kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Schlagen Sie den Kopten nicht die Tür ins Gesicht“ 24. August 2013

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 15:44

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Ökumenisches Gebet für die Christen in Ägypten Bischof Damian hofft auf neue Verfassung.

 

 

Berlin (DT): Am Donnerstag haben die Glocken aller koptisch-orthodoxen Kirchengemeinden in Deutschland geläutet, um die Christen aller Konfessionen zum gemeinsamen Gebet für den Frieden in Ägypten einzuladen. Die Initiative ging von der Deutschen Bischofskonferenz sowie von der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland aus. „Die Situation in Ägypten macht uns betroffen und sprachlos“, so der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch. „Wenn wir auch politisch nichts ausrichten können, so brauchen alle Menschen dort unser Gebet. Drücken wir im Beten und in der Feier des Gottesdienstes unsere Nähe zur Bevölkerung am Nil aus. Die Gewalt muss ein Ende haben. Ihr Fortdauern ist in keiner Weise zu rechtfertigen.“ Bischof Damian leitete die zentrale Gebetsstunde in der koptisch-orthodoxen Kirche St. Antonius und St. Schenuda in Berlin, an der auch der Erzbischof von Berlin, Kardinal Rainer Maria Woelki, sowie der Bischof der Evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, teilnahmen.

 

Die im Stadtteil Lichtenfeld gelegene Kirche wird derzeit zu einem koptischen Bischofssitz umgebaut. Die koptische Kirche erwarb das 1905 von Kaiserin Auguste Victoria eingeweihte evangelische Gotteshaus im Jahr 1998 und führt seitdem eine umfassende Sanierung durch, wie Bischof Damian bei der Begrüßung der zahlreichen Gläubigen sagte, die zur Gebetsstunde gekommen waren. Wenn man bedenke, was die Sanierung eines erst hundertjährigen Gotteshauses verlange, könne man sich ein Bild davon machen, was es bedeute, dass derzeit in Ägypten Kirchen zerstört werden, die zum Teil noch aus dem Vierten Jahrhundert stammten: „Wenn ich das höre, das macht mich fassungslos“, so Bischof Damian, „das tut mir in der Seele weh“. In einem Pressegespräch nach der Gebetsstunde fügte er hinzu: „Die koptische Kirche erhält keine Unterstützung aus staatlichen Mitteln Ägyptens. Wir bekommen keine öffentlichen Mittel, und im Augenblick neben den erheblichen Schmerzen ist die Situation wirklich, dass die Kirche keine ausreichenden Mittel hat. Eine Sanierung der Kirchen ist in keiner Weise machbar.“

 

Das eigentliche Problem in Ägypten liegt dem Generalbischof zufolge in der gegenwärtigen Verfassung des Landes von 1971, in der Ägypten zum islamischen Staat erklärt und der Koran und die Scharia als Rechtsgrundlage eingeführt wurden. In dieser Verfassung, so der Bischof, „heißt es, wenn das Opfer Christ und der Täter Muslim ist, der Täter nicht bestraft werden kann. Deswegen haben wir bis heute keinen Schutz. Bis heute haben wir nicht einen einzigen Fall erlebt, wo der Täter bestraft worden ist. Das muss sich ändern. Es muss möglich sein, die Täter zur Verantwortung zu ziehen und sie vor ein Zivilgericht zu stellen, damit sie die ordentliche Strafe bekommen, unabhängig von der Religion der Betroffenen“. Ägypten müsse sich gegen radikalislamische Kräfte, die Unruhe und Gewalt stiften, wehren: „Ich sehe die Situation in Ägypten als eine Situation, in der ein großartiger Operateur einen Krebstumor aus einem Körper entfernt. Es wird Blut geben, es wird Schmerzen geben, aber es gibt keinen Weg vorbei. Entweder er macht dies, oder der Krebstumor tötet diesen Körper. Ich halte diesen Prozess für einen schwierigen Prozess, aber eine dauerhafte Heilung für den Körper Ägyptens“. Er richtete einen Appell an die Bundesregierung, ihre Haltung gegenüber Ägypten zu überdenken und das Vorgehen der Übergangsregierung zu unterstützen. Der evangelische Bischof Dröge betonte, dass Vertreter der Evangelischen Kirche bereits eine Botschaft an Außenminister Westerwelle gerichtet hätten, in der darum gebeten wird, die rechtsstaatlichen Kräfte in Ägypten zu unterstützen.

 

Auch der Botschafter der Arabischen Republik Ägypten in Berlin, Mohamed Abdelhamid Ibrahim Higazy, rief im Rahmen der Gebetsstunde die deutsche Regierung sowie die westlichen Medien auf, den Demokratisierungsprozess in Ägypten zu unterstützen. Ägypten befinde sich seit der Revolution von 2011 in einem Transitionsprozess, aus dem eine moderne, stabile Demokratie hervorgehen müsse. Terror und Gewalt müssten daher mit allen Mitteln Einhalt geboten werden. „Sie müssen verstehen“, so der Botschafter, „das jene, die Ägypten lieben, seine Kirchen und seine Moscheen lieben“. „Verbrennen sie die Kirchen? Dann beten wir in den Moscheen. Verbrennen sie die Moscheen? Dann beten wir in den Kirchen. Verbrennen sie beide? Dann beten wir gemeinsam auf den Straßen, weil wir alle Ägypter sind“: Mit diesen Worten zitierte der Erzbischof von Berlin, Kardinal Woelki, den Aufruf des koptischen Patriarchen Tawrados II., auf die Angriffe nicht mit Gewalt zu antworten. „Als Christen wollen wir unseren christlichen Brüdern und Schwestern in Ägypten mitteilen, dass wir mit ihnen solidarisch sind und mit Ihnen leiden“, so der Kardinal, „auch wenn diese Anteilnahme und Solidarität in den Medien kaum in Erscheinung tritt“. Es sollte „selbstverständlich sein zu wissen, dass es sich bei den Christen Ägyptens nicht um einen von europäischen Missionaren importierten relativ neuen kolonialen Restbestand handelt, sondern um Nachfahren der ersten Christen. Sie sind kein Fremdkörper, wie manche ihrer Feinde glauben machen möchten“. Kardinal Woelki verwies in diesem Zusammenhang jedoch auch auf die Lage in Deutschland: „Wenn wir es ernst meinen mit dem Frieden, müssen wir hier – vor unserer Haustüre – damit anfangen. Ich appelliere an alle, Provokationen und Aggressionen zu beenden, damit Flüchtlinge und Asylbewerber hier ohne Angst leben können“.

 

Bischof Damian erneuerte auch seine Bitte, verfolgten Kopten in Deutschland Asyl zu gewähren: „Die Kopten werden nicht ihr Land scharenweise verlassen, aber wenn ein kleiner Bruchteil doch kommen möchte: Bitte, zeigen Sie ein kleines bisschen Barmherzigkeit. Lassen Sie die Türen ein klein bisschen locker. Schlagen Sie uns nicht die Tür so arg ins Gesicht. Das tut weh!“ In Deutschland gibt es derzeit dreizehn koptisch-orthodoxe Gemeinden. Die erste entstand 1975 in Frankfurt am Main. Ihr geistliches Oberhaupt ist der koptische Patriarch Tawadros II., sein Repräsentant in Deutschland Generalbischof Anba Damian, der im „Kloster der Heiligen Jungfrau Maria und des Heiligen Mauritius“ in Höxter seinen Amtssitz hat. Gegenwärtig sei es entscheidend, so der Generalbischof, „Signale zu setzen, dass es eine neue Verfassung geben möge, wo die Christen dieselben Rechte und Pflichten bekommen wie die Muslime, dass sie als gleichberechtigte Bürger leben und nicht aufgrund ihrer Religion beurteilt werden, sondern aufgrund ihrer Qualifikationen“ {Quelle: www.die-tagespost.de –  Von Claudia Kock}

 
 

One Response to “„Schlagen Sie den Kopten nicht die Tür ins Gesicht“”

  1. Ibrahim Says:

    SIE DIE BRÜDER SIND SO DUMM WIE HINTERE VOM SCHWEIN! SIE KÖNNEN NICHTS SIE SIND NICHTS!

    SIE SIND SCHEIßE! DIE MOHAMMEDANER DER MOSLEMBRÜDER!


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