kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bischof Pachum berichtet über die niedergebrannten Kirchen in Sohaag 14. August 2013

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 17:50

 

Seine Exzellen Bischof Pachum berichtet dem Moderator Wael Elibraschy über die Angriffe der Moslembrüder auf die koptische Diözese in Sohaag: „Heute am frühen Morgen stürmten Hunderte von bewaffneten Männer das Gebäude der Diözese, wo sich drei Kirchen und das Gebäude für soziale Dienste befinden. Sie platzierten 20 GASFLASCHEN und warfen überall Benzin in großer mengen und Molotowflaschen. Den koptischen Dienern gelang es einige GASFLASCHEN zu entschärfen, bevor sie explodiert sind.

 

Der Rest der gasflaschen mit den Binzinkanistern und Molotow sorgte für die komplette Verkohlung der Kirchen. Von den Bänken bis zum Altar und Ikonestase wurden die Kirchen niedergebrannt. Sie stürmten mein Büro und zertrümerten das Gästehaus, wo wir die jeden empfangen, der zu uns kommt. Gott sei Dank ist niemand ums Leben gekommen.

 

 

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Ordensschwestern fliehen zum Dach der niedergebrannten Kirche des Heiligen georg in Assyot

 

 

 

Niederbrennen des Klosters des Hl. Tadros in Faioum

 

Die Moslembrüder brennen das Kloster des Heiligen Tadros im Dorf Alnazlat (Provinz Ibschway – Bundesland Faioum) nieder. Sie stürmten das Kloster, während die Polizei und die Armee mit dem Schutz der staatlichen Einrichtungen und Ministerien beschäftigt waren. Einer der Arbeiter des Klosters wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht, wo er in Lebensgefahr schwebt. Dies berichtet die ägyptische Tageszeitung Alwatan.

 

أحرقت عناصر من جماعة الإخوان المسلمين دير الأمير تادروس بقرية النزلة  بمركز إبشواى بمحافظة الفيوم، بعد أن اقتحموه فى عدم تواجد قوات الأمن،  وأصيب أحد العمال بالدير وتم نقله فى حالة حرجة إلى مستشفى إبشواي المركزى  للعلاج.

المصدر : الوطن

 

 

Die Islamisten rächen sich an uns Christen

 

Ägyptens Christen sind nach Mursis Sturz besorgt und hoffnungsfroh zugleich 

 

„Die Islamisten rächen sich an uns Christen“: Mit diesen Worten hat der koptisch-katholische Bischof von Asiut, Kyrillos William Samaan, gegenüber dem internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ die jüngsten islamistischen Übergriffe gegen Christen und christliche Einrichtungen in Ägypten kommentiert (Montag). Der Bischof bezog sich dabei unter anderem auf Ereignisse in den Städten Suhag, Fayum und Beni Suef sowie auf der Sinai-Halbinsel. Dort wurden Kirchen von Islamisten angegriffen und Christen bedroht. Auch Todesopfer waren zu beklagen. In der Stadt Suhag sollen islamische Extremisten die schwarze Flagge von Al-Qaida auf einer Kirche gehisst haben. Al-Qaida-Chef Ayman al-Zawahiri hatte Ägyptens Christen beschuldigt, zusammen mit dem Militär und Kräften des Mubarak-Regimes für den Sturz des islamistischen Staatschefs Muhammad Mursi am 3. Juli diesen Jahres mit verantwortlich zu sein. „Das ist natürlich absurd. 33 Millionen Ägypter haben seinen Rücktritt verlangt. Wir Christen haben ja nicht allein gegen Mursi demonstriert“, so Bischof Kyrillos. Er zeigte sich angesichts der gegenwärtigen Sicherheitslage zwar beunruhigt, Vorwürfe gegen die Ordnungskräfte wollte er aber nicht erheben. „Die Polizei und die anderen staatlichen Organe sind momentan voll damit beschäftigt, die Islamisten unter Kontrolle zu halten.“ Der Bischof betonte indes, dass sich die Atmosphäre für die Christen Ägyptens nach Mursis Sturz wesentlich verändert habe. „Wir fühlen uns in Ägypten wieder zu Hause“, so Kyrillos.

 

Weiter betonte er, dass sich mittlerweile auch nicht-christliche Publizisten für die Christen einsetzen würden, indem sie betonten, dass die Christen nicht den Preis für die Demokratisierung bezahlen dürften. Als positives Zeichen wertete der Bischof auch, dass etwa in Suhag oder Asiut moderate Muslime christliche Kirchen gegen demonstrierende Islamisten verteidigt hätten. „Das ist das wahre Ägypten: Christen und Muslime sind vereint“, so Bischof Kyrillos weiter. Sehr positiv ist nach seinen Worten zudem die diesjährige Botschaft von Papst Franziskus zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan aufgenommen worden. Erstmals hatte der Papst sich zu diesem Anlass persönlich an die Muslime weltweit gewandt. In den Jahren zuvor war das Schreiben vom Päpstlichen Rat für den interreligiösen Dialog im Namen des Papstes veröffentlicht worden. Der Bischof warf den von der Macht verdrängten Muslimbrüdern vor, die Versöhnungsangebote der neuen Regierung nicht anzunehmen. „Das Problem ist, dass sie nach wie vor einen islamischen Staat wollen. Die Mehrheit der Ägypter ist aber froh, dass es nicht so weit gekommen ist. Sie wollen einen liberalen Staat“, so Bischof Kyrillos.

 

Optimistisch äußerte sich der Bischof deshalb in Bezug auf die künftige Verfassung Ägyptens. In Bälde wird ein 50-köpfiges Gremium die unter dem Islamisten Mursi erarbeitete und in einem Referendum angenommene Verfassung überarbeiten. Auch Vertreter der ägyptischen Christen werden daran mitarbeiten. „Alle gesellschaftlichen Kräfte werden daran mitwirken. Ich bin zuversichtlich, dass Staat und Religion getrennt werden. Denn deren Vermischung ist die Quelle vieler Übel.“ Der koptisch-orthodoxe Patriarch Tawadros II., das Oberhaupt der größten Kirche Ägyptens, hat unterdessen (Montag) dazu aufgerufen, angesichts der konfessionellen Spannungen weiteres Blutvergießen zu vermeiden. Medienberichten zufolge hat der Patriarch die wöchentlichen Audienzen in seiner Kairoer Kathedrale aus Furcht vor Anschlägen unterbrochen. Zuvor hatten 16 ägyptische Menschenrechtsgruppen den Islamisten vorgeworfen, seit dem 30. Juni, dem Tag der Massenproteste gegen Mursi, gegen Ägyptens Christen zu hetzen. Gleichzeitig kritisierten sie den Staat, nicht genug für den Schutz christlicher Einrichtungen und Personen zu tun.

 Von Oliver Maksan – KIRCHE IN NOT: E-Mail: kin@kircheinnot.at – Web: www.kircheinnot.at

 

One Response to “Bischof Pachum berichtet über die niedergebrannten Kirchen in Sohaag”

  1. Ibrahim Says:

    DIE MOSLEMBRÜDER SIND VERBRECHER UND FASCHISTEN! INS GEFÄNGNIS MIT IHNEN ALLE!


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