kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das Böse mit Gutem überwinden 20. Juli 2013

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 21:13

Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: „Die Rache ist mein, ich will vergelten, spricht der Herr“. Vielmehr, „wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust dann wirst die feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln“. Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem„.

(Römer 12:19-21)

 

 

In den islamisch dominierten Ländern

sind Morde an Christen an der Tagesordnung.

 

 

Eine Leserin mailte folgenden Text an mich weiter, den ich hier ausschnittsweise wiedergebe. Der Leserin sind Entsetzen, Wut und Empörung über das, was jüngst wieder geschehen ist, deutlich abzuspüren. Sie wundert sich über das Schweigen im Westen und meint, dass dieser Bericht weit verbreitet werden muss. Hier der Text (ausschnittsweise): „Der Vatikan hat den kaltblütigen Mord an dem Franziskanerpriester François Murad (49) bestätigt. Er wurde am Sonntag den 23. Juni von radikal islamischen Terroristen in Nordsyrien in Gassanieh in aller Öffentlichkeit geköpft. Dem gefesselten Priester wurde mit einem Messer der Hals durchgeschnitten. Danach wurde der Kopf der grölenden Menge gezeigt. Der katholische Priester hatte im örtlichen christlichen Kloster Schutz gesucht, welches von der Terrorgruppe Jabhat al-Nusra angegriffen wurde. Diese abscheuliche Tat muss jeden Christen auf der ganzen Welt klar machen, bei den sogenannten Rebellen in Syrien handelt es sich um kaltblütige Mörder und nicht um Freiheitskämpfer und schon gar nicht um Wächter des Islam. Sie können noch so laut „Allahu Akbar“ bei ihrer Abschlachtung rufen, mit Gott hat das überhaupt nichts zu tun.

 

 

Wer das Leben eines Menschen nimmt begeht eine Todsünde, Punkt!

 

 

Jeder Moslem der diesen brutalen Mord an einem wehrlosen katholischen Priester nicht in aller Schärfe verurteilt, macht sich mitschuldig… Die Mörder und alle, die dabei tatenlos zugeschaut haben, werden in der ewigen Verdammnis landen. Sie sind die Diener Satans und werden für ihre feige Tat für immer büßen“.

Bis hier die Mail.

 

 

Was die Schreiberin möglicherweise nicht erkannt hat ist, dass sich der oder die Täter, die den katholischen Priester umgebracht haben, aus Sicht des Korans und seines Propheten völlig korrekt verhalten haben, denn sie taten genau das, was ihnen der Koran gebietet. Nämlich den „Lebensunwürdigen“, wozu alle Nichtmuslime und insbesondere auch alle Christen gehören, aufzulauern, um sie zu töten. Denn erst wenn es keine „Lebensunwürdigen“ mehr gibt, kann das islamische Paradies anbrechen. Und dabei mitzuhelfen ist Aufgabe eines jeden Muslim. Von daher haben sich die Täter tatsächlich als „Wächter des Islams“ erweisen und völlig zutreffend „Allahu Akbar“ ausgerufen und sich damit, aus koranischer Sicht, Lob und Anerkennung verdient. Denn sie wollten nur „das Gute“. Anders als bei den Mohammed Karikaturen, wird man hier vonseiten des Islams keine Proteste erwarten dürfen. Warum auch? Halten sich doch selbst die Christen bedeckt, wenn es um die weltweite Christenverfolgung geht.

 

Man weiß jetzt allerdings nicht wer gefährlicher bzw. dümmer ist: Die verblendeten und verirrten Anhänger des Islam, von denen es weltweit viele zu geben scheint oder die einfältigen und gutgläubigen Gutmenschen im Westen, einschließlich der Kirchenvertreter, die nicht erkennen wollen, dass Christentum und Islam unvereinbar sind. Der Islam ist seinem Wesen nach Staatsform und Religion in einem und dazu eine erklärt antichristliche Religion. Dazu muss man nur den Koran* lesen. Es ist bedauerlich, dass das so wenige tun, denn das wäre Aufklärung pur. Für uns Christen ist das ein große Herausforderung, denn unser Herr gebietet uns, auch die Gegner des Christentums zu lieben und ihnen in Nöten beizustehen. Ich denke, dass das der richtige Weg, der Königsweg, ist, dem wir in aller Klarheit und Nüchternheit folgen sollen. Denn den Anhängern des Islams ist kein Vorwurf zu machen. Sie tun, was aus ihrer Sicht richtig ist. Vorwürfe hat eine laue und angepasste Christenheit verdient und Gericht Gottes könnte so aussehen, dass die laue Christenheit unter andere Herren kommt, die ihr nicht gefallen werden.

 

 

Deshalb wollen wir nicht unterwürfig, angepasst, sondern in demütiger und doch aufrechter Haltung für den christlichen Glauben einstehen. Das hat schon manchen Gegner überzeugt und zum Jünger Jesu werden lassen.

 

Gott gebe uns Weisheit, Verstand und eine klare und rechte Erkenntnis.

 

Jörgen Bauer   

auftanken@evangelium.de

 

8 Responses to “Das Böse mit Gutem überwinden”

  1. Joachim Dietzel Says:

    Jeder Mensch hat ein Gewissen und Gott spricht durch das Gewissen. Alle Schuld dieser Gräueltat nur auf den Koran (Mohammed) zu schieben, ist nicht ganz richtig. Die Mörder des Opfers sind genauso schuldig wie auch der Auftraggeber selbst. Viele Nazis waren Mitläufer. Sie töteten Menschenleben, weil man es ihnen gebot zu tun und sie unter Druck setzte. Aber sie waren sich auch bewusst, dass sie gegen ihr Gewissen handelten. Feigheit und Mord sind und blieben Sünde vor Gott.

    • -DER SCHUTZENGEL UND DER ERSTE ANSCHEIN

      Zwei reisende Engel machten Halt, um die Nacht im Hause
      einer wohlhabenden Familie zu verbringen.
      Die Familie war unhöflich und verweigerte den Engeln,
      im Gästezimmer des Haupthauses zu ruhen.
      Anstelle dessen bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller.

      Als sie sich auf dem harten Boden ausstreckten,
      sah der ältere Engel ein Loch in der Wand und reparierte es.
      Der jüngere Engel fragte: „Warum tust Du das?“
      Darauf antwortete der ältere Engel:
      „Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen.“

      In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines
      sehr armen, aber gastfreundlichen Bauern und seiner Frau.
      Nachdem sie das wenige Essen, das sie hatten,
      ihren Gästen dargereicht hatten, ließen sie die Engel
      in ihrem Bett ruhen, wo diese wunderbar schliefen.

      Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm,
      fanden die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen.
      Ihre einzige Kuh, deren Milch ihr alleiniges Einkommen
      gewesen war, lag tot auf dem Feld.

      Als sie weiterzogen, wurde der jüngere Engel wütend
      und fragte den älteren vorwurfsvoll: „Wie hast Du das
      geschehen lassen können? Der erste Mann hatte alles,
      trotzdem halfst du ihm“, meinte er anklagend. „Die zweite Familie
      hatte so wenig, und du ließest ihre Kuh sterben.“

      „Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen“,
      sagte der ältere Engel ruhig und bestimmt.
      „Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten,
      bemerkte ich, dass Gold in diesem Loch in der Wand versteckt war.
      Weil der Eigentümer so von Gier besessen ist
      und sein glückliches Schicksal nicht teilen will,
      versiegelte ich die Wand, so dass er es nicht finden kann.

      Als wir in der letzten Nacht im Bett des Bauern schliefen,
      kam der Engel des Todes, um seine Frau zu holen.
      Ich gab ihm die Kuh anstatt dessen. …
      Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen.“ …

    • —Ein freier Mensch

      „Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.
      Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen – wenn ich es kann.
      Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten.
      Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft,
      weil der Staat für mich sorgt.
      Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen
      und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.

      Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld
      abkaufen zu lassen.
      Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten,
      als ein gesichertes Dasein führen;
      lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs,
      als die dumpfe Ruhe Utopiens.
      Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben
      noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.
      Ich habe gelernt für mich selbst zu denken und zu handeln,
      der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen, dies ist mein Werk.
      Das alles ist gemeint, wenn wir sagen,
      ich bin ein freier Mensch.“

      Albert Schweitzer

      Gibt es Gott wirklich?

      Im Bauch einer hochschwangeren Frau unterhalten sich drei Föten.
      Einer davon ist der kleine Gläubige, einer der kleine Zweifler und einer der kleine Skeptiker.

      Der kleine Zweifler fragt: Glaubt ihr eigentlich an ein Leben nach der Geburt?
      Der kleine Gläubige: Ja klar, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen
      und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir dann
      stark genug sind für das, was uns erwartet.
      Der kleine Skeptiker: Blödsinn, das gibt es nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen,
      ein Leben nach der Geburt?
      Der kleine Gläubige: Das weiß ich auch nicht so genau. Es wird viel heller sein als hier.
      Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen.
      Der kleine Skeptiker: So ein Quatsch! Herumlaufen, das geht doch nicht. Und mit dem Mund essen, was für eine seltsame Idee. Es gibt doch nur die Nabelschnur, die uns ernährt. Außerdem kann es ein Leben nach der Geburt gar nicht geben, weil die Nabelschnur dafür viel zu kurz ist.
      Der kleine Gläubige: Doch, es geht bestimmt. Es wird eben alles ein bisschen anders werden.
      Der kleine Skeptiker: Es ist noch nie einer zurückgekommen nach der Geburt. Mit der Geburt ist
      das Leben zu Ende. Und das Leben hier ist nichts als Quälerei. Und dunkel.
      Der kleine Gläubige: Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht,
      jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen.
      Der kleine Skeptiker: Mutter ?!?? Du glaubst an eine Mutter? Wo soll die denn, bitte schön, sein?
      Der kleine Gläubige: Na hier, überall, um uns herum. Wir sind in ihr und leben in ihr und durch sie.
      Ohne sie könnten wir gar nicht sein.
      Der kleine Skeptiker: Quatsch. Von einer Mutter habe ich noch nie etwas gemerkt
      und gesehen habe ich sie auch nicht, also gibt es sie auch nicht.
      Der kleine Gläubige: Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören.
      Oder spüren, wie sie unsere Welt streichelt.
      Der kleine Zweifler fragt: Und wenn es also ein Leben nach der Geburt gibt,
      wird der kleine Skeptiker dann bestraft, weil er nicht daran geglaubt hat?
      Der kleine Gläubige: Das weiß ich nicht so genau. Vielleicht kriegt er einen Klaps,
      damit er die Augen aufmacht und das Leben beginnen kann.

      (nach Henry Nouwen)

      GEBET

      Ich komme in die Gegenwart Deines heiligen Geistes, o Herr,
      um den Weg zu erkennen, auf dem ich Dir am meisten dienen kann,
      und um mich auf die Aufgabe vorzubereiten,
      die meine göttliche Bestimmung ist.

      In meinem Bewusstsein ist die Wahrheit geboren,
      dass der vollkommene Ausdruck Deines Menschenbildes abhängt
      von der Erfüllung der Aufgabe, für die ich geschaffen wurde;
      und all mein eigenes Wünschen und Streben ist still geworden
      vor dem Verlangen meiner Seele, Deinen vollkommenen Willen zu tun.

      Die Mauern, die Eigensucht um meine Welt errichtet hat,
      sind zerbröckelt,
      und ich sehe jetzt die Grenzenlosigkeit Deines Universums.
      Lass mich in mein Leben nur noch das einbauen,
      was mit dem einen großen Plan in Einklang steht
      und für das Vollkommene gut ist.

      Nimm mein Herz und mache es zu einem Heiligtum der Liebe,
      das so grenzenlos ist, dass keines Deiner Kinder von seiner Wärme
      unberührt bleibt, so einladend, dass jeder gerne darin willkommen
      sein möchte. Mache es zu einem Platz, an dem jeder Verständnis
      für seine Seele und sein Herz, für seine Nöte und Fragen findet.
      Fülle es bis zum Überströmen mit Deinem Geiste des Erbarmens
      und der Menschenliebe.
      Nimm aus ihm, was Du willst, und fülle es mit dem, was Dir gefällt.

      Meine Hände, o Herr, sind zwei geweihte Diener: Mache sie bereit,
      jedem zu dienen, geschickt zu sein zur Erfüllung ihrer Pflichten.
      Segne sie mit der Kraft, Strauchelnde zu stützen,
      und mit der Bereitwilligkeit, die zu führen,
      die das Licht Deiner Gegenwart suchen.
      Segne sie auch mit Zartheit, damit alle die, auf denen sie ruhen,
      die Weihe Deiner Güte spüren.

      Segne meine Augen mit dem Blick, der durch allen äußeren Schein
      in die Seele dringt, damit ich nicht falsch urteile oder handle.
      Mache sie bereit, stets zu sehen, wo ein Wort, eine Handlung
      oder ein Gedanke einen anderen segnen würde,
      und lass sie niemals müde werden,
      die kleinen Freuden des Lebens,
      die aus der Erkenntnis erwachsen,
      zu sehen und sie mit anderen zu teilen.

      Segne meine Ohren, dass sie nicht nur die Worte vernehmen,
      die von den Lippen gesprochen werden,
      sondern auch die Stimmen des Herzens
      und des Geistes, damit ich ihnen die rechte Auslegung geben kann
      und so das vollkommene ICH des anderen in Erscheinung treten lasse.

      Segne meine Lippen, dass von ihnen nur gute und heilsame Worte
      ausgehen, damit durch meine Rede
      auch andere dahin gebracht werden, dass sie Gutes reden.
      Gebrauche mich ganz, o Herr, für Deine eigene große Güte
      und Herrlichkeit; denn in Deiner Freude an mir
      ist meine eigene Freude willkommen.

      Darum bitte ich Dich.

      Verfasser unbekannt

      AUFRÜTTELND

      Wir müssen auf unsere Seele hören,
      wenn wir gesund werden wollen!

      Letztlich sind wir hier,
      weil es kein Entrinnen vor uns selbst gibt.

      Solange der Mensch sich nicht selbst
      in den Augen und im Herzen seiner Mitmenschen begegnet;
      ist er auf der Flucht.

      Solange er nicht zulässt,
      dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben,
      gibt es keine Geborgenheit.

      Solange er sich fürchtet, durchschaut zu werden;
      kann er weder sich noch anderer erkennen
      – er wird allein sein.

      Alles ist mit allem verbunden.

      Hildegard von Bingen

      GEBET

      O Herr, schenke mir Augen,
      welche das Gute in den Menschen,
      das Schöne in der Natur und
      das Wunderbare in der Schöpfung sehen.

      O Herr, schenke mir Ohren,
      die hören, wenn jemand meine Hilfe braucht,
      die nicht nur Worte meiner Mitmenschen hören,
      sondern auch mitbekommen, was diese mir mitteilen wollen.

      O Herr, schenke mir Hände,
      die nicht zögern und zaudern,
      sondern gerne und kraftvoll zupacken,
      wenn ihre Hilfe gebraucht wird.

      O Herr, lass mich die vielfältigen Düfte und Gerüche
      Deiner Welt voll Freude einatmen.
      Erhalte mir eine bewusste Dankbarkeit für jeden Genuss
      all der wunderbar schmeckenden Früchte und Speisen,
      die Du für mich auf Mutter Erde wachsen lässt.

      O Herr, lass mich das lebendige, klare, reine Quellwasser,
      das alles Leben ermöglicht,
      stets achten und wertschätzen.

      O Herr, schenke mir ein Herz,
      das vor Liebe zu Deiner gesamten Schöpfung überfließt,
      und das liebevoll mitfühlt mit allen Lebewesen,
      ohne sich einzumischen oder in Mitleid zu versinken.

      O Herr, lass mich das Glück zu leben intensiv fühlen
      und in Demut und Dankbarkeit
      alle von Dir erhaltenen Fähigkeiten und Talente entfalten
      und zum Wohle aller nutzen.

      Rudolf A. Schnappauf

      Termine der monatlichen kostenfreien Meditation-Abende in der Re-Sourcing-Oase

      ANSPRACHE

      Unsere tiefste Angst ist nicht,
      dass wir unzureichend sind.
      Unsere tiefste Angst ist,
      dass wir über die Maßen machtvoll sind.

      Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
      das uns am meisten ängstigt.
      Wir fragen uns: Wer bin ich,
      brillant zu sein, großartig,
      talentiert und sagenhaft?“

      Aber tatsächlich, wer bist Du,
      es NICHT zu sein?
      Du bist ein Kind Gottes.
      Dein Kochen auf kleiner Flamme
      dient der Welt nicht.

      Es liegt nichts Erleuchtetes darin,
      sich kleiner zu machen,
      damit andere Menschen sich in Deiner Nähe
      nicht unsicher fühlen.

      Wir sind geboren, um die Herrlichkeit Gottes
      zu offenbaren, die in uns ist.
      Sie ist nicht nur in einigen von uns,
      sie ist in ALLEN!

      Und indem wir unser eigenes Licht
      scheinen lassen,
      geben wir unbewusst anderen Menschen
      die Erlaubnis, das gleiche zu tun,
      indem wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben,
      befreit unsere Gegenwart automatisch andere!

      Nelson Mandela, Antrittsrede 1994

      GEBET

      Ich bitte nicht um Wunder und Visionen, Herr,
      sondern um Kraft für den Alltag.
      Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.

      Mach mich findig und erfinderisch,
      um im täglichen Vielerlei und Allerlei
      rechtzeitig meine Erkenntnisse und Ehrfahrungen
      zu notieren, von denen ich betroffen bin.

      Mach mich griffsicher in der richtigen Zeiteinteilung.
      Schenke mir das Fingerspitzengefühl, um herauszufinden,
      was erstrangig und was zweitrangig ist.

      Ich bitte um Kraft für Zucht und Maß,
      dass ich nicht durch das Leben rutsche,
      sondern den Tagesablauf vernünftig einteile,
      auf Lichtblicke und Höhepunkte achte,
      und wenigstens hin und wieder Zeit finde
      für einen kulturellen Genuss.

      Lass mich erkennen, dass Träume nicht weiterhelfen,
      weder über die Vergangenheit, noch über die Zukunft
      Hilf mir, das Nächste so gut wie möglich zu tun
      und die jetzige Stunde als die wichtigste zu erkennen.

      Bewahre mich vor dem naiven Glauben,
      es müsste im Leben alles glatt gehen.
      Schenke mir die nüchterne Erkenntnis,
      dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge
      eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind,
      durch die wir wachsen und reifen.

      Erinnere mich daran,
      dass das Herz oft gegen den Verstand streikt.
      Schick mir im rechten Augenblick jemand, der den Mut hat,
      mir die Wahrheit zu sagen.

      Ich möchte Dich und die anderen immer aussprechen lassen.
      Die Wahrheit sagt man nicht sich selbst, sie wird einem gesagt.

      Ich weiß, dass sich viele Probleme dadurch lösen,
      dass man nichts tut.
      Gib, dass ich warten kann.

      Du weißt, wie sehr wir der Freundschaft bedürften.
      Gib, dass ich diesem schönsten, schwierigsten, riskantesten
      und zartesten Geschenk des Lebens gewachsen bin.

      Verleihe mir die nötige Phantasie,
      im rechten Augenblick ein Päckchen Güte,
      mit oder ohne Worte, an der richtigen Stelle abzugeben.

      Mach aus mir einen Menschen,
      der einem Schiff mit Tiefgang gleicht,
      um auch die zu erreichen, die „unten“ sind.

      Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen.
      Gib mir nicht, was ich mir wünsche,
      sondern was ich brauche.
      Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte!

      Antoine de Saint Exupery

      GEBET

      O Herr, Du weißt besser als ich, dass ich von Tag zu Tag älter
      und eines Tages alt sein werde.

      Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit
      und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.

      Erlöse mich von der großen Leidenschaft,
      die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.

      Lehre mich, nachdenklich, aber nicht grüblerisch,
      hilfreich, aber nicht diktatorisch zu sein.

      Bei meiner ungeheuren Ansammlung von Weisheit
      scheint es mir ja schade, sie nicht weiterzugeben,
      aber Du verstehst, Herr, dass ich mir
      ein paar Freunde erhalten möchte.

      Lehre mich schweigen über meine Krankheiten
      und Beschwerden. Sie nehmen zu,
      und die Lust, sie zu beschreiben, wächst von Jahr zu Jahr.
      Lehre mich die wunderbare Weisheit,
      dass ich mich irren kann.

      Erhalte mich so liebenswürdig wie möglich.
      Ein alter Griesgram ist das Krönungswerk des Teufels.

      Lehre mich, am anderen Menschen
      unerwartete Talente zu entdecken,
      und verleihe mir, o Herr, die schöne Gabe,
      sie auch bewundernd zu erwähnen.

      Gib meinem Herzen die Kraft, das Leben anzunehmen,
      wie DU es fügst. Nicht mürrisch,
      nicht wehmütig in Abendstimmung, nicht wie ein Scheidender,
      sondern dankbar zu allem, wozu DU mich noch rufen willst.
      Und dazu gib mir die Kraft des Herzens.

      Teresa von Avila
      Gefunden in der Hölltalschlucht, zwischen Boden und Bschlabs,
      Lechtaler Alpen, Hahntennjoch

      GUTES SAGEN

      Bene dicere heißt
      Gutes sagen
      zu dir
      von dir
      über dich.

      Bene dicere heißt
      Gutes sagen
      in die Welt
      von der Welt
      über die Welt-

      Gutes sagen
      kommt aus Dir, oh Schöpfer
      lebt in mir
      durch Dich,
      ist Wort aus Deiner Leibe-

      Das Gute sagen
      erfülle mein Herz
      erfülle dein Herz
      erfülle unsern Tag
      die Arbeit, das Miteinander
      und heile unser Sein.

      Bene dicere ist Segen
      – ist Leben schenken –
      Gutes sagen
      ist Quellborn der Gnade
      und Geborgenheit
      im unendlichen Hier und Jetzt.

      Stephanie Krenn
      „Und mein Herz singt“
      s. Empfehlungen

      Spirituelle Gemütsbehandlung und
      Gebet für Gesundheit und Heilung

      Lieber Gott, Du bist der Schöpfer von Himmel und Erde.
      Du hast Sonne, Mond und Sterne geschaffen, Pflanzen, Tiere und Menschen.
      Du hast auch mich, … (Vor- und Zuname), erschaffen.

      Ich bin ein Teil Deiner Schöpfung. Du bist in mir,
      und jedes meiner Teilchen ist aus Dir und schwingt in Resonanz mit Dir.
      Du bist die Quelle allen Lebens und Seins, die Kraft, die mich versorgt.

      Du bist die Liebe, die Weisheit, die allgegenwärtige Intelligenz.
      Du bist das Heil, und da, wo Du bist, ist vollkommene Gesundheit
      und immer­währender Frieden.

      Du hast auch mir einen gesunden Körper und ein heiles Gemüt geschenkt.
      Ich danke Dir, dass Du mich jetzt dessen gewahr werden lässt,
      dass ich gesund und heil bin, weil ich von Dir und aus Dir geschaffen bin.
      Oft habe ich Heilung außerhalb von mir gesucht.

      Jetzt weiß ich, dass alles in mir schon wunderbar angelegt ist
      und sich mir offenbaren wird, einfach weil Du mir dies ermöglichst.
      Dich in mir anzuerkennen ist alles, was dafür von mir zu tun ist.
      Ich öffne mich Deiner Heilkraft und lasse sie wirken.
      Während ich geschehen lasse, wird mein ganzer Körper
      von Deiner Heilkraft durchströmt.

      Alle meine Knochen, mein Bindegewebe, meine Sehnen und Muskeln
      werden gekräftigt und gestärkt, alle Organe gereinigt und belebt,
      alle Gelenke geschmeidig und beweglich, und durch alle meine Nerven
      strömen tiefe innere Ruhe und Gelassenheit.

      In Kontakt mit Dir und im Bewusstsein Deiner göttlichen Gegenwart
      genieße ich jetzt meine Gesundheit.

      Ich danke Dir, himmlischer Vater, für die Gnade, die Du mir erweist.
      Jetzt hat sich alles zum Guten gewendet und ich werde mir von Tag zu Tag
      meiner in mir lebenden Gesundheit wieder mehr und mehr bewusst.
      Ich danke Dir für mein spirituelles Erwachen und meine Heilung auf allen Ebenen.

      Und so ist es. Amen.

      Rudolf A. Schnappauf
      nach Anregung von Rosemarie Schneider, CSA Europa

      AUFFORDERUNG

      Das Leben ist eine Chance, nutze sie.
      Das Leben ist Schönheit, bewundere sie.
      Das Leben ist Seligkeit, genieße sie.
      Das Leben ist ein Traum,
      mach daraus Wirklichkeit.
      Das Leben ist eine Pflicht, erfülle sie.
      Das Leben ist ein Spiel, spiele es.
      Das Leben ist kostbar,
      geh sorgfältig damit um.
      Das Leben ist Reichtum, bewahre ihn.
      Das Leben ist Liebe, erfreue dich an ihr.
      Das Leben ist ein Rätsel, durchdringe es.
      Das Leben ist Versprechen, erfülle es.
      Das Leben ist Traurigkeit, überwinde sie.
      Das Leben ist eine Hymne, singe sie.
      Das Leben ist eine Herausforderung,
      stelle dich ihr.
      Das Leben ist ein Kampf, akzeptiere ihn.
      Das Leben ist eine Tragödie, ringe mit ihr.
      Das Leben ist ein Abenteuer, wage es.
      Das Leben ist Glück, verdiene es.
      Das Leben ist das Leben, bewahre es.
      Das Leben ist lebenswert, lebe es.

      nach Mutter Teresa

      Dank am Morgen des Lebens

      Liebe Mutter,
      ich nehme es auch von dir,
      alles, das Ganze,
      mit allem Drum und Dran,
      und zum vollen Preis, den es dich gekostet hat
      und den es mich kostet.

      Ich mache etwas daraus, dir zur Freude.
      Es soll nicht umsonst gewesen sein.

      Ich halte es fest und in Ehren,
      und wenn ich darf, gebe ich es weiter, so wie du.

      Ich nehme dich als meine Mutter,
      und du darfst mich haben als dein Kind.

      Du bist für mich die Richtige,
      und ich bin dein richtiges Kind.

      Du bist die Große, ich der (die) Kleine.
      Du gibst, ich nehme – liebe Mutter.

      Ich freue mich, dass du den Vater genommen hast.
      Ihr beiden seid die Richtigen für mich.
      Nur ihr!

      Wem dieser Vollzug gelingt
      der ist mit sich selbst im Reinen,
      und er weiß sich richtig und ganz.

      Bert Hellinger

      REDE

      Es ist für mich nicht wichtig, wie Du Dein Geld verdienst.
      Ich möchte wissen, ob Du es wagst,
      der Sehnsucht Deines Herzens zu folgen.

      Es ist für mich nicht so wichtig, wie alt Du bist.
      Ich möchte wissen, ob Du Dich traust,
      wie ein Narr auszusehen, weil Du Deine Liebe zeigst,
      Deine Träume lebst und wirklich lebendig bist.

      Es ist nicht wichtig für mich, ob die Geschichte stimmt,
      die Du mir erzählst.
      Ich möchte wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst,
      wenn es wichtig ist, Dir selbst treu zu bleiben;
      ob Du mit Verrat umgehen kannst, ohne Deine Seele zu verraten.

      Ich möchte wissen, ob Du dann noch die Schönheit in allem
      sehen kannst, wenn es nicht jeden Tag schön ist.

      Es ist nicht wichtig für mich, wo, was oder mit wem Du studiert hast.
      Ich möchte wissen, was von Dir übrig bleibt,
      wenn alles Äußere von Dir abfällt.
      Ich möchte wissen, ob Du mit Dir selbst allein sein kannst.

      Oriah Mountain Dreamer, Indian Elder

      GEBET

      Ich wünsche Dir Augen,
      die die kleinen Dinge des Alltags wahrnehmen
      und ins rechte Licht rücken.

      Ich wünsche Dir Ohren,
      die die Schwingungen im Gespräch mit anderen aufnehmen.

      Ich wünsche Dir Hände,
      die nicht lange überlegen, ob sie helfen sollen.

      Ich wünsche Dir zur rechten Zeit das richtige Wort.

      Ich wünsche Dir ein liebevolles Herz,
      von dem Du Dich leiten lässt.

      Petra Kuntner,
      Tafel in der Hölltalschlucht, zwischen Boden und Bschlabs
      Lechtaler Alpen, Hahntennjoch

      MITGEFÜHL
      Menschen nach ihrer Leistung zu bewerten,
      geht an der Wirklichkeit vorbei.
      Wenn ein Leben vorüber ist,
      dann ist nicht mehr wichtig,
      was einer gearbeitet hat,
      sondern wer er war.

      In der Krankheit zeigt sich,
      dass es nicht wichtig ist, was jemand sonst leistet,
      sondern wie er schlaflose Nächte durchsteht,
      Schmerzen und Ängste bewältigt
      und mit Menschen umgeht, die neben ihm liegen
      und ihm auf die Nerven fallen (könnten).

      Wer leiden kann ohne abzustumpfen,
      wer nach innen hört und auf die Signale achtet,
      mit denen unserer Seele unserem Körper etwas mitteilt,
      der beginnt, auch Leid und Freud anderer zu verstehen
      und dessen Sinn zu erahnen
      – und das bedeutet:
      er ist auf dem Weg, ein Liebender zu werden.

      Wer sein Schicksal angenommen hat,
      der kann andern vielleicht am besten helfen,
      denn nicht der Tatkräftige ist am dichtesten am Leidenden,
      sondern der, der wahrnimmt,
      was andere nicht hören, sehen oder spüren.

      Manchmal sind gerade die Hilflosen die eigentlichen Heiler.
      Wer in die Menschen hineinfühlt, ihre Stimmungen aufnimmt
      und mit ihnen und Gott eins wird,
      kann einen andern Menschen segnen,
      damit etwas in ihm wachsen und reifen kann
      als Frucht und Ertrag aus der Zeit des Leides.

      Rudolf A. Schnappauf
      nach Anregungen von Jörg Zink in „Wege ins Freie“

      AUFRUF

      Du bist umgeben von Institutionen und Systemen,
      die alle zu wissen meinen, was Du brauchst.
      Sie machen Dir Angebote und betonen,
      wie gut es wäre, wenn Du ihnen glauben würdest.

      Ratgeber annoncieren ihre Künste,
      Wissenschaftler verbessern Deine Lebensqualität,
      Gurus wollen Dich retten, und für jedes Problem
      gibt es Techniker und Ärzte, Politiker und Weltverbesserer,
      die behaupten, Sie hätten Dein Glück im Sinn.

      Für alles gibt es einen Durchschnitt,
      nach dem Du gemessen wirst.
      Die Statistiken häufen sich.
      Du bist eine anonyme Zahl darin.

      Darum ist nichts so wichtig
      wie die Entscheidungen Deines Lebens.
      Es ist wichtig, dass Du willst, wozu Du berufen bist
      in der Tiefe Deines Wesens,
      dass Du etwas mit Deinem ganzen Herzen glaubst,
      dass Du wählst, wie Du leben willst,
      und dass Du auf Deine innere Stimme hörst und ihr traust.

      Günther Feyler

      HEILE MEIN HERZ

      Alles lenkende Schöpferkraft,
      heile mein Herz;
      das, weil es so tief liebte,
      nun so tief trauert und schmerzt.
      Heile mein Herz,
      damit ich das Ewige im Leben
      spüren kann.

      Renate Felicitas Hartjenstein
      Trauer, Reihe Neues Beten, 8 kleine Büchlein

      GEBET

      Oh Du Unfassbarer, Unvorstellbarer, Unbeschreibbarer,
      Du, der Du mich so mit Worten anfüllst,
      Mit Gefühlen überflutest,
      Und mit Energien durchströmst,
      Dass Bilder und Empfindungen
      als lebensbejahende Botschaften aus mir heraussprudeln
      Und singend von Deiner Herrlichkeit verkünden.

      Die Liebe in mir lässt mein Herz glühen,
      Und während mein Verstand im Einklang
      Mit der intuitiven Stimme meines Herzens
      voller Demut schwingt,
      Bricht die Liebe zu Dir
      Wie ein Geysir aus mir
      Mit elementarer Wucht hervor.

      Intensive Gefühle der Freude, der Dankbarkeit, des Friedens
      Wirbeln empor und vereinen sich miteinander,
      Bis eine unfassbare, unvorstellbare, unbeschreibliche Glückseligkeit
      Sich in die Tiefe meiner Seele ergießt.

      Rudolf A. Schnappauf

      STILLE

      Werde still und finde heim zu Dir selbst.
      Verzehre Deine Kräfte nicht im Lärm der Welt.
      Es ist gut, wenn Du Deine Arbeit tust,
      Deine Aufgaben und Pflichten erfüllst –
      und es ist wichtig, dass Du das gerne tust.

      Aber gehe nicht auf in dem, was draußen ist,
      sondern nimm Dich immer wieder zurück.
      Sammle Deine Gedanken,
      versenke Dich in Deine eigene Tiefe
      und suche nach der Mitte Deines Wesens
      und Deines Lebens.

      Von dieser Mitte – von Deinem Herzen – her
      wirst Du den Maßstab finden für das,
      was wirklich wichtig ist für die Erfüllung
      und die Ganzheit Deines Lebens.

      Christa Spilling-Nöker

      VERTRAUEN

      Ich geh‘ in mein Vertrauen,
      den wunderbaren Raum,
      den Deine liebenden Hände mir öffnen.

      Im Vertrauen brauche ich keine Gedanken –
      Vertrauen ist das Öffnen für Gnade –
      Vertrauen ist das Glauben an Güte –
      Vertrauen schenkt mir nicht fassbare Gewissheiten.

      Ich geh‘ in mein Vertrauen,
      und lebe in ihm.
      Im Vertrauen weiß ich um mein Geführtsein
      und spüre die immerwährende Gegenwart Gottes.

      Ich geh‘ in mein Vertrauen –
      Ich bin im Vertrauen –
      Ich bleibe in unserem Vertrauen!

      Stephanie Krenn
      „Das Herz aber übersteigt uns“
      s. Empfehlungen (Religion, Glauben)

      SEGENSWUNSCH

      Möge deine Seele leuchten wie die Sonne am Morgen.
      Möge dein Herz jubilieren wie ein Vogel,
      der mit seinem Lied den Tag ruft.

      Möge das Vergangene wie ein leichtes Gepäck sein,
      das du mit dir trägst.
      Möge das Kommende dich gelassen antreffen,
      weil du weist,
      der Himmel hält alles für dich bereit.

      Möge das Licht des auferstandene Christus
      in der Nacht der Anfechtung dir Gewissheit schenken,
      dass er bei dir ist.

      Möge immer ein Brunnen in deiner Nähe sein,
      dessen Wasser deinen Durst nach Leben stillt.

      Peter Helbich

      GEBET

      Oh allumfassende Intelligenz,
      Du bist nicht außerhalb von mir,
      Und doch in allem.
      Du bist nicht innerhalb von mir,
      Und doch in jeder meiner Zellen.

      Du bist unendlich viel größer als ich
      Und doch unsichtbar,
      Du bist unendlich klein und fein
      Und doch Welten umspannend.

      Du bist das Alles und das Nichts in Einem.
      Du machst aus Nichts ein Universum
      Und doch ist das ganze Universum
      Ein Nichts im Vergleich mit Dir.

      Du bist, wonach alles sich sehnt,
      Du bist, womit alles sich strebend vereint,
      Du bist das Eine in der unendlichen Vielfalt,
      Du bist das zeitlose Jetzt in der Ewigkeit,
      Du bist das raumlose Hier in der Unendlichkeit,

      Du bist die Weisheit – befreit von rationalem Wissen,
      Du bist das Leben – geboren aus der Liebe,
      Dir schenke ich meine ganze Liebe
      Und damit auch Deiner gesamten Schöpfung.

      Rudolf A. Schnappauf

      DAS HOHE LIED DER LIEBE

      Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete
      und hätte die Liebe nicht,
      so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.

      Und wenn ich prophetisch reden könnte
      und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis
      und hätte allen Glauben, so dass ich Berge versetzen könnte,
      und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.

      Und wenn ich alle meine Habe den Arme gäbe
      und ließe meinen Leib verbrennen,
      und hätte die Liebe nicht, so wäre mir´s nichts nütze.

      Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht,
      die Liebe treibt nicht Mutwillen,
      sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig,
      sie sucht nicht das Ihre,
      sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
      sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit,
      sie freut sich aber an der Wahrheit;
      sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.

      Die Liebe hört niemals auf,
      wo doch das prophetische Reden aufhören wird
      und das Zungenreden aufhören wird
      und die Erkenntnis aufhören wird.
      Denn unser Wissen ist Stückwerk,
      und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.

      Wenn aber kommen wird das Vollkommene,
      so wird das Stückwerk aufhören.

      Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind;
      als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.

      Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild;
      dann aber von Angesicht zu Angesicht.
      Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen,
      wie ich erkannt bin.

      Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
      aber die Liebe ist die Größte unter ihnen.

      Bibel, 1. Korinther, 13

      ACHTSAMKEIT

      Achte auf Deine Gedanken –
      sie werden zu Worten.

      Achte auf Deine Worte –
      sie werden zu Handlungen.

      Achte auf Deine Handlungen –
      sie werden zu Gewohnheiten.

      Achte auf Deine Gewohnheiten –
      sie prägen Deinen Charakter.

      Achte auf Deinen Charakter –
      er wird Dein Schicksal.

      Talmud

      SINN IM LEBEN

      „Wir Menschen werden keinen Frieden finden,
      solange wir in unserem Leben keinen Sinn finden können.
      Sinn ist das, worin unser Herz Ruhe findet.“

      „Um mit dem Herzen zu horchen,
      müssen wir immer wieder zu unserem Herzen zurückkehren,
      indem wir uns die Dinge zu Herzen nehmen.
      Wenn wir mit dem Herzen horchen, werden wir Sinn finden,
      denn so wie das Auge Licht wahrnimmt und das Ohr Geräusche,
      ist das Herz das Organ für den Sinn.“

      „Dankbarkeit ist jene innere Haltung,
      durch die wir unserem Leben Sinn geben,
      indem wir das Leben als Geschenk empfangen.
      Was jeden gegebenen Augenblick sinnvoll macht, ist, dass er gegeben ist.
      Dankbarkeit erkennt diesen Sinn, anerkennt und feiert ihn.“

      David Steindl-Rast:
      Fülle und Nichts. Von innen her zum Leben erwachen. Freiburg, Herder 1999
      Achtsamkeit des Herzens. Ein Leben in Kontemplation. München, Goldmann 1988

      Den Pfad des Herzens gehen

      Unsere wichtigste Aufgabe ist es,
      das, was wir fühlen,
      zu achten und zu schätzen.

      Unsere Wahrnehmungen sind das einzige,
      was uns wirklich gehört.

      Wir leiden,
      wenn unser Weg zu wenig Herz hat
      und haben tief innerlich das Gefühl,
      ein sinnloses Leben zu führen.

      Unsere größten Probleme
      haben vielleicht den Sinn,
      unser Leben anzuhalten
      und uns aufzuwecken,

      und so
      unsere alte Persönlichkeit
      hinter uns zu lassen
      und den Pfad des Herzens zu gehen.
      Arnold Mindell

      Ich wünsche dir

      Ich wünsche Dir offene Augen,
      in denen der Himmel sich spiegeln kann.
      Nur wenn sie zur Offenheit taugen,
      zieh’n sie ein anderes Augenpaar an!

      Ich wünsche Dir offene Ohren,
      zu lauschen dem Wort, dem Gesang.
      Als Hörender bist Du erkoren,
      Glück zu erfahren durch Klang!

      Ich wünsche Dir offene Arme,
      in denen sich Freundschaft beweist,
      und dass Dein Verstand nicht verarme,
      auch einen aufgeschlossenen Geist!

      Ich wünsche Dir offene Sinne,
      es öffne Dein Herz sich ganz weit,
      wie einst bei den Sängern der Minne,
      die Laute zum Klingen bereit!

      Sich öffnen, das mag dazu führen,
      dem anderen entgegen zu gehen.
      Dann wird vor verschlossenen Türen,
      kein Mensch mehr als Fremder stehen!

      Elli Michler

      Bekenntnis der internationalen Optimisten

      Ich nehme mir heute vor:
      So stark zu sein, dass nichts meinen Seelenfrieden stören kann.
      Mit jedem, den ich treffe, über Gesundheit, Glück und
      Wohlstand zu sprechen.
      Die positive Seite aller Dinge zu sehen und optimistisch zu sein.
      Nur an das Beste zu denken, nur für den Besten zu arbeiten
      und nur das Beste zu erwarten.
      Sich genauso über die Erfolge anderer zu freuen,
      wie ich mich über meine eigenen freue.
      Fehler der Vergangenheit zu vergessen
      und den höheren Zielen der Zukunft zuzustreben.
      Immer guter Laune zu sein und jeder lebenden Kreatur,
      der ich begegne, ein Lächeln zu schenken.
      So viel Zeit darauf zu verwenden, mich selbst zu verbessern,
      dass ich keine Zeit dazu habe, andere zu kritisieren.
      Zu groß für Sorge, zu edel für Ärger, zu stark für Furcht zu sein
      und zu glücklich, um Schwierigkeiten in meiner Gegenwart zu dulden.

      gesprochen von Helmut Ament (ca. 1 Minute), Gratis-Download, mp3-Datei

      Das Leben meint es immer gut mit Dir

      Genieße Deine Arbeitslosigkeit,
      sie gibt Dir eine Chance,
      Deine Zeit in Neues zu investieren.

      Genieße Deine Krankheit,
      sie schenkt Dir eine Chance,
      Deine Ernährung und Bewegung umzustellen,
      um ganz gesund zu werden.

      Genieße Deine „Probleme und Schwierigkeiten“,
      sie zeigen Dir, was not-wendig ist,
      um die Not in Deinem Leben zu wenden.

      Wertschätze den Tod und die Trauer,
      sie geben Dir eine Bedeutung
      vom wahren Wert tiefer Beziehungen.

      Materiellen Erfolg zu finden ist kurzfristig angenehm,
      doch er bringt auch viel Unangenehmes mit,
      denn Du musst allen Besitz wieder abgeben
      und Du wirst die Angst vor Verlust spüren.

      Deine Intuition zu erwecken und zu entdecken
      ist wahrhaft sinnvoll und lohnenswert,
      denn die Stimme Deiner HerzIntelligenz führt Dich
      zu Seelenfrieden und immerwährendem Heil.

      Deine Unzufriedenheit mit einer Lebenssituation
      (z. B. mit Deiner beruflichen Arbeit) zeigt Dir,
      dass es etwas zu verändern und zu verbessern gibt für Dich,
      damit Du freudig sinn-volle Aufgaben vollbringst
      und Erfüllung findest in Deiner Beruf-ung.

      Rudolf A. Schnappauf

      Erfolg im Leben zu haben bedeutet:

      Viel zu lachen,
      die Liebe von Kindern zu gewinnen,
      den Verrat falscher Freunde zu ertragen,
      die Welt zu einem ein klein wenig besseren Ort zu machen,
      als sie es war, bevor wir in sie hineingeboren wurden,
      die gesellschaftlichen Verhältnisse
      in irgendeiner Beziehung verbessern,
      oder einem Menschen helfen, gesünder zu werden,
      zu wissen, dass e i n Leben leichter atmet, seit du lebst,
      das ist Erfolg!

      Ralph Waldo Emerson

      Desiderata

      Geh deinen Weg ohne Eile und Hast und suche den Frieden
      in dir selbst zu finden.
      Und wenn es dir möglich ist, versuche den Anderen zu verstehen.
      Sag ihm die Wahrheit – ruhig und besonnen und höre ihm zu!
      Auch wenn er gleichgültig und unwissend ist,
      denn auch er hat seine Sorgen, egal ob er noch jung und aggressiv,
      oder ob er schon alt und müde ist.
      Wenn du dich mit all den anderen vergleichst, wirst du feststellen,
      du lebst unter Menschen, die entweder größer oder kleiner,
      besser oder schlechter sind, als du selbst.
      Sei stolz auf deinen Erfolg und denke auch an deine Karriere.
      Aber bleibe bescheiden!
      Denn das Schicksal kann sich jederzeit wenden.
      Sei vorsichtig in deinen Geschäften, denn die Welt ist voller List und Tücke.
      Aber lass dich trotz allem nicht von deinem Weg ablenken!
      Viele Leute reden von hohen Idealen
      und überall wird Heldenmut angepriesen;
      bleibe du selber und heuchle nicht mit Gefühlen!
      Steh der Liebe nicht zynisch gegenüber, denn sie ist das Einzige,
      was wahr und unvergänglich ist.
      Sei dankbar über jedes Jahr, das du erleben darfst,
      auch wenn mit jedem Jahr ein Stück deiner Jugend entschwindet.
      Bereite dich auf den Augenblick vor, indem etwas Unvorhergesehenes
      in dein Leben tritt, aber zerstöre dich selbst nicht aus Angst
      vor der Einsamkeit!
      Sei immer so, dass du vor dir selbst bestehen kannst.
      Du hast ein Recht auf dieser Welt zu sein, genau wie die Blume,
      die blüht und wie ein Stern in der Nacht.
      Doch auf dieser Welt lebst du nicht allein!
      Hast du schon irgendwann mal darüber nachgedacht?

      Darum schließe Frieden mit Gott, wo immer er dir auch begegnet;
      ganz gleich, was das Leben dir auch an Schwierigkeiten auferlegt.
      Lass nicht durch Lug und Trug deine Ideale zerbrechen
      – die Welt ist immer noch schön. Versuche auf ihr zu leben
      und glücklich zu werden.

      Desiderata ist lateinisch für “things to be desired” “etwas Wünschenswertes”
      Aufgeschrieben von Max Ehrmann, vervielfältigt und weiterverbreitet
      durch den US-amerikanischen Pfarrer und Rektor Frederick W. Kates,
      der es auf dem Briefpapier seiner Kirche “Old Saint Paul’s Church, Baltomore,
      foundet 1692” weitergab

      Manche Menschen wissen nicht

      Manche Menschen wissen nicht,
      wie wichtig es ist, dass sie da sind.
      Manche Menschen wissen nicht,
      wie gut es tut, sie nur zu sehen.
      Manche Menschen wissen nicht,
      wie tröstlich ihr gütiges Lächeln wirkt.
      Manche Menschen wissen nicht,
      wie wohltuend ihre Nähe ist.
      Manche Menschen wissen nicht,
      wie viel ärmer wir ohne sie wären.
      Manche Menschen wissen nicht,
      dass sie ein Geschenk des Himmels sind.

      Sie wüssten es,
      würden wir es ihnen sagen.

      Paul Celan

      178 für Sie rezensierte lohnende Fachbücher

      Bestellmöglichkeit für lesenswerte Bücher

      weitere Literatur-Empfehlungen

      391 Zitate und Weisheits-Gedanken, Beispiele:

      „Wir Menschen werden keinen Frieden finden,
      solange wir in unserem Leben keinen Sinn finden können.
      Sinn ist das, worin unser Herz Ruhe findet.“

      „Um mit dem Herzen zu horchen,
      müssen wir immer wieder zu unserem Herzen zurückkehren,
      indem wir uns die Dinge zu Herzen nehmen.
      Wenn wir mit dem Herzen horchen, werden wir Sinn finden,
      denn so wie das Auge Licht wahrnimmt und das Ohr Geräusche,
      ist das Herz das Organ für den Sinn.“

      „Dankbarkeit ist jene innere Haltung, durch die wir unserem Leben Sinn geben,
      indem wir das Leben als Geschenk empfangen.
      Was jeden gegebenen Augenblick sinnvoll macht, ist, dass er gegeben ist.
      Dankbarkeit erkennt diesen Sinn, anerkennt und feiert ihn.“

      David Steindl-Rast

      „Das einzig Wichtige im Leben
      sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen,
      wenn wir ungefragt weggehen
      und Abschied nehmen müssen.“

      Albert Schweitzer

  2. Bernhardine Says:

    RACHE IST IM CHRISTENTUM NICHT ERLAUBT, DENN MEIN IST DIE RACHE, SPRACH DER HERR(-GOTT).
    ABER IRDISCHE, VON MENSCHEN VERHÄNGTE STRAFEN SIND SEHR WOHL PFLICHT!!!

    Unser Gott will nicht, daß wir solche Zustände zulassen. Wir haben die Pflicht uns rechtsstaatlich mit allen Mitteln zu wehren.
    BERLIN – HAUPTSTADT DER UNGEAHNDETEN VERBRECHEN
    2011: 62000 Delikte, aber nur 2000 Verurteilungen
    http://www.bild.de/regional/berlin/kriminalfaelle/gefaehrlichste-orte-29664590.bild.html

  3. Otto Schmidt Says:

    Es ist natürlich genau richtig, was die Heilige Schrift sagt.
    Leider wird auch in meiner Kirche (röm.-kath.) hier im Westen die Feindesliebe verwechselt mit der korrekten Aufklärung, was der Islam wirklich ist (eine antichristliche Weltanschauung). Statt dessen wird der Islam als gleichberechtigte Gottesverehrung etabliert durch sog. Interreligiöse Dialoge und gemeinsame Gebete usw.
    Während Christen verfolgt, ermordet und gefoltert werden, trinken kirchliche Führer mit den Moslems Tee, um das mal krass auszudrücken.
    Diese Männer werden es vor Gott rechtfertigen müssen, wenn sie Steigbügelhalter der Islamisierung sind, statt für eine Re-Evangelisierung einzutreten.
    Es tut mir in der Seele sehr weh. Ihr lieben Kopten, bitte, wenn ihr mögt, betet für meine Kirche mit. Ich liebe sie und werde sie nicht verlassen, sondern im Innern versuchen Aufklärung zu betreiben und zu beten.
    Otto

  4. Patriot Says:

    Meine Kirche sympathisiert mit keinen Moslems – mag sein, dass sie vielleicht auch Dialoge führt, was ich nicht weiß.
    Auf jeden Fall wird in jedem Gottesdienst für die verfolgten Christen gebetet.


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