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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Führer der Moslembruderschaft, Mohamed Badie, ist verhaftet 20. August 2013

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 11:38

 

Ägypten atmet auf und die Auflösung der Terrororganisation der Moslembruderschaft nimmt seinen Lauf durch die Zerschlagung ihrer Struktur

 

Das Oberhaupt der ägyptischen Muslimbruderschaft Mohammed Badia ist verhaftet worden. Ein Sprecher des Innenministeriums erklärte der Nachrichtenagentur dpa am frühen Dienstagmorgen, Badia sei kurz nach Mitternacht in Kairo festgenommen worden. Er habe sich in einem Gebäude in Nasr City versteckt gehalten. Der Tierarzt hatte – wie viele Mitglieder der Islamisten-Organisation – mehrere Jahre als politischer Häftling im Gefängnis gesessen. Zusammen mit Badie wurde den Angaben zufolge ein weiteres hochrangiges Mitglied der Muslimbruderschaft festgenommen. Das staatliche Fernsehen zeigte in der Nacht Aufnahmen von Badie, wie er von Polizisten abgeführt wird. Gegen den 70-Jährigen war am 10. Juli, eine Woche nach dem Sturz Mursis durch die Armee, Haftbefehl durch die Justiz erlassen worden. Dieser lautet auf den Vorwurf der „Anstachelung zur Gewalt“.

 

 

 

Nach den Unruhen der vergangenen Tage mit Hunderten Toten hatte die Übergangsregierung über ein Verbot der islamistischen Muslimbruderschaft diskutiert. Der Vorschlag, die Muslimbruderschaft für illegal zu erklären, stammt von Übergangsministerpräsident Hasim al-Biblawi. Er sagte: „Es kann keine Versöhnung geben, mit denjenigen, an deren Händen Blut klebt“. In den vergangenen Tagen wurden Hunderte von Mitgliedern der Muslimbruderschaft festgenommen. Ägypten wird seit dem Sturz des aus der Muslimbruderschaft stammenden Mursi von Protesten seiner Anhänger erschüttert. Immer wieder kam es dabei zu Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften, die am vergangenen Mittwoch eskalierten. Seitdem wurden landesweit mehr als 800 Menschen getötet. Mehr als tausend Muslimbrüder und Mursi-Anhänger wurden festgenommen. {Quelle: www.handelsblatt.com}

 

 

 

 

 

 

Oberhaupt der Muslimbrüder verhaftet

 

In Ägypten will die Muslimbruderschaft ihren Kampf gegen die Übergangsregierung auch nach der Verhaftung ihres Oberhauptes Badie fortsetzen. Die EU ist weiter von einer politischen Lösung überzeugt.

 

Die Staatsmacht in Ägypten geht weiter gegen die Muslimbruderschaft vor. Deren Oberhaupt Mohammed Badia wurde in der Nacht zum Dienstag verhaftet. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte, Badie habe sich in einem Gebäude in Nasr City versteckt gehalten. Badie wird die Anstiftung zu tödlicher Gewalt gegen Demonstranten vorgeworfen. Ein großer Teil der Führung der Muslimbruderschaft sei mittlerweile in Gewahrsam, sagte ein Korrespondent des arabischen Nachrichtensenders Al Dschazira am Dienstagmorgen. Der Tierarzt Badie hatte – wie viele Mitglieder der Islamisten-Organisation – mehrere Jahre als politischer Häftling im Gefängnis gesessen. Gegen den Anfang Juli abgesetzten ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi leitete die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen der Beteiligung an der Tötung von Demonstranten im Dezember 2012 ein. Gleichzeitig sei in diesem Verfahren eine Untersuchungshaft von 15 Tagen angeordnet worden, meldete die Internetseite des Staatsfernsehens am Montag.

 

 

„Es kann keine Versöhnung geben“

 

Wie genau Mursis Rolle bei den gewaltsamen Übergriffen auf Demonstranten vor dem Ittihadija-Palast in Kairo ausgesehen haben soll, wurde nicht genannt. Der vom Militär entmachtete islamistische Präsident sitzt bereits wegen einer angeblichen Verschwörung mit der radikalen Palästinenserbewegung Hamas bei der Befreiung von Insassen eines Gefängnisses 2011 in Untersuchungshaft. Nach den Unruhen der vergangenen Tage mit Hunderten Toten hatte die Übergangsregierung über ein Verbot der islamistischen Muslimbruderschaft diskutiert. Der Vorschlag, die Muslimbruderschaft für illegal zu erklären, stammt von Übergangsministerpräsident Hasim al Biblawi. Er sagte: „Es kann keine Versöhnung geben, mit denjenigen, an deren Händen Blut klebt.“ In den vergangenen Tagen wurden Hunderte von Mitgliedern der Muslimbruderschaft festgenommen. Die Muslimbruderschaft war während der Amtszeit des 2011 gestürzten Präsidenten Husni Mubarak offiziell verboten gewesen. Ihre neu gegründete Partei für Freiheit und Gerechtigkeit ging aus der Parlamentswahl nach dem Sturz Mubaraks als stärkste politische Kraft hervor. Laut Umfragen hat sie seither einen großen Teil ihrer Popularität eingebüßt. Mohammed Mursi war 2012 als Kandidat der Muslimbrüder zum Präsidenten gewählt worden. Am 3. Juli 2013 setzte ihn das Militär nach Massenprotesten ab.

 

 

 

 

„Sehr besorgniserregend“

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bezeichnet die Lage in Ägypten als „sehr besorgniserregend“. „Dennoch werden wir in unseren diplomatischen Bemühungen (um eine friedliche Lösung des Konflikts) nicht nachlassen“, sagte sie der „Passauer Neuen Presse“. Die Bundesregierung werde die Zusammenarbeit mit Ägypten „im Lichte der weiteren Entwicklung auf den Prüfstand“ stellen. Der saudische Außenminister Prinz Saud al Faisal versprach Ägypten unterdessen im Bedarfsfall Finanzhilfe. Faisal sagte am Montag nach Angaben der saudischen Nachrichtenagentur SPA, sollten die westlichen Staaten ihre Zahlungen für Ägypten kürzen oder mit Kürzungen drohen, würden die arabischen und muslimischen Länder Ägypten helfen. Faisal verteidigte zudem das Vorgehen des ägyptischen Militärs gegen die Islamisten. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton will am Mittwoch bei einem Sondertreffen der europäischen Außenminister Vorschläge machen. Zu den Optionen der EU gehören der Stopp von Waffenexporten oder die Sperrung milliardenschwerer Finanzhilfen und Kredite. Der EU-Sonderbeauftragte Bernardino Leon sagte nach Krisenberatungen der ständigen EU-Vertreter in Brüssel: „Heute wurden keine Optionen ausgeschlossen.“ Von Sanktionen sei aber keine Rede gewesen. „Wir sind überzeugt, dass eine politische Lösung möglich ist“ {Quelle: www.faz.net}

 

One Response to “Der Führer der Moslembruderschaft, Mohamed Badie, ist verhaftet”

  1. Emanuel Says:

    Die Unterstützung des äyptischen Militär-Regimes durch Saudi-Arabien und die Arabischen Emirate ist ein sehr schlechtes Zeichen. Es ergibt sich auch immer mehr der Eindruck, das das Militär den Christen nicht wirklich zur Seite steht . „Die Christen“ sind die einfachen Menschen aus den Dörfern und Städten, die unter Moslems leben.
    (Nicht der Papst ist gemeint, der sich ja von vielen Soldaten schützen lässt !)

    Das Militär hat offensichtlich ausschließlich eigene Interessen. Sie sind ein Wirtschaftsunternehmen, das Millionen Menschen brutal und unsozial ausbeutet.

    Wer mit Saudi-Arabien paktiert kann unmöglich Gutes im Sinne haben !!!! Warten wir mal ab …. Die Haltung Ägyptens gegenüber Syrien wird Erleuchtung bringen ….


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