kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

So gefährlich ist das Chaos für die Christen 20. August 2013

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 16:31

Ägypten-Krise: So gefährlich ist das Chaos für die Christen

Sie stehen auf Schutt und Asche, breiten ihre Hände zum Gebet aus.

 

Koptische Christen halten am Sonntag morgen ihren Gottesdienst in der ausgebrannten Anba-Moussa-Kirche von Minya (270 Kilometer von Kairo).

Vor der Eingangstür liegen verbrannte Gebetsbücher,

in der Kirche riecht es verkohlt.

 

Bischof Makaryos (54) steht inmitten der Gemeinde, ruft:

 

 „Lasst uns für die Muslimbrüder beten!

Gott soll ihnen helfen, dass sie  mit der Gewalt aufhören„!

 

 

 

Paul Ronzheimer und Generalbischof Makaryos

 

Am Mittwoch brach in Minya der Terror aus,

die Jagd auf Christen begann.

 

Als Muslimbrüder von der Räumung ihrer Protestcamps in Kairo hörten, starteten sie noch am Morgen mit der Zerstörung. Der wütende Mob brannte allein im Zentrum von Minya zwei Kirchen komplett nieder, auch christliche Kindergärten und Schulen wurden zerstört, Geschäfte von Christen demoliert.​ Bischof Makaryos: „Sie gingen brutal vor gegen alles, was sie finden konnten und irgendwie mit uns zu tun hat. Sie schleuderten Brandsätze auf die Kirchen und riefen: ‚Wir vertreiben euch aus Ägypten‘“. Anders als in Kairo bekamen die Christen in Minya keine Hilfe von Polizei oder Armee. Der Bischof: „Man sagte uns ganz offen, dass sich das Militär auf Kairo konzentriert, sie nicht genug Kräfte zu unserem Schutz haben“​. Priester Samuel war zum Zeitpunkt des Angriffs gerade in der Kirche, erzählt: „Ich saß mit meiner Tochter zusammen, plötzlich hörten wir den Mob und rochen das Feuer. Es war dramatisch, ich kann nicht fassen, warum Menschen so etwas tun“. Während der Auseinandersetzungen gab es zwei Tote. Zwei gemäßigte Muslime, die Christen helfen wollten, wurden von Muslimbrüdern erschossen. Priester Samuel: „Wir könnten hier alle so friedlich zusammen leben, wenn es diese Radikalen nicht gäbe.“

 

 

Marina (18) und John (19) zeigen ihr Kreuz-Tattoo am Handgelenk​

 

Marina (18) und John (19) zeigen ihr Kreuz-Tattoo am Handgelenk​

 

 

So schlimm war die Christenverfolgung in Ägypten noch nie! Etwa zehn Prozent der 84 Millionen Ägypter sind Christen. Seit letzten Mittwoch wurden landesweit 32 Kirchen in Brand gesetzt. Priester leben in Angst. Mitte Juli wurde ein koptischer Geistlicher auf offener Straße erschossen. Gemeindehäuser werden nachts bewacht.​ Viele Christen trauen sich kaum noch aus ihrem Viertel. Sie seien für die Muslimbrüder leicht zu erkennen, berichten Marina Safwat (18) und John Adel (19): „Ich habe auf meinem Handgelenk ein Kreuz tätowiert. Ich kann jetzt nicht mehr in andere Viertel gehen, die Gefahr ist zu groß. Freunde von mir wurden vergewaltigt und verprügelt, weil sie Christen sind“. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte die wachsende Gewalt in Ägypten. Ban nannte Angriffe auf Kirchen, Krankenhäuser und öffentliche Einrichtungen inakzeptabel und rief die Konfliktparteien zu äußerster Zurückhaltung auf. Viele Christen wünschen sich unterdessen ein stärkeres Engagement der Armee. Das berühmte griechisch-orthodoxe Katharinenkloster auf der Sinai-Halbinsel wurde vorläufig gesperrt, Kirchen und Bibliotheken sind nicht zugänglich.

 

Ägypten-Krise: BILD-Reporter in zerstörter Kopten-Kirche

 

Der Chef der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder (CDU), hat angesichts der anhaltenden Unruhen militanter Moslems in Ägypten vor einer weiteren Vertreibung von Christen gewarnt. Kauder sagte BILD.de: „Man kann nur hoffen, dass Ägypten bald zur Ruhe kommt. Trotz des gewaltsamen Vorgehens des Militärs gegen die Muslimbrüder darf der Gesprächsfaden zur ägyptischen Regierung nicht abreißen. Ich warne vor einseitigen Schuldzuweisungen. Aus den Reihen der Muslimbrüder werden in diesen Tagen unbeteiligte Christen brutal attackiert und Kirchen in Brand gesteckt. Es gibt dafür keine Rechtfertigung. Die Aktionen geben einen Hinweis, welche Ziele die Muslimbrüder immer verfolgt haben. Sie wollen einen islamischen Gottesstaat, in dem Christen keinen Platz haben“. {Quelle: www.bild.de – Von PAUL RONZHEIMER und FABIAN}

MATZERATH (Fotos)

 

5 Responses to “So gefährlich ist das Chaos für die Christen”

  1. Emanuel Says:

    Ein Mann aus Afganistan , der mit seiner Familie nach Deutschland kommen konnte , berichtete mir vor einigen Wochen, wie es in seinem Heimatland abgeht.
    Ein Großteil der Menschen dort sind Analphabeten. Sie tun das , was der Iman ihnen in der Moschee erzählt und glauben das, was er erzählt.

    In Ägypten ist es nicht viel anders. 70 % Analphabeten tun das und glauben das, was der Iman erzählt … Tatsächlich sind sie dumm, ungebildet und arm !

    Die Muslim-Bruderschaft hat denen ein besseres Leben versprochen … Dieses Versprechen haben sie natürlich nicht eingehalten …. Der Rückhalt unter den armen Analphabeten wird daher für die MB deutlich geringer werden. Die Sunniten mit wahhabitischem Hintergrund – (also die Saudi – Sekte ) standen der MB schon immer feindlich gegenüber. Die Moslems sunnitischer Glaubensrichtung sind offenbar dabei, sich untereinander zu zerfleischen — Gemeinsam zerfleischen sie die Moslems schiitischer Glaubensrichtung…. Aber es sind im grunde nur wenige, die sich terroristisch betätigen …. In Syrien erhalten die Terroristen 1000, $ pro Monat vor allem aus Katar. 1000 $ ist für primitive Analphabeten ein Vermögen …..

    Wer ist also der Täter ???? Wer sind die Teufel ???? Wenn wir dieses richtig einschätzen – fangen wir selber an, korrekter zu denken …

    Wir sollten aufhören, die einfachen Muslime , die – wie die einfachen anderen Menschen auch, keine Verbrechen begehen – wir sollten aufhören diese einfachen Mitmenschen über einen Kamm zu scheren …. Das wäre mal ein erster Schritt in die Richtung des Herrn …..

    • Andreas Says:

      nicht nur die (un-)taten spielen eine rolle, sondern die geistige ausrichtung, die dem menschenverachtenden treiben kein ende zu setzen gewillt ist. wo sind den die „normal“-islamischen friedensdemos, warum werden die kopftücher gerade der „normalos“ immer länger, die bärte islamisiert und die blicke immer grimmiger?
      wie würde wohl die mehrheit der christen reagieren, wenn auch nur ein einziger hetzprediger oder selbstmord-„märtyrer“ im namen unseres Gottes moslems in die hölle befördern wollte?
      das scheigen und nicht-handeln der islamischen bevölkerung gerade auch in europa spricht doch bände – aber für erdogan, mursi u. hamas sind sie schnell mal auf der strasse und demonstrieren uns, was sie demokratie und menschenrechten halten?!…

      • Andreas Says:

        sorry: das schweigen…

      • Emanuel Says:

        Ja – du hast recht – diese Menschen sind ausserordentlich verführt ….. sie haben kein Gewissen in unserem, christlichen Sinn !!! Sie lassen sich einfach mitreissen … mit ihrer teuflischen Lehre … sie erkennen nicht , das sie missbraucht werden … das ist wirklich tragisch … Ich weiß auch nicht, was man machen kann ….

        <Ich kenne viele Muslime , die sich distanziert haben von dem Glauben …. die sagen – sie glauben an gar nichts mehr …. meine muslimischen Bekannten, hassen Erdogan .. sie gehen auch nicht in Moscheen … doch einige schon … aber selbst diese sind ok! Es gibt Moslems, die so sind wie wir !!!! Es gibt Moslems , die die Gesetze des Herrn, als ihre Gesetze empfinden !!!!

        Das müssen wir erkennen und akzeptieren !

        Was will der Teufel ???????????? Der Teufel will Hass !

        Was will der Herr ??? Der Herr will Liebe !!! Wir dürfen – als wahre Christen – NICHT HASSEN – Wenn wir hassen, sind wir Teufel und Satane !!!!

        Amen

  2. Melanie Says:

    Es kann nicht verallgemeinert werden, was das betrifft. In der Tat haben die Ägypter die letzten Jahre ihr eigenes Land so ziemlich auf den Kopf gestellt, und das sollte man weiterhin beobachten und darüber berichten. Wer allerdings als Tourist, auch als Christ, dorthin reist, bekommt davon genau null mit. Hingegen sind die Preise dort derzeit sensationell, weshalb ich mir zumindest im Dezember nicht nehmen lassen werde auch mal die Sonne Afrikas zu genießen.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s