kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

„Aber Gott gedachte es gut zu machen“! 13. August 2013

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 22:11

Verkohlte Kirche des Hl. Antonius und Erzengel Michael in Aldeyabiaa: Das hat wenig mit Moslembrüdern zu tun – Während der englischen Besatzung oder unter Nasser, Saddat und Mubarak war es genauso …

 

Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen„.

(1. Mose 50:20)

 

 Dieser Vers steht am Ende der Josefsgeschichte im Alten Testament. Jeder, der in der Bibel liest, kennt diese Geschichte, wonach die Söhne des Stammvaters Jakob (Israel) ihren Bruder Josef, aus Neid und Missgunst, als Sklave nach Ägypten verkauften, wo dieser „Karriere“ machte und zum Vizekönig von Ägypten aufstieg. Später kam es zur Versöhnung mit seinen Brüdern, worauf Josef dann den Satz sagte, der Gegenstand der heutigen Betrachtung ist. Auch die Geschichte des Vaters Jakob ist nicht gradlinig. Er tritt uns als Gauner und Betrüger entgegen, der seinen Bruder Esau um das Erstgeburtsrecht betrog, wozu er von seiner Mutter angeleitet wurde. Auch seinen Onkel Laban, zu dem er daraufhin fliehen musste, zog er, wo es nur ging, über den Tisch. Umgekehrt allerdings auch, in dem ihm Onkel Laban anstelle der geliebten Rahel, für die er sieben Jahre gearbeitet hatte, die „kuhäugige“ Lea als Frau unterjubelte.

 

Also Gaunereien und Betrügereien am laufenden Band. Und jetzt kommt das Wunderbare und ganz Erstaunliche: Gott lässt den Gauner und Betrüger nicht fallen, sondern steht nicht nur zu ihm und zu Seinen Verheißungen, sondern wendet alle Dinge zum Besten und macht Jakob weiterhin große Zusagen. Allerdings kam es auch noch zum Kampf mit Gott am Jabbok, der zu Gunsten Jakobs ausging, wonach er von Gott den Namen Israel bekam. So ist Gott bis heute auch für uns erfahrbar: Dinge, die wir schlecht angefangen haben und die eigentlich in einer Katastrophe hätten enden müssen, wenden sich plötzlich zum Guten, wobei sich der „schlechte Ansatz“ als Ursache des Segens erweist.

 

Aus den Gaunereien Jakobs und Labans wurde die Keimzelle für die 12 Stämme Israels, und der Verkauf Josefs in die Sklaverei nach Ägypten wurde zum Anfang der Geschichte Gottes mit dem Volk Israel, und das geht weiter bis zum Justizmord an Jesus Christus, der uns zum Heil wurde. Allerdings ist es auch so, dass die ursprünglich bösen Ansätze, auch wenn sie Gott zum Guten wendet, nicht folgenlos bleiben. Dass daraus vielfältige Nöte erwachsen können, zeigt die biblische Geschichte ebenso. Gott lässt uns die Folgen unserer Fehlentscheidungen tragen, wobei ER beim Tragen hilft und Lasten auch ganz von uns nehmen kann. Weil Gott treu ist und immer alles zum Guten wenden will – insbesondere wenn wir IHM vertrauen – können wir auch zuversichtlich in die Zukunft blicken und müssen vor Fehlentwicklungen nicht erschrecken. Gott kann auch heute noch Böses in Gutes und Fluch in Segen verwandeln. Deshalb wollen wir unser Vertrauen zu IHM, das eine große Belohnung hat, nicht wegwerfen (Hebräer 10, 35).

JÖRGEN BAUER

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Zeit ist reif

 

Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus, denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig„.

(Kolosser 2:8-9)

 

Die Zeit ist (mal wieder) reif für eine neue, alles umfassende Ideologie! Die Heilslehren des 20. Jahrhunderts haben ausgespielt. Auch der Kapitalis- mus ist wenig überzeugend und der christliche Glaube hat – sofern er nur Religion und moralische Instanz war – an Bedeutung verloren. Es ist also ein Vakuum entstanden. Und dass dieses gefüllt werden muss, entspricht einer Naturgesetzlichkeit, die für die Natur ebenso, wie für das gesellschaftliche Leben gilt. Benötigt wird eine Ideologie, die vorgibt, auf alle Fragen eine Antwort zu haben um damit alle Lebensbereiche umfassen zu können. Wobei die Glaubensbereitschaft der zu Verführenden eine Rolle spielt. Entscheidend ist also nicht, ob die Antworten richtig und qualifiziert sind. Die neue Ideologie, die man als “Ökosozialismus” bezeichnen könnte, ist eine Mischung aus Naturvergottung und Gleichmacherei aller Lebens- bereiche, wobei man sich die dazu geschürten Ängste der Menschen zunutze macht.

 

 

 

 

Weitere Bilder unter

www.wataninet.com

 

 

Da auch die ökosozialistische Ideologie nur “das Gute” will – wobei ihr der gute Wille nicht abgesprochen werden soll – fühlen sich diesmal Menschen mit humaner, gutmenschlicher Gesinnung und Verantwortungsgefühl besonders angesprochen. Ebenso auch liberale christliche Kreise, weshalb die evangelischen Kirchentage mehr Grünen Parteitagen ähneln und die Mitglieder des Rates der EKD überwiegend Mitglieder bei den Grünen sind. Die neue Ideologie bahnt sich schon seit längerem an. Stichworte sind “sexuelle Revolution”, “Emanzipation”, “Gender”, “Sexuelle Orientierung” und was sonst noch in diese Richtung geht und Schlagworte wie “Ökologie”, “Klimawandel”, “Treibhauseffekt”, dem sich der Drang zur „alternativen“ Gleichmacherei in allen Lebensbereichen anschließt. Und genau hier setzt die Warnung des Apostel Paulus an die Kolosser an: „Seht zu, dass euch niemand einfange mit leerem Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus”.

 

Auch der Christ will das Gute. Ebenso wie der Ideologe. Aber die Ansätze und die Wege sind bei beiden grundverschieden und dementsprechend auch die Ergebnisse. Die Erfahrung zeigt, dass menschliche Weltverbesserungslehren immer in den Abgrund führen und nur das Bestand hat, was sich auf dem Wort Gottes gründet. Auf dem Wort Gottes gründen sich die göttlichen Schöpfungsordnungen und die Tatsache, dass die Menschen höchst unterschiedlich sind und ihre Individualität respektiert werden muss und nicht nach statistischen Vorgaben eingeebnet werden kann. Das gilt auch für die Freiheit der Wissenschaft, die sich an verifizierbaren Tatsachen orientieren muss und nicht an ideologischen Vorgaben und Wunschvorstellungen. Dazu hat Gott den Menschen den Verstand gegeben und als Verwalter über die Schöpfung eingesetzt. Daran lasst uns denken und danach lasst uns reden und handeln, wenn wir in der neuen Woche wieder mit den bekannten Parolen infiltriert werden sollen.

JÖRGEN BAUER

 

4 Responses to “„Aber Gott gedachte es gut zu machen“!”

  1. Haberer Says:

    Eine sehr gute Analyse

    • Dazu hat Gott den Menschen den Verstand gegeben und als Verwalter über die Schöpfung eingesetzt.

      Vorsicht vor dem leeren Trug neuer Ideologien

      Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus, denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.

      Kolosser 2, 8.9

      Die Zeit ist (mal wieder) reif für eine neue, alles umfassende Ideologie!

      Die Heilslehren des 20. Jahrhunderts haben ausgespielt. Auch der Kapitalismus ist wenig überzeugend und der christliche Glaube hat – sofern er nur Religion und moralische Instanz war – an Bedeutung verloren.

      Es ist also ein Vakuum entstanden. Und dass dieses gefüllt werden muss, entspricht einer Naturgesetzlichkeit, die für die Natur ebenso, wie für das gesellschaftliche Leben gilt.

      Benötigt wird eine Ideologie, die vorgibt, auf alle Fragen eine Antwort zu haben um damit alle Lebensbereiche umfassen zu können. Wobei die Glaubensbereitschaft der zu Verführenden eine Rolle spielt. Entscheidend ist also nicht ob die Antworten richtig und qualifiziert sind.

      Die neue Ideologie, die man als “Ökosozialismus” bezeichnen könnte, ist eine Mischung aus Naturvergottung und Gleichmacherei aller Lebensbereiche, wobei man sich die dazu geschürten Ängste der Menschen zunutze macht.

      Da auch die ökosozialistische Ideologie nur “das Gute” will – wobei ihr der gute Wille nicht abgesprochen werden soll – fühlen sich diesmal Menschen mit humaner, gutmenschlicher Gesinnung und Verantwortungsgefühl besonders angesprochen.

      Ebenso auch liberale christliche Kreise, weshalb die evangelischen Kirchentage mehr Grünen Parteitagen ähneln und die Mitglieder des Rates der EKD überwiegend Mitglieder bei den Grünen sind.

      Die neue Ideologie bahnt sich schon seit längerem an. Stichworte sind “sexuelle Revolution”, “Emanzipation”, “Gender”, “Sexuelle Orientierung” und was sonst noch in diese Richtung geht und Schlagworte wie “Ökologie”, “Klimawandel”, “Treibhauseffekt”, dem sich der Drang zur „alternativen“ Gleichmacherei in allen Lebensbereichen anschließt.

      Und genau hier setzt die Warnung des Apostel Paulus an die Kolosser an:

      „Seht zu, dass euch niemand einfange mit leerem Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus.”

      Auch der Christ will das Gute. Ebenso wie der Ideologe. Aber die Ansätze und die Wege sind bei beiden grundverschieden und dementsprechend auch die Ergebnisse.

      Die Erfahrung zeigt, dass menschliche Weltverbesserungslehren immer in den Abgrund führen und nur das Bestand hat, was sich auf dem Wort Gottes gründet.

      Auf dem Wort Gottes gründen sich die göttlichen Schöpfungsordnungen und die Tatsache, dass die Menschen höchst unterschiedlich sind und ihre Individualität respektiert werden muss und nicht nach statistischen Vorgaben eingeebnet werden kann.

      Das gilt auch für die Freiheit der Wissenschaft, die sich an verifizierbaren Tatsachen orientieren muss und nicht an ideologischen Vorgaben und Wunschvorstellungen. Dazu hat Gott den Menschen den Verstand gegeben und als Verwalter über die Schöpfung eingesetzt.

      Daran lasst uns denken und danach lasst uns reden und handeln, wenn wir in der neuen Woche wieder mit den bekannten Parolen infiltriert werden sollen.

      In allen meinen Taten
      lass ich den Höchsten raten,
      der alles kann und hat;
      er muss zu allen Dingen,
      solls anders wohl gelingen,
      mir selber geben Rat und Tat.

      Nichts ist es spät und frühe
      um alle meine Mühe,
      mein Sorgen ist umsonst;
      er mags mit meinen Sachen
      nach seinem Willen machen,
      ich stells in seine Vatergunst.

      Es kann mir nichts geschehen,
      und was mir selig ist.
      Ich nehm es, wie ers gibet;
      was ihm von mir beliebet,
      dasselbe hab auch ich erkiest.

      Ich traue seiner Gnaden,
      die mich vor allem Schaden,
      vor allem Übel schützt;
      leb ich nach seinen Sätzen,
      so wird mich nichts verletzen,
      nichts fehlen, was mir ewig nützt.

      Er wolle meiner Sünden
      in Gnaden mich entbinden,
      durchstreichen meine Schuld;
      er wird auf solch Verbrechen
      nicht stracks das Urteil sprechen
      und haben noch mit mir Geduld.

      Ihm hab ich mich ergeben
      zu sterben und zu leben,
      sobald er mir gebeut;
      es sei heut oder morgen,
      dafür lass ich ihn sorgen,
      er weiß allein die rechte Zeit.

      So sei nun, Seele, deine
      und traue dem alleine,
      der dich geschaffen hat.
      Es gehe, wie es gehe,
      dein Vater in der Höhe,
      der weiß zu allen Sachen Rat.

  2. Ibrahim Says:

    DIE MOSLEMBRÜDER SIND VERBRECHER UND FASCHISTEN! INS GEFÄNGNIS MIT IHNEN ALLE!

    • -Ibrahim Sagt:
      14. August 2013 at 22:33

      das wäre zu gering Gefängnis–da gibts was besseres–hi-hi Sie verstehen??!!
      gefangen in den Höllen (das sie sich selbst zubereiten—vorbereiten)
      wie HR-Emanuel immer schreibt–wo steckt er denn—??schade—


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s