kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Islam auf Sansibar und der übliche Frieden – Kirchen abgefackelt! 11. August 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:27

 

Die Inselgruppe Sansibar ist ein autonomer Teil des ostafrikanischen Staates Tansania, der sich weitgehend selbst regiert, aber auch im Parlament des Landes vertreten ist. Separatisten – vorallem von der Insel Pemba – drängen darauf, die Inseln von Tansania abzuspalten und eine islamische Republik auszurufen. Arabische Händler bereisten im 8. Jahrhundert die Inseln. Deren Küste nannten sie „Barr Al Zengi“, was auf Arabisch „Küste des Schwarzen Mannes“ heißt. Sie führten auch den Islam ein, die heute dominierende Religion auf Sansibar. Während das Festland Tansania überwiegend christlich geprägt ist und die Verfassung Religionsfreiheit garantiert, ist die Bevölkerung der Inselgruppe Sansibar nahezu ausschließlich muslimischSansibar besteht aus drei Inseln: Unguja (die Hauptinsel), Tumbatu und Pemba. Kirchen werden bei der Registrierung von Gemeinden oder beim Immobilienkauf benachteiligt ebenso wie Christen im Bildungswesen oder Arbeitsleben (Wie in jedem anderen islamgeprägten Land, wie zum Beispiel Ägypten)

 

 

 

Gegen westlichen EinflussBoko Haram!?!

 

Die Situation der wenigen Christen, überwiegend Mitglieder katholischer und protestantischer Gemeinden, verschlechtert sich aufgrund des wachsenden Einflusses islamischer Extremisten. Im Visier stehen sie bei Einzelpersonen auf Regierungsebene sowie von radikalen Gruppen und politischen Parteien. Weil viele Touristen die Inseln besuchen, fürchten konservative Muslime eine Verwässerung oder Verwestlichung des muslimischen Charakters Sansibars. Öffentlich hetzen muslimische Geistliche immer wieder gegen Kirchen, die in ihren Augen die Inselgruppe „überfluten“. In den vergangenen Jahren griffen Extremisten mehrere christliche Gemeinden an. In einigen Fällen brannten sie die Gebäude nieder oder zerstörten große Teile. Muslime, die ihren Glauben gewechselt haben, müssen – wie vielen islamischen Ländern- auch auf Sansibar mit Konsequenzen häufig vonseiten ihrer Familie rechnen. {Quelle: www.opendoors.de}

 

 

 

 

Tansania/Sansibar: Kirchen bei Unruhen abgefackelt

 

Dass auf Sansibar nicht “alles klar” ist, wie es ein alter Slogan uns weismachen wollte, haben wir hier im Blog schon gelegentlich anklingen lassen. Nun kam es zu weiteren Gewalttaten gegen Christen und ihre Gotteshäuser.

 

Von Samstag abend, dem 26. Mai 2012, bis zum Sonntag Nachmittag, den 27. Mai 2012, randalierte ein wütender Mob in der Stadt Stone Town auf Sansibar. Die Polizei machte dafür die Bewegung “Uamsho” (Erweckung) verantwortlich, deren Vertreter jedoch jegliche Verantwortung leugnen. Nach Berichten der Nachrichtenagentur “Reuters” sollen bei den Unruhen zwei Kirchen angegriffen und abgefackelt worden sein. Im Laufe des Sonntag kamen Sonderkräfte der Polizei zum Einsatz, die in voller “Anti-Terror-Montur” die Straßen patroullierten um wieder Ruhe und Ordnung herzustellen. Die Regierung Sansibars ist noch relativ moderat und legalistisch, wird aber von der “Uamsho” immer mehr unter Druck gesetzt. Sansibar ist laut Wikipedia ein “halbautonomer Teilstaat des Unionsstaates Tansania in Ostafrika”. Die Insel wird mehrheitlich von Muslimen bewohnt (98 %), hat aber eine kleine, christliche Minderheit aus Konvertiten und Zuwanderern anderer Länder.

 

Der Norden Tansanias inkl. Sansibar ist überwiegend islamisch geprägt. Ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung ist für eine Loslösung Sansibars von Tansania und die “Uamsho”, was auch eine Abkürzung der Swahili – Begriffe für “Assoziation für islamische Mobilisierung und Propaganda” ist, nutzt dieses Unabhängigkeitsstreben seit einiger Zeit für ihre Zwecke aus und verbindet dies mit ihrer radikalislamischen Propaganda. Der Polizeichef von Sansibar,  Mussa Ali Mussa, sagte gegenüber “Reuters”: {„Eine Kirche wurde sehr schwer niedergebrannt und die andere in Teilen, wobei die Protestierer  (von der Polizei, Anm. d. Übers.)  daran gehindert wurden, sie komplett abzubrennen. Wir werden nicht aufhören, nach weiteren Anführern der Uamsho zu suchen, die für diesen Aufruhr verantwortlich sind“}.

Quelle: “Reuters” vom 27. Mai 2012  –  gebetskreis.wordpress.com

 

 

 

 People wounded by the blast receive treatment at a hospital in the northern Tanzanian town of Arusha on 5 May 2013

Tanzania church attack: Saudis held for „act of Terror“

www.bbc.co.uk

 

 

 

 

 

 

Samstag, 11. Januar 2003

 

 

Anschlagswarnung für Sansibar

 

 

Nach Informationen der USA ist die beliebte Touristeninsel Sansibar kein sicherer Aufenthaltsort mehr – zumindest nicht für westlich aussehende Besucher. Die Vereinigten Staaten warnen vor Anschlägen. Mögliche Ziele könnten Bars, Hotels oder Restaurants sein. Eine Terrorgruppe, so das US-Außenministerium, plane möglicherweise einen Anschlag auf einen nicht näher bezeichneten Ort auf der zu Tansania gehörenden Insel, der häufig von Menschen aus westlichen Staaten besucht werde. Das Ministerium rief die US-Bürger in der Region zu besonderer Vorsicht auf. Auch das Auswärtige Amt in Berlin warnt auf seiner Internetseite ausdrücklich vor Reisen nach Sansibar. Ende November waren bei einem Selbstmordanschlag auf ein israelisch geführtes Hotel im kenianischen Mombasa 16 Menschen getötet worden. Ein fast zeitgleich verübter Raketenangriff auf ein Passagierflugzeug mit israelischen Urlaubern in dem ostafrikanischen Land schlug fehl.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die USA vermuten die radikal-islamische Organisation El Kaida und ihren flüchtigen Chef Osama bin Laden hinter den Anschlägen.

1998 waren bei zwei Anschlägen auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania 224 Menschen getötet worden.

 

Die USA machen bin Laden und seine Gruppe auch für diese Anschläge und die vom 11. September 2001 in New York und bei Washington verantwortlich, bei denen rund 3.000 Menschen getötet wurden.

{Quelle: www.n-tv.de}

 

 

 

 

 

 

 

Die Altstadt von Stone Town auf Sansibar. Hier wurden die beiden jungen Britinnen angegriffen

 

 

 

 

Säure-Attacke gegen britische Teenager auf Sansibar

 

Auf der muslimisch geprägten Insel haben Unbekannte

zwei 18-jährigen Britinnen Säure ins Gesicht geschleudert.

Die beiden jungen Frauen hatten sich als Helferinnen in einer örtlichen Schule engagiert.

 

Zwei junge Britinnen sind auf der Tropeninsel Sansibar Opfer einer Säureattacke geworden. Die beiden Frauen waren am Mittwochabend im historischen Zentrum Stone Town unterwegs, als Unbekannte ihnen von einem Moped aus die ätzende Flüssigkeit ins Gesicht schleuderten. Die Opfer arbeiteten für eine Nichtregierungsorganisation in einer Schule auf der vor der Küste Tansanias liegenden Insel. „Der Vorfall hat hier alle geschockt, weil erstmals Ausländer auf eine solche Weise angegriffen wurden“, sagte der örtliche Polizeichef Khamis Mukadam. Die Polizei bat die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung nach den beiden Angreifern. Die Britinnen seien im Gesicht, im Brustbereich und an den Händen verletzt und in ein Krankenhaus in der tansanischen Metropole Daressalam gebracht worden, erklärte ein Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums von Sansibar. Die Verletzungen seien nicht lebensbedrohlich.

 

 

 

 

 

 

Muslime lehnen westlichen Lebensstil der Touristen ab

 

Sansibar ist überwiegend muslimisch geprägt und gehört seit der Unabhängigkeit von Großbritannien in den 1960er Jahren offiziell zu Tansania, genießt aber teilweise Autonomie. Die Menschen auf der Insel leben vor allem vom Tourismus. Der Angriff auf die Ausländerinnen löste umgehend Sorge in dem wichtigen Wirtschaftszweig aus: Der Vorfall „könnte den Tourismus bedrohen“, erklärte der Chef des Fremdenverkehrsverbands.

Seit einiger Zeit kommt es häufiger zu Anschlägen überwiegend auf katholische Priester.

Viele junge Muslime fordern zudem die Abspaltung der Inseln vom Festland und lehnen den westlichen Lebensstil der zahlreichen Touristen strikt ab.

{Quelle: www.welt.de}

 

One Response to “Der Islam auf Sansibar und der übliche Frieden – Kirchen abgefackelt!”

  1. ich habe eine frage……hat ein flüchtling aus sansibar/tansania der wegen religionsfreiheit geflüchtet ist gute chancen auf ein bleiberecht in deutschland.


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