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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Obama vergleicht Putin mit „gelangweiltem Kind“ 10. August 2013

Filed under: Reportagen — Knecht Christi @ 20:21

 

 

Beide Seiten bemühen sich um Harmonie – doch vor Journalisten in Washington lässt US-Präsident Obama durchblicken,

dass er den Umgang mit seinem russischen Kollegen nicht immer leicht findet.

 

 

 

Bei seiner Pressekonferenz zu Russland bemühte sich Barack Obama, das gute Verhältnis der beiden Länder zu betonen – einige Äußerungen ließen jedoch durchblicken, dass es mit der Harmonie doch nicht so weit her ist. So verglich der US-Präsident den russischen Präsidenten Wladimir Putin mit einem Schuljungen. Wörtlich sagte Obama: „Ich habe persönlich kein schlechtes Verhältnis zu Putin. Unsere Gespräche sind offen und unverblümt, oft sind sie konstruktiv. Ich weiß, dass die Presse sich gern auf die Körpersprache konzentriert – und er hat diese lässige Haltung, wie das gelangweilte Kind ganz hinten im Klassenzimmer“. Obama sagte außerdem, seit Putins Amtsantritt im vergangenen Sommer hätten US-feindliche Ressentiments spürbar zugenommen. Während er das geplante Treffen mit Putin vor dem nächsten G-20-Gipfel abgesagt hat, würde der US-Präsident einen Boykott der Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi 2014 indes für eine „unangemessene“ Geste halten. Über einen solchen Schritt war zuletzt im Zusammenhang mit dem umstrittenen Gesetz gegen „Homosexuellen-Propaganda“ spekuliert worden, das in Russland kürzlich in Kraft getreten war und weltweit für Empörung sorgte.

 

 

 

Lawrow mit versöhnlichen Tönen

 

Nahezu zeitgleich mit Obamas Pressekonferenz bemühte sich der russische Außenminister Sergej Lawrow um versöhnliche Töne. „Es ist klar, dass kein Kalter Krieg zu erwarten ist“, sagte Putins Chefdiplomat in Washington, wo sich die Außen- und Verteidigungsminister beider Länder am Freitag trafen. Obama hatte dem Kreml in einer US-Fernsehtalkshow kürzlich eine gelegentliche „Denkweise und Mentalität des Kalten Krieges“ attestiert. Auch die Affäre um den früheren US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden „belastet nicht die großen Linien der Beziehungen“ zwischen beiden Ländern, sagte Lawrow. Das Weiße Haus hatte ausdrücklich auf den Fall Snowden – und damit auf die Gewährung politischen Asyls durch Russland – verwiesen, als es die Absage des Treffens zwischen Obama und Putin vor dem G-20-Gipfel im September begründete. {Quelle: www.welt.de}

 

 

 

 

 

 

 

Streit um Snowden:

Obama und Putin meiden sich auch beim G-20-Gipfel

 

Die USA und Russland geloben bessere Zusammenarbeit. Trotzdem wird es nach Obamas Moskau-Absage auch am Rande des G-20-Gipfels kein Gespräch mit Putin geben.

 

Das amerikanisch-russische Verhältnis ist auf einem Tiefpunkt, seit US-Präsident Barack Obama ein Treffen mit Wladimir Putin in Moskau abgesagt hat – dennoch versichern beide Seiten ihren Willen zur guten Zusammenarbeit. In Washington kamen am heutigen Freitag die Außen- und Verteidigungsminister beider Länder zusammen. „Es ist kein Geheimnis, dass wir einige herausfordernde Momente erlebt haben“, sagte US-Außenminister John Kerry. Das dürfe aber nicht die Kooperation in wichtigen außenpolitischen Fragen verhindern. Sein russischer Kollege Sergej Lawrow sagte, beide Länder seien in der Weltpolitik „durch eine gemeinsame Verantwortung vereint“. „Wir müssen wie Erwachsene miteinander arbeiten. Und das tun wir. Und wir hoffen, das beruht auf Gegenseitigkeit“. Hintergrund der Zerwürfnisse ist der Streit um den früheren US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden, der Überwachungsprogramme des US-Geheimdienstes NSA publik gemacht und in Russland Asyl erhalten hatte. Die USA hatten dies scharf kritisiert: Sie wollen Snowden wegen Geheimnisverrats vor Gericht stellen. Obamas Absage habe den Kreml nicht überrascht, sagte Putins außenpolitischer Berater, Juri Uschakow, nach einem Treffen mit US-Botschafter Michael McFaul. „Wir waren darauf gefasst, unter Berücksichtigung der Diskussionen in den Medien und der politischen Stimmung in den USA im Zusammenhang mit dem Fall Snowden“, sagte er.

 

 

 

Obama gibt erstmals seit Spähaffäre Pressekonferenz

 

Russland und die USA würden trotz aller Differenzen ihre Kooperation über verschiedene Kanäle fortsetzen und alle wichtigen Themen besprechen, eine „Vergeltung“ für die Absage aus Washington sei nicht geplant. „Wir haben klar gemacht, dass wir enttäuscht sind, dass aber die Einladung weiterhin gilt“, sagte er. „Wir wissen, dass die Kontakte früher oder später wieder aufgenommen werden.“ Auch am Rande des G-20-Gipfels in St. Petersburg wird es aber kein Treffen zwischen Putin und Obama geben, sagte Uschakow. Eine solche Begegnung müsse in Moskau stattfinden, hieß es zur Begründung. Auch abgesehen von der Debatte um Snowden ist die Liste der Streitpunkte zwischen Russland und den USA lang. Uneins ist man sich etwa beim Thema Syrien: Während Russland das Regime von Präsident Baschar al-Assad unterstützt, beliefern die USA die syrischen Rebellen mit leichten Waffen. Auch im Streit um eine geplante US-Raketenabwehr liegen US-Verteidigungsminister Chuck Hagel und sein russischer Kollege Sergej Schoigu weit auseinander. Russlands Umgang mit Homosexuellen stand bei dem Ministertreffen ebenfalls auf der Agenda. Die USA hatten die restriktive russische Gesetzgebung im Umgang mit Schwulen, Lesben und Transsexuellen wiederholt kritisiert. Präsident Obama wird sich voraussichtlich am heutigen Freitagabend zu dem Treffen äußern: Erstmals seit Bekanntwerden der Spähaffäre gibt der Präsident dann eine Pressekonferenz im Weißen Haus. Es wird erwartet, dass er dabei auch zu seiner Entscheidung Stellung bezieht, das Treffen mit Putin abzusagen. {Quelle: www.zeit.de}

 

4 Responses to “Obama vergleicht Putin mit „gelangweiltem Kind“”

  1. Andreas Says:

    der eine mag sich wie ein ungehorsamer schuljunge benehmen, der andere spielt sich umsomehr als oberlehrer auf, um seinen durchgebrannten staatsbürger mit dem geheimköfferchen wiederzubekommen…obama kritisiert russland wegen mangelnder meinungsfreiheit/gleichberechtigung (kritischer journalismus, homo-liberalität), was wohl rechtens ist – snowdens „fall“ allerdings hat die grenzen der „meinungsfreiheit“ aufgezeigt, nicht nur der usa, sondern der ganzen (freien) welt.
    nach lage der dinge kann man nur noch von der illusion einer meinungsfreiheit sprechen, die uns von einem ebenso illusionären „freien system“ (westen) vorläufig noch „garantiert“ wird. nie waren sich west und ost systemisch so ähnlich?! gut und böse scheinen in eins zu fallen – ratlosigkeit, misstrauen und furcht vor kommenden machen sich allerorten breit …

    • wollt ihr denn wieder die Welt in Angst und Schrecken versetzen wie anno dazumal schon USA-Russen
      was ists so unheimlich geheim—der Putin hätte“ den“Snowden niemals aufnehmen dürfen–denn wenn man agiert gegen den Terror (denn einer muss ja die Drecksarbeit erledigen USA)dann muss man auch an die Grenzen der Geschehnisse greifen der geheimen-würde ich mal sagen-ja sicher die Witschaft und dergleichen damit zu erkennen ist nicht fein–wer will das schon–
      aber was sagt Gott schon—was hast zu verheimlichen was ich nicht sehen könnte—-überlegt mal bitte—

  2. Andreas Says:

    ich verstehe nicht, was sie meinen – leider…


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