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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Halleluja bzw. Prost: Diese Kirche ist jetzt eine Kneipe 2. August 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:15

Eine Kirche in Chemnitz ist jetzt eine Kneipe

Heiliger Bimbam: Bei Wirt Ingo Wegner kommt sein „Heiliger“ Geist aus der Flasche

 

Chemnitz: In der Zwickauer Straße eröffnet Donnerstagabend eine ungewöhnliche Kneipe – ein Kirchen-Lokal. Im Inneren des Hauses gibt‘s eine Empore, Pfarrkanzel und 19 von Künstlern bemalte bunte Fenster. Kneipenchef Ingo Wegner (48): „Wir erwarten mehr als 350 Gäste, sind bereits ausgebucht“.  Amerikaner hatten den Kirchenbau aus Holz nach dem Krieg der Dreieinigkeitsgemeinde geschenkt. Ein Zeichen der Versöhnung – US-Bomben hatten 1945 die historische Kirche zerstört. In den 80ern wurde der Sakralbau jedoch von der DDR wieder abgebaut und eingelagert. Jahrelang fristete die Einzelteil-Kirche in einem Lager ihr Dasein – bis sie Baulöwe Jörg Mierbach (48) vor wenigen Jahren entdeckte und an neuer Stelle als Kirchen-Kneipe „Wegwarte“ wieder aufbauen ließ. Da kein Kreuz an die Kneipe kommt, hat die evangelische Landeskirche das einmalige Projekt abgesegnet. „Auch die anfangs geplanten Biker-Gottesdienste sind vom Tisch“, so Kneipen-Geschäftsführer Wegner (12 Mitarbeiter). „Wir wollen keinen Ärger mit der Kirche provozieren“. Im Kirchenschiff ist Platz für 95 Gäste. In die Empore passen noch mal 20, weitere 190 Plätze gibt‘s auf der Terrasse. „Und in die Pfarr-Kanzel kommt unser Stammtisch“, so Wirt Wegner. „Wir haben schon etliche Vorbestellungen“, so Wegner. Daher glaubt der Gastronom, das Kirchen-Kneipen-Konzept in Chemnitz etablieren zu können. {Quelle: www.bild.de – Von FRANK SELIG}

 

 

 

 

 Verrückte Idee: Chemnitzer Kirche soll eine Kneipe werden

 

Superintendant Andreas Conzendorf (58) segnete die Kneipen-Kirche ab

 

 

 

Verrückte Idee!

 

Chemnitzer Kirche soll eine Kneipe werden

 

Chemnitz:  Was für eine verrückte Idee: Eine alte Holzkirche aus Chemnitz soll schon bald eine Kneipe werden. Ein Investor kaufte jetzt die Kapelle (160 m² groß) und will sie an einer neuen Stelle wiederaufbauen. Im März 1945 war das Gotteshaus der altlutherischen Dreieinigkeitsgemeinde beim Bombenangriff zerstört worden. Amerikaner unterstützten jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg den Wiederaufbau, schenkten der Gemeinde eine Fertigteilkirche aus Holz. Sie stand an der Kaßbergstraße, wurde bis in die 80er Jahre genutzt. Erst dann war die zerstörte Steinkirche wieder aufgebaut worden. Die provisorische Holzkirche verwilderte, die Gemeinde machte sie schließlich zu Geld und verkaufte sie für eine unbekannte Summe an einen bayrischen Unternehmer. Später wurde sie abgebaut und eingelagert. Jetzt kam die Kirche in die Hände von Baulöwe Jörg Mierbach (47). Er sagt zu BILD: „Ich werde sie an der Zwickauer Straße wieder aufbauen, im September soll sie stehen, eine Gaststätte darin eröffnet werden“. Die Kirche segnet den Wiederaufbau ab. Chemnitz‘ Superintendant Andreas Conzendorf (58) zu BILD: „Wir haben kein Problem damit.“ Nur die Nutzung als Kneipe behagt Pfarrer Andreas Heyn (33) nicht ganz: „Darauf haben wir aber keinen Einfluss“. {Quelle: www.bild.de – Von FRANK SELIG}

 

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