kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Mursi wegen Beihilfe zum Mord angeklagt 20. August 2013

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 12:23

26 Soldaten von islamischen Terroristen in Rafah erschossen

 

Wegen angeblich falscher Berichte hat die ägyptische Polizei Angestellte einer Webseite festgenommen. Dem abgesetzten Präsidenten Mohammed Mursi wird derweil Mitschuld am Tod von Demonstranten zur Last gelegt.

Der gestürzte ägyptische Präsident Mohammed Mursi ist nun auch wegen Beihilfe zum Mord angeklagt worden. Aus Justizkreisen verlautete, der vom Militär abgesetzte islamistische Staatschef werde der Mitschuld am Tod sowie an der Folterung von Demonstranten beschuldigt, die Ende 2012 vor dem Präsidentenpalast in Kairo gegen ein Verfassungsdekret protestiert hatten. Wegen dieser neuen Vorwürfe verlängert sich die Untersuchungshaft Mursis, der seit seiner Entmachtung am 3. Juli an einem geheimen Ort festgehalten wird, um weitere zwei Wochen. Mursi befindet sich noch bis nächste Woche in Untersuchungshaft. Diese wurde angeordnet wegen Vorwürfen im Zusammenhang mit seiner Flucht aus einem Gefängnis während der Proteste gegen den langjährigen Machthaber Hosni Mubarak im Januar 2011.

 

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Nach der Festnahme von Morsched, Mohamed Badie, lacht uns die Börse wieder an!

 

 

 

Mitarbeiter einer Webseite festgenommen

 

Die Polizei hat in Kairo fünf Mitarbeiter der Website «Islamtoday» wegen missliebiger Berichterstattung an ihrem Arbeitsplatz festgenommen. Aus dem ägyptischen Innenministerium hiess es, ihnen werde vorgeworfen, über einen «Militärputsch» zu schreiben und falsche Berichte über angebliche Menschenrechtsverletzungen zu verfassen. Damit hätten sie die Öffentlichkeit gegen die Streitkräfte und die Polizei aufgehetzt. Direktor von «Islamtoday» ist der saudische Kleriker Salman al-Auda, der gute Beziehungen zu verschiedenen Parteien des politischen Islam in der ganzen arabischen Welt unterhält.

 

 

 

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20. August 2013: Nach langer Schießerei wurden 32 Moslembrüder in der Schule „Aldawaa Alislamia“ in Bai Sweif verhaftet

 

 

Fast 1000 Tote

In Ägypten verschärfen neue blutige Zwischenfälle die Lage. Am Montagmorgen haben mutmaßliche islamistische Extremisten auf der Sinai-Halbinsel 25 ägyptische Polizisten erschossen. Damit sind seit der Räumung der Protestlager von Anhängern des gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi fast tausend Menschen getötet worden. Die Europäische Union will nun über mögliche Sanktionen gegen Ägypten beraten. Für den gewaltsamen Tod der 25 Polizisten auf dem Sinai übernahm zunächst niemand die Verantwortung. Es werden jedoch islamistische Extremisten dahinter vermutet. Seit dem Sturz von Mursi am 3. Juli verüben sie immer öfter Anschläge in dem strategisch wichtigen Gebiet zwischen Israel und dem Gazastreifen. Die Angreifer stoppten den Angaben zufolge die beiden Minibusse der Polizisten, die in Zivilkleidung unterwegs waren, nahe der Stadt Rafa an der Grenze zum Gazastreifen und töteten sie.

 

 

Sondersitzung der EU

Die Außenminister der Europäischen Union wollen an diesem Mittwoch zu einer Sondersitzung in Brüssel zusammenkommen, um über eine gemeinsame Reaktion auf die Gewalteskalation in Ägypten zu beraten. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur AP aus Diplomatenkreisen. Am Morgen berieten sich bereits die Botschafter der 28 EU-Staaten. Unter anderem könnten Fördergelder gestoppt und Waffenlieferungen suspendiert werden, hiess es. Angesichts von Überlegungen westlicher Staaten zur Streichung ihrer Finanzhilfen für Ägypten hat Saudiarabien Ersatz für ausfallende Zahlungen angekündigt. «Die arabische und islamische Nation» werde «nicht zögern, mit den ihr verfügbaren Ressourcen Ägypten zur Hilfe zu kommen», sagte der saudiarabische Außenminister, Prinz Saud al-Faisal. Dies sollten jene Staaten wissen, die ihre Hilfen für Ägypten stoppen wollten. Am Sonntagabend hatte sich Armeechef al-Sisi erstmals seit der Räumung der beiden Protestlager der Mursi-Anhänger und der anschliessenden Eskalation der Unruhen geäussert. Die Armee werde Gewalt, Brandschatzung und Terror nicht tatenlos mit ansehen, sagte er nach Zitaten aus dem Staatsfernsehen bei einem Treffen mit Offizieren und Polizei. {Quelle: www.derbund.ch}

 

3 Responses to “Mursi wegen Beihilfe zum Mord angeklagt”

  1. Andreas Says:

    schon recht, mursi wegen beihilfe des mordes/totschlags anzuklagen – über 700 tote durch die sisi/mubarak-kräfte dürften aber auch noch sein nachspiel haben, die zwingende notwendigkeit dafür kann ich so nicht erkennen!! wenn „christliche“ kopten das auch noch begrüssen, wie in etlichen beiträgen erkennbar ist, verspielen sie sich alle symphatien – trotz der verfolgungen und niederbrennung vieler ihrer kirchen. das die moslembrüder abserviert gehören, ist eine sache, aber der zweck heiligt nicht ALLE mittel. letztlich verhalten sich die „gemässigten“, säkuär eingestellten ägyptischen moslems (erst mubarak- nun sisi?) anscheinend genauso brutal wie die gewaltätigen fundamentalisten – SO wird kein frieden daraus?! ob die kopten unter dem neuen (übergangs?-) militärregime besser fahren als unter mursi, bleibt äusserst fraglich. das gilt erst recht für liberale, regierungstransparenz-fordernde demokraten, die sicherlich noch ihre probleme mit dem militärrat bekommen werden, sollten sie lautstark auf ihre rechte pochen…
    die kopten sollten starke bürgerwehren organisieren, die sie gegen die islamisten schützen können und sich nicht alleine auf polizei u. militär verlassen – diese allzu offenherzige anlehnung an den staatlichen machtapparat, der überwiegend von mehr oder weniger gläubigen moslems geführt wird, kann zum bummerang für die christliche minderheit führen. die kopten sollten sich hüten, zukünftig als die verlässlichste stütze der militärs dazustehen und somit den hass auch mit sisi unzufriedenen liberaler moslems auf sich zu ziehen. es geht wohl quer durch alle lager die sorge um, dass es zu einer neuauflage der mubarak-diktatur kommen könnte – diese mögliche entwicklung könnte die kopten mit ihrer symphatie für mubarak/sisi erneut ins gesellschaftliche abseits befördern und sie auf gedeih und verderb von den militärs abhängig machen. solch eine unbeständige symbiose darf es trotz gewisser zusagen seitens der regierung nicht geben, sonst wird man den christen eine vorliebe für militär-despoten nachsagen – wie schon in syrien!

  2. Ibrahim Says:

    Terroristen!

  3. Ibrahim Says:

    25. April 1974 in Portugal setzt das Militär die Regierung ab!

    Also setzt das Militär auch in Ägypten im Namen des Volkes die Regierung ab!

    Die Revolution geht weiter! Ägypten hat die Demokratie wieder hergestellt!


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