kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Dieser Anwalt vertritt einen 9/11-Terroristen 26. August 2013

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:13

James Connell vertritt Ali Abdel Asis Ali. Dieser soll die Anschläge vom 11. September 2001 mit vorbereitet haben. Der Anwalt selbst zahlt dafür einen hohen Preis.

 

Sie vertreten Männer, die für den Tod Tausender US-Bürger verantwortlich sein sollen. Im anlaufenden Prozess um die Anschläge vom 11. September 2001 brauchen die Strafverteidiger ein dickes Fell – und stellen klar: Auch Terroristen haben Anspruch auf Rechtsbeistand.mAn manchen Tagen hat James Connell Angst. Seit er vor Gericht einen Mann vertritt, der die verheerenden Terroranschläge vom 11. September 2001 mit vorbereitet haben soll, fühlt sich Connell nicht mehr ganz sicher. Denn genügend Menschen würden seinen Mandanten am liebsten sofort hinrichten lassen.

 

 

Drohungen und Beschimpfungen

 

Auch der Anwalt fühlt sich bedroht. «Wenn Du siehst, dass dasselbe Auto mehrfach vor Deinem Haus geparkt ist, bekommst Du Angst», sagt Connell. Dann ruft er die Polizei oder Spezialtrupps, die für die Sicherheit von Pentagon-Mitarbeitern sorgen. «Wenn Du jemanden siehst, wie er in Deinen Briefkasten guckt und Deine Post durchsucht, machst Du Dir Sorgen.» Dass er sich nicht nur Freunde macht, indem er einen der mutmasslichen Drahtzieher von «9/11» vor dem Militärsondergericht auf Guantánamo Bay verteidigt, spürt er bis heute. Bei der Voranhörung beleidigte ihn zuletzt jemand als «Islamisten verteidigender Speichel», ein anderer sagte, Connell sei eine Schande für die USA. Hin und wieder wird er gefragt, wie er es rechtfertigt, seit Jahren für Ali Abdel Asis Ali zu kämpfen – für den Mann also, der die Todespiloten vom 11. September mit Geld versorgt haben soll, den Neffen des mutmasslichen Al-Kaida Chefplaners Chalid Scheich Mohammed.

 

 

Hauptverfahren in weiter Ferne

 

Zwölf Jahre liegen die Anschläge auf das World Trade Center zurück. Doch noch immer ist ein Hauptverfahren gegen die Angeklagten nicht in Sicht. «Wenn man an das Rechtssystem glaubt, ist es egal, was die Anschuldigungen sind», sagt David Nevin, der Mohammed vertritt und nicht nur auf Guantánamo Bay als Star unter Strafverteidigern gilt. Die meisten Menschen verstünden, dass jedermann – auch Terroristen – das Recht auf ein faires Verfahren haben und dass sein Job laut Verfassung der USA festgeschrieben sei, sagt Nevin. «Wir sollten niemanden bestrafen, sanktionieren oder gar hinrichten, bis er Zugang zu Rechtsbeistand bekommen hat.» Cheryl Bormann pflichtet ihm bei. «Jeder hat ein Recht darauf, dass die Regierung ihre Macht nicht missbraucht.» Bormann verteidigt Walid bin Attasch, der zeitweise Leibwächter von Terrorchef Osama bin Laden gewesen sein soll und die Attentäter angeblich mit gefälschten Stempeln und Visa unterstützte.

 

 

«Fraglos schwerster Fall»

Selbst wenn einige die Anwälte als Landesverräter betrachteten: Lob und Dank für ihre zermürbende Arbeit überwiege die Anschuldigungen bei weitem, sagen Connell und Nevin. Strafverteidiger Connell musste trotzdem lange überlegen, ob er den nach seinen Worten «fraglos schwersten Fall» übernehmen soll. Nicht weniger als die «grösste Herausforderung, vor der ein Anwalt jemals stand» nannte Nevins ehemaliger Kollege Ellison Matthews das bevorstehende Verfahren in einem Bericht des «Idaho Statesman». Die Lokalzeitung aus dem US-Staat Idaho, wo Nevin eine Kanzlei betreibt, bezeichnete Nevin als «Verteidiger der Underdogs». Zur Motivation hörte er auf dem Weg zum Gericht früher Plädoyers von Tony Serra, einem Anwalt aus Kalifornien, der Mitglieder der Hells Angels und der militanten Schwarzenorganisation Black Panther verteidigte.

 

 

Ausgetrockneter Kundenstamm

 

Der Prozess auf Guantánamo hat das Leben der Anwälte umgekrempelt. «Mein Kundenstamm ist ausgetrocknet», sagt Connell, der wie seine Kollegen eine Woche auf Kuba bleiben muss, um einmal mit seinem Mandanten zu sprechen. Das US-Militär fliegt Besucher nur einmal wöchentlich zu den Gefangenenlagern auf die Insel. Nicht nur Kunden, auch seine Frau und Kinder vermissten ihn, sagt Connell. Ein Freispruch der «Guantánamo Five» scheint kaum möglich. Aufgeben will David Nevin trotzdem nicht. Ruhig und zurückhaltend tritt der 64-Jährige im Gerichtssaal ans Pult und glänzt dabei mit stichhaltigen Argumenten und rhetorischen Kniffen. Nevin gilt unter vielen Anwälten als einer der besten Strafverteidiger der USA. Seine Arbeit soll Licht ins Dunkel um die Terroranschläge bringen, sagt er. «Ich will die ganze Geschichte von 9/11 erzählen.» {Quelle: www.20min.ch}

 

3 Responses to “Dieser Anwalt vertritt einen 9/11-Terroristen”

  1. Emanuel Says:

    Dann wird es wieder heissen, ja wir sind über die Kriegsgründe angelogen worden, aber es ist halt schon geschehen und wir können nichts mehr ändern. Wann lernen wir endlich dazu? Wann hören wir auf der Propaganda zu glauben und schreien laut den Politikern und Medienhuren ins Gesicht, HALTET ENDLICH EUER LÜGENMAUL! Wir wollen nicht noch einen Krieg der nur Unheil und Zerstörung bringt!!!

    Noch können wir das nächste Massentöten durch NATO-Bomben verhindern, wenn wir uns dagegen stellen. Denn eines muss uns klar sein, ein Angriff auf Syrien ist nicht wie die Kriege gegen Afghanistan, Irak oder Libyen, ein begrenzter weit weg. Nein, diesmal kommt Russland und China ins Spiel und kann damit einen Weltkrieg auslösen der uns alle trifft. Das ist aber genau das was die völlig durchgeknallten Psychopathen in Washington und Tel Aviv wollen.

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Die Propaganda verkauft uns den nächsten Krieg http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2013/08/die-propaganda-verkauft-uns-den.html#ixzz2d62gEGsb

  2. Emanuel Says:

    Na, es wäre doch wirklich komisch und lachhaft, wenn die heutigen demokratischen NATO-Imperialisten mit den seit 1945 fungierenden USA als überragenden Bandenanführer dieses Clubs des tonangebenden Weltimperialismus, GB, France, einigen arabischen Witz- (Komiker)Herrschern, dem ebenso Witz-Islamisten Turkey- Erdogan und natürlich auch den scheinheiligen Regierungs- und Parteien-Deutschen als Adjutanten, Sekundanten von Washington nicht doch noch ihr heiß ersehntes erflehtes „Gleiwiz“ bekämen um gegen den verhassten widerborstigen Assad und die ihn noch immer unterstützende beachtliche Bevölkerungsmehrheit Syriens endlich, endlich wuchtig losschlagen zu können.
    Was der einstige deutsche Führer konnte, können seine demokratischen NATO-Nachfolger und Nacheiferer doch schon lange und noch viel besser, überzeugender, oder täusche ich mich da?
    Und natürlich, alle elektronischen NATO-Volksempfänger, Printholz-Medien geben auch heute wieder wie in den guten alten Zeiten die entsprechende Begleitmusik, halten die hauptsächlichen NATO-Völker und deren kleine europäische, ach so neutralen Trittbrett-Mitfahrer Natiönchen bei entsprechender Kriegslaune, schaffen so mit Zustimmung, zumindest aber stillschweigende Duldung.
    Verreckt und verseucht, verstümmelt und vertrieben wird ja (zum Glück?!) für uns reife westlichen Demokraten anderswo, an der Zapfsäule muss und wird der Auto-Saft eh weiterfließen wie gewohnt, an irgend welche anderen Plätzchen, wo es noch nicht, noch nicht kracht, können wir ja noch immer friedlich und Dank viel Armut dort auch oft noch immer preisgünstig Urlaub machen in den schönsten Wochen des Jahres.
    Wann also endlich wird – wieder und wie schon gewohnt, ab ca.5:45 UHR? – Bombe mit mit Bombe, Marschflugkörpern und Raketen, gern gleich auch noch mit besonders „effektiver“ Uran-Munition, „vergolten“ werden?
    Vertrauen wir daher einfach dem imperialistischen Super-Bandenanführer und seinen europäischen und arabisch-türkischen Helfern, Vasallen und Freunden, es geht alles sein Gang.
    Für uns bleibt da nichts zu tun als einfach weiter wie schon immer für Lohn und Brot für die Herrschenden fleißig zu malochen, für alle materiellen Kriegs-Mittelchen für alle diese Friedens- und Befreiungsmissionen zu sorgen, also mit Steuern und Waffen kräftig mit zu helfen, und nicht zuletzt diese demokratischen NATO-Politiker aller Farben und Selbsttitulierungen ebenso fleißig weiter zu wählen, d.h. dazu zu ermächtigen, genau so erfolgreich weiter zu machen wie bisher!
    Wir paar empörten Hansel hier sind leider nur einsame Rufer in der Medien-und gemachten Meinungs-Wüste, weitgehend hilflose Kassandras, da als Einzelne und unorganisiert völlig macht- und einflusslos.
    Und doch: Wir leben in einer Demokratie! Oder? 🙂 / ( 😦 )

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Die Propaganda verkauft uns den nächsten Krieg http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2013/08/die-propaganda-verkauft-uns-den.html#ixzz2d6Afw4rF

  3. schwebchen Says:

    Eine warme Verteidigungsrede für einen Anwalt, der einen verhassten Verbrecher verteidigt. Der Anwältin, die Beate Zschäpe verteidigt und aus ihrer Kanzlei gemobbt wurde, wünschte man auch solch warme Worte in einer deutschsprachigen Zeitung. Ist allerdings Fehlanzeige. Bisher nur Häme und Runtermachendes. Dabei sollte doch jedem Journalisten klar sein, dass es bei einem sauberen Rechtsverfahren einen Anwalt des Angeklagten geben muss.


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