kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Chinas Polizei verhaftet Pastor während des Gottesdienstes 13. August 2013

Filed under: Christenverfolgung,Werte für Jugend — Knecht Christi @ 21:39

Katholische Missionarin in der Mongolei

Mongolei: 1992 kamen erste Missionare, heute bereiten sich erste Mongolen auf Priesterweihe vor

 

Ulan Bator: In der Mongolei gibt eine kleine Gemeinschaft von Katholiken Zeugnis für Christus. In einem Land, das durch die Sowjetunion stark atheistisch beeinflußt war, suchen die Menschen dennoch auf ganz „natürliche Weise“ nach Gott. 40 Prozent der Mongolen bezeichnen sich offiziell als Atheisten. Die Mehrheit der Bevölkerung ist buddhistisch. In diesem Umfeld legte nach dem Ende des Ostblocks die katholische Kirche den Samen in den mongolischen Boden und startete einen Neuanfang der Evangelisierung des Landes. Zeugnis des Glaubens und der Liebe geben in einem stark von Armut geprägten und recht unwirtlichen Land zahlreiche Missionare, die aus verschiedenen Ländern in die Mongolei gekommen sind und unterschiedlichen Orden angehören. Zu ihnen gehören seit zehn Jahren auch die Consolata-Missionsschwestern. Mehr als 20 Prozent der Menschen müssen mit weniger als einem Dollar am Tag auskommen. Die aus Argentinien stammende Consolata-Missionarin Schwester Sandra Garay sagte zu Asianews: „Die Menschen sind hier auf natürliche Weise auf der Suche nach Gott und dem Sinn ihres Lebens“.

 

Die Mongolei war bis zum Zusammenbruch des Kommunismus ein Satellitenstaat der Sowjetunion. Die Evangelisierung des Landes begann Anfang der 90er Jahre bei Null. In einem von Steppen und eisigen Wintern geprägten Land, in dem die Hälfte der Bevölkerung in der Hauptstadt Ulan Bator lebt und die andere Häfte weitgehend noch dem Nomadentum verhaftet ist, mangelt es nicht an persönlicher Herausforderung für die Missionare. „Aber als Missionarin ist es Gott, der mich leitet und mir hilft, mich an die besonderen Gegebenheiten vor Ort anzupassen“, so Schwester Garay. Die Consolata-Missionsschwestern wurden 1910 vom Priester Giuseppe Alamanno, der Rektor der Basilika Maria Consolatrix in Turin gegründet. Den Marienwallfahrtsort suchte auch der Heilige Johannes Bosco häufig auf. Wenig mehr als zwei Prozent der Mongolen sind Christen.

 

Die Hauptreligion ist mit fast 57 Prozent ein Buddhismus mit schamanischen Elementen. Inzwischen gibt es mehr als 900 Katholiken im Land. 2008 waren es knapp über 400. Die Missionsgemeinschaften haben Waisenhäuser, Altenheime, mehrere Schulen und Krankenhäuser geschaffen und tragen zum Aufbau der Infrastruktur des Landes bei.  Als 1992 die ersten Missionare die Mongolei betraten, gab es im Land keine kirchlichen Strukturen und keine einzige Pfarrei. Unter ihnen war auch Msgr. Wenceslao Padilla von den Philippinen, der heutige Apostolische Präfekt von Ulan Bator. Heute gibt es sechs Pfarreien. In einem Hirtenbrief zum 20jährigen Bestehen der Kirche in der Mongolei schrieb Bischof Padilla, daß heute 81 männliche und weibliche Missionare aus 22 Staaten im Land wirken und sich die ersten beiden mongolischen Seminaristen in Südkorea auf die Priesterweihe vorbereiten. {Quelle: www.katholisches.info – Text: Paix Liturgique/Giuseppe Nardi – Bild: Una Fides}

Mongolei setzt Todesstrafe aus – Katholische Kirche „sehr erfreut“

 

Mongolei: Die katholische Kirche in dem zentralasiatischen Land wächst langsam.

 

 

 

 

 

China: Polizei verhaftet Pastor während des Gottesdienstes

 

 

Kleine Hauskirchengemeinden stehen zunehmend unter Druck.

Idea: In der chinesischen Stadt Ürümqi ist der Pastor einer kleinen Hauskirche während des Gottesdienstes verhaftet worden. Wie das Hilfswerk China Aid (Midland/US-Bundesstaat Texas) berichtet, verschafften sich mehr als 20 Polizisten Zutritt zur Kirche und nahmen ihn in Gewahrsam. Pastor Tan Wen wurde noch am selben Abend in ein Gefangenenlager in Xishan eingewiesen, wo er für 15 Tage inhaftiert bleiben soll. Außerdem konfiszierten die Beamten Bibeln, Gesangbücher und andere Materialien. Gemeindemitglieder versuchten, die Polizisten am Verlassen der Kirche zu hindern und verlangten Auskunft über die Gründe der Verhaftung. Es wurde ihnen erklärt, dass sie nicht die Erlaubnis hätten, sich zu versammeln, und sie bei jedem künftigen Treffen verhaftet werden könnten. An den vergangenen Sonntagen waren wiederholt Pastoren und Gläubige in China verhaftet worden. Insbesondere die kleinen Hauskirchen in Xinjiang stehen neuerdings unter einem großen Druck. Genaue Angaben über die Zahl der Christen unter den 1,3 Milliarden Einwohnern der Volksrepublik gibt es nicht. Die Chinesische Akademie der Sozialwissenschaften spricht von 29 Millionen Christen in staatlich anerkannten Gemeinden – 23 Millionen Protestanten und sechs Millionen Katholiken. Die romtreuen Katholiken und jene protestantischen Hausgemeinden, die sich nicht der Kontrolle des Staates unterwerfen wollen, sind dabei nicht berücksichtigt. Schätzungen ausländischer Experten gehen von insgesamt bis zu 130 Millionen Christen aus.

 

 

 

 

 

 

Länderbericht Mongolei

Kinder vor einer Jurten-Kapelle in der Region Ulan-Bator, Mongolei.

 

 

Einwohner: 2,7 Millionen

Fläche: 1 566 500 qkm

Religion:
Religionslose 36,3 Prozent
Animisten: 32,2 Prozent
Buddhisten 24,2 Prozent
Muslime: 5,0 Prozent
Christen: 1,7 Prozent
Sonstige: 0,6 Prozent

Die Verfassung von 1992 garantiert in Artikel 16, Absatz 15, Religionsfreiheit. In Artikel 9, Absatz 2, wird die Trennung von organisierter Religion und politischen Aktivitäten festgelegt. In den staatlichen Schulen ist Religionsunterricht nicht erlaubt, aber die Regierung lässt ausländische Missionare ins Land. Jede religiöse Gruppe muss sich registrieren lassen und nur die registrierten Gemeinschaften dürfen missionieren; verboten sind allerdings ökonomische Anreize oder jegliche Form der Nötigung. Die Regierung kann die Zahl der Gebetsstätten und Geistlichen beschränken und benutzt das Registrierungsverfahren in der Tat dazu, die Zahl der Kultorte zu limitieren. Für die Registrierung erforderlich ist unter anderem die schriftliche Zustimmung des Gemeinderats oder einer anderen örtlichen Behörde. In Wirklichkeit wird so der Kommune die Entscheidungsgewalt über neue Gebetsstätten übertragen, da die Zustimmung des Justiz- und des Innenministeriums in der Regel nur eine Formsache ist. In einem Antrag auf Registrierung müssen auch die Namen der Verantwortlichen und der Gläubigen aufgeführt werden. Im Berichtszeitraum gab es keine besonderen Geschehnisse im Zusammenhang mit der Religionsfreiheit. {Quelle: www.kirche-in-not.de}

Quellen: Asia News – UCA News Online – Nachrichtenagentur FIDES

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s