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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Hinterhältige Medien: Wovon sprach der Papst im Flugzeug wirklich? 30. Juli 2013

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 20:16

Papst Franziskus, Ricca und die Homo-Lobby

 

Rio de Janeiro: Papst Franziskus ist gerade aus Rio de Janeiro zurück und die großen Medien haben doch ein ihnen genehmes Thema gefunden. Daß es nicht katholische Glaubensthemen sein würden, das stand ohnehin fest. Es sind aber auch nicht die drei Millionen Teilnehmer, nicht einmal der Fiat Idea, ebensowenig ein Besuch in den Favelas und schon gar nicht die Absage des Papstes an die progressive Agenda von Wir sind Kirche und der Pfarrer-Initiative. Eine Absage, die sehr deutlich ausfiel in seiner Ansprache an die Bischöfe Lateinamerikas und der Karibik. Eine Absage an die Aufhebung des Zölibats, eine Absage an die Frauenordination und eine Absage an die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten. Da wirkt die KNA-Berichterstattung wie der verzweifelte Griff nach dem Strohhalm, wenn es im Bericht heißt, der Papst habe aber nichts zu einem eventuellen Frauendiakonat gesagt. Bei der medialen Nachbereitung des Weltjugendtages in den Massenmedien sind einmal mehr die Homosexuellen das Thema. Jene Drei-Prozent-Minderheit, die derzeit „liberal“ Gesinnte modisch in Atem halten.

 

Was aber sagte der Papst wirklich auf dem Rückflug zu den Journalisten?

 

 

 

 

 

Hinflug: „Keine Interviews“

 

Rückflug: freie Pressekonferenz

 

Obwohl Papst Franziskus auf dem Hinflug selbst zu den Journalisten sagte, daß er keine Interviews gebe, tat er offensichtlich gut gelaunt genau das auf dem Rückflug. Für eine Stunde und 21 Minuten stand er den ihn begleitenden Journalisten Rede und Antwort, ganz frei. Jeder konnte Fragen stellen, völlig ungezwungen. Dabei ging es am Ende auch um die Ernennung von Msgr. Battista Ricca zum „Hausprälaten“ der Vatikanbank, die wegen dessen homosexueller Vergangenheit umstritten ist und um die „Homo-Lobby“ im Vatikan. Zwischen diesen beiden Stichwörtern scheint sich die Antwort des Papstes zu bewegen. Die Massenmedien machten daraus Schlagzeilen von einer „Kursänderung“ und einer „Öffnung“, als hätte der Papst allgemein über Homosexualität und Homosexuelle gesprochen. Das aber hat er nicht getan. Was aber sagte der Papst konkret? Auf die „Homo-Lobby“ im Vatikan angesprochen scherzte der Papst, daß zwar viel darüber geschrieben werde, daß er ihr aber noch nicht begegnet sei, weil die das ja nicht auf ihre Namensschilder schreiben würden.

 

 

 

Papst bestätigt Verfehlungen Riccas 

 

Aber keine Straftaten, sondern Sünde“!

 

Zum Fall Ricca sagte Papst Franziskus, daß vor der Ernennung der vom Kirchenrecht vorgesehene Weg eingehalten wurde. Dabei sei nichts gefunden worden, was gegen die Ernennung gesprochen habe. Eine Rücknahme der Ernennung wird es dennoch auch nach Bekanntwerden von Riccas homosexuellen Seitensprüngen nicht geben. Das Kirchenoberhaupt sagte den Journalisten, daß Ricca schließlich keine „Straftaten“ begangen habe [im Sinne des weltlichen Strafrechts]. Der Papst bestätigte Riccas unsittliches Verhalten in der Vergangenheit. Es habe sich dabei um „Sünden“ gehandelt, so Franziskus. Die Sünde sehe Reue, Umkehr vor, dann vergebe und vergesse der Herr. Er, Franziskus, habe nicht das Recht eine Vergebung zu verweigern und müsse daher auch vergessen. Im Klartext muß Ricca gebeichtet, bereut und die Absolution erhalten haben. Die Theologie der Sünde sei sehr wichtig, so Papst Franziskus. Petrus habe die schwere Sünde begangen, den Herrn zu verleugnen und doch machte ihn der Herr zum Papst. „Denken Sie darüber nach“, so der Papst zu den Journalisten. Auf Ricca und die „Homo-Lobby“ im Vatikan bezogen sagte der Papst weiter, man müsse „unterscheiden zwischen dem Umstand, daß eine Person homosexuell ist und ob sie eine Homo-Lobby bilde. Wenn ein Homosexueller den Herrn annimmt und guten Willen hat, wer bin ich, um ihn zu richten? Der Katechismus der katholischen Kirche sagt, daß diese Menschen nicht ausgegrenzt, sondern angenommen werden sollen. Die Neigung [zur Homosexualität] ist nicht das Problem, sie sind Brüder, das Problem ist die Bildung einer Lobby.“ Die Lobby sei ein „schwerwiegendes Problem“.

 

 

 

Zum Thema Homosexuelle:

keine „Öffnung“, sondern Katechismus der Kirche!

 

Was die Medien lautstark als „Kursänderung“ und „Öffnung“ verbreiten ist die gültige katholische Praxis, mit der der Papst seine Entscheidungen im Fall Ricca rechtfertigte und auf das von ihm selbst indirekt in die Welt gesetzte Stichwort „Homo-Lobby“ antwortete. Einige Massenmedien versuchen daraus einen falschen Eindruck zu schaffen, der ihrer homophilen Position entspricht und dem von ihnen selbst kreierten Bild des Papstes. Die Frage ist allerdings auch, ob die Überlieferung durch die Medien, vollständig ist. An der genannten Stelle sagt der Katechismus, die Neigung ist nicht das Problem“. Die Stelle geht nicht mit einer Aussage über eine „Homo-Lobby“ weiter, sondern besagt, daß Menschen mit dieser Neigung, enthaltsam leben müssen. Hat dies der Papst auch gesagt, oder ist dieser Teil implizit in der Papstaussage mitzudenken? Oder wird (von wem?) mit Weglassungen gespielt, gerade wo besondere Klarheit notwendig wäre? {Quelle: www.katholisches.info – Text: Giuseppe Nardi} 

 
 
 
 
 

 

 

 

Papst-Worte über Homosexualität:

 

Ein Befreiungsschlag„?!?

 

Ein „wichtiges Signal“, ein „starker Satz“:

Die Reformbewegung „Wir sind Kirche“ ist hoch erfreut über die Äußerungen des Papstes zur Homosexualität.

Papst Franziskus hatte bei einer spontanen Pressekonferenz für einen offeneren Umgang mit schwulen Priestern geworben.

 

München/Rom: Die katholische Reformbewegung „Wir sind Kirche“ hat die Äußerungen von Papst Franziskus für einen offeneren Umgang der Kirche mit Homosexuellen begrüßt. „Dies kann und muss ein Befreiungsschlag für alle Priester sein, die homosexuell sind und dies bisher verbergen mussten“, sagte „Wir sind Kirche“-Sprecher Christian Weisner über den Vorstoß. Bisher hätten schwule Priester oft in Angst vor Erpressung oder kirchlichen Sanktionen leben müssen. Es sei bemerkenswert, dass Franziskus sich kein Urteil über die sexuelle Orientierung anderer Menschen anmaße. Bei einer spontanen Pressekonferenz auf dem Rückflug von Brasilien nach Rom hatte Franziskus unter anderem für einen offeneren Umgang der Kirche mit Homosexuellen geworben. „Wenn jemand Gott mit gutem Willen sucht, wer bin ich, dass ich über ihn urteile?“, hatte er auf die entsprechende Frage eines Journalisten entgegnet. Das ist ein starker Satz„, sagte Weisner. „Er ist ein wichtiges Signal, dass Franziskus keine Angst vor der Realität hat.“ Zugleich seien die Papst-Äußerungen zur Homosexualität eine Abkehr von der starren Haltung seines Vorgängers Benedikt XVI. Diese Kursänderung müsse aber auch entschieden von den Bischöfen und Kardinälen aufgegriffen werden – auch die deutschen stünden in der Pflicht. Papst Franziskus hatte weiter ausgeführt, Homosexuelle sollten nicht an den Rand gedrängt werden: „Sie sind unsere Brüder.“ Dem „Wall Street Journal“ zufolge erläuterte er allerdings, man müsse unterscheiden zwischen Homosexualität und der Existenz einer homosexuellen Lobby im Vatikan. Letztere sei ein Problem, wenn dort mit geheimen Informationen Menschen erpresst würden. Italienische Medien hatten über die Existenz einer solchen Gruppe spekuliert. {Quelle: www.spiegel.de}

 

 

 

 

Buchcover

 

 

Ex-Landesvater greift die Katholische Kirche an

 

Teufel liest dem Papst die Leviten

 

 

Stuttgart: Er war immer ein Mann der klaren Worte. Jetzt liest Ex-Ministerpräsident Erwin Teufel (73, CDU) sogar dem Papst die Leviten! In seinem neuen Buch „Ehe alles zu spät ist: Kirchliche Verzagtheit und christliche Sprengkraft“ (erscheint am 5.8.) fordert der Alt-Ministerpräsident eine „längst überfällige Modernisierung“ der katholischen Kirche. Teufel: „Jetzt ist die Zeit für Reformen. Viele (…) kritisieren nicht einmal mehr, weil sie der Meinung sind: Es ist sowieso alles zu spät. Das glaube ich nicht!“ Das schlägt der Alt-MP dem Papst vor:

• Ehemänner als Priester: „Bewährte Männer zu Priestern weihen.“ Auch wenn sie verheiratet sind. Damit spricht sich der Ex-MP für eine Lockerung des Zölibats aus.

• Frauen als Diakone: Laut Teufel sind Frauen „ein großes, bisher unzureichend genutztes zusätzliches Potential für die Kirche“. Lösung: Frauen sollten u.a. in der Gemeindeseelsorge und im Religionsunterricht mitarbeiten können.

• Lockerung des Verhütungs-Verbots: Ob und wie Paare verhüten, müsse ihnen und ihrem Gewissen selbst überlassen werden. Aber: Bei Themen wie Abtreibungsverbot und aktiver Sterbehilfe bleibt Teufel doch konservativ, fordert, die Kirche müsse eine „Brandmauer“ für das Leben bilden.

 

Seine Hoffnung ruhe jetzt auf dem neuen Papst Franziskus (76).

Er soll die Kirche, „die heute noch eine Monarchie ist“, endlich in die Gegenwart führen.

{Quelle: www.bild.de – Von ALEXIA BRINKSCHULTE}

 

3 Responses to “Hinterhältige Medien: Wovon sprach der Papst im Flugzeug wirklich?”

  1. Emanuel Says:

    Wenn der Papst so weiter macht, werden die Massenmedien bald gar nicht mehr berichten oder wenn , dann vollkommen verfälscht berichten … Der Grund ist einfach zu erkennen: Die Medien werden beherrscht von Saudi-Arabien und Katar und deren vielfältig verzweigte Wirtschaftsmacht in der Welt . Muslim-Bruderschaft ist angesagt ! Nicht christliche Lehre ….

    Wir Christen müssen eine eigene mächtige Medienwelt begründen ….. Unser Führer dabei ist

    GOTT DER ALLMÄCHTIGE DER EWIGE JESUS CHRISTUS

    • -Zum Thema Homosexuelle:ein Homosexueller sollte in sich kehren und hinterfragen–warum bin gerade Ich so–der denkanstoss sollte ihn begleiten den Weg zu finden wie ?kann ich heraus kommen und einsehen Erkenntnisse gewinnen–dass es ein fehlgesteuertes verhalten ist-sicher werden viele das belächeln –und meinen–der kommt doch nie von selbst auf die Idee- tja–einer muss immer anfangen um eine kettenraktion auszulösen–was sagt Gott schon–ergreife den Gedanken und ich bin bei Dir und f´ühre Dich heraus—


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