hat mich spontan an die Eucharistie (Abendmahl), d.h. an die Realpräsenz Jesu in der Heiligen Kommunion denken lassen – je reiner, konzentrierter und empfangsbereiter sich der gläubige diesem mysterium öffnet, desto mehr entspricht er dem göttlichen Willen und kann sich in Ihn, in Jesus einfügen und sich mit Ihm verbinden (leiblich wie geistlich!!)…

      • Emanuel Says:

        Ja … du hast bestimmt recht ,,,, Schön, wie du die Aussagen Emanuels mit dem Heiligen Abendmahl verbindest … Ich werde bald mit diesem Bewußtsein ausgestattet, mal an einem Heiligen Abendmahl teilnehmen … ich weiß nur noch nicht – in welcher Kirche … ???

        LG

  2. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG Says:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt.

  3. Ibrahim Says:

    KEIN ANGRIFF AUF SYRIEN DER USA UND DER ENGLÄNDER UND FRANZOSEN!

    DAS WÜRDE DEN DSCHIHADISTEN UND EL KAIDA LEUTEN HELFEN!

    IN MALI WERDEN DIESE LEUTE VON FRANKREICH BEKÄMPFT UND IN SYRIEN UNTERSTÜTZT!

    DAS IST WESTLICHE POLITIK DIE GESTEUERT IST VON WAFFENGESCHÄFTEN UND

    KRIEGSTREIBEREI! STOPPEN WIR DEN KRIEG DIESER DUMMEN LEUTE!

    DIE CHRISTEN WERDEN AM MEISTEN DARUNTER LEIDEN!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s