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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wahre Worte eines Chinesischen Pastors: Mehr Verfolgung bringt mehr Gemeindewachstum 10. August 2013

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 21:23

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Je mehr Verfolgung, desto mehr Wachstum der Gemeinde

 

 

Davon war Pastor Samuel Lamb überzeugt. Das war sein Credo. Woche für Woche bat Pastor Lamb ausländische Besucher nach den Gottesdiensten in sein Büro und begann, seine Geschichte zu erzählen. Am 3. August 2013 starb er im Alter von 88 Jahren.

 

 

 

 

 

 

 

 

Lamb hatte den Druck der Kommunisten am eigenen Leib erfahren und verbrachte mehr als 20 Jahre seines Lebens in Gefängnissen. Aber er erlebte genauso das Wachstum seiner Gemeinde. Samuel Lamb wurde zum Vorbild für Millionen von Christen innerhalb und außerhalb Chinas. Lamb wurde als Kind eines Baptistenpastors in den Bergen von Macau geboren. Er wuchs in einer christlichen Familie auf. Von 1955-1957 wurde er während der ersten großen Christenverfolgung im China von Mao zum ersten Mal verhaftet. Bereits 1958 nahmen ihn die Behörden wieder gefangen. Mehr als 20 Jahre verbrachte Lamb in Arbeitslagern und schuftete vor allem in Kohlebergwerken. Trotz harter Strafen, hörte er dabei nicht auf, das Evangelium zu verkündigen. Der Hauptgrund, warum die Behörden es immer wieder auf ihn abgesehen hatten, war, dass er nicht aufhörte, in seiner Hauskirche von der Wiederkunft Christi zu predigen. Das war strikt verboten. Außerdem lehrte er auch Kindern und Jugendlichen die Bibel, was ebenso streng bestraft wurde.

 

 

 

 

 

Hauskirche wächst und hat heute etwa 4.000 Mitglieder 

 

1979 startet er mit seiner Hausgemeinde neu und zwar in Guangzhou. Die Gemeinde wächst schnell und muss bald in ein größeres Gebäude in derselben Stadt umziehen. Heute besuchen die Kirche etwa 4000 Besucher in vier Gottesdiensten je Sonntag. Die Theologie von Samuel Lamb forderte die Regierung heraus, aber auch seine Gemeindemitglieder und Christen innerhalb und außerhalb Chinas. Er lehrte, dass Christen Gott immer mehr gehorchen und vertrauen sollen als den Menschen. Das Thema „Leid“ war zentral in vielen Predigten von Lamb. Sein Satz „Je mehr Verfolgung, desto mehr Wachstum“, wurde oft zitiert und machte ihn auch über die Grenzen Chinas hinweg berühmt. Damit meinte Lamb nicht nur die Anzahl der Gläubigen, sondern auch das geistliche Wachstum eines jeden einzelnen Christen. „Ich habe gelernt, dass Bitterkeit niemals hilft. Nicht gegenüber den Menschen, die mich verfolgten. Und nicht gegenüber Gott. Als ich im Gefängnis war, starb meine Frau. Ich durfte sie nicht bestatten. Irgendwann begriff ich: Gott erlaubt den Schmerz, den Verlust, die Tortur, damit wir an all dem wachsen können.“

 

 

 

 

Pastor Lamb wurde nicht müde zu betonen: „Wir müssen stets bereit sein zu leiden. Wir müssen bereit sein, im nächsten Moment verhaftet zu werden. Ich hatte immer eine gepackte Tasche fürs Gefängnis bereit. Wenn ich zur Polizei musste, konnte ich einfach nach ihr greifen und losgehen. Wir wissen nie, was morgen sein wird. Also: Seid bereit“. Seit den 1980ern arbeitete Pastor Lamb eng mit dem Hilfswerk Open Doors zusammen. Über seine Kanäle erreichten mehr als 200.000 Stück christliche Literatur Gläubige in China. Der Tod von Samuel Lamb hinterlässt eine große Lücke für die Kirche von China.{Quelle: Open Doors – www.jesus.de}

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Responses to “Wahre Worte eines Chinesischen Pastors: Mehr Verfolgung bringt mehr Gemeindewachstum”

  1. Kreationist74 Says:

    Preis dem Herrn für so eine mutige Frau.

    • Das ist ein Akt von Terror wo die Welt sich mit schuldig macht-

      von Verbrechern und Mördern Ware abzu kaufen –
      bedeutet wie selbst mit dabei zu sein!

      Oder dorthin zu reisen bedeutet diese Mörder zu unterstützen!!!
      Ich hoffe Schritt für Schritt,dass sich etwas verändert–zwar langsam leider Gottes-aber stetig–

      Wir füttern den Krebs, der uns vernichtet
      Wer sich mit der islamischen Welt auseinandersetzt, erkennt eine bunte und vielfältige Gemeinschaft mit verschiedensten Ausprägungen. Ich hasse Islamisten, nicht aber den Islam.

      Eine der rückständigsten und lebensfeindlichsten islamischen Richtungen – der saudische Wahhabismus – hat sich in den letzten 30 Jahren wie ein Krebsgeschwür in der islamischen Welt breitgemacht.
      Zwar ist das Schiitentum ähnlich todesverliebt und lebensfeindlich wie der Wahhabismus, aber weil er aus dem verfemten Persien stammt, hat er hier im Westen wenig Einflussmöglichkeiten (man kann aber seinen Einfluss im Libanon und in den Palästinensergebieten wahrnehmen).

      Anders ist es mit dem Wahhabismus, der von uns allen direkt mit jeder Tankfüllung subventioniert wird. Saudi-Arabien ist das Liebkind des Westens, wir sind auf sein Erdöl angewiesen und wir überweisen jedes Jahr Milliarden auf saudische Konti, diese wiederum peppen radikalislamische Glaubensgemeinschaften und Moscheen im Westen und in der islamischen Welt auf. Ein schönes Beispiel ist die Verfolgung der pazifistischen Muslim-Gruppe der Ahmadyyia in Pakistan. Dies geschah auf Druck Saudi-Arabiens.

      Bevor wir hier im westlichen Glashaus mit Steinen auf die Moslems werfen, sollten wir einfach innehalten und uns überlegen, wann wir das letzte Mal 50 l Heizöl oder Benzin gekauft haben – und woher es stammt. Dann wissen wir auch, wieso der Islam immer unerträglicher wird…


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