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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Pipes: Gedanken zur Freilassung von 140 palästinensischen Mördern 2. August 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:36

Israelische Führungspolitiker haben eine lange Geschichte ungleichgewichtiger Handelsabschlüsse mit ihren arabischen Feinden.

 

 

 

 

Dazu gehören:

 

1985 – 1.150 Häftlinge für 3 gefangene Israelis

 

2000450 arabische Häftlinge für 3 israelische Leichen und einen entführten Israeli

 

 

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2008 – 5 arabische Häftlinge (einschließlich des Psychopathen Samir al-Kuntar) und 199 arabische Leichen für 2 israelische Leichen

2011 – 1.027 palästinensische Häftlinge für Gilad Shalit

 

 

 

 

 

Ich bin entschieden gegen diese unausgewogenen Austausche

(z.B. den mit Shalit),

auch wenn ich die ehrenwerte israelische Absicht anerkenne,

Soldaten nicht im Stich zu lassen.

 

Doch es gibt überhaupt nichts Erlösendes an dem Tausch, den Premierminister Benjamin Netanyahu heute vorschlug: 104 Mörder als Geste des guten Willens zu entlassen, um die Palästinensische Autonomie zu Verhandlungen zu ermutigen. Netanyahu rechtfertigte seine Entscheidung damit, dass „Premierminister manchmal zu Entscheidungen gezwungen sind, die gegen die öffentliche Meinung gehen – wenn die Sache für das Land wichtig ist“. Das ist ein fadenscheiniges Argument. Weit überzeugender argumentiert der stellvertretende Verteidigungsminister Danny Danon: Diese Geste „ist ein Preis für die Palästinenser, nur für ihre Bereitschaft sich mit uns an den Verhandlungstisch zu setzen. Das bestimmt die zukünftigen Standards weitreichender Zugeständnisse durch Israel gegenüber lächerlichen Forderungen der anderen Seite.“ Danon nennt die Freilassung Dutzender Terroristen, die das Blut Hunderter Israelis an ihren Händen haben, zurecht „Wahnsinn“.

 

Der Wahnsinn ist aber auch unmoralisch. Mit dem Tausch wird Verrat an den Familien der Opfer begangen und er ist Verrat an Israels Verbündeten. Er ist eine abstoßende Handlung.

 

Denjenigen, die Netanyahu auf der Grundlage verzeihen, dass er Druck von der US-Regierung verspürt, antworte ich: Das ist eine faule Ausrede, denn die Israelis können fehlgeleiteten amerikanischen Führungspolitikern Paroli bieten und haben das oft genug getan. Desweiteren scheint er ungenau, denn Netanyahu hat erst vor kurzem nahegelegt, dass er – fasziniert vom Ben-Gurion-Komplex selbst von der Notwendigkeit eines Palästinenserstaats in der Westbank überzeugt worden ist. Ein Trost ist, dass das israelische Gemeinwesen seine Ansichten geändert hat: Während es den Austausch von 2008 mit einer Rate von fast 2 zu 1 befürwortete, zeigen Umfragen eine Missbilligung der Entlassung der 104 von 9 zu 1.

 

Daniel J Pipes

de.danielpipes.org – 30 Juli 2013

Original: Thoughts on the Release of 104 Palestinian Murderers Von Daniel Pipes

Übersetzung: H. Eiteneier

 

 

 

 

28.07.2013

 

Friedensgespräche mit Palästinensern

 

Israel lässt 104 Häftlinge frei

 

 

Tel Aviv: Die israelische Regierung hat eine wichtige Vorleistung für den Beginn neuer Friedensverhandlungen mit den Palästinensern erbracht. Das Kabinett von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu billigte am Sonntag die Freilassung von mehr als 100 arabischen Gefangenen aus israelischer Haft. Unter den seit mehr als 20 Jahren Inhaftierten sind zahlreiche Extremisten, die wegen Mordes an israelischen Staatsbürgern hinter Gittern saßen. Die Entscheidung, als Geste des guten Willens schon vor Beginn der Gespräche in den USA die Begnadigung zu beschließen, ist in Israel hochumstritten. In Jerusalem hatten Angehörige der Opfer gegen diesen Schritt demonstriert. Auch in der Koalition gab es offenen Streit. Bei der Abstimmung votierten 13 Minister für die Vorlage von Netanjahu, sieben stimmten dagegen und zwei Kabinettsmitglieder enthielten sich der Stimme, wie es aus Regierungskreisen hieß. Netanjahu hatte noch kurz vor der entscheidenden Sitzung um Unterstützung geworben. „Dieser Moment ist nicht einfach für mich, nicht einfach für die Mitglieder des Kabinetts, und er ist besonders nicht einfach für die trauernden Familien, deren Gefühle ich verstehen kann“, sagte der Regierungschef. „Aber es gibt Momente, in denen harte Entscheidungen getroffen werden müssen für das Wohl der Nation. Und dies ist ein solcher Augenblick“. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte die Freilassung der Häftlinge zur Bedingung für die Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen gemacht, die seit 2010 auf Eis liegen. Die Häftlinge sollen in Etappen freikommen, die an Fortschritte bei den Verhandlungen geknüpft sind. Die Gespräche könnten nach Aussagen eines israelischen Ministers am Dienstag in den USA beginnen. Beide Seiten hatten sich vor einer Woche unter Vermittlung von US-Außenminister John Kerry auf den Neustart des Friedensprozesses verständigt. Ziel ist eine Zweistaaten-Lösung, die die Sicherheit Israels gewährleistet und den Palästinensern einen lebensfähigen eigenen Staat zubilligt. {Quelle: www.berliner-zeitung.de}

 

 

 

 Demonstranten fordern die Freilassung von Schalit (l.) und zwei früherer Gefangenen, deren Leichen mittlerweile von Terroristen an Israel übergeben wurden. Als Gegenleistung ließ Israel dafür inhaftierte Palästinenser frei. (Archivbild)

 

 

Israel lässt Frauen für Schalit-Video frei

 

Im Austausch für ein Lebenszeichen des entführten Soldaten Gilad Schalit hat Israel 19 Palästinenserinnen freigelassen. Möglich wurde der Austausch durch deutsche Hilfe.

 

Demonstranten fordern die Freilassung von Schalit (l.) und zwei früherer Gefangenen, deren Leichen mittlerweile von Terroristen an Israel übergeben wurden. Als Gegenleistung ließ Israel dafür inhaftierte Palästinenser frei.

{Quelle: www.zeit.de}

 

 

 

 

 

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Ein israelischer Soldat für 1000 Hamas-Kämpfer

 

Israel steht vor einem bedeutenden Gefangenenaustausch: Fast 1000 Tage nach der Entführung des Soldaten Gilad Schalit sind viele Israelis bereit, jeden Preis für seine Freilassung zu zahlen. Und tatsächlich: Schalit könnte bald freikommen. Und mit ihm Hunderte gefangene Hamas-Kämpfer.

{Quelle: www.welt.de

 

 

5 Responses to “Pipes: Gedanken zur Freilassung von 140 palästinensischen Mördern”

    • Emanuel Says:

      Der Tempelberg …. Ist das nicht auch unsere Heiligste Stätte“ ????

      Über die „Heiligste Stätte“ von Juden und Christen —- wachen und herrschen MUSLIME ??????

      Wie lächerlich das Judentum und das Christentum doch geworden ist … so weit ist es bereits gekommen …. ?????

      ..was meine Antwort für die Muselmänner und andere vermummte Wesen dazu wäre … erzähle ich euch lieber nicht ….. „NS“ A “ NS“ U ..ihr Wesen werdet in den tiefsten Höllen in einer zeitlosen Ewigkeit versinken …..

      • Emanuel Says:

        … das ist ja so – als würden wir Christen bestimmen , wer nach Mekka darf und wer nicht ….

  1. Johannes Says:

    ISRAELs Führung macht erneut einen großen Fehler und lässt sich von den Amerikanern und von der übrigen Weltöffentlichkeit erpressen. Doch die Araber verstehen eine solche Sprache nicht und legen sie als Kuschen vor dem Feind aus. Die Araber verstehen aber eine Sprache der Härte und die allein muss ISRAEL ihnen gegenüber anwenden. „Gegossenes Blei“ war zumindest vom Ansatz her verständlich – doch die Durchführung endete viel zu früh, der Raketenbeschuss geht weiter. Selbst Abu Masen (Abbas, einst rechte Hand des Verbrechers Arafat) meinte vor den neuen Verhandlungen: Kein Jude könne in Judäa und Samaria, den beanspruchten Gebieten, leben.

    Die Araber haben in ISRAEL (Judäa mit Jerusalem, Samaria und Galiläa mit dem Golan) absolut nichts verloren und sollten möglichst schnell in ihre Heimatländer zurückkehren. Wann hat es das schon in der Geschichte gegeben? „Flüchtlingslager“ in der dritten und vierten Genration, die von unseren Steuergeldern ausgehalten werden. Das muss endlich ein Ende haben!

    Wie können Araber nur fordern, dass die 3000jährige Hauptstadt ISRAELs nun von ihnen übernommen wird? Kennen sie nicht einmal ihre eigenen Papiere – also die PLO-Charta oder die Charta der HAMAS? Diese fordern keinen weiteren arabischen Staat und keine Hauptstadt Jerusalem, sondern sie fordern die Zerstörung ISRAELs und die „Vereinigung des Gebietes mit der arabischen Nation“ (Art. 13 PLO-Charta von 1964).

    • Andreas Says:

      nun ja, der friedensnobelpreisträger wurde ja nicht umsonst in dieses amt befördert – der kannte seinen präsidialen masterplan seit studienzeiten und hat sich entsprechend darauf vorbereitet. die erwartungen an ihn sind nun höher denn je – es sind nur noch drei jahre zeit, israel (u. iran?!) per uno-beschluss ins kalifat zu überstellen?! – wers nicht glauben mag, lese die bibel hierzu…ich hoffe, ich irre mich!!


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