kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

KoG: Moslembruder Mazyek kritisierte die militärische Absetzung von Mursi 16. August 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:54

Donald Rumsfeld: „Obama beging einen Fehler, als er den Moslembrüder erlaubte, die Wahlen zu gewinnen„!

 

 

Zentralrat der Muslime fordert Gewaltverzicht in Ägypten

 

«Furchtbar die vielen hundert Toten und Verletzten der letzten Tage durch die Staatsgewalt»

 

 

Islamische Terroristen marschieren auf der Halbinsel SinaiKopten sind längst geflüchtet!

 

Köln (kath.net/KNA): Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat den Westen aufgerufen, die neuen Machthaber in Ägypten zum sofortigen Gewaltverzicht gegen die Demonstranten zu bewegen. «Furchtbar die vielen hundert Toten und Verletzten der letzten Tage durch die Staatsgewalt», sagte der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek am Donnerstag im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Köln. Wenn das Blutvergießen weitergehe, verlören Ägypten und die Demokratie. Mazyek kritisierte die militärische Absetzung von Mohammed Mursi als ägyptischem Präsidenten: «Ein Putsch ist das Gegenteil von Demokratie.» In der Demokratie seien Wahlergebnisse zu respektieren, auch wenn diese als Zumutung empfunden würden. Auch hierzulande versuchten immer wieder rechtsextremistische Gruppen, Fuß zu fassen, «ohne dass wir gleich einen Staatsstreich herbeirufen».

 

 

 

Die Absetzung Mursis beruht nach den Worten des ZMD-Vorsitzenden auf den Spielregeln eines diktatorischen Regimes. Allenfalls vorgezogene Wahlen oder die Bildung einer Einheitsregierung wären der richtige Schritt gewesen. Nun sei der ohnehin schleppende demokratische Weg in Ägypten «zum Erliegen gekommen». Zudem mache die staatliche Gewalt «alles noch schlimmer». Mazyek forderte, den arabischen Ländern die Möglichkeit zu geben, sich demokratisch und zivilgesellschaftlich zu entwickeln. Dies sei ein langwieriger Prozess, der auch Rückschläge einschließe. «Die Demokratie in Europa ist ja auch nicht vom Himmel gefallen», sagte der ZMD-Vorsitzende. Der Verbandschef wandte sich gegen Bezeichnungen wie «politischer Islam» oder «Islamismus». Dies seien «Kampfbegriffe» und «das Werk von Propagandisten und Ideologen». Die Menschen in den arabischen Ländern seien nicht in erster Linie für den Islam auf die Straße gegangen, sondern für Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie.

 

Mazyek wies die Kritik der Bonner Wissenschaftlerin Christine Schirrmacher zurück, dass der Islam nicht zur Demokratie passe: «Es gehört zum Geschäft sogenannter Islamexperten, dass sie einer fundamentalistischen Lesart des Islam stets das Wort reden.» Eine Diktatur sei durch den Islam schwerlich zu begründen. Auch wenn es im Islam nur wenige Hinweise zur Gestaltung des Staatswesens gebe, ließen sich Prinzipien wie freie Wahlen, Gewaltenteilung oder Meinungsfreiheit aus der islamischen Lehre ableiten, sagte Mazyek und verwies auf das Prinzip der Schura, der politischen Beratung und Abstimmung. Der ZMD-Vorsitzende kritisierte aber auch die Muslimbruderschaft in Ägypten. Sie hätte direkt nach der Wahl «trotz aller taktischen Tricksereien der Opposition» eine Einheitsregierung aufstellen müssen. Die Muslimbrüder seien «politisch unerfahrene Frischlinge», die sich selbst über- und alte Seilschaften unterschätzt hätten. Zudem seien sie völlig abhängig vom alten Staatsapparat gewesen. «Das sind ein paar Fehler zu viel», sagte Mazyek. {Quelle: kath.net     0 

 

 

 

بالصور:,عاااجل,من,العريش , www.christian-dogma.com , christian-dogma.com , بالصور: عاااجل من العريش

أشعل مجهولون النار فى مجلس مدينة العريش ومبنى الضرائب العقارية داخل مدينة العريش . واشتعلت النار فى

اجزاء من المبنيين قبل وصول قوات الجيش لمنع احتراق المبنى بالكامل .واكد شهود عيان ان مجهولون القوا زجاجات المولوتوف على المبنيين ، وحاول الاهالى اطفاء النار الا ان المسلحون منعوهم من اطفائها

 

بالصور:,عاااجل,من,العريش , www.christian-dogma.com , christian-dogma.com , بالصور: عاااجل من العريش

 

 

Kommentar von „Kopten ohne Grenzen

 

Ja, da ist er wieder, der Herr Mazyek, wie wir ihn kennen und lieben.

 

Die vielen hundert Toten durch die Staatsgewalt, er meint das Militär. Die vielen brennenden Kirchen, die nicht von der Staatsgewalt in Brand gesetzt worden sind und die vielen Attentate auf Kopten, die Entführungen von koptischen Mädchen und die Tötung von Kopten durch Muslimbrüder oder andere radikale Gruppierungen durchgeführt,  erwähnt er nicht mit einer Silbe. Als Mubarak gestürzt wurde, hörten wir wenig von ihm. Jetzt, wo Muslimbrüder gestürzt werden, fordert er wieder. In einem geben wir ihm Recht: Herr Mazyek forderte, den arabischen Ländern die Möglichkeit zu geben, sich demokratisch und zivilgesellschaftlich zu entwickeln. Dies sei ein langwieriger Prozess, der auch Rückschläge einschließe. «Die Demokratie in Europa ist ja auch nicht vom Himmel gefallen», sagte der ZMD-Vorsitzende.

 

Das ist eine allgemein wahre Tatsache und wird von uns auch voll unterschrieben.

 

Demokratie in islamischen Ländern ist jedoch nicht praktizierbar oder nur schlecht praktizierbar. Und das weiß der Herr Mazyek auch ganz genau. Grund ist die Behandlung von Minderheiten, auch christlichen Minderheiten, als Menschen zweiter Klasse. Wie in der Türkei – in der Christenzahl nurmehr unter 1 % Bevölkerungsanteil gefalllen sind –  so sind auch Kopten in Ägypten in der Minderheit, allerdings zahlenmäßig erheblich stärker vertreten. Demokratie in islamischen Ländern wird nur dazu benutzt, radikale Kräfte wie die von Herrn Mazyek und von Herrn Westerwelle  offensichtlich sehr geschätzte Muslimbruderschaft, in den politischen Sattel zu hieven. An der Macht, reißen sie alle islamische Deutungshoheit an sich und bringen ihre Vorstellung von Verfassung in die Politik, und zwar undemokratisch über alle Oppositionskräfte hinweg. Das Volk, selbst muslimisch, wählt also nur Vertreter, die einen mehr oder weniger strengenten Islamkurs fahren. Von Demokratie ist da nicht viel zu spüren.

 

Herr Mazyek: „Der Verbandschef wandte sich gegen Bezeichnungen wie «politischer Islam» oder «Islamismus». Dies seien «Kampfbegriffe» und «das Werk von Propagandisten und Ideologen»“.

 

Der Verbandschef wendet sich grundsätzlich gegen Kritik, die mit „Kampfbegriffen“ um sich wirft und wirft den Kritikern eine Kritikideologie vor, während er selbst mit Kampfbegriffen wie die von Herrn Khomeini eingeführten Begriffen wie „Islamophobie“ operieren darf, natürlich wie selbstverständlich und Muslime immer in der Opferrolle verortet.  Sachargumentation lässt er ohnehin vermissen. Wenn er allerdings Begriffe wie „politischer Islam“ kritisiert, scheint er der Überzeugung zu sein, dass Islam wie Herr Erdogan auch der Meinung ist,  eben Islam sei und  dieselbe Quelle darstellt, aus der Religion und scharianische Politik entspringen. Er wendet sich somit in sich zuende gedacht zu Recht gegen die Verwendung von Begriffen, wie „politischer Islam“ oder gar „Islamismus“, eine Erfindung westlicher Naivität, um den Muslimführern die Chance zu bieten, Gesicht zu wahren, um den Islam als Religion in Schutz  nehmen zu können und diese Religion vor aller Kritik bewahren zu können. Nur wollen diese Islamführer diese Unterscheidung nicht hören, da Islam nämlich in derTat keine Unterscheidung zwischen Religion und Politik zulässt. Islam ist nämlich genau die erdogansche Einheit. Für Herrn Mazyek scheinen offensichtlich die Religions- und Politikvorstellungen der Muslimbrüder auf fruchtbaren Boden zu fallen.

 

Er scheint somit diese Einstellung dieser Menschen, die ja sehr korankonform daherkommen,

in seine Seele gelassen zu haben nach dem Motto:

Islam ist Islam.

 

Islam ist ein Block, eine Religion, eine in sich geschlossene Welt mit dem islamischen Gott, dem sich alles in striktem Gehorsam zu unterwerfen hat, Muslimen als Gottessklaven, Dschinn, die von diesem Gott als Engel und Teufel erschaffen wurden, Politik und Gesellschaftsordnung, die sich nach dem islamischen Rechtssystem, der Scharia, auszurichten hat, Haus des Krieges, Haus des Friedens, Einteilung der Welt in drei Klassen: Männliche Muslime als 1. Klasse, weibliche Muslime als rechtlich getrennte 2. Klasse, innerhalb der Oberklasse befindlich  und den Ungläubigen, zu denen Juden, Dreifaltigkeitschristen und Atheisten sowie alle anderen Glaubensrichtungen gehören als 3. Klasse, die sich dem Islam zu unterwerfen haben, um den Frieden der Welt zu sichern im Sinne eines Spannungsverhältnisses von islamischen Herrschern und ungläubigen Dhimmisklaven. Oder haben wir da den Koran völlig missverstanden?

 

Herr Mazyek: Eine Diktatur ist gerade durch den Koran bestens begründbar. Wie lange haben Sie nicht mehr in diesem Buch gelesen. Ihr Gott ist oberster Diktator, dem sich alle Muslime in jeder Handlung, somit auch in der Politik,  zu unterwerfen haben. Die Muslimbrüder sind Diktatoren, weil sie als Stellvertreter dieses Gottes alle Macht an sich reißen wollen wie die Königsfamilie in Saudi Arabien. Warum wohl, Herr Mazyek sind fast alle islamisch geprägten Staaten Diktaturen? Warum hat sich im Islam keine Demokratie entwickeln können wie hier im Westen? Die bringt absolut nichts, diese Tatsachen verschleiern zu wollen. Mazyek: «Es gehört zum Geschäft sogenannter Islamexperten, dass sie einer fundamentalistischen Lesart des Islam stets das Wort reden.» Hallo, aufwachen, Herr Mazyek. Diese „Islamexperten“ gehen mit wachen Augen durch die islamische Staatswelt und stellen genau diese fundamentalistische Lesart des Islam in der politischen Praxis vor unser aller Augen durchgeführt,  fest.

 

Wo schauen Sie denn hin?

In ein von Ihnen persönlich entworfenes rosarotes Islambild,

welches jeder Realität entbehrt?

 

Wissen Sie, Her Mazyek, es ist doch ganz einfach: Schauen Sie in den Koran und schauen sie nach Saudi Arabien, nach Nigeria, nach Thailand, nach Syrien, in Ihr Heimatland, welches gerade dabei ist, sich der Fundamentalisten, die der Westen unterstützt, zu erwehren, Iran, Irak, die Palästinensergebiete, die keinen Juden in ihren Reihen haben wollen, nach Ägypten, nach Libyen, nach Pakistan,  usw. usf. Das alles sind augenfällige islamische Staaten, die ihren Minderheiten kaum etwas Gutes gönnen und hier und da durch Blasphemiegesetze diesen Keil zwischen Gläubigen und Ungläubigen noch etwas größer werden lassen . Da werden Sie feststellen, dass der von Ihrem Gott angeordnete Kampf gegen Ungläubige intensivst geführt wird durch ungleiche politische Rechtsstellung wie Apostasieverbot, aber auch durch Terror und andere Ausgrenzungsmechanismen, die der Islam im Laufe von 1400 Jahren hat üben und ausprobieren können. Wir brauchen keine theologischen Studien, um den Islam erfassen zu können. Die Realität lässt jeden zum Islamexperten mutieren, der mit offenen Augen  und mit wachem Verstand durch die islamische Welt geht.

 

Und selbst wenn wir in die Türkei schauen, haben Christen eben nicht gleiche Rechte. Kirchen und Synagogen dürfen nicht restauriert, geschweige denn gebaut  werden. Nordzypern, von der Türkei mitten in Europa immer noch annektiert gehalten, hatte einmal 520 Kirchen, die heute zerstört und geschändet sind. Herr Mazyek. Der Islam ist halt so wie Islamkritiker ihn schildern. Sie hätten gern, dass er nicht so wäre,  wir auch, aber er ist so, weil er so praktiziert wird. Und weil Herr Mazyek das alles ausblendet, kann es sich bei ihm nur um einen Taqiyyameister handeln, der von seinem Gott, der ja der größte Listenschmied ist, wie er höchst persönlich im Koran von sich selbst behauptet, etwas davon auf seinen Gläubigen Mazyek übertragen hat, um unbedarften Seelen islamische Märchen aus 1001 Nacht erzählen zu können.

 

5 Responses to “KoG: Moslembruder Mazyek kritisierte die militärische Absetzung von Mursi”

  1. Joachim Says:

    Herr Mazyek hat es einfach: Weil die 3 höchst unterschiedlichen Begriffe, die eigentlich nichts miteinander zutun haben:
    – Republik
    – Demokratie
    – Pluralismus
    auch in den westlichen Medien immer in einen Topf geworfen werden, tut er es auch.

    Ein Pluralismus ist in einer Theokratie unmöglich – in der islamischen Welt ohnehin.

    Eine Demokratie muß nicht unbedingt pluralistisch sein (z.B. der französische Nationalkonvent während der Schreckensherrschaft unter Robespierre).

    Eine Republik braucht weder demokratisch noch pluralistisch zu sein (wie z.B. die Theokratie im Iran)

    Somit hat es Herr Mazyek so einfach: Er kann mit der Begriffsverwirrung Halbwahrheiten erzählen, die obendrein nicht einmal widerlegt werden können.

  2. schwebchen Says:

    „auch wenn es im Islam nur wenige Hinweise zur Gestaltung des Staatswesens gebe …“

    Hihihihi, wie er lügen kann, der Mazyek! Der Koran ist zur Hälfte ein religiöses und zur anderen Hälfte ein politisches Anleitungsbuch. Und genauso ist er von Anfang an verstanden worden.

    • –schwebchen Sagt:
      16. August 2013 at 23:27
      Hihihihi, wie er lügen kann, der Mazyek! Der Koran ist zur Hälfte ein religiöses und zur anderen Hälfte ein politisches Anleitungsbuch. Und genauso ist er von Anfang an verstanden worden.

      @auch Ihnen wurde dieser WEg vorherbestimmt-
      SCHWEBCHEN_

      es liegt an jene in diese Welt Sie „neu zu gestalten mit der Liebe Jesus Christus und den Göttlichen Weg–alles andere scheitert sowieso–dass wissen nur wenige die mit gewissen Schriften und Wesungen vertraut sind ,jene werden das licht tragen und verbreiten und leben —

      • WEisungen–sorry Tippfehler–
        nur wer in der Umwandlungsphase mitgeht mithilft -erlernen will— lebt in Frieden und Liebe–alles andere zerfällt wie man ja sieht bereits in den letzten Jahren—

  3. silver price Says:

    Welt Online: Was ist mit dem Islamrat, was mit der Ditib oder dem Verband islamischer Kulturzentren? Haben die auch mitgemacht?


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s